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Haustechnik aaus einer Kombination SPS (Beckhoff/Wago) mit KNX oder lieber ohne KNX?

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  • Jever
    antwortet
    Zitat von redstar Beitrag anzeigen
    ...[*]Luxone distanziert sich z.B. von KNX und favorisiert seine erfolgreiche eigene Lösung. Eine SPS Lösung
    Loxone distanziert sich mitnichten von KNX, sie haben eine (nicht zertifizierte) Schnittstelle und bis auf Lamellenposition bei der Automatikjalousie mit KNX-Anbindung (sollte man dort anders lösen, aber problemlos möglich) harmoniert Loxone hervorragend mit KNX.

    Ich kann nicht generell für SPS-Systeme sprechen, aber Loxone+KNX ist ein gutes Team und bei vielen im Einsatz.

    PS: Was ich hier manchmal von hahnebüchenden Verrenkungen lese, um mit einem reinen KNX-System zum Ziel zu kommen, das tippe ich in 2 min in die Loxone ein und es funktioniert. Ohne irgendwelche fremdgeschriebenen PlugIns erwerben zu müssen. Die Logik-Engine hinter KNX halt...

    VG, Torsten

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Dieselbe Wohnqualität kann ich so oder so erreichen. Das wie ist die Frage!
    Es hat nur nicht jeder die gleiche Definition von Wohnqualität u. nicht dieselben Vorlieben u. Ansichten.
    Wer nimmt schon 3-500k€ in die Hand um etwas zu bauen, was zwar viele gut finden, aber steckt dafür mit seinen eigenen Wünschen u. Vorstellungen zurück?

    Setzt man zur Hausautomation SPSen ein, kann man meist problemlos von einem Fabrikat zum anderen wechseln, auf konventionell oder auch beliebig Bussysteme umrüsten - anders rum wird es schwieriger bis unmöglich.

    Wir sind hier in einem speziellen "Fan-Forum", klar, daß wir hier nicht bevorzugt andere Systeme/Lösungen empfehlen, aber das allbeglückende Heilmittel ist KNX nicht für jedermann. Was wir als Wertminderung ansetzen, kann für andere eine Wertsteigerung sein.

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  • fahu
    antwortet
    Zitat von redstar Beitrag anzeigen
    Eigentlich kann sollte uns derartiges nicht weiter tangieren oder?
    Da muss ich nun dir recht geben!

    Schönen Abend euch noch!

    Gruß,
    Fabian

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Da habe ich gewisse Zweifel.

    Von der Logo-Programmierung zur Codesys ist es schon ein etwas grösserer Sprung - von den proprietären Programmiertools einiger Systeme / Anbieter ganz zu schweigen - und die im SPS-Bereich gängigen Feldbusse sind auch nicht ohne.
    Kochen wir das auf kleiner Flamme. Die Aussage kommt nicht von mir, sondern von qualifizierten Unternehmern. Dies jetzt hier in Einzelfällen zu diskutieren wäre doch mühselig. wie zum Ausdruck gebracht wird es vertretene Meinung hier geben, welche man Recht geben muss und in anderne Fällen wiederum nicht.

    Eigentlich kann sollte uns derartiges nicht weiter tangieren oder?

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  • fahu
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Da habe ich gewisse Zweifel.

    Von der Logo-Programmierung zur Codesys ist es schon ein etwas grösserer Sprung - von den proprietären Programmiertools einiger Systeme / Anbieter ganz zu schweigen - und die im SPS-Bereich gängigen Feldbusse sind auch nicht ohne.
    Da muss ich Markus zustimmen. Aus meiner bisherigen Erfahrung heraus trauen sich Elektromeister und auch Gesellen eher an LOGO! und an KNX heran, als an eine vollständige "große" SPS.

    Ich weiß auch von Arbeitskollegen, dass sie ohne Probleme eine LOGO! programmieren, genauso sich auch bei KNX einarbeiten (falls sie es nicht schon können), aber sobald der Name Siemens-SPS, Beckhoff, Wago oder ähnliches fällt, heißt es: "Das machen am besten die, die es richtig beherrschen..."

    Soweit meine Erfahrung in dieser Hinsicht.

    Gruß,
    Fabian

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  • MarkusS
    antwortet
    Zitat von redstar Beitrag anzeigen
    Von erfahrenen Meistern der Elektrotechnik habe ich mir sagen lassen müssen, dass Elektriker, welche mit Siemens Logo klar kommen werden auch keine Probleme mit SPS Lösungen haben.
    Da habe ich gewisse Zweifel.

    Von der Logo-Programmierung zur Codesys ist es schon ein etwas grösserer Sprung - von den proprietären Programmiertools einiger Systeme / Anbieter ganz zu schweigen - und die im SPS-Bereich gängigen Feldbusse sind auch nicht ohne.

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  • betzs
    antwortet
    Gerne vergessen wird dabei aber die Sensorik, einen einfachen Taster anbinden ist das eine. Ein RTR oder etwas hübsches mit verschiedenfarbigen LEDs & Co wird dann bei einer SPS schnell hässlich bis unmöglich.

    Dazu noch der WAF (Woman Acceptance Factor) einer SPS Lösungen. Will man nur etwas Licht/Jalousie ohne viel Schnickschnack machen dann kann man durchaus eine SPS, Wago und andere Dinge verwenden.

    Entsprechende Verkabelung vorausgesetzt kann man sogar von einem System auf das andere Wechseln, wobei ich im privaten Wohnungsbau KNX nehmen würde. Komplexe Dinge macht man dann eben mit einem Pi und etwas Software, aber gerade im Wohnhaus reicht oft schon die Funktion der vorhandenen Komponenten aus.

    mfg Stefan Betz

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Möchte jetzt nicht zwingend ein "Fass" aufmachen und alle Fan´s von KNX u. Co stürzen sich auf diese Ausführungen




    Dezent gesprochen:
    • SPS Programmierung ist Industriestandard auf hohem Niveau und die Programmierung beherrschen nicht gerade wenige
    • das produzierende Gewerbe, insbesondere die Industrie und auch der kommerzielle Bau setzen auf SPS Lösungen
    • Luxone distanziert sich z.B. von KNX und favorisiert seine erfolgreiche eigene Lösung. Eine SPS Lösung
    Persönlich setze ich auch auf Entwicklungen KNX, wobei ich im Rahmen der Wago Schulungen der letzten Jahre zum Nachdenken angeregt wurde. Im nächsten Jahr bringt Wago z.B. erneut einen Quantensprung in seinen Entwicklungen. Es kommen neue Systeme und Klemmen auf den Markt. Und wenn wir schon von Wago sprechen, dann findet sich da auch noch Beckhoff und so einige mehr. Eine SPS Lösung lässt sich u.a. auch auch einem HS visualisieren.

    Von erfahrenen Meistern der Elektrotechnik habe ich mir sagen lassen müssen, dass Elektriker, welche mit Siemens Logo klar kommen werden auch keine Probleme mit SPS Lösungen haben.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Keiner baut so, dass er möglichst gut verkauft, sondern wie er wohnen will
    Was bitteschön hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Dieselbe Wohnqualität kann ich so oder so erreichen. Das wie ist die Frage!

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von Sorma8 Beitrag anzeigen
    SPS ist Industrie das richtig aber die (Beckhoff) haben sich auch schon ihre Gedanken gemacht -> BECKHOFF New Automation Technology
    http://download.beckhoff.com/downloa...ion_2014_d.pdf
    Gebäudeautomation ja - aber die Referenzgebäude sind alles andere als EFH
    In dem abgezielten Markt befinden sich dann JCI, Siemens,Honeywell,... mit ihren GA-Systemen; dort "spricht" man dann auch eher BACNet.

    Hinsichtlich des Wiederkaufs:
    Keiner baut so, dass er möglichst gut verkauft, sondern wie er wohnen will
    Keiner baut etwas, was sich zwar gut verkaufen liesse, aber einem nicht gefällt
    Häuser ohne Taster/Schalter finden auch nicht alle toll
    Nicht jeder mag ein vollautomatisiertes Haus mit PM hier, Sensor da - man möchte gerne "Herr seiner Technik" sein, sprich schalten können.

    Gerade ein SPS-gesteuertes Haus, kann man verkaufstauglich "abfrisieren", da alle Leitungen an zentrale Punkte gehen u. dort der Stromstossschalter leicht platz findet.

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  • 2ndsky
    antwortet
    Zitat von Sorma8 Beitrag anzeigen
    Raspberry ist auch eine gute Idee aber dies wird dann auch nicht mehr der Elektriker gewartet bekommen...*g*
    Korrekt, deswegen kommen da auch nur Logiken rein, die auf deinen persönlichen Geschmack abgestimmt sind. Alles was sicherheitsrelevant oder für eine reine Funktion des Hauses notwendig ist, kommt natürlich direkt in die Aktoren und ist über die ETS programmierbar. Wenn du das Haus mal verkaufen solltest, steckst du den RasPi ab und alles funktioniert weiterhin. Nur eben nicht mehr so schön automatisiert. Der Käufer hat dann selber alle Möglichkeiten das entweder selber zu machen, oder jemanden zu beauftragen, der die Automatisierung dann nach seinen Wünschen umsetzt.

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  • Sorma8
    antwortet
    Widerverkauf ist ein gutes Argument, dass stimmt schon...

    Ich hoffe, dass ich alles weiss, was ich falsch gemacht habe...
    Werd wenn ich es mit KNX mache auch mal meine Gedanken hier vorstellen ;-)

    SPS ist Industrie das richtig aber die (Beckhoff) haben sich auch schon ihre Gedanken gemacht -> BECKHOFF New Automation Technology
    http://download.beckhoff.com/downloa...ion_2014_d.pdf

    Raspberry ist auch eine gute Idee aber dies wird dann auch nicht mehr der Elektriker gewartet bekommen...*g*

    Gruß
    Stefan

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  • Bainit
    antwortet
    Moin,
    +1 für KNX.
    Einfache Logiken machen die einzelnen KNX Teilnehmer heutzutage selber. Komplexe Logiken erschlägt man mit einem zentralen Server. Und nicht mit einzelnen teuren Logikmodulen. Der zentrale Server stellt dann auch direkt einen Webserver bereit für die Visu und sendet Zeitsignale auf den BUS.

    "Herkömmliche" Taster die du an eine SPS anschließt kann man über sogenannte Tasterinterfaces bzw. Binäreingänge auch an den KNX bekommen. Das macht dann wie beschrieben 10-15 € für das Tasterinterface. Plus den herkömmlichen Taster. Aber die Kosten für den Taster hättest du bei einer SPS ja auch.

    Gruß, Sebastian

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  • klaus
    antwortet
    Zitat von Sorma8 Beitrag anzeigen
    Auch die Schalter könnte ich für 4 € anstatt für 400€ einkaufen....
    Also 400 Euro ist nun ja wirklich übertrieben. Ein normaler KNX-Schalter inklusive Busankoppler liegt irgendwo um die 100 Euro. Wenn dir das zu teuer ist, einfach konventionelle Schalter über Binäreingang oder Tasterinterface verwenden. Da bist du dann ab zirka 10-15 Euro pro Schalter dabei. Gerade bei Schalterkombinationen relativieren sich aber die Kosten für die KNX-Schalter.

    Alles andere wurde ja bereits gesagt. Im EFH ist KNX ein Standard, SPS hingegen nicht. Das ist Industrie.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von Sorma8 Beitrag anzeigen
    Auch die Schalter könnte ich für 4 € anstatt für 400€ einkaufen....
    400 für Taster? - Nicht dein ernst.

    Ähnliches wurde schon des öfteren diskutiert - schon gelesen?

    Prinzipiell solltest Du ja wissen, was Du damals bei KNX "falsch" gemacht hast bzw. besser machen könntest, welche Taster überflüssig waren/sind, was man besser über eine Visu macht usw.

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