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WAF oder wie habt ihr eure Frau überzeugt?

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  • makki
    antwortet
    Zitat von dgdg Beitrag anzeigen
    Dann muss die Frau wohl zur Kategorie 1 gehören
    Nee, mein WAF ist auch Kategorie "Interessiert mich eigentlich alles nicht - es muss gehen"
    Und trotzdem gestern morgen gehört: Du sach mal, das Licht im Bad morgens ist schon immer ein bisschen grell" (es ist Winter, keine Sonne). Also die Nachtlichter-USZU auf Sonnenaufgang+30 verlegt, heute morgen kam ein "vieeel besser"
    (im Detail habe ich dazu noch eine Telegrammverzögerung für Badlicht gemacht, damit man sich dann nach 10 Minuten trotzdem bei voller Festbeleuchtung bemalen kann weil die 350W Spots im Bad hängen da nicht aus Versehen..)

    Zu Ausfällen bei Geschäftsreisen: Nun, mal angenommen es fällt der Kühlschrank oder der Herd aus, das ist genauso wahrscheinlich, dann ist auch blöd. Also echt, bei einem Gewerbebetrieb liesse ich solche Argumente gelten und würde durch entsprechende Gegenmassnahmen bekämpfen (redundanz bei Technik und Personal) aber EFH ? Hast Du eine Notbeleuchtung bei Stromausfall, Strickleiter bei Feuer, Löscher in jedem Stockwerk etc.pp..

    Zur Ausgangsfrage meine Stichpunkte:
    - Selbst verinnerlichen - bevor man sich nicht selber vom Taster-Drücken-Licht-an gelöst hat kann man es auch nicht vermitteln.
    - Frau "Mitnehmen" und einbeziehen! Ich habe Monate vorher die Taster mitgebracht zwecks Installationshöhe, des öfteren von Szenen, Automatismen, Smart erzählt. Dabei habe ich eigentlich nur das hier erlernte nach Verinnerlichung wiedergegeben. Die klassische Klicki-Klacki-Denke muss man aber erstmal bei sich selbst und dann bei der Frau "besiegen".
    Dabei darf man Frau allerdings nicht mit Details langweilen, interessiert sicher keinen weiblichen Mitbewohner ob an A oder B 7x1,5 oder 13xYirgendwas kommt.
    Dann die genannten Vorteile erläutern: Beschattung, warmer Boden, Sicherheit (Herd aus etc.), Vereinfachung z.B. beim Nachmittags-Fernsehen Licht, Rolladen, TV automatisch richtig.
    Das muss ja nicht wirklich alles am ersten Tag 100% funktionieren, erstmal muss man die Idee vermitteln, die das smarte oder eben unsmarte Leben die nächsten paar Jahrzehnte bestimmt..

    Ob das beim eingesessenen Elektriker möglich ist ? Hab ich ehrlichgesagt aus eigener Erfahrung meine Zweifel Der Part ist mir bei weitem nicht gelungen, war aber auch nicht der Schwiegervater hat deshalb "nur" Zeit, Geld und Nerven gekostet.
    Da würde ich ehrlichgesagt aber dann auch im Zweifelsfall Fallas' Vorschlag aufgreifen: Mein Haus, Sendepause, Ende Gelände.. Der (wesentlich unwichtigere) AV-Receiver oders Handy wird auch nicht mitm Schwiegervatti abgestimmt

    Aber ein bisschen mitmachen muss Frau schon auch, wenn sich nach ein paar Wochen kein Aha-Effekt einstellt dann ist ein "Anbieterwechsel" oder die alternative Anschaffung einer Märklin statt EIB wohl der einzige Ausweg

    Makki

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  • dgdg
    antwortet
    Zitat von yogibaer Beitrag anzeigen
    Andere überraschen Ihre Frau mit Blumen, ich mit einem neuen Lichtlein :-)
    Interessant. Und das funktioniert?

    Dann muss die Frau wohl zur Kategorie 1 gehören (siehe oben, meine erst Mail in den Thread - der Typ Frauen, die ich nur vom Hörensagen kenne). ;-)

    Detlef

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  • yogibaer
    antwortet
    Also ich würde sagen: wechsele Deine Family. Frau und Schwiegervater (Elektriker) zu überzeugen ist zu viel Arbeit :-)
    Such Dir was neues :-)

    Nein, Spaß bei Seite. Bei uns (wir wohnen seit Aug `08 im Haus) hatte ICH anfangs die großen Zweifel. Man hört ja immer was nicht geht, was alles kaputt geht etc. Und dann das viele Geld für die Technik (ich als Geitzhals).... Ist ja beim Hausbau schon ein Thema.

    Meine bessere Hälfte sagte: "Du mußt wissen was Du machst, Du mußt es auch reparieren wenn was nicht geht. Ich bin Frau und habe von Technik keine Ahnung. Am Ende muss alles laufen!"

    Und ich kann Dir sagen, nachdem ich mich durchgerungen habe das Geld zu investieren, war ich froh, es so gemacht zu haben. Beim Installieren mußte ich mir keine Gedanken machen wo ich welchen Schalter montiere, wieviel Adern die Leitung braucht etc. Einfach ein paar Dosen und die grüne Leitung --> fertig (Entscheidung vertagt :-))
    Nun, da wir drin wohnen fällt mir und auch meiner Frau(!!!) mind. eine Änderung / Erweiterung pro Woche ein, die ich dann einfach mal so in wenigen Minuten machen kann. Bei unseren Bekannten bleibt`s in der Regel bei den Wünschen. Die jammern dann immer: "hätten wir daran bloß gedacht :-( " Das hat auch meine Frau schon kappiert.

    Ausserdem: Wir waren beide der Meinung, dass wir nicht nur eine Lampe in den Räumen wollen. Wir haben sehr viel mit Licht gemacht (z.B. im Bad 5 getrennte Lichtkreise, im Wohn- Esszimmer 12 Kreise plus geschaltete Steckdosen, in der Küche (auch dank Küchenbauer, der die gleiche Meinung dazu hatte) 7 Kreise, in den Fluren "normale" und LED Beleuchtung, aussen Strahler in alle Richtungen und LED`s usw.
    Da stellt sich die Frage: wo platziere ich die ganzen Schalter?
    Das geht nur mit Szenen bzw. einem Touch.

    O.K., bei uns geht auch noch nicht alles. Aber genau das ist das Schöne: immer etwas Neues. Andere überraschen Ihre Frau mit Blumen, ich mit einem neuen Lichtlein :-)

    Und dann noch was: Sollte es mal Streit geben, Deine Frau wirft Dich nicht raus ;-)
    Das kann sie sich nicht leisten. Wenn Du willst, macht die morgen kein Licht mehr an :-)
    ... und findet keinen der Ihr hilft :-)

    ja, o.k. nicht ganz ernst gemeint

    Gruss aus der Pfalz

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  • JaKop
    antwortet
    Zitat von dgdg Beitrag anzeigen
    Das mit den Autos ist inzwischen so eine Sache. Da gibt es mittlerweile einige Techniken (automatische Handbremse etc.) die einen tatsächlich daran hintern, ein Auto in Betrieb zu setzen ohne die Betriebsanleitung zu lesen oder sich einweisen zu lassen.
    Ja, genau das ist, was ich als schlechtes Engieering bezeichne - Technik darf man nicht merken. Sie ist dazu da, mir das Leben einfacher zu machen. Sonst hat sie ihren Zweck verfehlt - und wird irgendwann zum Selbstzweck. Leider gibt es viel zu viele Ingenieure - und ich zähle mich zu dieser Zunft - die genau dieses "over-engineering" als "Selbstverwirklichung" sehe. Aber zu weiteren Ausführung dieses Punktes fehlt mir ein guter Rotwein...

    Zitat von dgdg Beitrag anzeigen
    Deinen Beitrag oben habe ich mit großem Interesse gelesen. Alleine es fehlt mir der Glaube, dass das alles so reibungslos und automatisch funktioniert. Also entweder ihr habt einen sehr standardisierten Tagesablauf (automatisches Licht zum Wecken - wie hast Du das mit dem Wecker gekoppelt? Und welcher Wecker gilt: Deiner oder der Deiner Frau???) oder du hast über Monate Euer Verhalten analysiert und die Steuerung darauf abgestimmt!? ;-)

    Detlef
    Der Wecker ist - noch - recht einfach gehalten (gibt es irgendwo nen anderen Thread zu) : Werktags, wenn kein Feiertag um 7:00 an. Davor ist Nacht und Licht im Flur und Bad wird nur zu 30% angemacht. Danach ist Tag. Wir müssen dann eh raus, weil der Kleine sich dann absehbar melden wird.

    Das schöne ist, dass die Logik wächst - und wachsen kann.
    z.B. möchte ich aus dem Outlook Kalender eine Schaltliste erzeugen, die auch Urlaubstage im Wecker berücksichtigen kann (mal sehen, wann ich dazu komme)

    Insg. glaube ich dass man auch in der Hausautomatisierung mit Pareto (80-20-Regel) gut zurecht kommt.
    20% des Aufwandes schafft 80% des Komforts. Der Rest darf keine Katastrophen enthalten und nicht zu Fehlfunktionen führen.
    Danach steht der Mehraufwand irgend wann nicht mehr im Verhältnis mit dem Mehr an Komfortgewinn - oder im Gegenteil, es schlägt um in eine Gängelung durch die Technik.

    Jan

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  • dgdg
    antwortet
    Zitat von JaKop Beitrag anzeigen
    Wie oben geschrieben war für uns die Haupt-Anforderung überhaupt, dass die Technik weder zu sehen noch zu spüren ist (so wie man im Auto auch nicht realisieren sollte, wenn ESP, ABS, GAL, Climatronic, Tempotronik, HIV, BSE, IHK oder sonst irgend was in das Fahrgeschehen eingreifen).
    Das mit den Autos ist inzwischen so eine Sache. Da gibt es mittlerweile einige Techniken (automatische Handbremse etc.) die einen tatsachlich daran hintern, ein Auto in Betrieb zu setzen ohne die Betriebsanleitung zu lesen oder sich einweisen zu lassen. Die Zeiten wo man sich einfach in ein Auto gesetzt hat und losgefahren ist, sind leider vorbei - kein wirklicher Fortschritt. Eher ein Rückfall in die Anfange der Automobiltechnik.

    Deinen Beitrag oben habe ich mit großem Interesse gelesen. Alleine es fehlt mir der Glaube, dass das alles so reibungslos und automatisch funktioniert. Also entweder ihr habt einen sehr standardisierten Tagesablauf (automatisches Licht zum Wecken - wie hast Du das mit dem Wecker gekoppelt? Und welcher Wecker gilt: Deiner oder der Deiner Frau???) oder du hast über Monate Euer Verhalten analysiert und die Steuerung darauf abgestimmt!? ;-)

    Detlef

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  • JaKop
    antwortet
    Hallo Detlef,

    Ich kann Deinen Ausführungen zum "Technik-Horror" nur zustimmen.
    Wie oben geschrieben war für uns die Haupt-Anforderung überhaupt, dass die Technik weder zu sehen noch zu spüren ist (so wie man im Auto auch nicht realisieren sollte, wenn ESP, ABS, GAL, Climatronic, Tempotronik, HIV, BSE, IHK oder sonst irgend was in das Fahrgeschehen eingreifen).

    Leider ist man beim ersten Haus selber nicht in der Lage zu entscheiden, was gut und sinnvoll und was gesponnen und überteuert ist (1*).
    Alle angefragten Elektriker haben daher auch eine vollstandig überzogenen "der will KNX *$$$$$$$*" Planung vorgelegt.
    Daher haben wir uns entschieden, dass ich das eben selber machen.
    Also: Alle Strippen in den Keller gezogen und mit dem notwendigsten angefangen (entsprach etwa dem Komfort einer einfachsten, normalen Installation).
    Dann recht zügig Schritt für Schritt die Dinge erganzt, die für notwendig erachtet wurden. Es ist erstaunlich, mit wie wenig Aufwand mann dann einen Komfort-Level erreicht, der richtig angenehm ist.

    GRuss
    Jan

    (1*) Leider kann man daher auch den WAF nicht wirklich ausspielen, denn man weiss ja selber nicht, was gut und sinnvoll ist und kann es daher nicht überzeugend rüberbringen.

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  • dgdg
    antwortet
    Das ist ja mal eine spassige Diskussion hier im ansonsten so nüchternen Forum.

    Da wollte ich auch mal meinen Beitrag zum Thema WAF loswerden.

    Es gibt meiner Meinung nach zwei Typen von Frauen:

    1. Selbst technikbegeistert und mit Technikspieltrieb, den man sonst nur bei Mannern (und Kindern) findet -> sehr selten. Kenne ich nur vom Hörensagen. ;-)

    2. Verhalt sich nacht der Devise: EIB = Ehemann ist beschaftigt (und trotzdem geht das Licht noch an, wenn ich auf den Schalter drücke).

    Ich denke, jede gute Ehefrau wird dem Mann seine "elektrische Eisenbahn" lassen und sich vielleicht sogar freuen, wenn das eine oder andere sogar funktioniert oder vielleicht sogar etwas Zusatzkomfort bringt.

    Und hier mein absoluter Albtaum der Hausautomatisierung (selbst für mich als Mann):

    1. Du kannst zu hause anrufen und schonmal ... (Heizung hochfahren, ...). Ha? Geht's noch? Soll ich mich jetzt zum Sklaven meiner Hausautomatsierung machen und standig vorausplanen, wann ich nach Hause komme? Immer nur noch planen und organisieren? Selbst im Privatleben? Und im Urlaub dreht sich alles darum, ob zu hause noch alles funktioniert? Am besten jeden Tag zweimal einwahlen und alle Sensoren checken!!!

    2. Die Hausautomatisierung fallt aus wahrend ich auf einwöchiger Geschaftsreise bin und die Frau ruft verzweifelt an! Sitze ich dann abends (statt mich vom Geschaftstermin zu entspannnen) vor dem Laptop und betreibe Fernservice?

    3. Selbst erlebt (genau so): Man sitzt gemütlich bei Freunden zuhause am Kaffeetisch und plötzlich springen die Gastgeber auf und rennen hektisch in den Garten um diverse Gartengerate, die an der Terassentür lehnen, wegzuraumen. Weil die Rolladenautomatik der Meinung ist, dass jetzt zuviel Sonne scheint und das Wohnzimmer abgeschattet werden muss? Wieder so ein Fall von Versklavung durch Technik. ;-)

    Jetzt BITTE keine Massen-Flames, weil ich mal "Jehova" gesagt habe. Ich bin selber Technikfreak genug und habe hier einige "elektrische Eisenbahnen" am Laufen. Aber es ist doch immer wieder interessant, wie einen der WAF gelegentlich auf den Boden der Realitat und der Aufwand-Nutzen-Analyse zurückbringt.

    Ich denke, man sollte wenigsten zu sich selber so ehrlich sein und eingestehen, warum man den ganzen Aufwand betreibt... ;-)))

    Duck und weg ... Detlef

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  • DJ.Picasso
    antwortet
    Noch vor einem Jahr hätte ich auch gesagt: EIB/KNX, brauch' ich nicht und war - zugegeben - einer der größte Skeptiker überhaupt. Für mich war das "intelligente" Haus verbunden mit "Kühlschrank-bestellt-über-Intenet" und so etwas braucht niemand!! (OK, zumindest fast niemand)
    Über eine einfache Rolladensteuerung bin ich dann auf das Thema EIB gestoßen und je mehr ich darüber gelesen habe, desto mehr Faszination hat sich bei mir durchgesetzt.
    Obwohl ich selbst Techniker bin, basiert die Faszination aber nicht auf der Technik - die ist aus meiner Sicht eher spartanisch, was aber auch heißt, weniger anfällig, sondern von den Möglichkeiten, die hier gegeben sind. Außerdem versuche ich immer so gut es nur geht, die Technik in den Hintergrund zu drücken.

    Derzeit sind wir selbst in der Bauphase und das aktuelle Haus wird vollkommen KNX basiert.

    Für mich ist ein EIB/KNX basiertes Haus:
    - Komfort mit rund-um-voller-Möglichkeiten Paket!

    Komfort im Auto: interessiert mich überhaupt nicht -> stehe auf historische Motorräder (Feeling ) aber im Haus möchte ich Komfort haben!!

    Ich habe keine Lust:
    - jeden Abend durchs Haus zu rennen und die Rolladen zu schließen auch wenn das vielleicht einen strammen Hintern gibt (Zitat meiner Frau: ... die Konkurrenz schläft nicht! ).
    - jeden Morgen wieder Frühsport auf dieselbe Art (... ich weiß, der Po!)
    - nicht ewig vergessen, die Heizung abzudrehen, wenn man irgendwo das Fenster öffnet ... und nach Stunden zufällig zurückkommt und feststellt, die Heizung glüht (passiert mir momentan mindestens 1x pro Woche und Putin dankt für die aus dem Fenster geworfenen Heizkosten)
    - vielleicht eine Rollo-Steuerung und im Sommer sitzt man ausgesperrt draußen, da um 20:30 Uhr alle Rollos automatisch zu fahren (Super-Upps!)
    - mir ewig Abends im Dunkeln die Füße über irgendetwas rumfliegendes zu brechen, weil ich nicht Vollbeleuchtung machen möchte im Treppenhaus
    - oder mir umständlich die Finger zu brechen, weil irgendjemand wieder die Dimmer verstellt hat!
    - das Haus von überall übersehen und dann auch noch entsprechend eingreifen zu können, im Gegensatz zu einer Wanderung durchs Haus.
    ... (Liste läßt sich weiter fortsetzen, wie man aus dem Thread sieht)

    Meine Frau ist überhaupt nicht technik-affin (sie hasst selbst das Telefon) aber sie liebt den Gedanken:
    - morgens in Bad zu gehen und warme Füße zu haben! (... ich weiß, was Frauen wünschen)
    - schön ruhig den Tag zu beginnen, bei entsprechendem Wohlfühl-Licht, Temp. und entsprechendem Komfort!
    - in Räume zu kommen und nicht nach dem Schalter zu suchen.
    - nicht ewig in die Waschküche zu sprinten, um festzustellen, dass die Waschmaschine oder der Trockner doch noch nicht fertig sind (... mein Einsatz: Schatz, gibt 'nen straffen Po! wird meist mit 'nem entsprechenden Spruch kommentiert)
    - der Möglichkeit den Komfort entsprechend flexibel ausbauen zu können, denn wer weiß schon was in den nächsten Jahren noch alles kommt.

    Realistisch betrachtet erkauft man sich das natürlich mit einer entsprechenden Summe an Investitionen - hier muss man realistisch sein. Vorteil ist aber, wenn richtig geplant, ist das System einfach ausbaubar -> absolut super!
    Und: wie schon gesagt, auf Komfort im Auto kann ich ohne Problem verzichten; aber zu Hause möcht ich ihn haben!!
    Ciao
    Der DJ

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  • fallas04
    antwortet
    Zitat von pio Beitrag anzeigen
    (Vielleicht den Machoabschnitt wegretuschieren )
    Wieder Einer ohne Eier...
    *duckundwech*

    @gtdpower2
    Wenn Du den Thread Frau und Schwiegervater wirklich zeigen möchtest, lösche ich auch auf Wunsch den Beitrag...

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  • pio
    antwortet
    Lass deine Frau und deinen Schwiegerelektiker diesen Thread lesen!
    (Vielleicht den Machoabschnitt wegretuschieren )

    Gruss
    Pio

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  • hph
    antwortet
    Zitat von Michel Beitrag anzeigen
    Eine Analyse ergab dann, daß 75 % der Taster vollkommen überflüssig sind - die werden dank Logik und Automatisierung einfach nicht genutzt.
    beruhigt mich jetzt ein "wenig", dass nicht nur ich "zu viele" Taster verbaut hab.......

    anfänglich (leider noch komplett unerfahren mit KNX) hab ich auch zuviele Taster verplant und leider auch verbaut......
    Kostet nur unnütz Geld und die meisten werden wegen Automatisierung GAR NICHT betätigt
    und an ein paar Stellen werden die nur GANZ SELTEN in "abnormalen" Situationen (weil man zu Silvester Feuerwerk schauen will, etc...) betätigt...

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  • cava
    antwortet
    Zitat von gtdpower2 Beitrag anzeigen
    Wie habt ihr die Sache bei euren besseren Hälfte durchgeboxt??
    Also bei mir war das einfach. Ich hab meiner Freundin gesagt, dass ich ein Bussystem einbauen will, und was damit alles möglich ist. Das es teurer wird, war auch klar. Ihre einzige Befürchtung ist, dass ich ihr das Licht immer über das Internet ein- und ausschalte. Die ist aber nicht so ernst gemeint.

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  • Filo
    antwortet
    Tja meine hat mich eigentlich machen lassen. Natürlich auch mit Skepsis und Geschichten wie "brauchts das" etc., aber sie hatte Vertrauen in mich.

    Jetzt möchte sie den Bus (Wenn mal was nicht geht, dann sagt sie immer, "du der Bus ist nicht gekommen, hatte wohl den Fahrplan verpasst")

    Aber Sie schätzt unglaublich folgende Dinge:
    1) Jalousien gehen runter wenn es dunkel wird, so sind diese auch zu wenn niemand zu Hause ist.

    2) Wenn wir am Esstsich sind, sollen die Jalousien im EG nicht runtergehen, auch bei Dunkleheit weil sie es so besser mag. Bei Abwesenehit aber gehen diesee runter

    3) Im Bett ein Tasterdruck und die Jalousien gehen runter, das Licht wird gelöscht.

    4) Am Morgen beim runtergehen, wird das Licht sanft gedimmt

    5) Ueberall gibt es automatisch Licht

    6) Im Sommer keine überhitzte Räume, weil niemand die Jalousien/Markise runtergefahren hat.

    7) Markise rausgefahren, aber vergessen reinzufahren. Alle sind weg und es beginnt zu regen. Also keine verregneten Markisen mehr.

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  • Michel
    antwortet
    Zitat von gtdpower2
    Wie habt ihr das eigentlich gelöst? Angenommen ihr seit mal geschäftlich unterwegs, Frau mit Kind allein zu hause und das KNX-Netzteil geht flöten. Alles funktioniert nicht mehr.
    Man kann den Aktoren eine SOLL-Stellung (ein/aus) vorgeben, die dann bei Ausfall der Busspannung greift. So einfach .
    Zitat von anlo007
    Trotzdem, siehe andere threads hier, ist eine ständige auf- und abregelung weder Energiesparend noch mit großem WAF.
    Das sehe ich allerdings anders!Bei mir werden nur die Räume beheizt, die auch tatsächlich benötigt werden. Wie bereits geschrieben, z.B. morgens ausschliesslich Küche und Bad, abends dann das Wohnzimmer. Etwas später wird dann erneut das Bad "dazugeschaltet". Nach meiner Erfahrung bringt das allein ~ 25% geringeren Verbrauch. Wozu das Wohnzimmer heizen, wenn es für mehr als 18 Stunden nicht genutzt wird?
    Zitat von gtdpower2
    Mein Vorgehen wäre nun: ... werde ich jetzt wohl an den meisten Sachen klein bei geben und wohl für fast alles Taster (BA) verbauen.
    Das würde ich mir an deiner Stelle noch einmal überlegen! Das wäre konventionelle Installation 1:1 in EIB nachgebaut. Das macht in einem smarten Haus gar keinen Sinn und kostet unnötig Geld.
    Den Fehler habe ich damals, als ich noch keine Ahnung hatte, auch gemacht. Eine Analyse ergab dann, daß 75 % der Taster vollkommen überflüssig sind - die werden dank Logik und Automatisierung einfach nicht genutzt.
    Auch wenn die Hersteller das jetzt nicht so gerne lesen werden : investiere das Geld dann lieber in eine schicke Armatur . Das erhöht den WAF enorm.

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  • JaKop
    antwortet
    Bei uns war wichtig, dass "Diese Technik nicht zu sehen ist"
    Daher gibt es auch weder Visu noch viele Schalter - es gibt eigentlich nur einen im Esszimmer.
    Die Technik merkt man auch nicht mehr, es klappt einfach.

    Auch der Ausbau nach und nach ist viel wert - v.a. wenn man viel selber macht.
    Anfangs gab es halt nur den einen Taster, von dem aus dann halt das Licht im Esszimmer und Wohnzimmer und in der Küche geschaltet wurden - auch gingen anfangs halt alle ROlladen gleichzeitig rauf und runter.
    Aber solange noch nicth alle Regale hängen und die Bilder in der Ecke stehen, kann man darüber hinweg sehen.
    Dafür wurde halt nur ein Schaltaktor und ein Rolladenaktor gekauft.

    In den ersten vier Wochen im Haus hab ich dann
    - Das Licht automatisiert (PM / BWM gesetzt)
    - die Rolladen automatisiert
    - Dimm-Aktoren nachgerüstet
    - Stehlampen gemeinsam mit Deckenlicht geschaltet
    - automatisches Licht an morgens zum Wecken
    - etc.
    Und die Begeisterung ist fast nicht zu bremsen.

    Als nächstes kommt
    - die Dunstabzugshaube, die automatisch mit dem Herd geht.
    - die gewünschte "Belegungsampel" für das Gäste-WC
    - Rolladen-Steuerung basierend auf der Fenstergriff-Stellung
    - Szenen für die Gartenbeleuchtung,
    - ...

    Das schöne ist - neben dem "nach und nach" - dass die Technik einfach da ist. Besuchern fällt noch nicht mal auf, dass wir keine Schalter in den Wänden haben - warum auch, sie haben ja nie das Bedürfnis einen zu betätigen.
    Wichtig ist halt, dass die Kabel alle in den Verteiler gehen, jede Steckdose einzeln angeschlossen ist (gab auch bei meiner Hilfe viel Diskussion und da wo ich nicht aufgepasst hab doch zusammengeklemmte Dosen) und recht viele Leer-Rohre an alle denkbaren Stellen legst (und Dir merkst, wo die Dosen unter der Tapete sitzen )
    Aber nun wollen wir diese elektronische Hilfe nicht mehr missen.

    Viel Spass
    Jan

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