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Stromverbrauch eines EIB-Systems

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  • PeterPan
    antwortet
    Hallo Kollegen..

    also nehmen wir mal die 4500 kWh Energiebedarf von Uwe für sein EFH und die 60 Watt für KNX-Geräte von Gaston. Wir runden etwas auf, damit Dimmer und DALI-Vorschaltgeräte mit dabei sind. Pro Dimmer 3 Watt und pro Vorschaltgerät DALI 1 Watt. Seid Ihr somit mit 100 Watt für KNX-Systemverbrauch einverstanden?

    Kalkulieren wir mit dem mittleren deutschen Preis pro kWh = 0.25 Cent / kWh.

    Energiebedarf 4500 kWh x 0.25 Cent /kWh = Jahreskosten 1125 Euro Strom.

    KNX Spannungsversorgung: 640 mA bei 24V = 15.36 Watt (64 Teilnehmer mit 10 mA Dauerbelastung)

    Das hat man aber nur beim "Booten", ergo Formfaktor 0.6 = 9.216 Watt

    Also verbraucht eine KNX-Linie pro Jahr (vollbestückt) = 80 kWh = 20 Euro.

    10 Stück Universaldimmer mit ca. 3 Watt Verlustleistung
    --> Kann man so nicht rechnen!! Da die Verlustleistung nur dann anliegt, wenn der Dimmer "gedimmt wird", also Eingeschaltet ist!

    http://www.mdt.de/download/MDT_AOI_D...tuator_NEW.pdf

    In der Doku steht "Verlustleistung Leerlauf" 0,5 Watt pro Kanal und "Verlustleistung Nennlast" 4 Watt pro Kanal.

    In der Annahme, dass der Dimmer 2 Stunden pro Tag auf Nennlast läuft und 22 Stunden im Leerlauf: (8+11)/24 = 0.8 Watt pro Tag und Kanal.

    Bei 10 Dimmkanälen ergibt sich 8 Watt = 70 kWh pro Jahr oder 17.50 Euro pro Jahr.

    Somit sind wir bei einer voll bestückten Linie mit 64 Busteilnehmern mit 10 Dimmkanälen (Universaldimmer mit 0.8 Watt Verbrauch) bei ca. 37.50 Euro pro Jahr. Dies entspricht 3.33% der Energiekosten (Oder einem Strafzettel für zu schnell gefahren)

    Gruss Peter

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  • ididdi
    antwortet
    Zitat von saft6luck Beitrag anzeigen
    Anzeige abschalten oder Uhr ausschalten?
    Bei Bosch Herden kann man neuerdings wirklich das Display wirklich abschalten, die Uhrzeit bleibt erhalten und das Display geht nur bei Bedarf an. Man kann das ganze auch so einstellen, dass das Display immer an ist, sobald der Herd an ist. Sogar ein "Startton geben die Herde mittlerweile von sich, wenn man das will.

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  • vento66
    antwortet
    Anzeige ausschalten über Schalter könnte auch ins Auge gehen. Die depperten Herde brauchen eine eingestellte Zeit, sonst funktioniert das Backrohr nicht. Jede 10 cent Uhr von Mr. Wong hat eine Pufferkondensator. Warum man das bei Weissware nicht hin bekommt wird mir ein ewiges Rätsel bleiben...

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  • saft6luck
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Ist zwar OT, aber: Bei unserem neuen Bosch Ofen kann man die Anzeige der Uhrzeit abschalten.
    Anzeige abschalten oder Uhr ausschalten?

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  • MarcusF
    antwortet
    Ist zwar OT, aber: Bei unserem neuen Bosch Ofen kann man die Anzeige der Uhrzeit abschalten.

    Die Verlustleistungen der Aktoren ärgern mich auch. Die Verteilung ist immer schön warm von den paar Dimmern.

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  • ididdi
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    [*]die Uhr im Backrohr u. Mikrowelle,
    Boah, die nerven mich aber auch sowas von. Ich habe glaube ich in mein Leben noch nie die Zeit davon abgelesen, aber abklemmen sieht auch doof aus, zumal da auch noch andere Funktionen angezeigt werden. Ich glaube ich lege das mal auf Schalter und aktiviere es nur noch, wenn ich es brauche. Aber dann ist die blinkende 00:00 wahrscheinlich auch wieder nervend.

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  • Uwe!
    antwortet
    Peter hat einerseits natürlich Recht, dass Licht und KNX in Summe eher wenig ausmachen. Trotzdem muss man ja mal irgendwo anfangen, wenn man denn sparen will.
    Und aus meiner Sicht sehe ich sie Statistik auch völlig anders. Ich hab im Jahr so grob 4.500 kWh an Strom. Heizung geht extra, Warmwasser geht extra und Pkw eh. Also schau ich mir nur an, was man von den 4.500 sparen kann. Und da sind Licht dann schon (rein rechnerisch nach Peters Zahlen) rund 11% und schon sieht die Welt anders aus.

    Ansonsten halt ich es wie, es MatthiasS glaube ich mal gesagt hat: für gewünschten Komfort "verschwende" ich gerne Energie. Nutzlos verbratene Energie spare ich dagegen gerne ein! Und da sind Standby-Verbräuche ein Thema!

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  • evolution
    antwortet
    Da mag ich gern eine Gegenrechnung anstellen, das der Realität näher kommt:

    - Busspannungsversorgung (e.g. ABB SV/S 30.640.3.1): Nominale Leistungsaufnahme 24W, bei einer Auslastung von 60% und einer Verlustleistung von 4W => 16W
    - 8 dimmbare Leuchtenkreise á 3W: 24W
    - Hilfsspannung 4 Aktoren (e.g. Siemens N567): 6W (max. 2W/Aktor)
    - Hilfsspannung Wetterstation/Regensensor (e.g. Elsner suntracer): 4W
    - Hilfsspannung IP-Router (e.g. GIRA 216700): 2W

    Da bin ich bei rd. 50W, was diese "paar Brocken" tatsächlich brauchen.
    Und selbst das ist noch idealisiert, da meist weiteres dazukommt wie:

    - Hilfsspannung für Elsner Corlo Touch WL: 2W
    - Gira Homeserver: 10W (max. 15W)
    - Visu wie PEAKNX: Standby 5W (max. 60W)

    Selbst ein Raspberry benötigt 3,5W und irgendeine Logikengine und Visu hat jeder Smarthome Nutzer und ist somit um ein vielfaches von 7W entfernt...

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  • Gaston
    antwortet
    Mal ein paar Rechnungen zur Busseite:

    Angenommen 8766 Stunden/Jahr und 29V Busspannung

    Dann ist der Verbrauch pro Linie
    1. Bei angenommener voller Auslastung (640mA) 18.56W, oder 163kWh im Jahr
    2. Bei voller Linie (64 geräte) und mttlerem Verbrauch von 6mA pro Gerät: 11.14W oder 98 kWh/Jahr
    3. Bei einer Linie mit 40 Geräten mit maximalem Stromverbrauch (12mA): 13.92W oder 122kWh/Jahr
    4. Und last but not least das was m.E. am nächsten an die "pauschale" Realität rankommt: 40 Geräte/Linie mit 6mA Verbrauch 6.96W oder 61kWh/Jahr

    Gruss,
    Gaston

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Denn "Licht" macht im Gesamtenergiebedarf in privaten Haushalten gerade mal 1-2 Prozent aus! Und Du willst bei den Steuergeräten sparen?
    Das Problem jeder Statistik ist die Zahlenbasis - wie Gaston ja sich schon erfreute.

    Mit zunehmendem Baustandard (nach ENEV gefordert), sind wir im Jahre 2020 bei Passivhaus; Minergiehäuser, Passivhäuser u. PlusEnergie-Häuser sind jetzt schon in Realisierung u. Bestand. Da wird die Statistik ordentlich frisiert werden müssen, um die Energieverteilung wieder ähnlich darzustellen.
    Vermutlich wird in diesen Zeiträumen die Sonnensteuer für Kleinanlagen wieder in die Diskussion aufgenommen - kann ja nicht sein, dass sich der "kleine Mann" nicht mehr am Gewinn der Energiekonzerne maßgeblich beteiligen möchte.


    Aber zurück zum Stromverbrauch im KNX-Haus

    Das Bussystem selbst braucht im Jahr 8760Std. Strom, aber das macht auch die anderen "Bequemlichkeiten" wie
    • permanent aktiver DSL-Router (abschalten ist wegen zukünftigen Zwangs-IP-Telefonie nicht mehr),
    • die Uhr im Backrohr u. Mikrowelle,
    • das elektronische Haustürschloss mit Griffelscanner,
    • die zentral versorgten Rauchmelder,
    • die Ansammlung von Wandwarzen für Mobiltelefon, Wischtabletten,...
    Und wenn man aufs Watt schaut, dann besser Finger weg von festen Visus in der Wand.

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  • Marha
    antwortet
    Ich glaube auch, dass es mal interessant wäre zu wissen, was so die einzelnen Aktoren, jedenfalls grob, so an Strom ziehen und zwar nicht vom Bus sondern über die 230 V Seite. Vielleicht ergeben sich durch einfache Umbauten oder Parametrierung Einsparungen.
    Dimmaktoren hatten wir ja schonmal.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Ich komme pro Watt und Jahr auf 1,66 CHF bei 0,19 Rappen pro kWh.
    Na, dass der Strom in der Schweiz nur einen Bruchteil desser kostet, was wir in Deutschland zu berappen haben, ist leider traurige Wahrheit.

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Denn "Licht" macht im Gesamtenergiebedarf in privaten Haushalten gerade mal 1-2 Prozent aus! Und Du willst bei den Steuergeräten sparen??
    Das kann ich so nicht bestätigen und auch nicht glauben. So liegt bei uns der Anteil für Beleuchtung am gesamten Stromverbrauch bei rd. 8%, und das trotz konsequentem Einsatz von LED-Technik!

    Zitat von PeterPan Beitrag anzeigen
    Ah, jetzt is es klar! Schwabe!!!
    Sind wir Deutschen in den Augen der Schweizer nicht alle "Schwaben"?!

    P.S.: Die Frage nach dem Stomverbrauch für die Haustechnik (insb. KNX) finde ich grundsätzlich berechtigt. Denn eine Entscheidung bemisst sich nicht nur nach den Investitions- sondern auch nach den Betriebskosten. Und bei angenommenen 50W-60W sind das für einen 4-köpfigen Haushalt bereits 10% Mehrkosten. Oder anders ausgedrückt rd. € 10,-- p.M.; mir ist das der zusätzliche Komfort wert - anderen die vor der Investitionsentscheidung stehen vielleicht nicht...

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  • Gaston
    antwortet
    hehe, ja genau, die Statistik von Post #38 hat die Heizungshersteller auf die Barrikaden gebracht, deshalb wurde in der von Post #36 der PKW "eingepflegt"

    Ja, ja mit Statistik kann man fast alles machen. Fast ? Ja, Kaffee kochen geht nicht damit. Obwohl, das könnte man mir bestimmt statistisch widerlegen.

    Nu jut, zugegebenermassen ändert das nicht viel an der Kernfrage ob man nicht besser hat sich auf anderes zu konzentrieren als auf die Steuergeräte wenn man sparen möchte.

    Gruss,
    Gaston

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  • PeterPan
    antwortet
    ... oder die?
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  • PeterPan
    antwortet
    Hey Gaston..

    kannst auch ne andere haben ;-)

    Gruss Peter
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