Autonomer KNX Telegram Logger auf Raspberry Pi 4
Beitrag 1 von 5 – Projektziel, Architektur, Hardware
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Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit Jahren mit und möchte heute mal etwas zurückgeben.
Bei einem Kunden musste ich bestimmten Fehlern im KNX Bus auf die Spur kommen und brauchte eine Möglichkeit, die Busaktivitäten dauerhaft aufzuzeichnen. Daraus ist dieser Raspberry Pi basierte Datenlogger entstanden, gebaut aus dem, was meine Werkstatt gerade hergab.
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Logger tut, was er soll, und läuft stabil und zuverlässig. Bei den aktuellen Raspberry Pi Preisen ist das zwar kein Schnäppchen, aber wer noch ein paar dieser Platinen herumliegen hat, kann sie vielleicht sinnvoller einsetzen, als schon wieder eine Wetterstation zu bauen.
Ein großer Linux Experte bin ich nicht. Mit Debian und Ubuntu habe ich aber schon einige Projekte umgesetzt. Aktiven Support kann ich für das Projekt leider nicht anbieten. Ich habe die Skripte und die Dokumentation testweise an Claude Sonnet 4.6 gegeben. Die KI kommt damit erstaunlich gut zurecht, sowohl bei der Fehlersuche als auch bei individuellen Anpassungen. Die Dokumentation hier ist übrigens ebenfalls mit KI Unterstützung entstanden.
Bei mir läuft alles seit längerer Zeit zuverlässig. Vielleicht hilft das Projekt ja auch dem einen oder anderen weiter.
Viel Spaß damit!
Boris
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1. Projektziel und Architektur
Dieses Projekt realisiert einen passiven KNX-Busmonitor auf Basis eines Raspberry Pi 4. Der Logger empfängt alle KNX-Telegramme auf dem TP-Bus, schreibt sie in tagesweise rotierende CSV-Dateien und stellt einen Live-Web-Monitor bereit.
Designprinzipien:
Datenfluss
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2. Hardware-Einkaufsliste
Wichtiger Hinweis zu USB-Ports: USB 3.0 (blaue Ports am RPi 4) erzeugt Interferenzen im 2,4-GHz-Band. TUL und USB-Stick immer an die schwarzen USB-2.0-Ports anschließen.
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Beitrag 1 von 5 – Projektziel, Architektur, Hardware
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Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit Jahren mit und möchte heute mal etwas zurückgeben.
Bei einem Kunden musste ich bestimmten Fehlern im KNX Bus auf die Spur kommen und brauchte eine Möglichkeit, die Busaktivitäten dauerhaft aufzuzeichnen. Daraus ist dieser Raspberry Pi basierte Datenlogger entstanden, gebaut aus dem, was meine Werkstatt gerade hergab.
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Logger tut, was er soll, und läuft stabil und zuverlässig. Bei den aktuellen Raspberry Pi Preisen ist das zwar kein Schnäppchen, aber wer noch ein paar dieser Platinen herumliegen hat, kann sie vielleicht sinnvoller einsetzen, als schon wieder eine Wetterstation zu bauen.

Ein großer Linux Experte bin ich nicht. Mit Debian und Ubuntu habe ich aber schon einige Projekte umgesetzt. Aktiven Support kann ich für das Projekt leider nicht anbieten. Ich habe die Skripte und die Dokumentation testweise an Claude Sonnet 4.6 gegeben. Die KI kommt damit erstaunlich gut zurecht, sowohl bei der Fehlersuche als auch bei individuellen Anpassungen. Die Dokumentation hier ist übrigens ebenfalls mit KI Unterstützung entstanden.
Bei mir läuft alles seit längerer Zeit zuverlässig. Vielleicht hilft das Projekt ja auch dem einen oder anderen weiter.
Viel Spaß damit!
Boris
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1. Projektziel und Architektur
Dieses Projekt realisiert einen passiven KNX-Busmonitor auf Basis eines Raspberry Pi 4. Der Logger empfängt alle KNX-Telegramme auf dem TP-Bus, schreibt sie in tagesweise rotierende CSV-Dateien und stellt einen Live-Web-Monitor bereit.
Designprinzipien:
- Passiver Monitor – kein aktiver Eingriff in die KNX-Anlage, keine Änderung an Linienkopplern oder Filtertabellen
- SD-Karte read-only per OverlayFS – keine Schreibvorgänge auf der SD, Daten nur auf USB-Stick
- Stromausfallsicher: Nach jedem Neustart sofortiger Betrieb ohne manuelle Eingriffe
- Hot-Swap USB-Stick: Beim Wechsel wird automatisch fsck.exfat durchgeführt und neu gemountet
- Integrierter WLAN-Accesspoint für Smartphone-Zugriff auf den Live-Monitor ohne LAN-Infrastruktur
- Optionale Dekodierung von Nutzdaten wenn eine ETS6-Gruppenadressliste (CSV) auf dem Stick abgelegt wird
- Kein Datenbankserver: Aufzeichnung ausschließlich als CSV-Dateien auf dem USB-Stick. Keine Datenbank, die bei Stromausfall korrumpieren kann
- Einfache Auswertung: CSV-Dateien sind direkt mit Excel oder LibreOffice Calc auswertbar, kein spezielles Tool-Wissen erforderlich
Datenfluss
Code:
KNX TP-Bus
│
▼ galvanische Trennung, NCN5130 TPUART2
TUL V3.1 ── USB-Kabel (USB-C auf USB-A) ── /dev/ttyACM0, 38400 Baud
│
▼
knxd 0.14.x ── KNXnet/IP Tunneling, localhost UDP 3671
│
▼
xknx 3.x (Python, Virtualenv)
│
├──▶ knx_logger.py ──▶ /media/knxlog/knx_YYYY-MM-DD.csv
└──▶ knx_webserver.py ──▶ HTTP Port 80 (FastAPI/uvicorn, SSE)
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2. Hardware-Einkaufsliste
| Komponente | Empfehlung | Hinweis |
| Raspberry Pi 4 Model B | 4 GB RAM | 2 GB ausreichend für reine Logger-Funktion |
| SD-Karte | Samsung PRO Endurance 32 GB | MLC NAND, für Dauerbetrieb ausgelegt |
| KNX-Interface | Busware TUL V3.1 | ESP32-C3, NCN5130 TPUART2, galvanische Trennung, USB-Serial |
| RTC-Modul | Adafruit PCF8523 PiRTC (#3386) | Für autonomen Betrieb ohne NTP, Batterie CR1220 |
| USB-Stick | beliebig, min. 8 GB | exFAT-formatiert, Volume-Label KNXLOG |
| Netzteil | Offizielles RPi 4 Netzteil 5V/3A | Ausreichende Stromversorgung wichtig |
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