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Sensoren - welche must have / nice to have
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Standardmäßig wird das so gehandhabt (so wie ich das durch ständiges Lesen hier im Forum mitbekommen habe), dass ein zusätzlicher Temperaturfühler an der Nordfassade des Hauses installiert wird. Dieser ist dann immer im Schatten.
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Hi
Ich habe mal eine Frage bezüglich Außentemperatur. Ich habe schon öfter gelesen, dass die Temperaturwerte von der Wetterstation als reale Außentemperatur nur bedingt nutzbar ist, da die Wetterstation ja teilweise der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt ist und somit teilweise im Sommer wohl auch sehr hohe Werte anzeigen wird. Wie handhabt ihr das? Habt ihr nochmal einen extra Außentemperaturfühler verbaut (wenn ja, welchen z. B.) oder stört euch das Problem nicht so sehr?
Gruß Dominik
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Da ihr am Anfang sehr detailliert über Sinn und Unsinn von CO2 Messungen inbesondere wegen der Kalibrierung diskutiert habt:
Könnte sich ein Messtechnikexperte mal folgenden Sensor anschauen und bewerten (besonders hinsichtlich Kalibrierung und Drift)?
http://www.figaro.co.jp/en/product/feature/cdm7160.html
https://www.soselectronic.com/produc...ation_1609.pdf
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Bedeutet hernach, dass Du den Grundwärmebedarf für das gesamte Haus vollflächig über die Betonkernaktivierung einbringst und die Räume mit höherem Wärmebedarf mittels FBH zuheizt?Zitat von heckmannju Beitrag anzeigenZusätlich im WZ und Bädern im DG überhaupt nicht....
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Zusätlich im WZ und Bädern im DG überhaupt nicht....da ist es seltsamerweise so wie mein Energieberater gemeint hat immer warm..bin aber kein einzelfall. Im Prinzip geht das in jeden Modernen Haus mit Fussbodenheizung.
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Zusätzlich oder lediglich zur Unterstützung in einzelnen Räumen? Oder lediglich im DG, da die Decken hier nicht aus Beton sind?Zitat von heckmannju Beitrag anzeigenIch habe aber auch Fussbodenheizung...Zuletzt geändert von evolution; 10.01.2017, 17:13.
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Was man auf jeden Fall festhalten kann ist ohne hydraulischen Abgleich braucht man gar nicht erst anfangen eine Regelung zu optimieren - und wenn die gut ist reichts eventuell schon, sieht/spürt man ja dann
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Ich habe aber auch Fussbodenheizung...und auch einige anderen Fussbodenheizungsbesitzer haben das auch hinbekommen und sind zufrieden damit.
Viele Grüsse
Jürgen
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heckmannju Das wird wahrscheinlich daran liegen, dass man mit Deiner Betonkernaktivierung ohnehin nicht viel Einfluss auf die Raumtemperaturen nehmen kann...
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Hi,
ich frage mich wie ich das nur hingebraucht habe in meinem Haus ganz ohne RTRs eine angenehme Temperatur hinzubekommen nur über einen sauberen abgleich meiner Heizkreise.
Viele Grüsse
Jürgen
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Bei den 20€ vergisst du aber deinen Stundensatz für den Aufwand
Aber alles gut, da sieht man wieder das jeder andere Gegebenheiten und Empfinden hat. Wir haben rundum Glas, da brauch ich gar nicht anfangen den Randbereich besonders zu heizen, das betrifft dann schnell den ganzen Boden. Allerdings sind die Fenster auch nicht kalt (Kältestrahlung ist nicht fühlbar), selbst bei den -15° wars ok. Und ob ich jetzt 22,5° habe oder 22,3° im Raum...
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Vorab, so ähnlich dachte ich vor ein paar Jahren auch noch.Zitat von crewo Beitrag anzeigenIch habe im Wohn/Essraum bewusst auf Einzelregelung verzichtet und alle Heizkreise schon in der Ansteuerung zusammengelegt (3 Ventile auf einen Kanal), da sich der Aufwand für mich nicht lohnt. Im Gegenteil, ich möchte doch in zusammenhängenden Räumen eher einen gleichmäßig warmen Boden haben und einen großen Zusammenhängenden Raum unterschiedlich zu temperieren finde ich persönlich unnötig und geht vermutlich in der Praxis auch nicht. Und ein gut platzierter Fühler (z.B. in Raummitte in der Decke) ist sicher auch besser als 3 schlecht platzierte (z.B. in Aussenwänden im Taster), im Winter zu kalt und im Sommer bei Südseite zu warm...
Der Wohn-/Essbereich ist eine interessante Spielwiese, die ich gern aufgreife. So haben wir in dem offenen Küchen-, Ess- und Wohnbereich in Summe 4 Heizkreise. Hiervon fungieren 3 als Flächenheizkreise und 1 Heizkreis wurde von mir bewusst direkt vor die große Fensterfront in einem Streifen von etwa 1m Breite verlegt. Dieser dient vornehmlich dazu, den Wärmeverlust der schlechter (als die Außenwand) isolierten bodentiefen Fenster auszugleichen. Die Heizanforderung und Regelung ist hier gänzlich anders als für die restlichen Bereiche und dieser Heizkreis wird mithilfe eines eigenen (nicht direkter Sonne ausgesetztem) Temperatursensor an der Fensterfront geregelt. Dies funktioniert schon einmal in der Praxis und macht imho wirklich auch Sinn.
Die Messung an der Decke habe ich ebenfalls und diese ist nicht aussagekräftig genug, um damit allein eine vernünftige FBH-Regelung hinzubekommen. Dies ist neben dem Höhenunterschied zu den üblichen Temperatursensoren unter anderem auch der Luftströmung der KWL geschuldet. Unsere Temperaturen verhalten sich im maßgeblichen Bereich wie folgt: Aussenwand 1,5m Höhe -> 21,3°C, Innenwand 1,25m Höhe -> 22,3°C, Zimmerdecke (nahezu exakt zwischen den 2 Innenraumsensoren) 2,6m Höhe -> 22,5°C. Zur Vollständigkeit: der Messwert an der Fensterfront in 1,25m Höhe liegt bei 22,0°C. Die Messwerte sind erst letztes Wochenende überprüft/justiert worden.
Die Sensoren haben zueinander einen Abstand zwischen 4-5,5m und dennoch unterliegt der Temperaturunterschied in einem Raum einer Schwankungsbreite von +-0,6K. Das bedeutet zum einen, dass es einen großen Einfluss hat wo man misst und es bedeutet zum anderen, dass die Temperaturen eben nicht gleichmäßig in einem Raum verteilt sind, wenn wir es als angenehm empfinden. Um auf die unterschiedlichen Flächenheizkreise zurückzukommen, so dient der Heizkreis in der Küche lediglich dazu im Bedarfsfall zusätzlich Wärme bereitstellen zu können und ist meist geschlossen bis leicht geöffnet. Im Essbereich und im Wohnbereich (Aufenthaltsbereichen) hingegen wird die meiste Heizleistung erbracht und eine subjektive Kältestrahlung durch den an der Fensterfront (3-fach Verglasung und wärmegedämmte Rahmen) befindlichen Heizkreis wirkungsvoll unterbunden. Bleiben die 2 Heizkreise Essen und Wohnen. Auch diese hatte ich vor geraumer Zeit noch gleich angesteuert, jedoch hatte es dann immer einen subjektiven Luftzug, den ich mir über Jahre nicht erklären konnte. Erst als ich die Heizkreise unterschiedlich ansteuerte, war auch diese "Luftzug" engültig verschwunden. Heute ist mir klar warum; denn die Heizkreise können noch so gut ausgelegt und abgeglichen sein, sie werden sich immer unterschiedlich verhalten. Und durch eine unterschiedlichen Regelung der Heizkreise kann man es schaffen, ein gefühlt homogenes Klima auch in großen Räumen und trotz KWL zu schaffen.
Kurzum: Wir wollten nicht darauf verzichten, die Heizkreise einzeln regeln zu können. Das ist uns €20/Kanal (also pro Heizkreis) wert.Zuletzt geändert von evolution; 10.01.2017, 15:10.
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RBender
Natürlich stimmt das, was du sagst.
Aber wie evolution gerade geschrieben hat. Ich weiß besser um die Umstände meines Zustands Bescheid, wenn ich an neuralgischen Punkten messe. Und da stimme ich uneingeschränkt zu.
Ein Beispiel: Die Heizung im Wohnzimmer ist aus welchen Gründen auch immer ausgefallen.
Ich merke das weil: A) die Raumtemperatur zurückgeht oder B) die Rücklauftemperatur vom Heizkreis des Wohnzimmers im HKV unnatürlich niedrig ist.
Ich bin bei B viel nächer an der Ursache... zeitlich und örtlich. Wenns passt und ich schnell genug reagieren kann kühlt auch nicht der Estrich aus und ändert sich dadurch auch nicht die Raumtemperatur.
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Ja, da geb ich dir Recht,
Nur das Problem ist, dass die Kühlung über Bauteile relativ schwach ist, bleibt man nun weit weg vom Taupunkt, so sinkt die Effizienz noch einmal und die Kühlwirkung bleibt nahezu aus.
Gruß
Alex
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