Nochmal das von anderen zum Teil sehr ausführlich Erklärte (danke dafür!) ganz langsam zum Mitschreiben:
- Wenn der Boden (fühlbar) warm sein soll, gibt er diese Wärme auch an die Raumluft ab.
- Wenn Wärme an die Raumluft abgegeben wird, steigt die Temperatur im Raum.
- Wenn die Solltemperatur erreicht ist, und der Boden weiter (fühlbar) warm sein soll, siehe (1) und die Temperatur steigt weiter.
- Einzige Möglichkeit, den Raum nicht immer wärmer werden zu lassen, ist, die Wärme (=Energie) aus dem Raum zu holen, z.B. durch offene Fenster oder schleichend über schlechte Dämmung. Egal wie, man "heizt für draußen", was ökologisch wie ökonomisch suboptimal ist.
- Ob der Durchfluss nun auf 10%, 50% oder 100% steht, ist dabei prinzipiell egal. Solange der Boden (fühlbar) warm sein soll, läuft das so, nur ggf. mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, da die Temperatur des Bodens abhängig von Vorlauftemperatur und Durchfluss ist.
- In einem Haus mit ist üblicherweise die Vorlauftemperatur so niedrig, dass sich ein gefliester Fußboden fast immer kalt anfühlt, wenn die Außentemperatur über (Achtung, Beispiel!) -10°C liegt.Zitat von RBender Beitrag anzeigen
[böse] Falls ihr noch im Rohbau seid und unbedingt warme Fußböden mit FBH haben wollt, ohne dass euer Wohnzimmer zur Sauna wird, solltet ihr darüber nachdenken, die Dämmung wegzulassen. Alternativ könnt ihr auch Lüftungslöcher in die Fassade bohren, um den Luftaustausch und die Wärmeabfuhr zu gewährleisten. Lasst euch am besten von eurem *hust* Energieberater die besten Positionen und Durchmesser ausrechnen. [/böse]

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