Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Vorstellung und Hilfe für eine KNX Alarmanlage oder einen Drittanbieter

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Alexander79
    antwortet
    Zitat von smai Beitrag anzeigen
    nicht jede Optimierung von Kosten und Nutzen muss Pfusch sein.
    Seh ich anders, sobald ich ein Gerät für was anderes nutze, als es bestimmungsgemäß entwickelt wurde, wird Pfusch draus.
    Nicht umsonst gabs bei uns in der Berufsschule auch ne 6, wenn du das Werkzeug "zweckentfremdet" hast.

    Zitat von smai Beitrag anzeigen
    Wie du schreibst verhindert auch eine VDS-EMA einen Einbruch nicht zuverlässig.
    Eine VDS-EMA kann eine Einbruch auch nicht zuverlässig verhindern.
    Sagt ja schon der Name.
    EMA=Einbruchmeldeanlage.
    Aber eine VDS EMA meldet, sofern sie vernünftig projektioniert und aufgebaut wurde, jeden Einbruch zuverlässig.
    Und das bezweifel ich einfach bei KNX.

    Letztens ist zb einfach mein BJ Bewegungsmelder ausgestiegen und hat kein Licht mehr geschalten, erst das abklemmen und neu Parametrierung hat ihn wieder zum
    Leben erweckt.
    Sowas hab ich bei einem VDS BWM noch nie erlebt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • coliflower
    antwortet
    Man sollte hier wirklich zwischen Einbruchsdedektion, dem Eindringen in das Gebäude und der Erkennung der Dedektion (Polizei, Nachbar, Smartphone, etc.) unterscheiden ...

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    fasi nicht jede Optimierung von Kosten und Nutzen muss Pfusch sein.
    Wie du schreibst verhindert auch eine VDS-EMA einen Einbruch nicht zuverlässig. Ist also die Frage, ob sich die 300€ gegenüber den vielleicht 5000€ einer komplett eingebauten, zertifizierten Anlage lohnt. Zur Zertifizierung gehört ja u.A. auch, dass sie von einem Fachmann eingebaut wird.

    Ich würde für mich sagen, dass die Mehrkosten den Zusatznutzen im normalen EFH nicht rechtfertigen.
    Bei einer grossen Mehrheit der Einbrecher wird die KNX-Variante denselben Effekt (oder auch Nicht-Effekt) haben wie die "richtige".

    Wichtiger ist so oder so erst mal der physikalische Einbruchschutz. Je nach Stand sind die 5000€ also dort besser investiert.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fasi
    antwortet
    Zitat von barontigger Beitrag anzeigen
    Zum Scharfstellen würde ich gerne einen 8fach MDT Taster verwenden - zum deaktiveren bis ich etwas besseres habe aus (zB langer Tastendruck 3 Sekunden auf eine der 8 Tasten - das findet wenn man es nicht weiß und nichts dran steht auch kein Einbrecher heraus).
    Ja klar, security by obscurity ... wenn ich einen Bruch bei dir machen wollte, müsste ich nur hier im Forum mitlesen, noch ein bissl Social Engineering und bei Facebook auf den Post aus dem Urlaub gewartet und ich räume dir die Bude aus ...

    Eine GMA ist auch gegen unauthorisierte Deaktivierung gesichert ... z.B. durch einen PIN/Batch/etc.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fasi
    antwortet
    Schön, dann gibt es eben KNX-Eingänge die auch Sabotagemeldung mit Wiederstandsmessung unterstützen ... dann hängen die immer noch auf dem ungeschützen KNX-Bus und haben keinen manipulationsgeschützten Speicher etc etc ... umfasender Manipulationsschutz gehöhrt eben auch zu einer GMA.

    Wie ich schon geschrieben habe, gibt es keinen Schutz gegen einen Bruch, weder mit KNX noch mit VDS-GMA noch mit Abschreckung, Security & Hundestaffel ... wenn's dumm läuft und das Ziel sich lohnt, hat man den Bruch ...
    Und gegen die menschliche Dummheit ist man sowieso nicht gefeit ... irgendein Idiot wird trotz aller sichtbaren Abschreckungsmassnahmen im Suff/Dilirium die Scheibe einschlagen/das Fenster aufhebeln/die Tür eintreten (wollen), um sich die nächste Flasche/den nächsten Schuss "zu finanzieren".

    Wer will, kann sich gerne eine KNX-basierte optisch/akkustische Fenster-/Türzustandsanzeige bauen, es wird deswegen trotzdem keine Alarmanlage ... aus einem 2CV wird auch kein Formel1 Renner ...
    Andere Aufgabe, andere Vorraussetzungen, andere Umsetzung, andere Liga.

    Wer es "richtig" machen will, schafft sich eine Alarmanlage nach VDS blabla an und beachtet bei der Installation die Regeln, wer eine wie auch immer geartete Tröte mit Blitzlicht haben will, spielt halt mit KNX rum, weil es "eh da" ist ... aber bitte nennt das Teil nicht Alarmanlage ...


    fasi

    PS: nein, ich bin kein Errichter und/oder Verkäufer, aber mir kräuselt es die Fussnägel, wenn ich lese mit welchen hahnebüchenen Argumenten Pfusch schöngeredet wird

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Zitat von fasi Beitrag anzeigen
    Ausserdem kann eine "richtige GefahrenMeldeAnlage" neben Fenster auf/zu auch noch Sabotage erkennen (also Manipulation der Anschlusskabel), dass kann KNX nicht ... braucht aber auch entsprechende Kontakte mit Sabotageschleife und/oder eingebauten Widerständen
    Das "KNX" dies nicht kann, stimmt nicht. Es gibt auch KNX-Eingänge, welche Sabotage an Reedkontakten erkennen können, sogar mit Widerstandsmessung.

    Aber im normalen EFH halte ich Sabotage für keine realistische Bedrohung. Dazu müsste ja jemand unbeobachtet an den Fensterkontakten rumfingern können.

    Auch Glasbruch ist gemäss der Polizei relativ selten:

    Zitat von https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/einbrueche-wissenswertes/taeter-arbeitsweisen/#c64
    Methode 4: Glasdurchgriff
    Einbrecher
    Glasdurchgriff bedeutet, dass der Einbrecher in der Nähe des Fenstergriffs oder des Terrassentürgriffs ein kleines Stück der Glasscheibe einschlägt, um mit der Hand an den Griff zu kommen. Darüber kann er das Fenster dann ganz normal öffnen.

    Diese Methode birgt für den Einbrecher jedoch die Gefahr, sich zu verletzen und Blutspuren am Tatort zurückzulassen. Zudem macht das Einschlagen der Scheibe Lärm, sodass das Entdeckungsrisiko steigt.
    Aus diesen Gründen stellt die Polizei in weniger 10% der Einbrüche fest, dass der Täter die Methode Glasdurchgriff gewählt hat.

    Konsequenz: Einbruchschutz heißt Schutz vor Glasdurchgriff mit Hilfe eines abschließbaren Fenstergriffs und ggf. einbruchhemmender Verglasung.
    Zitat von https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/einbrueche-wissenswertes/taeter-arbeitsweisen/#c66
    Methode 6: Glasdurchstieg
    Wenn ein Einbrecher die Methode des Glasdurchstiegs wählt, dann schlägt er nicht nur die Glasscheibe an einem Punkt ein, sondern entfernt das gesamte Glas aus dem Rahmen, sodass er durch das Fenster oder die Terrassentür eintreten kann.
    Diese Einbruchmethode birgt ein hohes Verletzungsrisiko und Entdeckungsrisiko für den Einbrecher – weniger als 1% der Einbrüche werden daher mittels dieser Methode verübt.
    Der TE hat abschliessbare Griffe, also fällt Glasdurchgriff sogar weg.


    Ich finde, man sollte da die Verhältnismässigkeit wahren.
    Einbrecher suchen sich in einem Quartier meist das am schlechtesten gesicherte Haus aus (OK, zumindest solange sie erwarten, dass da noch was zu holen ist).

    Die Sirene an der Wand wirkt also sicher schonmal abschreckend. Wenn sie dann auch noch los geht, machen wohl wirklich nur hartgesottene Profis ruhig weiter.

    Dazu finde ich auch folgendes Bemerkenswert:
    Zitat von https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/einbrueche-wissenswertes/mythen-und-vorurteile/#c46
    Die wenigsten Einbrecher sind gut ausgerüstete „Profis“ – die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter, die einfach nur einen Schraubenzieher mit dabei haben.

    Traurige Wahrheit: Mit einem Schraubenzieher brechen die Täter in wenigen Sekunden Standardfenster und Standardtüren auf – meist ohne großen Schaden an Fenster oder Tür anzurichten.

    Die gute Nachricht: Mit mechanischer Sicherheitstechnik – ob Pilzkopfzapfen in der Terrassentür oder Aufschraubsicherungen an Fenstern – kann man diese Gelegenheitstäter vom Einbruch abbringen. Denn durch mechanische Sicherheitstechnik stehlen Sie dem Einbrecher Zeit – Zeit, die er nicht hat. Das Risiko, entdeckt zu werden, steigt mit jeder Sekunde. Der Täter bricht die Tat ab.

    Weil ich an dieser Polizei-Seite gefallen gefunden habe, gleich noch ein Abschnitt, welcher für uns hier relevant ist:
    Zitat von https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/sicherheitstechnik/smart-home/
    Mit Hilfe von SmartHome-Systemen können damit auch Maßnahmen zur Anwesenheitssimulation, Beleuchtung, Videoüberwachung und Brandvorbeugung digital vernetzt und von PC, Tablet oder Smartphone zentral gesteuert werden.

    Verschiedene Abläufe lassen sich dabei in programmierbaren Szenarien zusammenstellen, sodass z. B. elektrische Rollläden zu bestimmten Zeiten hoch- und heruntergefahren, die permanente Außenbeleuchtung abhängig vom Dämmerungsgrad betätigt sowie Lampen und Fernseher / Fake-TV zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Räumen ein- und später wieder ausgeschaltet werden.
    Und apropos Licht:
    Zitat von https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/sicherheitstechnik/grundstueck/#c156
    Einbrecher bevorzugen dunkle Ecken - Licht hat auf sie eine abschreckende Wirkung. Für sinnvollen Einbruchschutz sollten daher einbruchgefährdete Bereiche vom Einsetzen der Dunkelheit bis ca. 22 Uhr permanent beleuchtet werden. Zur eigenen Sicherheit sollte man zudem Wege zu Haus oder Wohnung und das Wegumfeld mit Beleuchtung versehen sein.
    Erstaunt bin ich etwas, dass nirgends Licht per Bewegungsmelder im Aussenbereich erwähnt wird, andere Quellen empfehlen dies.

    Einen Kommentar schreiben:


  • barontigger
    antwortet
    Ich habe genau das gleiche vor wie du.

    Status:

    Wir haben ein freistehendes Haus mit einer bebauten Fläche von 90 qm auf 3 Ebenen. Ich habe an allen Fenstern und der Eingangstür Öffnungskontakte nachgerüsten (unsichtbar in den Rahmen eingebaut - es wird dabei detektiert, ob das Fenster geschlossen/gekippt/geöffnet ist (sowohl Fenstergriffstellung als auch Position des Flügels).
    Die Fensterkontakte sind an Binäreingänge angeschlossen und werden auf einer LED Anzeige dargestellt9

    Außerdem gibt es im WC im EG sowie im Vorraum einen Bewegungsmelder - genauso im Gang im OG und WC OG sowie Kellertreppe u Technikraum.

    Weiters soll im Wohnzimmer (offener Wohnessraum) noch zumindest ein Präsenzmelder verbaut werden.

    An der Außenwand zur Straße gibt es eine Telenot Außensirene/Blitzleuchte, an der zum Garten noch eine Telenot Flachblitzleuchte.

    Geplant wäre noch eine USV für den Bus + Sirene.

    Zum Scharfstellen würde ich gerne einen 8fach MDT Taster verwenden - zum deaktiveren bis ich etwas besseres habe aus (zB langer Tastendruck 3 Sekunden auf eine der 8 Tasten - das findet wenn man es nicht weiß und nichts dran steht auch kein Einbrecher heraus).


    Mir ist klar, dass das keine VdS,... Alarmanlage ist aber es handelt sich um ein "normales" Haus ohne nennenswerte Wertgegenstände, was noch dazu sehr gut einsichtig ist, am Ende einer Sackgasse (BWM an jedem Haus in der Straße, die anspringen) liegt und viele nahe aufmerksame Nachbarn hat. Ich sehe die Alarmalage daher eher als Spielerei denn als wirklich notwendig. An irgenwelche Hackereinbrecher, die vorher die Stromversorgung kappen glaube ich nicht...

    Mich würde vor allem interessieren wie andere eine KNX Alarmalage gelöst haben.
    - Geht das nur mit Logikbaustein/HS?
    - Szenen?
    - ....

    Vielleicht teilt hier ja jemand seine Vorgehensweise.


    BTW:
    Eine Abus Secvest Funkalarmalage habe ich noch in OVP im Keller liegen - fand die aber zu hässlich und nicht smart genug - wer sie haben will - ich verkaufe sie gerne.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fasi
    antwortet
    Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Einbrecher im EFH mit'm Fahrzeug anrücken ... da steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen ... üblicherweise stehen in EFH's keine Bankomaten (und wenn doch, dann wird eine VDS-Zertifizierte Anlage zur Pflicht und auch die wird dann nicht verhindern, dass der Bankomat innert Minuten am Haken hängt, Alarm in oder her) ... 'ne Flex vllt. um Gitterstäbe unschädlich zu machen, wohl seltener um durch eine Wand zu gehen ... dauert zu lange und ist viel zu laut.

    Passive Sicherheit im EFH sind nicht nur Pilzzapfen & Co., da gehört auch einbruchhemmende Verglasung und einbruchhemmende Türen dazu (Google: Widerstandsklassen Fenster/Türen)... sonst nützen die Kontakte nicht viel ... und dann braucht es Glasbruchmelder ... entweder Glasbruchgeräusch basiert (mit nicht zu unterschätzendem Fehlalarmrisiko, wenn ein Trinkglas zerbricht, gibt sogar Tester die das Geräusch simulieren) oder über Alarmschleifen im Glas. Gegen Dachdurchstieg gibt es dann auch sowas wie "Alarmfolie" oder "Alarmtapete" ...

    Ausserdem kann eine "richtige GefahrenMeldeAnlage" neben Fenster auf/zu auch noch Sabotage erkennen (also Manipulation der Anschlusskabel), dass kann KNX nicht ... braucht aber auch entsprechende Kontakte mit Sabotageschleife und/oder eingebauten Widerständen ...

    Bewegungsmelder im Haus sind schon die 1. Rückfallebene, falls es dem Facharbeiter für Eigentumsübertragung doch gelingen sollte ohne Alarm in's Haus vorzudringen. Der laute Alarm hat sowieso die Aufgabe 1. die Bewohner zu "sensibilisieren", damit die sich "in Sicherheit" bringen können und 2. vllt. den Einbrecher zu verscheuchen. Gegen den Bruch selber kann die GMA genauso wenig machen wie ein KNX-Alarmmodul ...

    Es gibt auch GMA's komplett/teilweise in Funk ... braucht dann halt Batterien ... um unerschlossene Melderpositionen oder Sirenen anzubinden. Es gibt auch Leuchten/Sirenen-Kombinationen ... die haben übrigens auch Sabotage-Kontakte, genauso wie Bewegungsmelder & die Bedienteile für GMA's ...

    Mit 500-1000€ wirds auf jedenfall nix "professionelles" sondern nur was zur Gewissensberuhigung ...

    fasi

    Einen Kommentar schreiben:


  • AtoTheB
    antwortet
    Hallo GLT,

    jeglicher Zugang zum Haus ist bei mir mit einem Magnetkontakt ausgestattet, sogar das Garagentor hat 2 Kontakte. 1x für komplett offen und 1x für komplett geschlossen.

    Eine Kamera möchte ich nicht installieren, meine Nachbarn haben zwar alle eine aber ich finde es albern und wie du schon sagtest, es macht attraktiv. Die Einbrecher ziehen einfach eine Mütze auf und eine Sonnenbrille und schon kann es jeder gewesen sein.

    Der passive Schutz ist bei mir gegeben. Alle Fenstergriffe sind abschließbar, Es gibt Alupanzer mit Aufschiebesicherung usw. Es geht rein um eine Blitzleuchte und eine Sirene am Haus, sowie im Haus.

    Ich habe mir die GMA sowie ein Video von ABB angesehen. Dort wurde beschrieben, das man vorhandene Binärkontakte nutzen kann. Es ist dann aber kein VdS gegeben, da die GMA nur in eine Richtung kommunizieren dürfte.

    Perfekt wäre eine Lösung:
    die Blitzleuchte, die Sirene, diese Zentrale. Dann nur Programmieren und fertig :-D, aber das wäre zu einfach.

    Mit Logikmodulen kenne ich mich leider nicht aus, sorry

    LG

    André

    Einen Kommentar schreiben:


  • GLT
    antwortet
    Wenn VdS keine Rolle spielt, keine Aufschaltung zu Behörden erfolgt - und es keinerlei Verpflichtung gibt, eine abgenommene Alarmanlange betreiben zu müssen - natürlich kannst Du das mit KNX realisieren.

    Da brauchts auch keine Alarmanlagenbausteine - ein zuverlässiges Logikmodul tut ausreichend.

    Außenhaut"überwachung" habt ihr ja schon mit Fensterkontakten - jetzt muss aber halt auch noch jede Außentür mit drauf.
    Viele PMs haben ein separiertes Objekt, dass sich für Alarme nutzen lässt - evtl. noch PM in den anderen Räumlichkeiten nachrüsten?
    Zeitfenster für Scharfschaltung von 5min ist zu lang - genauso, wie die Karrenzzeit für die Deaktivierung der "Alarmanlage" - hier müssen "schärfere" Zeiten rein.

    Man könnte nun ja noch mit Kameras usw. - hier sollte man aber auch bedenken, dass somit ein Objekt auch erst interessant gemacht wird - wenn man es so überwachen muss, könnt ja was zu holen sein

    Wichtig ist der passive Schutz - d.h. die Fensterriegel entsprechend, absperrbare Griffe, Gitter mit Aushebelschutz, Rollläden mit Aufschiebesicherung....

    Mal so als Idee für die Haustür - BWM erkennt Bewegung zur Haustür, aber Klingel wird nicht ausgelöst (u. Türöffnung erfolgte auch nicht) - dann "Störmeldung" (u. falls möglich Kamerabild). Warum? Die Diebesbande präperiert Haustüren u. festzustellen, ob jemand da ein u. ausgeht
    Zuletzt geändert von GLT; 27.02.2019, 20:33.

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Ich kenne die Satal nicht, aber die GM/A ist auch "etwas richtiges". Allerdings hat diese meines Wissens auch keine 24 Eingänge und braucht damit noch Zusatzmodule. Dazu kommen dann noch Bedienteil und Signalisierungsgeräte. Die 1000€ werden also nicht reichen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • AtoTheB
    antwortet
    Hallo Smai und hallo Haukee,

    danke für die schnelle Antwort und die freundliche Aufnahme im Forum. Ich weiß das die Profieinbrecher Lösungen kennen, auf die wir nicht im entferntesten kommen. Wenn die Einbrecher rein wollen, kommen die rein.

    Die 5 min waren nur ein Wert, müsste dann schauen in wie weit ich das runterschrauben kann. Ein Tablet an der Wand ist noch nicht vorhanden, aber das soll demnächst folgen. Ich schwärme ja von dem PEAKnx , aber da es diesen nicht mehr als Bausatz gibt, das habe ich verschlafen muss nun eine kostengünstigere Alternative her. Die UP Dose 19 Zoll ist also aktuell nur nen Platzhalter

    Ich möchte nur was zur Sicherheit haben und ganz ehrlich um auch meine Frau zu beruhigen. Die Binärkontakte sind aktuell nur aufgelegt und nicht programmiert, ein Umbau ist daher wenn Sinnvoll möglich. Jedoch brauche ich 24 Eingänge und da wären 3 x ABB MT/S8.12.2M Module von nöten. Wäre dann nur dafür eine Anschaffung von 600 Euro. Da wäre die ABB GM/A8.1 für 800 Euro schon interessanter meint ihr nicht?

    Was ich vermeiden möchte ist, das ich nun was nicht gutes installiere und mich später ärger. Ich habe als Kostenansatz ca 500-1000 Euro im Auge.

    Ich werde mir aber die Satal Anlage ansehen und auch die von Smai genannten Module.

    Ich melde mich wieder, wenn ich darf.

    LG André
    Zuletzt geändert von AtoTheB; 27.02.2019, 19:44.

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Zitat von Haukee Beitrag anzeigen
    KNX und Präsenzmelder sind als Alarmanlage ungeeignet.
    [...]
    Wenn du wirklich was anständiges willst dann z.B. eine Satel Integra einbauen lassen
    Zugegeben git es einen Grund, dass KNX-basierte Alarmanlagen nicht VDS-zertifizierbar sind.
    Aber welches der von dir beschriebenen Angriffsszenarien würde durch die Satel Integra (oder irgend eine andere Anlage) erkannt und durch eine KNX-basierte nicht?
    Und wieso sollte die KNX-Anlage mehr Fehlalarme produzieren?

    Für Kurzschluss und Überspannung muss ein Einbrecher erst einmal an den Bus kommen. Sofern allfällige aussenliegende Geräte an einer separaten Linie hängen (was nicht nur aus Sicherheitsgründen sinnvoll ist), ist dies ohne Auslösung des Alarms nicht möglich.
    Zusätzlich ist eine gepufferte KNX-Spannungsversorgung gegen Stromunterbrechung sinnvoll, wie auch in der Beschreibung des SCM/S1.1 zu lesen ist.

    Die Anbindung der Sensoren könnte durch Nutzung eines MT/x.12.2M anstelle normaler Binäreingänge noch etwas sicherer gemacht werden. Dies habe ich bewusst nicht erwähnt, weil der TE ja die Sensoren bereits auf dem Bus hat und wahrscheinlich nicht alles umbauen will.

    Zitat von Haukee Beitrag anzeigen
    da ist das KNX Modul bezahlbar, und Aufschaltung auf einen Wachdienst der bei entsprechenden Meldungen per GSM oder Telefonleitung auch sofort nach dem Objekt schaut
    Ich weiss nicht, wie das in Deutschland aussieht, aber bei uns in der Scwheiz ist die Anbindung an einen Wachdienst nach meinem Empfinden nicht bezahlbar bzw. unverhältnismässig für ein normales EFH. Bis dieser da wäre, sind die Einbrecher wahrscheinlich auch schon weg.
    Wir nutzen unsere übrigens hauptsächlich Nachts, wenn wir zu Hause sind (erhöht das Sicherheitsgefühl beim WAF sehr).

    Aber du hast schon recht, all zu viel darf man von einer Alarmanlage im EFH nicht erwarten, weder einer VDS-konformen noch einer per KNX.
    Unsere war bereits im Haus eingebaut, ich hätte keine nachgerüstet. Kosten/Nutzen ist bei anderen Massnahmen wie blockierbaren Fenstergriffen, Pilzzapfen, .... wohl deutlich höher.
    Bei einem SCM plus etwas Signalisierung für vielleicht 300€ sieht das Verhältnis schon wieder etwas anders aus, selbst wenn dieses etwas weniger Sicherheit bietet.
    Zuletzt geändert von smai; 28.02.2019, 10:46. Grund: Link korrigiert

    Einen Kommentar schreiben:


  • Haukee
    antwortet
    KNX und Präsenzmelder sind als Alarmanlage ungeeignet. Was bringt dir eine Alarmanlage die ständig Fehlalarme produziert? Oder wo mittels Kurzschluß/Hochspannung auf die Busleitung alles an Sensoren einfachst lahmgelegt werden kann? Gar nichts.
    Fensterkontakte - und wenn der Einbrecher einfach ein Fenster einwirft, wartet ob jemand reagiert und wenn nicht krabbelt er ins Haus? Oder geht gleich durchs Dach? Pfannen hoch, Dämmung/Folie schlitzen und Gibskarton durchtreten, drin. Einbrecher sind nicht blöd, die machen das oft Hauptberuflich und sind Experten im erkennen und umgehen von solchen Anlagen. Lernvideos und HowTos gibs bei YouTube.
    Gegen eine Aussensirene hilft z.B. Bauschaum gut.

    Ich habe in meinem Haus bereits einen Einbruch hinter mir, alles Werkzeug und Gartengeräte weg, 10k€ Schaden, Versicherung will nicht zahlen weil Haus in Renovierung und unbewohnt etc.pp., ich habe lange drüber nach gedacht wie mein ein Haus abgesichert werden könnte. Resultat: geht nicht. Wenn Einbrecher rein kommen wollen tun sie es. Notfalls durch die Wand mit Akkuflex und Diamantwerkzeug. Oder mit dem Auto die Tür eindrücken. Ob da nun eine Sirene für 3 Minuten schreit ist denen egal, das warten die einfach ab ob denn jemand kommt.
    Deswegen sollte auch jede Tür und jeder Raum Alarmmelder haben, und bei jedem löst die Sirene für 3 Minuten aus (gegen nervende Fehlalarme mit Daueralarm durch defekte Sensoren löst jeder Sensor nur einmal Alarm aus). Damit sie die Lust aufs warten verlieren.

    Wenn du wirklich was anständiges willst dann z.B. eine Satel Integra einbauen lassen, da ist das KNX Modul bezahlbar, und Aufschaltung auf einen Wachdienst der bei entsprechenden Meldungen per GSM oder Telefonleitung auch sofort nach dem Objekt schaut.
    Und wenn du nur ein wenig Abschreckung willst: Sirene ans Haus hängen. Brauchst nicht mal anschließen.
    Oder einen Hund zulegen. Wirkt am besten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Zuerst: Hallo und Willkommen André

    Die ABB GM/A dürfte für deinen Anwendungsfall übertrieben sein. Dies ist eine "echte" Alarmanlage, welche aber gut in KNX integriert werden kann. Damit sie aber einen echten Sicherheitsvorteil bietet, müssten u.A. die Fensterkontakte direkt daran angeschlossen werden.

    Es gibt aber das Sicherheitsmodul SCM/S1.1 von ABB, welches bei bei dir Sinn machen könnte.
    Ich habe dieses selbst nicht eingesetzt, aber auch schon angeschaut als Ersatz für meine alternde Alarmanlage.

    Einzig die Scharfschaltung und Deaktivierung würde ich nochmal überdenken.
    5 Minuten scheint mir sehr lange, üblich sind so 20 - 30 Sekunden. In 5 Minuten haben manche Einbrecher schon das halbe Haus leer geräumt.

    Der zweite Punkt dabei betrifft die Bedienung. Willst du wirklich jedes Mal bein betreten und Verlassen des Hauses das Handy hervorholen, um über die Visu zu schalten?
    Auch von der Sicherheit her würde ich das eher nicht über die Visu machen, diese läuft auf IP-Geräten und ist damit mMn zu Ausfallgefährdet und zu leicht zu hacken.
    Mögliche Ansätze mit PIN-Pads wurden u.A. in https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...Cr-anwesenheit und https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...-eib-anbindung diskutiert.

    Gruss
    Stefan
    Zuletzt geändert von smai; 27.02.2019, 17:00. Grund: Link korrigiert

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X