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Smarthome bei Neubau planen? KNX die besten Lösung für mich?

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  • Techi
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    Schwierig wird es eventuell für dich, wenn der FH-Hersteller keine Lust auf solche extra Würste hat und sich deshalb weigert.
    Die Lage ist aktuell irgendwie irre - man muss als Verkäufer scheinbar nicht mehr auf die Wünsche der neuen EIgentümer eingehen. Kleine Änderungen kosten richtig extra - große Änderungen werden nicht gemacht - der nächste Kunde wartet!
    Das stimmt leider, aktuell zumindest.
    "Wer zahlt schaft an." gilt nicht mehr !!!
    Wer aktuell baut findet sich eigentlich permanent als Bittsteller wieder und da ist es schon fast egal was man zu zahlen bereit ist.
    Es geht nur noch darum, daß man eine Leistung überhaupt bekommt, und dann schon fast egal in welcher Qualität. :-(
    Angebote einholen , funktioniert auch nicht mehr wirklich. Wer ein Agebot möchte kann mittlerweile lange, sehr lange darauf warten, es gibt ja genügend Kunden die keine Angebot benötigen ;-)
    Eine blöde Entwicklung, welche ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat.

    Wir haben gerade mit einem der großen FH Hersteller gebaut und konnten hier relativ gut das Elektrogewerk steuern.
    Wir haben vom FH Hersteller das Elektrogewerk auf die Dinge beschränkt, welche direkt mit Geräten des FH Herstellers zu tun hatten (Lüftung, Heizung, Wasser ..) sowie den eigentlichen Hausanschluß und die Zählereinheit. Alles andere wurde aus dem FH Paket entfernt, wobei dann direkt mit dem Elektriker des FH Herstellers ein Deal gemacht wurde, daß dieser zur Einhaltung der Zeitschiene des FH Herstellers sämtliche Kabel nach meiner Planung verlegen konnte. Seine Leute kennen schließlich sämtliche Eigenheiten bezüglich grundsätzlichen der Kabelverlegung im Haus.
    Weiterhin konnte ich den FH Hersteller dazu bringen sämtliche Dosen (nach meinen Plänen) schon im Werk in den Wänden vorzusehen, was er sich natürlich auch entsprechend bezahlen hat lassen, was aber auch OK ist.
    Alles in allem ist es gut gelaufen. Aktuell hänge ich jedoch an der KNX Parametrierung, es sind einfach zu viele Geräte mit zu großen GA Pool Anforderungen geworden, so daß ich einfach keine gute GA Struktur finde :-(

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  • Phyxx
    antwortet
    Hi, wir haben mit Okal gebaut. Hier wird eine propritäre Lösung verwendet, die teilweise auf KNX basiert. Wir waren nur in der Lage noch etwas zu ändern, durch frühzeitige Kommunikation mit dem Elektriker und vor allem DANK ihm, denn nicht jeder macht das mit oder hat die Leute dafür.
    Allerdings habe ich die Planung vollständig alleine gemacht und später größtenteils auch umgesetzt, wenn man mal von den Sicherungen und Co absieht.

    Wenn du dies nicht leisten kannst oder willst, dann brauchst du einen guten Elektriker oder SI, wie oben beschrieben und einen Haushersteller, der das mit macht. Bei Fertighäusern in Holzständerbauweise kenne ich neben Okal nur die Linien Massa und Allkauf. Hier kann man das Elektropaket kaufen, oder abwählen. Wählst du es ab, ist es vollständig dein Ding und du kannst den Elektriker deines Vertrauens nehmen. Nimmst du das Elektropaket, so hast du einen bestimmen Umfang, den du immer noch erweitern kannst.

    Massa und Co. setzen auf myGekko. Ein Metagateway zur Vernetzung. Es basiert teilweise auf KNX und lässt sich eigentlich ganz gut erweitern. Ich finde es recht ansprechend, aber als Freigeist muss man sich schon damit arrangieren.

    Beste Grüße
    Björn

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  • RBender
    antwortet
    Schwierig wird es eventuell für dich, wenn der FH-Hersteller keine Lust auf solche extra Würste hat und sich deshalb weigert.
    Die Lage ist aktuell irgendwie irre - man muss als Verkäufer scheinbar nicht mehr auf die Wünsche der neuen EIgentümer eingehen. Kleine Änderungen kosten richtig extra - große Änderungen werden nicht gemacht - der nächste Kunde wartet!

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  • Stifty
    antwortet
    Du solltest das auf jeden Fall im voraus klären. Normalerweise gilt: "wer zahlt, schafft an" Die Fertighaushersteller wollen meistens ihr eigenes System verkaufen, deshalb wird es schwierig sein, sie dazu zu bringen die Elektrik/Smarthome-Integration extern zu vergeben. Eventuell ist ja auch ein individuell geplantes Haus mit einem Architekten für dich das Richtige.

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  • jkristen84
    antwortet
    Viele Dank für eure Tipps.
    Für mich klingt es so, als sei die beste Lösung einen (unabhängigen) Systemintegrator mit der Planung zu beauftragen und den Fertighausbauer nach diesem Plan die Verkabelung vornehmen zu lassen. Ob der Hersteller das dann so mitmacht muss natürlich abgeklärt werden. Habt ihr da noch weitere Erfahrungen zu dem Thema?
    Schwierig wird es sicher in dem Moment wenn die andere Schalter, Aktoren verbauen möchte als ich zusammen mit dem SI festgelegt habe ....

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  • oezi
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    KNX ist vom Grundsatz dezentral, ohne Notwendigkeit für einen zentralen Server, so daß bei Ausfall einer Komponente nur genau diese Funktion ausfällt und der Rest noch funktioniert.
    das ist für mich oberstes Gebot wenn ich im EFH- MFH Automatisiere

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  • 1mannlan
    antwortet
    Ich kann dem hier nur beipflichten. Du solltest vorher Entscheiden welches System du möchtest. Auch ich halte KNX aufgrund der größten Produktvielfalt für die vermutlich beste Lösung. Klar es gibt modernere Ansätze, aber die können noch so gut sein, wenn es keine schönen Komponenten gibt (Taster, Sensoren usw...) siehts am Ende einfach nicht schick aus. Und das ist doch mit das wichtigste! Das würde ich bedenken.

    Auch das mit den Fertighausherstellern kann ich nur deutlichst unterschreiben. Ich hatte mich damals aufgrund des Preises nicht für den Anbieter entschieden, der bei KNX mitgespielt hätte. Nun kämpfe ich seit Monaten mit dem Hersteller, da dieser nicht in der Lage ist ein vernünftiges Angebot abzugeben, oder eine Lösung zu finden bei der die Elektrik (teilweise) bauseits gemacht wird.
    Die Hersteller argumentieren IMMER mit Gewährleistung, nicht klar definierbare Grenzen usw... am Ende gibt das (meistens) immer nur Ärger.
    Die wollen alle immer nur Ihr eigenes System Verkaufen. 8 schaltbare Lampen (über Bus) für 2500€ ist da keine Seltenheit.

    Also am besten legst du genau fest was du möchtest und lässt das im (Haus)-Kaufvertrag schriftlich fixieren. Die Smart-Home Installation vergibst du dann an separat.

    Wenn du möchtest kann ich dir gerne die Namen der Firmen per PM zukommen lassen, um hier jetzt keine Diskussion über Fertighäuser zu starten.

    Grüße
    Wolfgang

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von jkristen84 Beitrag anzeigen
    Ein bisschen was habe ich auch über Loxone gelesen. Wenn ich das korrekt verstanden habe erfolgen die mit der Vernetzung ja einen ähnlichen Ansatz sind aber eher ein geschlossenes System.
    KNX ist vom Grundsatz dezentral, ohne Notwendigkeit für einen zentralen Server, so daß bei Ausfall einer Komponente nur genau diese Funktion ausfällt und der Rest noch funktioniert. Loxone setzt auf zentrale Steuerung durch den Server.

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  • Tobias Reeker
    antwortet
    Hallo raman
    Zitat von raman Beitrag anzeigen
    Man merkt aber eben, KNX ist ein aus den 80er Jahren stammendes Produkt. Gateways, die IoT und die KNX-Welt verbinden, gibt es, sie sind aber relativ jung und unausgereift. Hager versucht sich mit Domovea Expert bzgl. eines übergreifenden Systemes. Das macht insofern Sinn, als KNX dann nur ein Teil davon ist, der sogar wegfallen oder ausgebaut werden könnte.
    Du schreibst es als Nachteil, das KNX schon so lange besteht. Ich sehe es als großen Vorteil! Die Produktvielfalt wächst immer weiter und es wird immer Innovationen geben. Die KNX Asssociation hat mittlerweile mehr als 450 Mitglieder (Hersteller) und es kommen jedes Jahr neue hinzu. Somit wird es nie einen Stillstand geben und das Thema IoT gewinnt auch immer mehr an Bedeutung.

    Loxone und andere bieten sicherlich auch gute Systeme, aber hier bin ich von einem Hersteller abhängig und muss hoffen, dass das System auch noch in 20 Jahren existiert bzw. mein Haus weiterhin unterstützt wird.

    jkristen84 Ich denke mit KNX wirst du die beste Wahl treffen. Natürlich wird es eine Herausforderung mit einem Fertighaushersteller in diesem Thema. Ich empfehle auch die Beauftragung eines guten Systemintegrators, der dir die Möglichkeiten aufzeigen und umsetzen kann.

    Viele Grüße

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  • jkristen84
    antwortet
    Danke dir raman für deine Einschätzung.
    Grundsätzlich bin ich ja noch nicht auf KNX festlegt. Gibt es aus deiner/eurer Sicht andere Systeme für meine Wünsche?
    Ein bisschen was habe ich auch über Loxone gelesen. Wenn ich das korrekt verstanden habe erfolgen die mit der Vernetzung ja einen ähnlichen Ansatz sind aber eher ein geschlossenes System.

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  • raman
    antwortet
    Unterhaltungselektronik altert relativ schnell - und wird noch schneller alt im Zuge der aktuellen Streaming/Cloud-Entwicklung. Ich würde die Kosten aktuell dafür eher gering halten. Die Wahrscheinlichkeit dies in wenigen Jahren entsorgen zu können, ist sonst gross. Sonos hat sich zu einem der etabliertesten Anbieter entwickelt. Da kann Revox überhaupt nicht mithalten - weder bzgl. Updates, Funktionen, Einbindung in andere Systeme usw.

    Im Bereich Heimkino ist Crestron eher der Vernetzungsstandard. Es gibt Gateways zwischen Crestron und KNX. Meistens dient KNX hierbei bzgl. Sensoren als Eingabesystem. Der Rest läuft in Crestron.

    KNX und HomeKit kann man irgendwie mit Gateways versuchen zu verbinden, aber geeignet ist es dafür eigentlich nicht. Es reicht aber aus, um Szenen aufzurufen. Das können die bestehenden Gateways und Lösungen ordentlich. Man merkt aber eben, KNX ist ein aus den 80er Jahren stammendes Produkt. Gateways, die IoT und die KNX-Welt verbinden, gibt es, sie sind aber relativ jung und unausgereift. Hager versucht sich mit Domovea Expert bzgl. eines übergreifenden Systemes. Das macht insofern Sinn, als KNX dann nur ein Teil davon ist, der sogar wegfallen oder ausgebaut werden könnte.

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  • jkristen84
    antwortet
    Vielen Dank für die schnellen Antworten. Habe nun einen Termin bei Revox-Studio Köln zur weiteren Beratung.

    Hat jemand von euch noch interessante Punkte die ich beachten sollte im Bezug auf KNX mit HomeKit?
    Oder Erfahrungen weil ihr das auch schon mal gemacht habt ....

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  • surfermg
    antwortet
    Habe bei einem Kunden schon mal mit dem Inhaber vom Revox-Studio Köln zusammen gearbeitet. Einfach mal bei Herrn Härter nachfragen.

    Gruß Thomas Wefers

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  • EugenDo
    antwortet
    ABB/BJ-VoiceControl, BAB, realKNX

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  • Kaffeetrinker
    antwortet
    Hi.
    Viel Erfolg bei deinen Fertighaus Herstellern.
    Mein Tipp. Such dir einen anständigen Elektriker der KNX anbietet oder einen SI für die KNX Themen.
    Es wird schwierig werden das Gewerk Elektro komplett aus dem Paket rauszunehmen. Das musst du explizit vorher abklären, da wirst du aber schon Erfahrungen gemacht haben denke ich.
    Vom Fertighaushersteller wirst du keine vernünftige KNX Installation bekommen. Die sind da doch sehr auf feste Hersteller bezogen oder machen ein horrendes Angebot, das die Leistung garnicht rechtfertigt.
    Bab-etc hat Module zur Integration von HUE, Sonos und bald auch HomeKit etc.
    Viel Erfolg

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