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24V Voltus Spots flackern gedimmt - MDT AKD-0424R.01

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  • willisurf
    antwortet
    Im Prinzip ja, aber bei einem 600W Boliden sind die Schwankungen durch Taktung prozentual geringer.
    Trotzdem würde ich diese niemals so einfach empfehlen. Du hast da schon einen guten Aufbau.

    Kleinere Gruppen, ggf. auch nur Controller die selten gemeinsam betrieben werden zusammen an einem Netzteil wird in jedem Fall helfen. Das hast Du ja auch jetzt schon beobachtet. Das Thema Ausfallsicherheit ist aus meiner Sicht überbewertet, bzw. ist ein andauerndes Flackern natürlich nervig. Insofern würde ich erstmal die Parallelschaltung auftrennen und dann ggf. weiter verkleinern.
    Zuletzt geändert von willisurf; 07.01.2022, 15:28.

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  • 1mannlan
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    ...Die Plusseite der gemeinsamen Anode der LED Stripes sollte direkt zu dem Sternpunkt an den PTFix gehen, der ja direkt (und ich vermute auch mit 2,5qmm) am Netzteil angebunden ist. Aktuell geht es erstmal noch mit der Plusleitung zum Controller. Sternpunkt ist aber der PTFix. In jedem Fall richtiger.
    Das ist schon so, das Plus der LEDs kommt vom Klemmblock, nicht von den Controllern.

    Die Netzteilcluster hatte ich zur Ausfallsicherheit gebaut. Ich werde auch mal noch mit anderen Aufteilungen experimentieren, es wundert mich trotzdem, denn müsste das Problem bei den 600 Watt Meanwell Boliden die einige betreiben noch viel extremer auftreten?

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  • willisurf
    antwortet
    Das klingt nach Beeinflussung von verschiedenen Dimmkreisen untereinander, die am gleichen Netzteil hängen. Das ist an sich schon recht gut verdrahtet, aber noch nicht ganz konsequent sternförmig (wenn ich das richtig sehe). Die Plusseite der gemeinsamen Anode der LED Stripes sollte direkt zu dem Sternpunkt an den PTFix gehen, der ja direkt (und ich vermute auch mit 2,5qmm) am Netzteil angebunden ist. Aktuell geht es erstmal noch mit der Plusleitung zum Controller. Sternpunkt ist aber der PTFix. In jedem Fall richtiger.

    Falls das nur eine kleine Verbesserung bringt, könntest Du noch die Kreise auf weitere Netzteile auftrennen. Sind die Netzteile eigentlich z.T. parallel geschaltet? Falls ja, würde ich das auflösen, auch wenn Du dann noch 1-2 Enertex Netzteile zusätzlich benötigst. Das wird sicher helfen.

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  • 1mannlan
    antwortet
    Ich melde mich hier auch einmal da ich vom gleichen Problem betroffen bin. Meine LED Panels flackern ähnlich wie Kerzenlicht, wenn andere Panels gedimmt werden.

    Ich habe schon einiges probiert, bin aber noch nicht auf die Ursache gekommen:

    Ausgangslage:
    Das ganze Haus ist mit LED Panels ausgestattet die einen LED Stripe mit Vorwiderständen beinhalten, also kein Stromregler.
    Pro Raum sind im Schnitt 80W verbaut, jeder Raum hat ein 5x2,5mm² zwischen 5 und ca. 15 Meter Leitungslänge, im Raum sind alle Auslässe durchgeschleift (meist nur 2-3 Auslässe, also 1-3 Meter im Raum extra.

    Es sind 15 einzelne Leuchtstellen auf 8 MDT LED Controller verteilt, Als Netzteil kommen 7 Enertex Netzteile zum Einsatz. Zwei Gruppen á 2 Netzteile, eine Dreier-Gruppe.

    Die Netzteile gehen jeweils auf einen PTIX Klemmblock, oder im Falle der Netzteil-Dreigeruppe auf Wagoklemmen (221).
    Von dort geht zu jedem LED Controller eine einzelne VCC-Leitung und zweimal GND, nichts durchgeschleift.
    Vom gleichen Klemmblock gehen zu den Abgangsklemmen der Lampen einmal 2,5mm², dort wurde durchgebrückt.

    Das Problem (Beschrieben an einer exemplarischen Gruppe):
    • Wird ein Raum gedimmt (z.B. auf 75%) beeinflusst dessen Dimmung alle anderen Räume, die auch gedimmt sind. Sind die anderen Räume ungedimmt, lässt sich dort nichts feststellen.
    • Je mehr verschiedene Kreise gedimmt sind, desto schlimmer wird es
    • Es scheint keine Rolle zu spielen ob es der gleiche Controller ist oder verschiedene
    • Eine gedimmte Lampe an einem anderen Netzteil wird nicht beeinflusst.
    • Das Flimmern tritt unabhängig von der eingestellten Farbtemperatur auf, solange eine Lampe gedimmt ist
    • Es ist seltsamerweise nicht sichtbar wenn die Farbtemperatur irgendwo in der Mitte liegt, die Lampe aber nicht gedimmt ist, das sollte aber doch der Fall sein, weil ja beide Farben per PWM angefahren werden?!
    Ich habe bereits folgendes probiert (ohne Veränderung):
    • Betrieb mit nur einem Netzteil (Kein Cluster)
    • Eigene Leitung (VCC+) pro Lampe, anstatt bei der Abgangsklemme durchgeschleift
    • Doppelte (VCC+) Leitung (2x2,5mm²) zu den Abgangsklemmen
    • Abschalten aller anderen nicht beteiligten Netzteile und Controller
    • Verschiedene Dimmstufen: Das Problem tritt nur auf, wenn zwei getrennte Lampen gedimmt sind, eine ungedimmte Lampe wird nicht beeinflusst
    • Verschiedene PWM Frequenz (600Hz oder 1000 Hz)
    • Ausgangsspannung an den Netzteilen um 0,5V erhöht (keine Veränderung)


    Anbei auch mal ein Bild mit der Kabelführung, als Beispiel habe ich den Verlauf mal eingezeichnet.


    Langsam weiß ich nicht mehr weiter, hat noch jemand eine Idee? Vielleicht hjk ?
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von 1mannlan; 07.01.2022, 14:05.

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von soeffi Beitrag anzeigen
    Das habe ich bisher nicht ganz exakt so ausgeführt, der Sternpunkt ist aktuell durch Wago(221)-Klemmen gebildet, die über 2,5mm² Litze (je ca 10cm lang) ins direkt daneben sitzende Netzteil geführt sind - reicht das schon aus für Einkopplung von Störungen?!
    Die Aussage von hjk ist natürlich wenig genau. Ein HLG kommt mit fest verbauten Anschlussleitungen. Würde man hjk hier wörtlich nehmen müsste man diese abknippsen unmittelbar am Netzteil um da zu verteilen.
    Du kannst schon schon "auf einer Klemmleiste auf der Hutschiene" die Potentiale verteilen. Was eher gemeint war ist dass du im Falle eines HLG eben am Ende eben dieser Anschlussleitung tust und nicht erst noch verlängerst bis zu einem Punkt darüber hinaus.

    Zitat von soeffi Beitrag anzeigen
    Oder dann doch mit der Wago-Klemme, aber mit 4mm² starr zum Netzteil (mehr gibt die Klemme nicht her)?
    TwinAEH wenn 2 Adern dir reichen. Alternativ ne Klemme zB Phoenix Quattro (bzw 2 davon und brücken) direkt neben das Netzteil setzen. PTFIX ist genauso gut,hat den Vorteil dass die einfacher zu bekommen sind.
    Bei einem Enertex mit 160W und wenn du den Potentialverteiler direkt daneben machst reichen 2,5mm² aber mehr als aus. Da brauchst du kein 4mm². Wenn du 2,5er Aderleitung hast, 2,5er Twin AEH kannste auch einfach 2 2,5er parallelschalten bis zum Verteiler. Aber wenn die Leitung eh nur 10cm lang ist weil du die Verteilung direkt daneben machst, und das Netzteil eh nur 160W hat, ist 2,5mm² eh schon mehr als ausreichend.

    Wenn du schon jetzt 10cm lange Aderleitung zwischen Netzteil und Verteilpunkt hast sitzt die bei dir ja bereits unmittelbar am Netzteil wie gefordert.

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  • soeffi
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich muss diesen Thread nochmal rauskramen, weil mich das Thema offenbar auch betrifft: Flackernde LEDs, bei zwei MDT Controllern am Enertex 160W Netzteil

    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Der Sternpunkt muss direkt am Netzteil sitzen und nicht in einer Klemmleiste auf der Hutschiene.
    Das habe ich bisher nicht ganz exakt so ausgeführt, der Sternpunkt ist aktuell durch Wago(221)-Klemmen gebildet, die über 2,5mm² Litze (je ca 10cm lang) ins direkt daneben sitzende Netzteil geführt sind - reicht das schon aus für Einkopplung von Störungen?!

    Das Enertex hat dummerweise nur eine Ausgangsklemme, die auch nur einfach belegt sein darf - wie habt ihr das bei euch gelöst? Vierfach-Aderendhülse (gibt's das ?) um alle vier GND-Leitungen anzuklemmen? Oder dann doch mit der Wago-Klemme, aber mit 4mm² starr zum Netzteil (mehr gibt die Klemme nicht her)?

    Danke für eure Hilfe!

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  • willisurf
    antwortet
    Zu Einschaltstrombegrenzern steht hier einiges. Wenn sich das nicht in der Verteilung unterbringen lässt, würde ich wahrscheinlich bei einem Netzteil darauf verzichten, wenn Absicherung (schau mal in die Datenblätter des Netzteils bei Inrush Current) und C Last des Aktors stimmen. Für fliegende Verdrahtung ist das m.E. nichts.
    Wenn die Aktoren eine Überstromabschaltung (wie z.B. die MDT) haben, kann man m.E. bei Verwendung von Netzteilen mit FoldBack Kennlinie (wie dem HLG-320H) auf eine Sicherung verzichten. Diese würde sowieso nicht auslösen und bringt nur zusätzliche Übergangswiderstände in die Zuleitung.

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  • henfri
    antwortet
    Hallo,
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Ansonsten sind die Meanwell 240/320 eine gute Wahl in Bezug auf Ihr Kurzschlußverhalten. Bei den größeren Meanwell ist vernünftige Absicherung Pflicht und dabei gibt es einiges zu beachten.
    Ich habe hier 24m mit ca 10W/m. Ich habe zwei Einspeisungen.
    Netzteil ist das HLG-320H.

    Strombegrenzer oder andere Absicherungen kann ich nur direkt am Gerät, nicht im Schaltschrank platzieren.
    Wo kann ich dazu etwas mehr lesen?

    Gruß,
    Hendrik

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  • concept
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Mit einer Messung der Zeitverläufe der Spannung per Oszilloskop am Schaltschrank-Ausgang bekommt man Gewissheit. Alles andere ist Fischen im Trüben.

    sehe ich genauso. und dazu ein schaltplan, in dem die GENAUE ausführung der verkabelung ersichtlich ist, verteilerseitig wie feldverkabelung.

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  • JanSt85
    antwortet
    Danke für die Tipps, was zielführend geprüft werden kann, denn da fehlt mir einfach der fachliche Background. Aber mit dem Ziel werde ich mal in die weiteren Gespräche gehen, die Bereitschaft das Thema sauber aufzulösen ist ja da von daher bin ich erstmal positiv gestimmt. Danke an der Stelle !

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  • Gast1961
    antwortet
    Parallelschaltung und nun auch noch elektronische Sicherungen, da sieht man gleich vielfältige mögliche Fehlerquellen.

    Ich würde auf einer Oszilloskop-Messung der Spannung an den Ausgangsklemmen unter realen Lastbedingungen bestehen. Wer das geplant und gebaut hat soll bitte auch die korrekte Funktion nachweisen, das gehört dazu.

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  • JanSt85
    antwortet
    Moin zusammen,

    das Thema ist mittlerweile mit dem Hersteller des Schaltschranks in Klärung, bin gespannt was rauskommt.
    Anbei habe ich nochmal ein paar Bilder vom Bereich der LED Controller, Netzteile und Reihenklemmen gemacht. Ob man da nun was erkennen kann mag ich nicht beurteilen.

    Ansonsten gab es das Flackern auch wenn einzelne Leuchtgruppen geschaltet waren völlig unspezifisch in den Kombinationen, lediglich alles im OG Verbund der Netzteile.

    Viele Grüße,

    Jan
    Angehängte Dateien

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von JanSt85 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Fehler beim Schaltschrankhersteller schon im letzten Jahr gemeldet, die Aussage war es liegt sicher an der Verkabelung (überall 2,5 qmm). Aber klar das ist ja die einfachste Aussage.
    Mit einer Messung der Zeitverläufe der Spannung per Oszilloskop am Schaltschrank-Ausgang bekommt man Gewissheit. Alles andere ist Fischen im Trüben.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    FB und Absicherung zusammen passt nicht.
    Sehe ich genauso, so war es gemeint.
    240/320 foldback, keine Absicherung
    größere Meanwell Absicherung notwendig

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Ansonsten sind die Meanwell 240/320 eine gute Wahl in Bezug auf Ihr Kurzschlußverhalten. Bei den größeren Meanwell ist vernünftige Absicherung Pflicht und dabei gibt es einiges zu beachten.
    Kurzschlussverhalten sollte zur Absicherung passen. IMO Netzteile die in den CC Modus gehen mit Sicherungen und wenn man ohne Absicherung arbeiten will Netzteile mit Foldback Kennlinie einsetzen. FB und Absicherung zusammen passt nicht.

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