Kommt drauf an was du willst. Wieviel willst du unabhängig voneinander schalten. Beim durchschleifen würde ich schon eher zu einem 7x1,5 tendieren (Küche und Geräte mit hohem Stromverbrauch außen vor gelassen) oder 2 5x1,5
Ne Fernsehecke würde ich aber so oder so mit nem eigenen 5x1,5 anfahren.
Man kann auch jede Steckdose einzelnt anfahren. Frage ist ob man das will und brauch.
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ich hab morgen nochmal einen Termin beim E-Planer und muss ihm nun sagen was und wie ich es will, er ist da ganz flexibel.
Also ich trenne jetzt das Licht von den Steckdosen und lege in die decke nur die Lichtauslässe und ggf. Spos oder PM.
Wie macht man es bei den Steckdosen? Man kann ja nicht von jeder Steckdose einzeln zum Verteiler im Keller gehen, das ist ja Wahnsinn.
Reicht es wenn man einmal im Raum mit einer mehradrigen Leitung von Steckdose zu Steckdose geht? Oder geht man einmal mehradrig in einen Verteiler und von dort aus dann über den Boden zu jeder Steckdose?
Ein Musterplan wäre immer noch sehr hilfreich.
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Ich kann den Anderen nur zustimmen, Steckdosen und Lichtstromkreise über nur eine Zuleitung ist Murks und ist mittlerweile selbst bei 0815 Klick Klack Schaltungen keine "gängige Praxis" mehr.
Selbst bei konventionellen Installation legt man mittlerweile von der UV separate Leitungen für Licht und Sreckdosen, jeweils über eine eigene Sicherung.
Kleiner Tipp, der auch für dich hilfreich wäre:
Fahr jeden Raum über den Boden mit mindestens einem 5xX,5 oder 7xX,5mm2 direkt vom Verteiler an und schleife es von Steckdose zu Steckdose weiter.
Damit hast du große Flexibilität falls später mal was zusätzlich schaltbar gemacht werden soll (wird definitv so sein).
Die Beleuchtung würde ich über die Decke anfahren, mindestens mit 5x1,5 (Bei mir werden es 1x 7x2,5 Ölflex und 1x 5x1,5 NYM sein, somit habe ich alle Möglichkeiten offen: 230V, 24V, TW, RGBW) natürlich auch wieder seperat für jeden Raum mindestens eine Leitung.
Somit bist du Maximal Flexibel und kannst auch getrennt absichern.
Die räumliche Trennung von 230V für die Steckdosen und (eventuelle!) 24V für Beleuchtung hilft außerdem Störungen (auch wenn sie selten vorkommen) zu vermeiden.
Gruß PierreZuletzt geändert von MasterOfPuppets; 18.11.2019, 16:40.
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KNX und die Sicherungen haben wenig mit einander zu tun. Wie du absicherst ist mMn noch mal eine eigene konzeptionelle Entscheidung. Anders als hier am Anfang im thread gezeigt würde ich wohl Steckdosen und Lampen getrennt absichern und sternförmig verdrahten.
Bei mir sind alle Stromkreise >=5x1,5, sternförmig verdrahtet, Steckdosen und Lampen hängen an einem FI außer Bad und Flur/Treppenhaus. So stehe ich eigentlich nie im Dunkeln. Wie viele Leitungen du zu den Steckdosen brauchst geht aus dem Raumbuch und der Planung der schaltbare Steckdosen hervor.
Gibt kein richtig oder falsch sondern nur ein gut oder schlecht geplant
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OK ich nehm eure Anregungen mit in den Termin zum E-Planer. Ich beschäftige mich auch schon seit einem Jahr mit dem knx Thema, doch mein E-Planer hat mir erst letzte Woche die Verkabelungszeichnung gegeben. Quasi 2 Tage vor Bestellung der Kellerdecke. Da konnte ich dann nichtmehr viel machen außer Baustopp.
Der Keller ist jetzt auch so bestellt, da kann ich aber noch über den Boden gehen. Ich frage ihn auch wie die Sicherungen geplant werden. Im EG und DG will ich aber das es zu knx passt. Hat hier jemand einen Muster Plan den er posten oder per PN zukommen lassen kann? Dann sehe ich wie es richtig gemacht wird.Zuletzt geändert von dopamin86; 18.11.2019, 08:24.
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Ich bin wirklich kein Profi, aber probiere mal folgendes:Zitat von dopamin86 Beitrag anzeigenIm Elektrikerforum ist genau das noch heute gängige Praxis
Kaufe dir eine Verteilerdose deiner Wahl und ziehe dort 4 5x1,5 rein. Dann nimmst noch 20 Klemmen und versuchst das alles reinzupacken. Am Besten noch ne Steckdose obendrauf.
Licht wird in Häusern mit KNX immer sternförmig zum Verteiler verdrahtet, am Besten mit 5x1,5. Falls du dezentrale EVGs nutzen willst, musst du GROßE Dosen an der Decke einplanen. Falls das dezentral geht, nicht.
Ich habe die Kinderzimmer z.B. mit 1x 5x1,5 angefahren und dann die Steckdosen in Reihe danach. Alles schön auf dem Boden.
Die Planung ist echt nicht gut, du hättest dich früher beschäftigen müssen. So wirds ein Riesengebastel ohne Sinn und Zweck.
Außerdem musst du natürlich noch schauen, dass du manche Geräte nicht mit 1,5 anfahren kannst. Z.B. Herd, Spülmaschine, Kochfeld usw...
Du kannst 1,5 nur mit 16A absichern. Das ist da einfach zu Wenig.
Edit:
Habe mir das Ganze jetzt nochmal genau angesehen.
Wie baust du denn? Bekommst offensichtlich eine Betondecke!?
Wird diese anschließend abgehängt, oder sitzt da nur eine Einbaudose von der dann alles verklemmt werden soll? Ist der Plan dann, innerhalb der Betondecke immer senkrecht nach unten in der Wand zu den Dosen?
Falls ja: Tu es nicht! Das macht echt Probleme. Du kannst alle Kabel nur nach dem Betonieren ziehen, das wird echt lustig. Außerdem wirst du, wenn das Haus steht, eh nochmal etwas ändern wollen. Dann nochmal kreuz und quer über den Boden ist auch nicht optimal. Mach in der Decke das, was sicher ist. Also Leuchtenauslässe und PMs. Den Rest kannst auf den Boden, vor Estrich, legen.
Die Lichtplanung ist "klassisch" wie es bei vielen Fertighausherstellen der Fall ist. Ein Lampenauslass pro Raum eben. Das hat aber mit moderner Wohnraumbeleuchtung wenig zu tun. Hol dir am Besten einen Lichtplaner ins Boot und noch einen SI dazu. Und den Eli kannst wahrscheinilich rauswerfen. Wenn der sich mit KNX nicht auskennt, wird es lustig.
Ich habe auch sehr sehr viel selbst geplant und führe gerade aus. Aber mein ELI ist halt extrem fit was KNX angeht und hat mich schon des Öfteren eingebremst, bzw. meine Meinung umgekehrt.
So wie das jetzt geplant ist, kannst es auch einfach konventionell verkabeln. Welchen Vorteil siehst du für dich denn in KNX?
Hast schon ein Raumbuch erstellt?
Falls das mit der Decke jetzt zu kurzfristig ist, dann bestell einfach garnix, setze die Raumhöhe um 15 cm rauf und häng die Decke ab.
Ist alles nicht böse gemeint, aber ich habe alleine an der Elektrik über ein Jahr geplant. Du kommst halt reichlich spät...
Zuletzt geändert von Coma40; 17.11.2019, 23:05.
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OK danke das sind mehrere Gründe die ich mit meinem E-Plan er bespreche...
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Klar gibt es keine Vorschrift, aber allein weil ich mein Licht komplett auf 24V CV laufen habe und die Netzteile dafür mehrere Räume quer durch die Etage bedienen, haben die ganz eigene LS und auch eigene FI. Wer DALI im Haus hat hat es ähnlich. Insofern allein um für spätere Umrüstungen flexibel zu sein macht es Sinn direkt getrennte Stromkreise einzuplanen und schon gar nicht die gleiche Leitung zu benutzen. Bei getrennten Leitungen kann man das mit den getrennten LS und FI auch noch später mal ändern.
Wirkliche Kurzschlüsse oder FI Auslöser hatte ich auch noch nicht im Haus. Es muss nicht immer ein Kurzschluss sein auch ein FI-Event ist blöd, denn da ist dann nicht nur der eine Raum dunkel und stromlos. Und wahrscheinlich planst dann auch gerade in Deinem Neubau die Minimalkonfiguration von 2 FI im Haus. Und wahrscheinlich dann schön kompakt 2 FI einen dreifach LS und den Rest günstige B16 Automaten, weil willst ja keine hunderte € für nen zusätzlichen LS ausgeben. Wo hast da eigentlich die Preise her B16 LS kosten keine 3 €.
Wenn ich das mit anderen Verteilerbildern hier im Forum vergleiche bin ich mit meinen 44 LS-Kreisen unter 16 FI's für den Innenbreich des Hauses auf knappen 250m² noch im Mittelfeld. In der Küche habe ich mehrere LS Kreise und einige FI/LS Kombis. Wer will schon wegen nen Schaden sonstwo, nen stillgelegten vor sich hin gammelnden Kühlschrank haben?
Günstiger als mit ein paar zusätzlichen LS und FI kannst keine Ausfallsicherheit in der E-Installation herstellen.
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Ist doch nicht nur der Kurzschlussfall. Geht auch um Flexibilität tät zB Dali oder der möglichkeit etwas schalten zu können usw.
Die meisten Elektriker werden auch sagen KNX brauchste nicht...Zitat von dopamin86 Beitrag anzeigenIm Elektrikerforum ist genau das noch heute gängige Praxis.
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Das ist jetzt nicht so hilfreich.Zitat von RBender Beitrag anzeigenDann mach mal!
Was spricht denn dagegen?
Hier wird nur geschrieben, dass man das halt so macht, aber ich würde gerne verstehen wieso.
Und wenn es nur der Luxus von Licht bei einem Kurzen ist dann kann ich das Risiko verkraften.
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Hab wegen diese Aussage nochmal etwas recherchiert. Im Elektrikerforum ist genau das noch heute gängige Praxis. Wie oft hast du den einen Kurzen auf dem Stromkreisen? Ich sehe den großen Nachteil noch nicht wenn alles auf einer Sicherung liegt. Für zweimal im Jahr mehr Komfort bei nem Kürzen hunderte € mehr zahlen? Oder vergesse ich hier etwas?Zitat von gbglace Beitrag anzeigenWer macht denn bitte heute noch in einem Neubau und gerade bei KNX den Lichtkreis zusammen mit den Steckdosen in eine Zuleitung
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OK, danke für die Hilfe.
Ich versetzte den PM im Wohnzimmer mittig über den Sofabereich, aber min 0,5m von der Lampe weg. Im Flur ist es ja nicht schlecht, wenn der Melder jemanden in der Speise oder dem WC erkennt, oder meinst du Bewegung im Wohnzimmer lösen dann bei offener Tür den Flur aus. Wenn ich im Esszimmer einen PM mit 3 Zonen nehme und eine die in Richtung Wohnzimmer schaut ausschalte?
Meinst du der BWM im Flur sieht mich die Treppe hoch und runtergehen?
image_90329.jpgZuletzt geändert von dopamin86; 17.11.2019, 16:56.
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Der Melder im Flur naja, wg der wahrscheinlich oft offen stehenden Türen, schwer nen sinnvollen Platz an der Wand zu finden.
Den im WC in die Decke näher ans WC
Im Küche-Essbereich kann das klappen, nur den Blick in Wohnbereich und Wege dahin werden das Essenlicht meist mit auslösen.
Der Sofa PM löst zu schnell aus bei Aktivität im Essbereich, und von hinten sitzende Personen identifizieren ist ganz schwer vernünftig hinzubekommen. Mittig über die Sofazone einen Steinel TP und da die Reichwete sauber eingestellt könnte da gut funktionieren.
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Also der Dunstabzug bekommt einen Downdraft Abzug, also hier kein Problem.
Ich frage den E-Planer morgen, ob er die Sicherung der Steckdosen und der Lampen separieren kann und auch separat verlegen kann.
Wir werden neben den Spots im Flur und der Küche keine weiteren Spots verbauen, da wir denken genügend Lampen für Haupt und Ambientelicht zu haben. Die Küche bekommt unter den Hängeschränken eine lange Led Leiste.
Ich hab dort mehrere Situationen mit Spots mit Dialux ausprobiert und komme zu keinem besseren Ergebnis als ohne. Wir haben viele große Fenster und da sollen Spots eh nicht so gut sein, weil sie keine Wand für die Reflexion haben.
Aber ich habe im Plan noch BWM und PM eingezeichnet. Meint ihr die Position ist so i.O.?
In Küche und Esszimmer will ich mit einem PM mit mehren Sektoren auskommen, aber das Wohnzimmer ausblenden.
Im Wohnzimmer will ich hinter der Couch den Sofabereich sehen.
Der BWM im Flur soll die Treppe nach oben und unten, sowie ab der Haustüre bis zur Wohnzimmertüre Bewegungen sehen.
Wichtig ist jetzt bei mir erstmal, dass die Deckendurchbrüche bestellt werden können.
Die Verkabelung kommt dann eh viel später...Angehängte Dateien
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