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Marktanreizprogramm der BAFA auch bei KNX?

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Der COP ist ein Wert der Wärmepumpe
    Der wird aber gern im Gesamtsystem der WP errechnet und wenn die VL-Temp zu hoch ist, wird gern elektrisch mit dem Tauchsieder zugeheizt und damit sinkt die Effizienz der Anlage und fällt dann auch aus die Förderung weil das Gesamtsystem dann nicht stimmig ist.

    Aber wenn hier Gas-Brennwert förderfähig ist, ist doch dem Altbau auch geholfen. Das der Brenner auch die anders gemischten Gassorten vertragen muss ist nicht verkehrt als Bedingung.

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  • BlackDevil
    antwortet
    Altbau ist nicht gerade Altbau. Teilweise sind auch Gas-Brennwertgeräte förderfähig. Bei dem hier diskutierten Programm heißt es
    Förderfähige Investitionskosten
    Gemäß den aktuellen Förderrichtlinien vom 30. Dezember 2019 können die nachfolgend genannten Wärmeerzeuger gefördert werden:
    • Gas-Brennwertheizungen („Renewable Ready“)
    • Gas-Hybridheizungen  Solarthermie-Anlagen  Biomasse-Anlagen
    • Wärmepumpen-Anlagen
    Als förderfähige Investitionskosten gelten die Anschaffungskosten des geförderten Wärmeerzeugers, die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie die Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Unter »Kosten erforderlicher Umfeldmaßnahmen« sind Nebenkosten für Arbeiten bzw. Investitionen zu verstehen, die unmittelbar zur Vorbereitung und Umsetzung einer zuvor genannten förderfähigen Maßnahme notwendig sind und/oder deren Energieeffizienz erhöhen bzw. absichern. Des Weiteren können auch Kosten für Beratungs-, Planung- und Baubegleitung
    Quelle https://www.bafa.de/SharedDocs/Downl...cationFile&v=8

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von DOB Beitrag anzeigen
    Wenn du im Altbau aber keine Flächenheizung und Niedrigtemperaturheizkörper hast bzw einbauen kannst, dann schaffst du die geforderten COP Werte nicht und somit fördert die BAFA auch nicht.
    Und du brauchst ohne gedämmt Hauswand und Dach auch nicht dran denken. Ohne Dämmung nutzt dir nicht mal eine Fußbodenheizung etwas. Die Vorlauftemperaturen sind dann meistens zu hoch.
    Also WP im Altbau ist nicht gerade einfach ohne Vollständige Sanierung des Hauses!
    Du missverstehst da was. Der COP ist ein Wert der Wärmepumpe. Natürlich wird auch der Einsatz einer WP im Altbau gefördert. Es geht ja darum den Verbrauch an Primärenergie zu senken. Das tut eine WP mit einem hohen COP auch im Altbau.

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  • DOB
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen

    Aber auch bei Altbaumodernisierungen ist es ratsam einen (vom Staat bezahlten) Energieberater hinzuzuziehen. Eigentlich gibt es neben der Wärmepumpe keine Alternative mehr. Du erhältst beim Umbau von Öl auf WP eine 45% Bezuschussung. Wärmepumpen (LWWP) gibt es bereits ab 2500€ Du bekommst diese also für unter 1500€. In den meisten Fällen könnte man aber auch einen Ringgrabenkollektor oder einen Wärmekorb einsetzen. Warum sollte man also auf Gas setzen, wenn wir keine fossilen Brennstoffe mehr einsetzen wollen und diese deshalb politisch immer teurer werden (CO2 Bepreisung)?
    Wenn du im Altbau aber keine Flächenheizung und Niedrigtemperaturheizkörper hast bzw einbauen kannst, dann schaffst du die geforderten COP Werte nicht und somit fördert die BAFA auch nicht.
    Und du brauchst ohne gedämmt Hauswand und Dach auch nicht dran denken. Ohne Dämmung nutzt dir nicht mal eine Fußbodenheizung etwas. Die Vorlauftemperaturen sind dann meistens zu hoch.
    Also WP im Altbau ist nicht gerade einfach ohne Vollständige Sanierung des Hauses!

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  • gbglace
    antwortet
    Was in KNX förderfähig ist wurde hier ja schon angesprochen. Vorraussetzung ist eben das die grundsätzliche Heizungsanlage förderfähig ist. Das KNX lässt sich dann eben als Nebenkosten zur optimierten Steuerung integrieren (Basiskomponenten wie Spannungsversorgung und Schnittstelle, Heizungsaktorik, Rolloaktorik mit Wetterstation, ERR Bedienteile Tempsensoren, damit landet man dann schnell bei der Hausausstattung der Taster und PM (sofern mit Tempsensorik) womöglich auch noch dem Server für Visu und Logik. KNX-Stromzähler. Dazu dann der notwendige Handwerkeraufwand und Verdrahtung.

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  • Nutzer
    antwortet
    Vorsicht, man darf nicht Umrüstung mit Neubau vergleichen. Ich baue jetzt einen kfw40 Neubau. Da kommt nur Biomasse oder WP in Frage. Solartherme wird hier erst als Solaraktivhaus gefördert, d.h. min. 20m2 brutto Kollektorfläche und mehr als 50% des jährlichen Wärmebedarfs aus Solartherme. Wobei das mit einer ertragsabhängigen Förderung sehr lohnend ist.

    KNX würde ich auch gerne fördern lassen, ich steh da zugegebenermaßen noch im Dunkeln. Wenn jemand Fragen zur Heizung hat, da würde ich mich als Recht fitt betrachten, da ich das alles schon durchgekaut habe.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von Marfred Beitrag anzeigen


    Hallo,
    aber es gibt Leute die Bauen nicht neu sondern modernisieren einen Altbau, da ist Gas-Brennwert wieder interessant
    Also ich lese hier eher was von Neubau, wenn „pauschal“ und „Bauunternehmer“ genannt wird.

    Aber auch bei Altbaumodernisierungen ist es ratsam einen (vom Staat bezahlten) Energieberater hinzuzuziehen. Eigentlich gibt es neben der Wärmepumpe keine Alternative mehr. Du erhältst beim Umbau von Öl auf WP eine 45% Bezuschussung. Wärmepumpen (LWWP) gibt es bereits ab 2500€ Du bekommst diese also für unter 1500€. In den meisten Fällen könnte man aber auch einen Ringgrabenkollektor oder einen Wärmekorb einsetzen. Warum sollte man also auf Gas setzen, wenn wir keine fossilen Brennstoffe mehr einsetzen wollen und diese deshalb politisch immer teurer werden (CO2 Bepreisung)?

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Marfred Beitrag anzeigen


    Hallo,
    aber es gibt Leute die Bauen nicht neu sondern modernisieren einen Altbau, da ist Gas-Brennwert wieder interessant
    Tja die fallen dann auch auch nicht unter die Kategorie "So baut man heute nicht mehr".

    Nicht nochmal das Thema Sanierungsfall hier breit treten, ist im Nebenthread schon ausreichend diskutiert. Und hier mit der Bafa-Förderung und KNX hat das ja nun noch weniger zu tun, weil der KNX eben über die Förderung der Heizung in das Programm gerät und nicht weil die KNX so toll finden. Insofern völlig OT der Kommentar, oder gehörenGasthermen zu den förderfähigen Heizungen?

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  • Marfred
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen

    So baut man doch Heute nicht mehr? Ich habe vor 10 Jahren so gebaut aber Heute? Wärmepumpe und PV Anlage sollte es schon sein.

    Hallo,
    aber es gibt Leute die Bauen nicht neu sondern modernisieren einen Altbau, da ist Gas-Brennwert wieder interessant

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  • DerGraf
    antwortet
    Hallo,

    gibts schon weitere Erfahrungen bzgl KNX und Bafa? Was habt ihr alles angegeben an Kosten?

    Gruß

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von JSpictures Beitrag anzeigen
    Hallo,

    hat es jemand mit Gas-Brennwertheizungen mit Warmwassertank beantragt?
    Gibt es da eine Mindestgröße für die Solarthermie, bzw ist die überhaupt relevant?
    So baut man doch Heute nicht mehr? Ich habe vor 10 Jahren so gebaut aber Heute? Wärmepumpe und PV Anlage sollte es schon sein.

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  • gbglace
    antwortet
    Es gab ein extra Programm für die Solarthermieförderung vor paar Jahren, da mussten es min. 7m² Röhrenkollektoren sein, Flächenkollektoren irgendwas mehr, hatte mir eh die Röhren genommen.

    Ob das für das aktuelle Programm so noch gilt musst mal in den Bedingungen lesen.

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  • JSpictures
    antwortet
    Hallo,

    hat es jemand mit Gas-Brennwertheizungen mit Warmwassertank beantragt?
    Gibt es da eine Mindestgröße für die Solarthermie, bzw ist die überhaupt relevant?

    Liebe Grüße

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  • dostl
    antwortet
    Haben den Antrag jetzt endlich raus. Der Bauleiter hat's in meinem Namen (ohne Vollmacht) gemacht.

    Bauleiter hat (entgegen meinem Rat) die Elektrik als "Nebenkosten" eingetragen. Ich hätte das gemäß Merkblatt unter I und II gemacht, also KNX zur "Installation" gerechnet...

    Habe darauf hin bei der Hotline angerufen. Aussage:
    - Nur die Summe und ggfs das Verhältnis zählt, sonst Rückfrage.

    Interessant auch die (mündlichen) Angaben zum Ablauf:

    - Bis zu drei Monate für Zuwendungsbescheid (oder schneller siehe Martin83 ...)
    - Dann "Zuwendungszeitraum": max 1 Jahr zum Einreichen von Rechnungen
    - Danach bis zu drei Monaten bis Auszahlung.

    Wer hat schon Erfahrungen mit dem Einreichen / Akzeptieren von Rechnungen? Da wir Pauschal über einen Generalunternehmer bauen, wird der auch die Rechnungen des Heizungsbauers und des Elis bezahlen und an uns als Zusatzleistung weiterbelasten. - Einreichen muss man aber doch sicher die Originalrechnung des Elektrikers / Heizungsbauers - egal an wen, oder? Und was ist mit selbst angeschafften Dingen zB:

    - KNX-Komponenten
    - Privatkäufe via eBay
    - ETS
    - ETS Schnellkurs

    Kann man die einreichen ? Der Eli hat kein Problem damit wenn ich das anschaffe und er einbaut ...

    Grüße, Dostl.


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  • Martin83
    antwortet
    Nur zur Info für die Wartenden: Unser Antrag wurde am 13.03.2020 eingereicht und der Zuwendungsbescheid kam 23.04.2020.

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