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  • concept
    antwortet
    Zitat von h4nnes Beitrag anzeigen
    Ich meine, ob du einfach im "Alarmmodus" den Schaltaktor für den Türöffner deaktivierst, damit die Tür quasi dann nicht mehr per KNX geöffnet werden kann?
    Ja, das könnte man sich durchaus so vorstellen bzw so machen. Also einen Kontakt der Alarmanlage mit dem Türöffner in Reihe schalten.

    Ist bei mir etwas anders, da ich elektrische Schiebetüren habe, welche mit einer LOGO gesteuert werden. Die Alarmanlage verbinde ich hardwaremässig mit dieser damit. Die LOGO selbst hängt auch am KNX-Bus. Damit kann man die Türen per KNX steuern, wenn die Alarmanlage nicht scharf ist. Wenn die Alarmanlage scharf ist, wird das öffnen der Türen per KNX-Befehl verhindert. Man kann sich das also genauso vorstellen wie eine konventionelle Tür mit einem Sperrelement. Ich habe damit einerseits den Komfort, Türen und Fenster bei Anwesenheit per KNX-Taster und Visu öffen und schliessen zu können, andererseits ist es bei scharfer Alarmanlage auch durch Hacken des KNX-Busses nicht möglich, sich Zutritt zum Haus zu verschaffen.

    Das öffnen der Tür ist von aussen nur per ekey (und Türkommunikation) möglich, ekey schaltet gleichzeitig die Alarmanlage unscharf und öffnet die Tür. Innen gibt es Taster, die direkt mit der LOGO verbunden sind und das selbe bewirken.

    Ich werde meine Lösung - auch adaptiert für normale Drehtüren, was wohl die meisten hier haben - gelegentlich in einem separaten Thread detailliert vorstellen.

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  • h4nnes
    antwortet
    concept : Ich meine, ob du einfach im "Alarmmodus" den Schaltaktor für den Türöffner deaktivierst, damit die Tür quasi dann nicht mehr per KNX geöffnet werden kann? Mit Klingeltrafo meinte ich, dass ich hier einfach einen "normalen" Klingeltrafo zwischen Aktor und Türöffner vorsehen will, den ich dann mit 230V per Schaltaktor schalten kann. Dadurch spare ich mir ein weiteres 12V Netzteil + Aktor (SELV)

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  • concept
    antwortet
    Zitat von h4nnes Beitrag anzeigen
    concept : Du deakivierst dann per Alarmanlage in dem skizzierten Beispiel den Schaltkanal für den Klingeltrafo?

    Ich verstehe nicht, was das mit einem "Klingeltrafo" zu tun haben soll. Kannst Du Deine Frage verständlicher formulieren?

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  • kbabioch
    antwortet
    Zitat von h4nnes Beitrag anzeigen
    Ja, das mit dem Trafo meinte ich so. Vereinfacht müsste der Ablaub doch so sein: KNX Schaltaktor (230V) --> Trafo --> Türöffner oder?
    So, oder so ähnlich ;-). Das kommt wohl auch aufs Türschloss an und auch darauf, ob diese Dauerstrom benötigen. Im Handbuch des Autotronic 834 von Fuhr finden sich einige Anschlussoptionen (je nach Version), unter anderem, z.B. (siehe Anhang)

    Bildschirmfoto vom 2020-04-13 16-54-51.png

    Im Buch von Stefan Heinle folgende Skizze (siehe Anhang).

    schaltaktor.png

    Mit freundlichen Grüßen,
    Karol Babioch

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  • h4nnes
    antwortet
    Hmm ja, das stimmt, wenn der Logikserver steht, dann kommt man nicht zur Tür rein... Da gäbe es dann die Alternative mit dem Doorbird Controller. Hier muss man Kosten/Nutzen abwägen.

    Ja, das mit dem Trafo meinte ich so. Vereinfacht müsste der Ablaub doch so sein: KNX Schaltaktor (230V) --> Trafo --> Türöffner oder?

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  • kbabioch
    antwortet
    Die mir bekannten Türschlösser öffnet man durch das Betätigen eines potentialfreien Schalters, also z.B. mit einem KNX Schaltaktor. I.d.R. ist noch ein Trafo im Spiel, um im Schadenfalls (Kabelbruch, usw.) keine 230V an einer metallischen Tür anliegen zu haben.

    Ich kenne die Doorbird nicht im Detail, aber sein Setup klingt relativ komolex - zumindest dahingehend als das viele Komponenten involviert sind. Das ist halt unter Umständen fehleranfällig. Bei der Haustür eher nervig, wenn es dann (regelmäßig) nicht klappt.

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  • h4nnes
    antwortet
    kbabioch : Hmm ich liebäugle momentan mit der Doorbird (auch wenn Cloud etc.). Da ich das interne Relais der Doorbird nicht verwenden möchte (Sabotage etc.) war jetzt die Überlegung, dass ich den Weg über KNX gehe. Die Doorbird hat RFID + je nach Version Codeschloss. Zusätzliches Ekey etc. wär also überflüssig.

    D.h. Doorbird --> HTTP --> Logikengine (Edomi) --> Schaltaktor --> Klingeltrafo --> Türöffner. Alternativ gäbe es noch die Möglichkeit mit dem I/O Controller, dann bräuchte man den Weg über Edomi nicht.

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  • kbabioch
    antwortet
    Zitat von h4nnes Beitrag anzeigen
    Ich greife das Thema auch mal kurz auf. Wie sieht denn hier genau die Verkabelung für den Türöffner aus, wenn dieser per KNX geöffnet werden soll? Schaltaktor (230V) --> Tür-/Klingeltrafo -->Türöffner?
    Möchtest du die Tür nur mittels KNX, oder parallel dazu auch z.B. per Ekey öffnen können?

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  • h4nnes
    antwortet
    Ich greife das Thema auch mal kurz auf. Wie sieht denn hier genau die Verkabelung für den Türöffner aus, wenn dieser per KNX geöffnet werden soll? Schaltaktor (230V) --> Tür-/Klingeltrafo -->Türöffner?

    concept : Du deakivierst dann per Alarmanlage in dem skizzierten Beispiel den Schaltkanal für den Klingeltrafo?

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  • concept
    antwortet
    Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigen
    Hast du den Schalter der TK dann parallel zum Schaltaktor (KNX) geschaltet?

    Selbstverständlich nicht! Das Relais der Türkommunikation ist parallel zum Relais von ekey. Nur diese können bei scharfgeschalteter Alarmanlage die Türe öffnen, das Öffnen per KNX ist da gesperrt.

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  • vento66
    antwortet
    Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
    Der 0815 Anwender installiert sich aber auch kein Bussystem mit automatischer Türöffnung in den privaten vier Wänden.
    Nö, die greifen direkt zu Nuki und co

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  • kbabioch
    antwortet
    Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigen
    Das brauchst du heutzutage gar nicht mehr. Da reicht ein (1) unsicheres Gerät im Heimnetz. Ob das nun die "WLAN-Glühbirne", die Toniebox, ein Multiroom-System oder einfach dein Smartphone oder Laptop mit Malware ist, ist hierbei egal.
    Da fehlt dann aber die Netzwerk Segmentierung. IoT Geräte gehören sicherlich nicht ins Netzwerk des Gebäudemanagements.

    Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigen
    Da muss nicht mal eine Profi-Einbrecherbande oder ein Geheimdienst Interesse an deinem Haus haben. Der Spieltrieb einzelner reicht da auch, oder auch Schabernack (nennen wir es einfach mal so) von Mitmenschen. Schau mal ins Sonos-Forum, was Leute dort erlebt haben, weil "Freunde" meinten witzig zu sein.
    Kenne Sonos nicht im Detail, aber da geschieht sicherlich viel über "die Cloud" - mit allen Vor- und Nachteilen. Sehe aber nicht inwiefern das hier relevant ist.

    Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigen
    Die physische Trennung der Türöffnung bei Alarmanlage=scharf erscheint mir der Königsweg. Wer die Alarmanlage überwunden hat, ist sowieso schon "drin" und das macht man nicht mal eben so. Aber ein wirklich sicheres Heimnetz inkl. der ganzen Geräte darin werden wohl nicht einmal Netzwerkspezialisten garantieren können. Mit aufwendiger Netzwerk-Konfiguration kann man die Sicherheit allerdings drastisch erhöhen - nur geht das über den 08/15-Anwender hinaus.
    Der 0815 Anwender installiert sich aber auch kein Bussystem mit automatischer Türöffnung in den privaten vier Wänden.

    Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigen
    Hast du den Schalter der TK dann parallel zum Schaltaktor (KNX) geschaltet?
    Ja, das ist der Plan (Projekt ist erst im Enstehen).

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  • gurumeditation
    antwortet
    Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
    keine ganz großen Fehler machen (offenes W-Lan im selben Netz wie die IP-Schnittstelle für das KNX System, usw.)
    Das brauchst du heutzutage gar nicht mehr. Da reicht ein (1) unsicheres Gerät im Heimnetz. Ob das nun die "WLAN-Glühbirne", die Toniebox, ein Multiroom-System oder einfach dein Smartphone oder Laptop mit Malware ist, ist hierbei egal. Anwender installieren auch IP-Kameras und wissen wahrscheinlich nicht, dass die dann in den großen Sammel-Webseiten zusammen mit über 1000 anderen offenen Videostreams auftaucht.

    Da muss nicht mal eine Profi-Einbrecherbande oder ein Geheimdienst Interesse an deinem Haus haben. Der Spieltrieb einzelner reicht da auch, oder auch Schabernack (nennen wir es einfach mal so) von Mitmenschen. Schau mal ins Sonos-Forum, was Leute dort erlebt haben, weil "Freunde" meinten witzig zu sein.

    Die physische Trennung der Türöffnung bei Alarmanlage=scharf erscheint mir der Königsweg. Wer die Alarmanlage überwunden hat, ist sowieso schon "drin" und das macht man nicht mal eben so. Aber ein wirklich sicheres Heimnetz inkl. der ganzen Geräte darin werden wohl nicht einmal Netzwerkspezialisten garantieren können. Mit aufwendiger Netzwerk-Konfiguration kann man die Sicherheit allerdings drastisch erhöhen - nur geht das über den 08/15-Anwender hinaus.

    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Das Remote-öffnen geht dann nur noch per Türkommunikation.
    Hast du den Schalter der TK dann parallel zum Schaltaktor (KNX) geschaltet?

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  • concept
    antwortet
    ich habe natürlich keine cloudbasierte türsprechanlage

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  • kbabioch
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Ich mache das bei mir aktuell so, dass ich Fenster und Türen im Normalfall per KNX steuern kann, aber die KNX-Steuerung per "Hardwiring" (und nicht Buslogik!) blockiert wird, wenn die Alarmanlage scharfgeschaltet ist. Das Remote-öffnen geht dann nur noch per Türkommunikation.
    Gut, das erfordert dann halt zusätzliche Hardware. Ist aber sicherlich auch ein gangbarer Kompromiss - je nach Anforderungen bzw. persönlichem Befinden.

    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Die Steuerung von Türen und Fenstern über eine Visu auf dem Handy birgt schon gewisse Risiken; wer kennt das nicht, dass das Handy aus der Hosentasche unbeabsichtigt jemanden anruft... Das Haus unbeabsichtigt so zu öffnen könnte relativ fatal sein.
    Mir ist das zuletzt vor 10+ Jahren passiert. Das war noch vor Smartphone Zeiten bzw. bevor es Bildschirmsperren mit Passwort, Fingerabdruck & Co. gab. Also vor unbeabsichtitger Fehlöffnungen der Haustüre in der Hosentasche fürchte ich mich jedenfalls nicht ;-).

    Zitat von vento66
    aber eine Cloud Türsprechanlage kein Problem darstellt.
    😀

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