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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Volker, es gibt aber optische Drehzahlmesser, die erkennen auch bei Glühlampen ganz genau die 50 Herz.
    Florian, für elektrotechnische Laien ist es vielleicht schwer zu verstehen, aber Frequenz ist der Kehrwert der Periodendauer. Und die Leistung und somit auch die Helligkeit des Glühdrahtes schwankt mit einer Periodendauer von 10ms => Frequenz 100Hz.

    Ganz praktisch: die Helligkeit der Glübirne schwankt 100x pro Sekunde, nicht 50x
    Aber weil der Glühfaden nachleuchtet geht sie zwischendurch nicht ganz aus, im Gegensatz zur LED mit PWM wo die LED während der Aus-Phase wirklich aus ist. Deshalb haben wir bei LED mit PWM die schicken Streifen bei Videoaufnahmen.


    100hz.jpg
    Zuletzt geändert von Gast1961; 10.05.2020, 19:15.

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  • concept
    antwortet
    Laut dem Baubiologen und Journalisten Wolfgang Maes beträgt der Flimmeranteil verschiedener Leuchtmittel am Gesamtlicht bei
    • Glüh- und Halogenlampen 5-20 % (harmonisch und weich)

    und 100 Hz ist natürlich korrekt
    Zuletzt geändert von concept; 10.05.2020, 15:16.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Volker, es gibt aber optische Drehzahlmesser, die erkennen auch bei Glühlampen ganz genau die 50 Herz.

    Gruß Florian

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Also Vögel können die 50hz wohl sehen...
    Bei Wechselstrom mit 50Hz hat man für die Leistung trotzdem 100Hz, negative Spannung mit negativem Strom macht positive Leistung.

    Und ich bezweifle auch nicht, daß andere Leuchtmittel prinzipiell mit 100Hz flimmern können, nur ist bei Glühlampen eben das Nachglühen des Drahtes so träge daß die Lichtleistung ziemlich konstant ist. Das unterscheidet den Glühdraht von einer LED, wo die Lichtleistung quasi verzögerungsfrei der Stromänderung folgt. Leuchtstoffröhre weiß ich nicht, die kann vermutlich prima flimmern.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 10.05.2020, 13:22.

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  • willisurf
    antwortet
    Wie Gast1961 völlig richtig bemerkt, sind es ja 100 Hz.

    Aber auch dazu kann ich nicht sagen, ob Vögel das bemerken...Andererseits wäre mir das auch egal.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Also Vögel können die 50hz wohl sehen... Da ich aber nix zu vögeln äh sagen kann, habe ich auch nichts weiter dazu geschrieben...

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  • Gast1961
    antwortet
    Jungs, macht ihr Elektriker mal wieder eure eigene Physik?

    Wenn's mit der Theorie nicht so klappt dann vergleicht halt den Flicker von Glühlampen und anderen Lösungen, geht per Video ja sehr einfach wenn man abweichende Videofrequenz wählt. Aber vielleicht seid ihr ja glücklicher mit Lunatone PWM bei 122Hz mit 100% Modulationstiefe

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Seit wann ist 50Hz Licht flickerfrei?!
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Der ist thermisch so träge, daß er nicht den 100Hz folgt. Warum 100 Hz? Na weil der Draht natürlich in der positiven und negativen Halbwelle glüht.




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  • hyman
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    230V-Spot (GU10 Halopar 16) mit 35W hat 355lm
    In der Tat -- erschreckend schlecht. Demnach gilt für Leute, die erst mal Halogenspots verwenden wollen, wohl eher die Empfehlung, auf GU5.3 (MR16) Leuchtmittel zu setzen. Nachteil bei der Umrüstung auf LED ist dann die zweifache Spannungswandlung.

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  • hyman
    antwortet
    Zitat von rosebud Beitrag anzeigen
    Die LEDerei ist zum Gebastel verkommen, was die Farbtreue zum Sonnenlicht angeht.
    Kann ich nicht nachvollziehen. Vor wenigen Jahren musste noch basteln, wer mehr als CRI80 wollte. Heute kann man CRI >90 fertig kaufen, teils sogar beim Discounter. Wo ist da das Gebastel?

    Zitat von rosebud Beitrag anzeigen
    So, wie es aussieht, dauert es noch ein paar Jahrzehnte, bis man in einem akzeptablen Bereich ist, wenn überhaupt.
    Für die meisten Zwecke sind LEDs heute schon locker gut genug. Und die Entwicklung zu besserer Farbwiedergae und besseren Wirkungsgraden wird vermutlich zügig weiter gehen.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Gilt das auch unter Einbeziehung des dann nötigen Netzteils/Trafos?
    Ich behaupt mal, daß 12V Halogen auch incl. Trafo den besseren Wirkungsgrad haben.
    Für meine Osram-Trafos gibt's nur eine Angabe zum Wirkungsgrad bei Volllast, das sind 95%.

    Und beim Leuchtmittel selbst ist der Unterschied im Wirkungsgrad mehr als deutlich, Beispiel Osram:
    12V-Spot mit 35W hat 620lm Link
    230V-Spot (GU10 Halopar 16) mit 35W hat 355lm

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  • rosebud
    antwortet
    Man liest es aus den vorstehenden Beiträgen heraus: Was ist das für ein Tohuwabohu mit dem ganzen LED-Gefummels. Jeder wirft mit Fachausdrücken um sich, wobei man fragen muß, ob er überhaupt einen Dunst davon hat, worum es geht. Die LEDerei ist zum Gebastel verkommen, was die Farbtreue zum Sonnenlicht angeht. So, wie es aussieht, dauert es noch ein paar Jahrzehnte, bis man in einem akzeptablen Bereich ist, wenn überhaupt.
    Die einzige praktikable LED-Anwendung für Beleuchtungszwecke ist die Taschenlampe.

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  • gbglace
    antwortet
    hyman
    Wenn Retrofits mehrfarbig sind dann D2W wie die Phillips warmglow, weil halt versucht wird bei den Retrofits Halogen usw. zu simulieren. Gibt natürlich auch in Unmengen einfarbige LED.

    Bei der Inkompatibilität meinte ich das weniger mechanisch sondern eher in Lichtqualität/Farbe usw. Da ist einfach noch sehr viel Entwicklung im Markt und somit ist ein teilweiser Ersatz einzelner Leuchtmittel in homogenen Lichtgruppen mit reichlich Potential zum Komplettaustausch gegeben.

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  • hyman
    antwortet
    Zitat von Pyrate Beitrag anzeigen
    Wobei ich bei diesen (von hochwertigen Herstellern) das Gefühl habe, dass dabei noch das beste LED Licht rauskommt...
    Ich nicht. Auch bei vielen teuren Leuchten nur RA>80, was EU-Mindestanforderung ist.

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Leider sind GU10 Halogenspots von der Effizienz nochmal spürbar schlechter als 12V-Halogen-Leuchtmittel.
    Gilt das auch unter Einbeziehung des dann nötigen Netzteils/Trafos?

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    weil D2W genau das ist was 230V Retrofit LED Leuchtmittel machen
    Echt jetzt? Welche? Sicher nicht alle ...

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Das Problem gibt es bei LED auch, da weniger durch Verbot als durch Inkompatibilität
    Ich wage mal die Prognose, dass GU10 in den nächsten 20 Jahren nicht ausstirbt.

    Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht mehr zählen wie viele LEDs davon schon gewechselt wurden.
    In der Tat: Die Leuchtmittel halten oft bei weitem keine 25000 oder noch mehr Stunden, die die Hersteller angeben: Kontaktprobleme durch schlampige Montage und defekte billigst-LEDs habe ich selber schon erlebt. Vorzeitige Ausfälle durch Billig-Elkos erwarte ich jederzeit. Andererseits habe ich auch Leuchten, in denen ganz normale E14-Glühlampen dauernd kaputt gingen und wo jetzt schon seit Jahren Ruhe ist -- seit ich Marken-LED-Retrofits rein geschraubt habe.

    Das erste, was bei mir LEDs bekommen hat -- schon Jahre bevor man die im Baumarkt kaufen konnte -- waren das Wohnmobil und der Kühlschrank. Die Im Wohnmobil habe ich inzwischen gegen welche mit beserer Lichtqualität ausgetauscht, die im Kühlschrank ist immer noch die erste. Wird ja auch nie warm .
    Zuletzt geändert von hyman; 09.05.2020, 06:36.

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  • Pyrate
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Genau falsch, weil D2W genau das ist was 230V Retrofit LED Leuchtmittel machen. Via DALI und KNX-LED-Controller benötigst noch ne gute Logikengine daneben, da diese über die zwei Farben im Leuchtmittel TW bieten.
    Sorry, hatte D2W und TW quasi synonym verwendet. Also, wenn ich ein wärmer werdendes Licht beim runterdimmen haben möchte, brauche ich entweder retrofit LED mit D2W oder eine Logikengine, die TW steuert (z. B. LED Controller oder DALI EVG).

    Jedenfalls erscheinen mir vom Grundsatz die Argumente pro LED nicht so überzeugend, dass diese den großen Nachteil, das sie einfach nicht an die Lichtqualität einer Glühbirne oder Halogen heranreichen, wettmachen könnten. Hinzu kommen weitere skeptisch zu sehende Punkte, wie das mit der Zeit dunkler werden und der Punkt, dass die hochwertigeren LEDs i.d.R. fest in der Leuchte verbaut sind und diese dann komplett bei einem Schaden zu tauschen ist. Im schlimmsten Fall dann die ganze Gruppe, weil die neue heller als die gebrauchten ist...

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