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  • willisurf
    antwortet
    Wenn Du genug Platz hast würde ich das 240W NT von Meanwell nehmen. 240W und 320W sind die einzigen aus der ganzen Baureihe, die im Kurzschlussfall auf einen relativ niedrigen Strom begrenzen (Hiccup Protection oder foldback Kennlinie).
    Das 150W hält die 6,3A Konstantstrom. Da müsstest Du absichern oder sehr sicher sein, das dieser Strom auf Dauer an allen Stellen getragen werden kann. Der Mehrpreis für das größere NT hält sich ja in Grenzen.
    Zuletzt geändert von willisurf; 05.08.2020, 16:36.

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  • sun1453
    antwortet
    Hallo Gf2k2 ,

    also ich bevorzuge gerne das 5 x 1,5 mm2 Kabel für Lichtinstallation. Aber auch mit 3 x 1,5 mm2 funktioniert das was du dir vorstellst, wenn du eben die KNX Geräte in der Decke unterbringst. Wichtig aber dabei immer eine Revision an der Stelle zu haben.

    Jetzt hast du dabei folgende Möglichkeiten du lässt die Stromkreise am Aktor in der Verteilung um alles mit einmal auszuschalten oder du legst die Leitungen bis zu den KNX Geräten auf Dauerstrom.

    So ist es sonst alles gut mit den Spots und den LED Stripes.

    Wichtig auf jeden Fall durch deinen Elektriker alles auf FI und aber auch auf getrennte FI Kreise zu legen, damit nicht alles aus ist, wenn es einen Fehlerstrom gibt.

    Ich habe es so bei mir:

    Küche auf 3 Poligen FI
    Kühlschrank auf 1 Poligen FI/LS
    Bad auf 1 Poligen FI/LS
    Restliche Wohnung (nur Innen) auf 3 Poligen FI
    Licht auf einem FI

    Da du nur eine Wohnung hast, gehe ich nicht auf das ganze Haus ein.

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  • gbglace
    antwortet
    Das mit dem 24V Stripe wird vom Prinzip gut funktionieren.
    Bei den 230V Spots solltest Dir unbedingt Testmaterial kaufen. Und nicht unbedingt das gleiche Dimmverhalten im unteren Dimmbereich (0-5%) erwarten wie bei den Stripes.

    Die Theben REG Dimmer bzw MDT REG Dimmer haben schon eine recht hohe Verträglichkeit an 230V Spots.
    Und aus den Erfahrungen mit diesen Dimmern geht hier im Forum die Empfehlung eher in Richtung der guten Philips GU10 Spots

    Die 6 Spots, sind alles eine Lichtgruppe? Dann könntest auch direkt auf die REG-Dimmer wechseln die haben zwar meist 4 Kanäle, wovon Du erstmal nur 1 dafür brauchst aber die anderen 3 können ja für andere 230V Leuchten verwendet werden.

    Das genialste was ich nach der Sanierung meines Hauses und guter Dimmtechnik erleben darf ist Soft AN/AUS, weswegen es bei mir kein ungedimmtes Licht im Haus gibt.

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  • Gf2k2
    antwortet
    Ich habe mich jetzt ein Bisschen mit dem Thema Beleuchtung beschäftigt und möchte zwei Decken abhängen um dort Spots zu installieren. Die Zuleitung ist mit NYM 3x1,5 bereits vorhanden und kann / soll nicht verändert werden. In beide Decken würde ich aber Busleitung nachziehen um flexibel zu sein, sollte sich das zu schwierig gestalten würde ich mit KNX RF-S arbeiten.

    Ich habe nun an der einen Decke Folgendes vor

    NYM 3x1,5 -> Theben DU 1 UP Dimmaktor --> 6 dimmbare Paulmann 230V LED Spots in Reihe

    in der anderen Decke

    NYM 3x1,5 aufteilen in 2 Leitungen

    Leitung 1: Das Gleiche wie in Decke 1
    Leitung 2: Meanwell HLG-150H-24A --> MDT AKD-0224V.02 --> 24V LED Streifen 13m lang (10W/m)

    Sieht das für Euch nach einem vernünftigen Plan aus?

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  • Gf2k2
    antwortet
    Heute hatte ich nochmal Zeit ein paar Sachen auszuprobieren.

    Jalousieaktoren sind nun auch alle programmiert und funktionieren besser als vorher. Die Lamellen lassen sich nun in Viertel Inkrementen drehen, vorher ware es viel zu wenig und die Lamellenstellung im Sonnenschutz wird deutlich schneller angefahren. Hier war wohl vorher die Laufzeit des Verfahrwegs viel zu lange eingestellt. KNX Modul der Wetterstation habe ich auch neu beschrieben, allerdings die Logiken in der Auswerteeinheit erstmal belassen.

    Automatischer Sonnneschutz Ost, Süd, West in Abhängigkeit des LUX Wertes und Windwächter funktionieren einwandfrei

    Alle Gruppenadressen, die vorher in den Geräten exisitiert haben sind wieder angelegt. Danke für den Tip, dass man die inklusive der zugehörigen ID auslesen kann, so habe ich heute noch Zentralbefehle für die Beschattung der ganzen Ost, Süd und Westseite gefunden.

    Jetzt ist alles neu programmiert, außer den neun 4-Fach Tastern, die Alles bedienen, da diese größenteils, wegen der neuen Raumaufteilung, versetzt werden.

    Die nächsten Schritte sind jetzt neue Geräte bestellen (X1, Glastaster, Präsenzmelder) und dann mal schauen was man so an Logiken und Szenen gebrauchen könnte sowie eine Visualisierung einrichten.

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  • Gf2k2
    antwortet
    Super, danke für den Tipp. Vielleicht schau ich heute Abend nochmal hin. Damit sollte sich ja relativ zügig die ganze Kommunikationsstruktur erkennen lassen.

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  • gbglace
    antwortet
    Über die Diagnose kannst auch noch raus finden welche GA an einem Gerät verbunden sind und an welcher KO Nummer jeweils.

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  • Gf2k2
    antwortet
    Zitat von matthiaz Beitrag anzeigen
    Viel erfolg bei dem Projekt! Ich würde fast behaupten, dass das ohne Vorerfahrung mit KNX und ETS in eine konstante Frustperiode ausufern wird, bei der Du am Ende wahrscheinlich die vorhandene Konfiguration unwiederherstellbar kaputt programmieren wirst.Ohne Dokumentation (Verteilerplan, Stromkreisläufe, und vor allem der ETS Projektdatei) ist sehr viel raten bzw. strategisches Prüfen notwendig, um die Aktorenbelegungen mit GAs (Gruppenadressen) und KOs (Kommunikationsobjekten) wieder herzustellen bzw überhaupt zu verstehen.

    Wenn Du von 0 anfängst und einfach alles neu machst, musst Du Dir eine geeignete Projektstruktur überlegen, alle physikalischen Adressen neu setzen, usw usw. Und bevor Du damit überhaupt beginnen kannst, musst Du KNX und ETS wirklich gut verstehen!

    Ist dir der Umfang wirklich bewusst? Wir reden hier ohne Vorerfahrung über weit mehr als "nur" ein paar 100 Stunden

    Also ich kann nun aus eigener Erfahrung berichten, dass es absolut nicht so schlimm ist. Über die Diagnosefunktion habe ich heute

    1. Alle physikalischen Addressen anzeigen lassen
    2. Alle Geräte in den Modus "Blinken" versetzt und so alle physikalischen Addressen den Geräten zugeordnet (hatte mir im Vorfeld eine Excel gemacht)
    3. Über das Busmonitoring alle 12 Gruppenadressen zum Schalten der Beleuchtung und den Status des Schaltaktors herausgefunden
    4. Ebenfalls über das Busmonitoring alle 15 Gruppenadressen zum Verfahren der Jalousien herausgefunden

    Während dessen ist die automatische Beschattung gefahren, so dass ich durch Zufall auch die Gruppenadressen für Sonnenschutz Ost, Süd und West der Wetterstation herausgefunden habe. Dann habe ich gesehen, dass man Gruppenadressen auch selbst senden kann und habe getestet ob die Nummer nach Sonnenschutz der Windwächter ist. Bingo. Es fahren alle hoch.

    Danach habe ich mich am Programmieren eines einfachen Tasters (Licht Abstellkammer) versucht und darauf eine andere Lampe gelegt. Funktionierte einwandfrei. Als nächstes habe ich Mut gefasst und Einen 2-Fach Taster mit Beleuchtung und Rollo + den zugehörigen Jalousieaktor neu programmiert. Hier gab es zuvor kein Stop des Rollos, nur auf und zu mit Richtungsumkehr. Jetzt kann das Verfahren auch angehalten werden und inkrementweise erfolgen. Hab es also sogar besser hin bekommen als es vorher war. Die richtige Verfahrzeit habe ich dann wieder gestoppt und mit 3 Sekunden Nachlauf eingestellt.

    Nächstes Wochenende schau ich mal was mir noch fehlt und versuche mich mal an einer Jalousie mit Lamellenwinkel.

    Als Fazit muss ich sagen alles halb so wild. Werd mir denke ich die Lite Version holen und dann das Projekt in zwei Teile teilen. Die Gruppenadressen kann man wohl exportieren, so dass die synchron sind. Die Pro ist mir zu teuer.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Zitat von DerRenovator Beitrag anzeigen
    Das kann man so machen. Hat man halt das Klacken Raum.
    Das Schalten wird normalerweise bewußt ausgelöst, da sehe ich das Klacken nicht allzu problematisch.
    FIs, ich würde sehen, dass du mindestens 2x 3polige FIs einbauen lässt, dann hast du keinen 100%igen Ausfall und kannst gleichzeitig auch alle Stromkreise per FI absichern.

    Gruß Florian

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  • DerRenovator
    antwortet
    Zitat von Gf2k2 Beitrag anzeigen
    Wäre Strom von einer Steckdose abgreifen und ein UP Schaltaktor eine übliche Methode?
    Das kann man so machen. Hat man halt das Klacken im Raum.
    Besser ist, wenn man die Möglichkeit hat, ein Kabel nachzuziehen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Das ewige Thema Fehlerstromschutzschalter und Bestandsschutz...

    Ich besitze nen 311er Wartburg, Oldtimer. Vom Baujahr her bräuchte ich keine Sicherheitsgurte und es gibt genug Freaks die meinen das wäre nicht original. Hab trotzdem welche drinne. Muss zwar nicht, aber im Fehlerfall können sie Leben retten.

    Hab zwar noch nie ein Autounfall gehabt, dafür aber Arbeitsunfall ohne FI... Trotz Einhaltung der 5 Sicherheitsregeln am Strom gehangen... wünsch ich keinem.

    RÜSTET NACH!

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  • BadSmiley
    antwortet
    Jede neu erstelle Steckdose muss über einen rcd abgesichert sein. Da stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

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  • gbglace
    antwortet
    Mehr FI bzw paar FI/LS können nicht schaden. Normativ ist ab gewissen Änderungsvolumen der Anlage sowas wie Bestandsschutz nicht mehr gegeben und es gehört der aktuelle Stand der Technik / Normen hergestellt.

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  • Gf2k2
    antwortet
    So, heute war großer Planungstag.

    Teil 1 Sicherungsbelegung rausfinden:

    hier gabs gleich eine positive Erkenntnis. Ich habe fünf Bodentanks, da die Räumlichkeiten bisher als Büro genutzt wurden, von welchen vier einzeln abgesichert sind. Da die Bodentanks weg sollen, habe ich direkt schon mal einzelne Sicherungen für Backofen und Geschirrspüler der Küche die rein kommen wird.

    Teil 2 Schaltaktorbelegung Licht testen:

    Alle Lichtquellen hängen am Schaltaktor, sogar die Abstellkammer und das Spiegellicht im Gästebad

    Teil 3 Reihenklemmenbelegung herausfinden:

    Hier die nächsten erfreulichen Entdeckungen.

    1. Die vier Brennstellen in dem Raum der Schlafzimmer und Bad werden soll sind in zweimal zwei geteilt, so dass die Aufteilung auf zwei Räume dort problemlos klappen sollte. Wie ich das Spiegellicht dort dann schaltbar bekomme weiß ich noch nicht. Wäre Strom von einer Steckdose abgreifen und ein UP Schaltaktor eine übliche Methode?

    2. Die zwei großen Leuchtengruppen im Wohnzimmer und zukünftigen Arbeitszimmer mit je sechs Leuchten sind jeweils in 2 + 4 aufgeteilt, so dass sich ein separat geschalteter Flur realisieren lässt und das abehängte Segel, das mir über dem Wohnbereich vorschwebt, mit dimmbaren Spots und einem Panel in der Mitte.

    Ich habe alles sauber dokumentiert, was hoffentlich den Elektriker freuen wird, den ich noch nicht gefunden habe um die Neuverkabelung zu machen.


    Jetzt brauch ich dann nur noch mehr schaltbare Kanäle. Möchte mit einen 4-Fach Dimmaktor besorgen, da Bad, Deckenspots im Wohnzimmer und Lampe über dem Sofa ohnehin dimmbar sein sollen. Einen der freiwerdenden Schaltkanäle kann ich dann für den neuen Flur nehmen.

    Eine Frage noch. Muss ich wenn ich ein neues Bad baue, die Verbrauchsstellen dort auch hinter den FI hängen, oder brauche ich ggf. sogar einen zweiten? Im Moment hängt das gesamte Gästerbad hinterm FI, sonst nichts.

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  • vento66
    antwortet
    An denen scheint aber nichts angeschlossen zu sein, trotzdem gehört der Abstand eingehalten, oder eine zusätzliche Isolierung drüber.

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