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Okay danke, dann erscheint mir die IP Variante als die Beste.
Dann fasse ich nochmal zusammen:
- Für die Programmierung von zwei exemplarischen Geräten reicht zunächst mal die ETS5 DEMO Version
- Als Spannungsversorgung wird zwingend ein spezielles Netzteil benötigt. Vielleicht mache ich meinem Chef hier zwei Vorschläge. Ein günstiges Netzteil, welches für die exemplarische Einbindung von zwei Geräten ausreicht und ein hochwertiges mit Diagnosefunktion und der Möglichkeit mehr Geräte zu versorgen.
(ABB SV/S30.640.5.1).
Welches günstige könntet ihr mir empfehlen?
- Für die Programmierung mit ETS5 wird noch eine Schnittstelle benötigt. Eine IP Schnittstelle bietet sich an. (SCN-IP000.03 MDT Technologies)
Ich danke Euch für eure Hilfe
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Ich hatte bewusst die Variante mit Diagnose vorgeschlagen, weil in deinem beruflichen Umfeld Zeit bei der Fehlersuche auch Geld kostet. Aber wenn's billiger sein muß gibt es auch noch eine Version ohne Diagnosefunktion.Zitat von davidn Beitrag anzeigenGibt es eventuell noch eine etwas günstigere Variante die Du mir empfehlen könntest, die auch schon ausreichen würde?
Kein Unterschied. Die ETS findet die IP-Schnittstelle im Netz selbst.Zitat von davidn Beitrag anzeigenUnd inwiefern verkompliziert sich der Programmiervorgang der KNX Geräte wenn man an Stelle einer USB Schnittstelle eine IP Schnittstelle nutzt, oder kommt das aufs Gleiche hinaus?
Etwas aufwändiger ist nur die Programmierung der optionalen Zusatzfunktionen (Email-Alarme) in der IP-Schnittstelle von MDT. Aber diese Zusatzfunktion ist nicht zwingend.Zuletzt geändert von Gast1961; 22.07.2020, 08:38.
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Die Aktuelle Lösung ist mittlerweile um die 12 Jahre alt und hat vermehrt Ausfälle. Das Ganze war damals eine Technikerarbeit von vier Technikern. Das Zugehörige Programm ist strukturell völlig verbastelt und so gut wie gar nicht kommentiert / dokumentiert. Und die Visualisierung benötigt wohl ständig Java Updates. Deshalb soll jetzt der Schnitt gemacht werden und alles erneuert werden. Es wurde erst überlegt die alten IO Gruppen beizubehalten aber selbst die sollen nun auf Siemens umgestellt werden.Zitat von tobiasr Beitrag anzeigenDarf ich fragen, warum die Wago Systeme getauscht werden sollen? Ich habe mehrere Projekte mit Wago SPS am laufen und bin höchst zufrieden.
Gibt es eventuell noch eine etwas günstigere Variante die Du mir empfehlen könntest, die auch schon ausreichen würde?Wobei Meanwell sich bei dem Gerät zunächst einen Konstruktionsfehler geleistet hatte. Persönlich bevorzuge ich bewährte Geräte, konkret ABB SV/S30.640.5.1

Und inwiefern verkompliziert sich der Programmiervorgang der KNX Geräte wenn man an Stelle einer USB Schnittstelle eine IP Schnittstelle nutzt, oder kommt das aufs Gleiche hinaus?Zuletzt geändert von davidn; 22.07.2020, 08:17.
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Ja, bis ca. 64 Geräte à 10mA sollte das reichen.Zitat von davidn Beitrag anzeigenWäre ich mit dem genannten Netzteil dann erstmal gut beraten?
Wobei Meanwell sich bei dem Gerät zunächst einen Konstruktionsfehler geleistet hatte. Persönlich bevorzuge ich bewährte Geräte, konkret ABB SV/S30.640.5.1
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Darf ich fragen, warum die Wago Systeme getauscht werden sollen? Ich habe mehrere Projekte mit Wago SPS am laufen und bin höchst zufrieden.
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Wäre ich mit dem genannten Netzteil dann erstmal gut beraten?
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In der Firma gibt es insgesamt 6 Schaltschränke, die für die Haussteuerung zuständig sind. Gesteuert von einer WAGO CPU, die über Buskoppler mit den IO Karten in den Schränken verbunden ist.
Das ganze soll nun auf Siemens umgestellt werden. Aufgeteilt auf drei S71500er CPU's. Die KNX Anbindung soll zusätzlich erfolgen. Das steht soweit auch schon fest, das Gateway ist schon vorhanden.
Die Büroräume sind alle auf einer Etage im selben Gebäude. Wie lang genau die Leitung zur nächsten CPU sein wird kann ich nicht wirklich sagen, ich schätze mal unter 25m.
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Wenn es mehrere Gebäude sind, würde ich mindestens überlegen, ob ein IP Backbone (und dann doch KNX IP Router) nicht eine sinnige Möglichkeit wäre.
Zum Thema SPS und KNX: Jenachdem sitzt die Visualisierung auch zwischen den beiden Systemen und spart ein schwer zu programmierendes oder teures Gateway.
Eine andere Idee: Mehrere SPS über IP (oder Profibus, etc.) vernetzen und auf KNX komplett zu verzichten?
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Wie schauen denn die Kabellängen zwischen den Bürogebäuden aus?
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Wäre folgendes Netzteil eine ausreichend, wenn ich einfach mal abschätze, dass in Zukunft ca. 10 Bürogebäude mit je 1-2 KNX Geräten versorgt werden müssten?
MEANWELL KNX-20E-640 Netzteil mit integrierter Drossel 30V/640mA 20W
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KNX Spannungsversorgung hat eine Drossel im Ausgang, um die Kommunikation zu ermöglichen durch überlagerte AC-Signale.Zitat von davidn Beitrag anzeigenSind hier besondere Spannungsversorgungen nötig? Ich hatte vor einfach eine Spannungsversorgung einer SPS zu nehmen.
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Zum Spielen in einem Demo-Board eine 160mA Busspannungsversorgung, am billigsten sind wohl die von Meanwell. Für die produktive Anwendung würde ich was anderes nehmen, da hier aber niemand den Projektumfang kurz bis mittelfristig kennt kann da auch keiner was sinnvoll empfehlen.
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Es geht dabei erstmal "nur" um eine exemplarische Einbindung von 1-2 KNX Geräten. Das meiste soll nach wie vor über SPS laufen. Die Motivation dabei ist, dass in Zukunft für die Gebäudeteile, die bisher nicht durch die SPS Steuerung abgedeckt sind, nur KNX Busleitungen verlegt werden müssen, anstatt alles über einzelne Leitungen zur SPS zu führen. Vielleicht noch zur Info: Das ganze ist Teilaspekt meiner Bachelorarbeit. Ich hoffe natürlich, dass ich nicht allzu viele Probleme bekommen werde 😅
Welche Netzteil würde sich da beispielsweise anbieten?
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Auch ein sehr ehrgeiziges Projekt, so ganz ohne Basiswissen. SPS und KNX unterscheiden sich deutlich untereinander. KNX ist ereignissorientiert, braucht keine Merker und solche Sachen .....
Viel Erfolg!
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