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Alarmanlage/Meldeanlage über KNX im Neubau

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  • Wolflay
    antwortet
    Aus eigener Erfahrung:

    +1 für eine so professionelle GMA wie möglich!

    Unzuverlässige Melder sind z.B. wirklich die Pest. Und das sage ich trotz meiner Telenot Anlage - deren Melder sind super zuverlässig. Ich habe allerdings einen Tür-Kontakt der immer wieder Probleme macht: Mal weil sich die Tür bei Sonne verzieht, mal bei Wind. Solche Probleme sollte man so weit es geht minimieren. Eine Anlage mit Problemen schaltet man nicht scharf…

    Ich würde daher davor warnen, bei einer GMA irgendwo zu sparen. Die ehrliche Alternative ist aus meiner Sicht tatsächlich die Atrappe zur reinen Abschreckung…

    Appropos Alarm: Bei mir ist aus oben genanntem Grund letztes Jahr gegen 10 Uhr morgens die Tröte losgegangen - just als ich natürlich im Urlaub war. Glaubt Ihr, irgendein Nachbar hätte mich angerufen? Abends um 23 Uhr ging denen aber das Geblinke auf den Geist und sie haben die Polizei angerufen. Kosten für mich: knapp 170 Euro.


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  • bluelu
    antwortet
    Zitat von CharlesH Beitrag anzeigen
    Hallo Bluelu,
    Ist es so gelaufen, wie Sie es geplant haben?
    Können Sie uns Ihre bisherigen Erfahrungen mitteilen? Ich stehe jetzt kurz vor der Auswahl .. und bin gespannt. Vielen Dank im Voraus
    Hallo CharlesH,

    Das Haus ist noch im Rohbau, dh GMA etc wird erst in +- 1 Jahr installeiert.

    An der Planung bezüglich der GMA hat sich noch nichts geändert.

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  • CharlesH
    antwortet
    Zitat von bluelu bluelu Beitrag anzeigen
    Habe jetzt länger nachgelesen und werde folgendes machen:
    - ABB GMA 8.1 klassich installieren mit Tür/Fensterkontakten + ein paar Dual Bewegungsmelder von ABB im Hau
    Hallo Bluelu,
    Ist es so gelaufen, wie Sie es geplant haben?
    Können Sie uns Ihre bisherigen Erfahrungen mitteilen? Ich stehe jetzt kurz vor der Auswahl .. und bin gespannt. Vielen Dank im Voraus

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  • TobiHH
    antwortet
    Zitat von barontigger Beitrag anzeigen
    Ich rede von den Fällen, in denen man alternativ nichts hat bzw die Konkurrenz Abus Secvest Funk,.. heißt.
    Ich bin ja kein Befürworter von Abus-EMA, aber die erfüllt wenigstens die Anforderungen an VdS Home und EN 50131-1 Grad 2 und spricht immerhin SIA mit der AES - Alles Eigenschaften, die eine KNX-Selbstbau-Logik nicht hinbekommt

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  • hari2
    antwortet
    Zitat von barontigger Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht um irgendwelche Millionen-Villen mit Kunstsammlungen.
    KO Argument. Wofuer dann ueberhaupt eine GMA? Das ist ja nicht der einzige Anwendungsfall.

    Der praktische Anwendungsfalls in unserem Haus und sicher auch in denen, zu denen hier nach einer Mitnutzung bestehender Kontakte gefragt wird ist ein anderer. Hier stehen 15 optisch gleiche Häuser, 8 mit Außensirene und 7 ohne. Wohin geht ein Einbrecher, der nur innerhalb von ein paar Min nach Wertgegenständen sucht?
    Nach der Argumentation reicht also auch eine Attrappe?

    Was hilft mir ein Wachdienst, der nach 15 Min hier ist? So lange hält sich niemand in einem Haus auf, das 3 Min Lärm nach und rot blinkt. Die wertvollsten Gegenstände stehen sicherlich in Form von 2 Autos draußen vor der Tür - dafür muss man nicht einmal hinein.
    Der kuemmert sich dann zumindest um eine Notverglasung damit es Dir nicht reinregnet, oder einen Schlosser fuer die Tuer damit nicht der naechste Gelegenheitsumverteiler gleich bei der offenen Tuere reingeht. Gegen dein schnell-rein-raus Gelgenheitseinbrecher hilft der physikalische Schutz. Eine GMA ist kein geeignetes Mittel um einen Einbruch zu verhindern. Es ist ein Werkzeug um darauf zu reagieren.
    Wenn jemand eine vollprofessionelle Alarmanlage haben will, ist er falsch. Wenn man bestehende Sensoren mitverwenden will, funktioniert aus aus eigener Erfahrung hervorragend.
    Das solltest Du mal den ganzen professionellen Errichtern mitteilen. Die wissen das wohl nicht, und nehmen wohl ohne Grund Dual-Sensoren, manipulationssichere Magnetkontakte, usw.

    Tatsächlich haben wir auch genug Nachbarn, die ich tatsächlich fragen würde, wenn zB mehrere Sensoren in Kombination auslösen und ein Fehlalarm eher unwahrscheinlich ist und die sicher deutlich schneller als ein Wachdienst sind.
    In Oesterreich kommt man ja recht leicht an eine Flinte, dann ist der Nachbar wenigstens geruestet wenn der Umverteiler - auf frischer Tat ertappt - dann doch wehrhaft handelt.

    Deswegen sollte man vielleicht eher fragen was das Ziel ist und nicht grundsätzlich immer antworten, dass es nichts taugt.
    Neben den mehrfach aufgefuehrten Gruenden solltest Du Dich fragen was es wirklich bringt? So ein Konstrukt taugt eben nur fuer Deinen persoenlichen Seelenfrieden. Aber das ist ja auch ein Zweck. Steht ja jedem frei. Mir sind Loesungen die verlaesslich funktionieren lieber. Und da gehoert eben auch ein Plan dazu was passiert wenn ich nicht da bin, das Mobiltelefon keinen Strom hat, im Funkloch bin, usw.
    Ich liefere aber nun auch ein KO Argument. Die Aufschaltung. Die kostet wirklich nicht viel, ein paar EUR im Monat. Keiner, der eine "gebastelte" Gefahrenmeldung hat schaltet auf. Das Argument ist immer das man das eh nicht brauche, es haengt ja kein Picasso daheim. Fast immer ist aber Grund dass das Vertrauen in die eigene "Loesung" eben nicht 100% ist, und ein Fehlalarm kostet eben doch Geld.

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  • TheOlli
    antwortet
    Zitat von bluelu Beitrag anzeigen
    Ich bin dabei einen Neubau zu planen
    Vielleicht wäre es auch noch hilfreich, um welche Art von Neubau es sich handelt. Objektbau? EFH?
    Wäre blöd wenn du dir jetzt viele Gedanken zu dem Für und Wieder einer KNX-Meldeanlage machst und dir dann die Versicherung einen Strich durch die Rechnung macht weil keine VdS...

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  • traxanos
    antwortet
    Vielleicht noch ein Idee von mir:

    Ich habe das ABB SCM Modul, welches zumindest die Logik einer echten Alarmanlage umgesetzt hat. Einen echten Signalgebern von AAB habe ich verbaut, aber nicht angeschlossen. Wie hier schon geschrieben wurde, interessiert das i.d.R. niemanden. Wenn aber ein Alarm auslöst, schaue ich ob noch weitere Sensoren ausgelöst haben und ich schaue auf die Kamerabilder. Somit kann ich selber prüfen ob es ein Fehlalarm war und kann dann die Polizei rufen.

    PS: In einem Bekanntenkreis hat eine solche Alarmanlage schon Einbrecher in die Fluch geschlagen (auch nur Innen-Sirene). Aus der Ferne wurde dann die Polizei losgeschickt, die auch die Eigentumssicherung vorgenommen hat. Also eine KNX Logik Alarmanlage hat auch seine Da­seins­be­rech­ti­gung. Außerdem konnte er die Videoaufzeichnung sichern (wegen Ringbuffer).

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  • bluelu
    antwortet

    Habe jetzt länger nachgelesen und werde folgendes machen:
    - ABB GMA 8.1 klassich installieren mit Tür/Fensterkontakten + ein paar Dual Bewegungsmelder von ABB im Haus
    - Sicherheitspanel in Garage/Haustür Innen/Kellertür, mit Alarmverzögerung von 30-60 Sekunden damit man den Alarm auschalten kann wenn man ins Haus kommt und er aktiviert ist.

    Die Alarmanlage wird über comxline mit dem Wachdienst verbunden, inklusive Zugriff dann auf Kameras

    Zusätzlich verbinde ich noch ein paar Binärausgänge an einen KNX Binärinput, und eine MeldegruppenModul an einen KNX Binärausgang. Den zusätzlichen Eingänge benutzte ich um einen Reed Kontakt pro Etage zu simulieren. Könnte ich auch über KNX, aber im Handbuch steht dass die Eingänge nur alle 60 Sekunden abgefragt werden. Den Ausgang nehme ich um mitzubekommen wenn der Alarm ausgelöst wurde, aber noch nicht alarmiert (verzögerung), um dann über google home lautsprecher auszugeben dass der Alarm aktiviert wird.

    In den einzelnen Räumen/Gängen werde ich Steinel True Presence Sensoren verbauen.

    Ueber ein zusätzliches Programm realisiere ich nun folgendes:
    - Automatisches einschalten von Aussenscharf wenn keine Präsenz mehr im Haus auf Basis der Alarmanlagen Bewegungsmelder + KNX True Presence Bewegungsmelder. Sofern ich die Alarmanlage nicht manuell aktiviere.
    - Automatisches überwachen aller Fenster und Türen. Zb automatischer Alarm wenn Präsenz in einem Raum aber keine Präsenz davor in einem anderen verbundenem Raum, oder ein Fenster geöffnet wird (gekippt oder komplett) und keiner im Raum war. Funktioniert dann auch wenn schon Fenster gross geöffnet wären, die würden dann ignoriert werden. Dies schalte ich dann über die KNX Binärausgänge als Input in die Alarmanlage (andere Zone die immer Scharf geschaltet ist). Der Vorteil ist dass dies dann auch in der Nacht automatisch funktioniert und sowohl innen die Präsenz als auch die Fenster überwatcht werden.

    Das einzige was ich noch nicht genau weiss ist wie ich Zonen aktivieren kann, aber nicht deaktivieren. Ueber KNX kann man immer beides wie es nach Benutzerhandbuch scheint. Geht das über einen Input an einer Meldegruppe die ich einer Zone zuweise? Weiss das jemand? Ich möchte nur Scharfstellen können, aber nicht wieder auschalten können.

    Und kann man die Alarmverzögerung individuell per Bereich/Zone einstellen, zB für die Garage?
    Zuletzt geändert von bluelu; 21.12.2020, 17:16.

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  • division
    antwortet
    Zitat von McKenna Beitrag anzeigen
    Telenot ist geil keine Frage.. Die Rechnung aber auch
    Wir reden hier doch von einer EMA für ein neues Haus was da zig Jahrzehnte rumstehen soll. Es wird immer so viel Geld für Kram ausgegeben, aber die EMA darf dann keine 4000 Euro kosten.

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  • McKenna
    antwortet
    Sehr gut 1 setzen

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  • concept
    antwortet
    gar nichts

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  • traxanos
    antwortet
    Zitat von McKenna Beitrag anzeigen
    Zum Glück kenn ich die Antwort...
    Aus meiner Erfahrung ... nichts.

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  • McKenna
    antwortet
    Telenot ist geil keine Frage.. Die Rechnung aber auch ...aber auch speziell

    Was glaubt ihr eigentlich wenn die Sirene läuft was dann passiert??? Zum Glück kenn ich die Antwort...

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  • division
    antwortet
    Wie wäre denn die Lösung KNX und EMA als zwei Gewerke in das Haus einzubauen wie es sich gehört?
    Und die ganzen Zustände der EMA kannst du dann ja über ein Gateway an KNX weiterleiten. Sicher kann man dann die EMA auch über KNX schärfen und so.

    Die Kollegen sind da viel mit Telenot unterwegs.....

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  • barontigger
    antwortet
    Es geht hier nicht um irgendwelche Millionen-Villen mit Kunstsammlungen.

    Der praktische Anwendungsfalls in unserem Haus und sicher auch in denen, zu denen hier nach einer Mitnutzung bestehender Kontakte gefragt wird ist ein anderer. Hier stehen 15 optisch gleiche Häuser, 8 mit Außensirene und 7 ohne. Wohin geht ein Einbrecher, der nur innerhalb von ein paar Min nach Wertgegenständen sucht?

    Richtig - in eines der 7 anderen Häuser. Die Sirene läuft 3 Min - dann ist Schluss. In 2 Jahren hatte ich keinen einzigen Fehlalarm unserer Tür/Fensterkontakte. Die Secvest der Nachbarn geht ca. 2x die Woche unberechtigt los - da schaue ich aus dem Fenster - ok niemand da und fertig.

    Was hilft mir ein Wachdienst, der nach 15 Min hier ist? So lange hält sich niemand in einem Haus auf, das 3 Min Lärm nach und rot blinkt. Die wertvollsten Gegenstände stehen sicherlich in Form von 2 Autos draußen vor der Tür - dafür muss man nicht einmal hinein.

    Wenn jemand eine vollprofessionelle Alarmanlage haben will, ist er falsch. Wenn man bestehende Sensoren mitverwenden will, funktioniert aus aus eigener Erfahrung hervorragend. Tatsächlich haben wir auch genug Nachbarn, die ich tatsächlich fragen würde, wenn zB mehrere Sensoren in Kombination auslösen und ein Fehlalarm eher unwahrscheinlich ist und die sicher deutlich schneller als ein Wachdienst sind.

    Deswegen sollte man vielleicht eher fragen was das Ziel ist und nicht grundsätzlich immer antworten, dass es nichts taugt.

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