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Fragen zur Regelung einer Fußbodenheizung - Speziell mit Jung Raumcontroller F40e

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  • sdreher
    antwortet
    Hallo Saxi,

    hab ich inzwischen auch gemacht - ist i.d.T. kein Hexenwerk. Allerdings ist das Problem, dass bei energetisch hoch effizienten Gebäuden der theoretische Wärmebedarf je Quadratmeter oder Zimmer so niedrig ist, dass die Einstellung der Durchflussgeschwindigkeit an den Schwimmern so eine Sache ist. Deren Skala reicht von 0 bis 5 Liter/min. Die errechneten Werte liegen zwischen 0,14 und 0,8 L/min. So präzise kann man das gar nicht einstellen. 🙄

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  • SAXI
    antwortet
    Zitat von sdreher Beitrag anzeigen
    Ist das ein Indiz dafür, dass der Abgleich nicht sauber gemacht wurde?
    Ja, das sieht fast so aus.
    Allerdings ist das mit dem hydraulischen Abgleich auch keine Atomphysik.
    Ich habe bei mir den Abgleich nach etwas Google Suche selbst erledigt, nachdem es mein Heizungsbauer nur halbherzig gemacht hat.
    Im Prinzip errechnest Du über die Anzahl der Heizkreise und der Größe des Zimmers die erforderliche Durchflussmenge und stellst das am Heizkreisverteiler dementsprechend ein.
    Die Schwimmer zeigen dir dann den aktuellen Durchfluss an.
    Das hat bei mir eigentlich von Anfang an gut gepasst und läuft jetzt die zweite Saison problemlos.

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  • sdreher
    antwortet
    Mal noch eine Frage zum Thema hydraulischer Abgleich:

    Habe jetzt festgestellt, dass bei zwei fast identisch großen Räumen und nahezu gleichem Wärmebedarf die Stellgrößen sehr unterschiedlich sind. In einem Raum sind sie fast doppelt so hoch, wie beim anderen Raum. Ist das ein Indiz dafür, dass der Abgleich nicht sauber gemacht wurde?

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  • lobo
    antwortet
    Die letzten Tage hatten wir hier Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt. Die Vorlauftemperatur sollte aber (je nach Standort) mindestens für -10°C ausreichen. Daher würde ich mir reichlich Reserve vorhalten für die wirklich kalten Tage. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt würde ich eher so auf 60 % zielen (reine lineare Rechnung mit etwas Reserve).

    Zudem stellt sich die Frage nach dem Warum ... Energie kannst Du durch Reduzierung der Vorlauftemperatur hier nicht wirklich sparen, nur die Regelgüte wird besser.

    Viele Grüße,

    Stefan

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Stell doch einfach mal die Vorlauftemperatur auf 30° oder 35° und schau, ob deine Einschaltzeit kleiner 100% ist
    Viel Erfolg, Florian

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  • sdreher
    antwortet
    Kein Thema - hätte ich auch dazu schreiben können. War mir zunächst so nicht bewusst, dass natürlich auch die Frage der Wärmeenergieerzeugung für die korrekte Einstellung einer Fußbodenheizung eine Rolle spielt - ist aber eigentlich logisch.

    Grundsätzlich läuft es jetzt ja schon einmal deutlich besser als vorher. Werde jetzt einfach nach und nach alle Räume umstellen und noch ein wenig mit der Vorlauftemperatur rumspielen und alles auch über einen längeren Zeitraum mal tracken und auswerten.

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  • lobo
    antwortet
    OK - dann sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Bitte entschuldige, aber das ist ein wohl eher seltenes Konstrukt, was Du bei Dir hast.

    Wenn Du sowieso mit einer sehr hohen Primärtemperatur in die Stationen fährst, sollte von der Energie-Effizienz egal sein, ob die Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung nun 30 oder 35°C ist, allerdings sehe ich einen Unterschied im Regelverhalten.

    Wie man so eine Heizung optimiert - keine Ahnung.

    Viele Grüße,

    Stefan

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  • sdreher
    antwortet
    Ich kann in der Wohnungsstation die Vorlauftemperatur über einen ganz banalen Heizkörperthermostat manuell einstellen. Die ist dann fix. Die Wohnungsstation hat keine Info darüber, wie warm oder kalt es außen ist.

    Auch den Raumthermostat im Aktor interessiert die Außentemperatur nicht.

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  • lobo
    antwortet
    Gerade beim Rechner ausmachen fällt mir ein: was bedeutet denn "auf 40° eingestellt"? Gibt's da keine außentemperaturabhängige Vorlauftemperatur? Dann bin ich mit meinen Aussagen hier auf der falschen Fährte ...

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  • lobo
    antwortet
    Mach' dir nix d'raus. Woher soll denn ein Nicht-Fachmann das alles wissen? Das Einzige, was einen davor bewahren würde, wäre einen Sachverständigen während der Bauphase einbinde, aber wer macht das schon??

    Auch mein Heizungs- und Elektrobetrieb, den ich meist beauftrage hat gesagt:
    - In der Wohnung verlegen wir IMMER 1.5² und sichern mit 16A ab
    - Wir stellen den Abgleich der Heizkörper nach Faustformeln ein - das passt eigentlich immer recht gut.



    Viele Grüße,

    Stefan

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  • sdreher
    antwortet
    Oh Mann, könnte mich grad schon wieder über den Sanitärplaner aufregen. Ist ja nicht so, dass ich da noch extra nach gefragt hätte. „Die haben wir auf 40° eingestellt - das ist gut so für Ihre Wohnung ...“ Klar, ist schön warm, Kunde meckert nicht, Heizkosten sind ja egal ... 🤯

    Werde mich also in den nächsten Tagen mal nach unten vorarbeiten und schauen, wie sich das entwickelt. Auf meine Frage, ob denn ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde, kam heute als Antwort, dass seine Leistungen abgeschlossen wären und jede weitere Stunde 120 EUR kostet. 🤬

    Kann gar nicht genug Danke für die Tipps hier sagen 😊

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  • lobo
    antwortet
    Zitat von sdreher Beitrag anzeigen
    Meine Vorlauftemp sind 40C. Ist das aus Deiner Sicht zu viel?
    Für Fußbodenheizung eines aktuellen Neubaus viel zu viel. Schau' Dich mal hier im Forum um - da solltest Du eher so gegen 27°C (vielleicht bis 30) zielen. Kommt aber ganz darauf an (Wasserfluss, Dichte der Heizschlangen, Dämmung ...). Du siehst ja auch an Deinem Stellwertdiagramm, dass Du nur ganz wenig heizt. Wie gut sich die Regelung einpendelt, kann ich in den Diagrammen nicht sehen, die sind etwas grob skaliert und teils auch unverständlich beschriftet.

    Viele Grüße,

    Stefan

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  • sdreher
    antwortet
    So, hab jetzt auch mal die Stellgröße über einen Zeitraum ausgewertet. Sind noch keine 24 h, aber man sieht deutlich, dass die Werte nie über 20% gehen. Ist das "normal"? Die Vorlauftemperatur beträgt inzwischen 35°C - sollte die ggf. noch weiter runter?

    Seit der Umstellung auf PWM ist der Temperaturverlauf im Wohnbereich aber schon einmal deutlich konstanter (siehe mittlerer Chart in der 2 Abbildung). Nach dem Peak habe ich umgestellt und von dort an ist die Kurve fast eine Gerade. Im unteren 2. Bild ist der Zeitraum auf 24 h verkürzt.

    In Abstimmung mit dem Support von Jung hab ich jetzt auch die richtigen Objekte parametrisiert, das müsste nun passen.
    IMG_0030.jpg IMG_0031.PNG
    Angehängte Dateien

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  • sdreher
    antwortet
    Ok, interessant.

    Meine Vorlauftemp sind 40C. Ist das aus Deiner Sicht zu viel? Die kann ich flexibel einstellen, kein Problem. Hab ja einen Wärmetauscher auf jedem Stockwerk und bin im Prinzip unabhängig von der eigentlichen Heizung (Blockheizkraftwerk).

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  • lobo
    antwortet
    Mmmh - also Deine Vorstellung weicht ein wenig von meiner ab

    In meiner "Welt" würde ich alles dafür tun, dass die Pumpe durchläuft! Begründung: Soweit ich das gesehen (bzw. in Erinnerung) habe, hast Du eine Art Fernwärme, von daher ist die Frage der "Brennerstarts" bei Dir nicht so wichtig, und Du könntest auch mit einer niedrigen Stellgröße gut auskommen, aber Ziel wäre es dennoch alle Räume mit einer möglichst großen Stellgröße laufen zu lassen. Nur dann kannst Du davon ausgehen, dass Du eine ausreichende, möglichst geringe Vorlauftemperatur hast und damit Geld sparst bzw. die Regelung eher die Chance hat, stabil zu laufen. Das wäre dann irgendwas im Bereich von 70% (oder auch darüber).

    Wenn Du jetzt in der Nacht (wo es halt keine Störgrößen im Sinne von Personen, Kochen, Sonneneinstrahlung o.ä.) gibt eine Stellgröße von lediglich 20 % hast, ist das ein Indiz dafür, dass Deine Vorlauftemperatur (und / oder Dein Durchfluss) zu hoch ist und Du vielleicht nochmals über den hydraulischen Abgleich nachdenken solltest. Zumindest würde ich mir mal vom Bauträger, Heizungsplaner oder wer da auch immer Dein Vertragspartner ist, die Berechnungen zeigen lassen.

    Viele Grüße,

    Stefan

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