Bei LWL brauchst du leider überall aktive Technik für TV/Spielekonsole/...
im Arbeitszimmer dann einen Mini Switch welcher aus LWL klassisches RJ45 macht.
Hast du spezielle LWL Dosen oder hängen die Kabel aus der Dose?
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Cat7 als Reserve neben KNX
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Ja, geht, mit den richtigen Typen auch extrem gut, weil sie ganz andere (kleinere) Biegeradien haben (https://www.fs.com/de/products/41730.html). Die Duplexkabel werden dabei einfach mal "getrennt" (also auseinandergesteckt an der Halterung). Einen Kopf parallel zur Einzugshilfe, den anderen ohne abknicken nach hinten an die Einzugshilfe und ab die Post. Großer Vorteil: Du kriegst auch noch anderes durch, weil die LWL ja keinen Platz brauchen. Hab alle so verzogen ohne Probleme und mit verlustfreiem FullSpeedZitat von mmutz Beitrag anzeigenNur leider ist LWL nichts für die Selbst-Konfektionierung.
Ich frage mich, ob man vorkonfektionierte LWL einfach so durch's Leerrohr bekommt...?
Hab überall ganz normal die 25er Lehrrohre verwendet.
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Das CAT6a für min. 10GB zugelassen ist, ist allgemein bekannt. Das ist kein Geheimnis. Sehe ich auch so. Das CAT7 für die nächsten 25-30 Jahre ausreichen wird, da tue ich mal müde lächeln. Wer sich die Datenvolumensteigerungen anschaut und das nur mal die letzten 5-8 Jahre sieht, dass dies weltweit nur in eine exponentielle Richtung geht. Da schrauben ständig sich überholende Bildformate, Überwachungstechnik im erschwinglichen Bereich, ausgebaute Netzdienste genauso, wie auch IoT, sowie verändertes Arbeiten an vielen Stellen. Zu glauben das alleine der Hausanschluß den Standard vorgibt irrt. Denn auch dort kann man sich mal die letzten 20 Jahre anschauen und wird feststellen, dass sich der Speed vertausendfacht hat und zwar nicht nur im Netz sondern auch bei den Speichermedien. Lennox hättest jetzt 5-8 Jahre geschrieben hätte ich noch zugestimmt, so würde ich alles dagegen wetten. Dagegen steht einfach die Realität der Entwicklung in den letzten 10 Jahren, von 20 oder 30 mal ganz abgesehen. Da sind wir noch mit piepfllllrrrrpp Modems rumgesaust. Hätte da jemand gesagt, dass 100Mbit nicht reichen würden als Hausanschluß hätte sich jeder totgelacht. Heute lacht keiner mehr.
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Nur leider ist LWL nichts für die Selbst-Konfektionierung.
Ich frage mich, ob man vorkonfektionierte LWL einfach so durch's Leerrohr bekommt...?
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Es gehen auch 40gbit allerdings wird dabei immer nur auf die Geschwindigkeit geschaut als ob wäre dies alles. Wenn man genauer liest wird man oft feststellen dass die leitingnslänge extrem eingeschränkt ist, bzw. dass sogar im link maximal 2 Steckverbinder erlaubt sind ergo keine Dosen bzw patchpanel mehr dazwischen sondern direktverbindung. Selbst von der Verlustleistung her ist sogar 10gbit in vielen Geräten nicht mehr möglich.Zitat von Lennox Beitrag anzeigen
Mit dem richtigen System kannst du via CAT6a sogar 25Gb erreichen..., also nochmals CAT7 wird die nächsten 25 - 30 Jahre ausreichend sein im EFH Bereich...
Von daher wäre das ich mit solchen Aussagen extrem vorsichtig. Nur weil etwas im Labor klappt oder im Rechenzentrum eingesetzt wird heißt dass nicht unbedingt dass es jemals flächendeckend außerhalb eingesetzt werden wird. Wer neu baut und schon weis dass er jetzt 10gbit benötigen wird zB im Arbeitszimmer sollte mal überlegen ob er da nicht besser auf Lwl setzt. Mehr Luft nach oben, Technik mitunter günstiger als kupferbasiertes 10gbit und mitunter auch Vorteile beim Stromverbrauch. Ein sfp+ auf 10gbit Ethernet Adapter ist mitunter das stromhungrigste Modul was es gibt. Das gleiche in lwl braucht weniger
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Muss ich raussuchen, das wurde bei einem Vortrag von R+M präsentiert..., ich schau mal. 25Gb bei CAT6a Modul mit CAT7a Kabel ~25m
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hast Du dazu Links ?Zitat von Lennox Beitrag anzeigenMit dem richtigen System kannst du via CAT6a sogar 25Gb erreichen..., also nochmals CAT7 wird die nächsten 25 - 30 Jahre ausreichend sein im EFH Bereich...
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Mit dem richtigen System kannst du via CAT6a sogar 25Gb erreichen..., also nochmals CAT7 wird die nächsten 25 - 30 Jahre ausreichend sein im EFH Bereich...Zitat von KNXLump Beitrag anzeigenAber bei Ethernet kommt es auf Daten-Durchsatz an. Und mit den CAT7 Kabeln könnte ich 10GBit übertragen. Leider habe ich aber RJ45 Jacks drin, die ja bekanntlicher maßen kein 10GBit können. Leider kann ich die nicht mehr so einfach gegen was tolleres austauschen, da man zum abmanteln ja 6cm Kabel benötigt. Aber weil die Dinger so steif waren, musste ich sie auf 15cm kürzen und weil die also jetzt nur noch 9cm lang sind, wird das nicht mehr möglich sein, da etwas dran zu ändern.
Aber 1Gbit habe ich bereits als Außenanbindung (Fiber) und innerhalb des Hauses sind brutto 125 MB/sec / netto 80 MB/s zwar ok für viele Anwendungsfälle, nur bin ich sicher, dass in Zukunft wesentlich mehr Daten anfallen werden als heute und irgendwohin muss man die Daten ja auch backuppen. Die Idee, das alles zentralsisiert zu machen ist daher eigentlich jetzt schon antiquiert ... zumindest dauert so ein Backup von 1TB Daten bereits > 3,5 Stunden, währendhingegen mit externen SSD's das in wenigen Minuten geht.
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Hmm, bin mir nicht so sicher. Ich mache mir z.B. keine Sorgen um KNX und die Kabel dafür: das sind eigentlich nur Signalisierungs-Leitungen mit sehr flexibler Leitungsführung. Da kommt es nicht so auf Datendurchsatz an, aber v.a. auf Kompatibilität zu anderen Geräten/Herstellern und einfacher Verlegung beim Bauen. Zur Not könnte man z.B. auch ein KNX+Wifi Gerät mit KNX powern wenn man z.B. wirklich Daten-lastige Anwendungen hätte. Den Totgesang auf KNX sehe ich daher auch nicht. Das wird sich eher evolutionär weiterentwickeln mit Abwärts-Kompatibilität im Hinterkopf.Zitat von Lennox Beitrag anzeigenSimplexkabel ist besser zu verlegen als Duplex und liegt auch besser im Rohr... Aber schei... drauf, Leitungen sind drin und werden sicher die nächsten 30 Jahre ausreichend sein.
Aber bei Ethernet kommt es auf Daten-Durchsatz an. Und mit den CAT7 Kabeln könnte ich 10GBit übertragen. Leider habe ich aber RJ45 Jacks drin, die ja bekanntlicher maßen kein 10GBit können. Leider kann ich die nicht mehr so einfach gegen was tolleres austauschen, da man zum abmanteln ja 6cm Kabel benötigt. Aber weil die Dinger so steif waren, musste ich sie auf 15cm kürzen und weil die also jetzt nur noch 9cm lang sind, wird das nicht mehr möglich sein, da etwas dran zu ändern.
Aber 1Gbit habe ich bereits als Außenanbindung (Fiber) und innerhalb des Hauses sind brutto 125 MB/sec / netto 80 MB/s zwar ok für viele Anwendungsfälle, nur bin ich sicher, dass in Zukunft wesentlich mehr Daten anfallen werden als heute und irgendwohin muss man die Daten ja auch backuppen. Die Idee, das alles zentralsisiert zu machen ist daher eigentlich jetzt schon antiquiert ... zumindest dauert so ein Backup von 1TB Daten bereits > 3,5 Stunden, währendhingegen mit externen SSD's das in wenigen Minuten geht.
Bzgl. Ethernet: das wird v.a. ein Fallback-Medium, wenn mal später die schnellere Wifi-Verbindung nicht funktioniert, oder auf Grund der baulichen Gegebenheiten schneller Wifi-Empfang nicht möglich oder gewünscht ist (Anbindung von Kameras per PoE z.B.). Ich habe Ethernet in jeden Raum auch nur als Fallback gelegt.
Um die Kurve zu kratzen zum TE: Ethernet und KNX sind zwei Technologien, die für etwas komplett anderes gemacht wurden, auch wenn man natürlich Ethernet für Signalisierung nehmen könnte, wie es ja bei Industrial Ethernet passiert oder bei SPE. Nur weil alles auf IP geht, heißt das nicht, dass das in der Gebäudetechnik auch unbedingt so sein muss, geschweige denn genauso einfach zu verkabeln ist. Ich sehe nicht, dass man unbedingt Ethernet bei jedem KNX Schalter haben muss. Ich würde eher sagen: an welchen Stellen benötige ich jetzt zusätzlich Ethernet, weil ich einen speziellen Anwendungsfall an bestimmter Stelle habe (z.B. Türkommunikation)? Dort würde ich eine Dose vorsehen. Aber bzgl. Zukunfssicherheit von Ethernet bin ich recht pessimistisch.
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Simplexkabel ist besser zu verlegen als Duplex und liegt auch besser im Rohr... Aber schei... drauf, Leitungen sind drin und werden sicher die nächsten 30 Jahre ausreichend sein.Zitat von KNXLump Beitrag anzeigen
Keine Ahnung, wie man das nun hätte professioneller hinbekommen sollen. Aber leider hat unser Elektriker, als die Bodenplatte gegossen wurde, zu wenig Rohre eingezogen (kam 2 Stunden vorm Gießen mit 3 Lehrlingen), sodass ich alles übrige in die abgehängte Decke verfrachten musste.
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Netzwerk als Ring zu verlegen wurde früher mit BNC gemacht - 10Base2 oder so.
also stolze 10mbit
Ich glaube das wollen wir nicht mehr 🙈
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Früher oder später wird wohl alles IP sein, auf welchem Medium das dann stattfinden wird ist die Frage. Ich denke nicht dass es Cat(7) sein wird. Ist einfach zu aufwendig zum Anschließen in vielerlei Hinsicht. Ich denke eher dass es sowas wie SPE sein wird, also Ethernet über eine Doppelader. Ferner ist die Frage auch ob es dann auch irgendwas geben wir als Art Bussystem, sprich was man an jeder Ecke anzapfen kann wie KNX, was aber ebenfalls IP spricht. Die hohe Freiheit der Art der Verlegung lässt die Bandbreite natürlich extrem niedrig werden (aus physikalischen Gründen).Zitat von cobrito Beitrag anzeigenIch habe jedem KNX-Schalter (typischerweise 1 pro Raum) eine Elektronik-Dose spendiert und da auch gleich ein Cat 7a Kabel reingelegt (im Leerrohr). Ich glaube nicht, dass man für Aktoren, PM etc. in absehbarer Zeit mehr als 2 (bzw. 4) Drähte brauchen könnte, sehr wohl aber bei Bedienstellen. Gibt ja jetzt schon KNX Bedienstellen, die gerne IP hätten (zB. Gira G1). So kann man sich auch jederzeit ein Tablett statt eines KNX-Schalters hinhängen.
Ich persönlich bin bei ganz einfachen Schaltern/Tastern schon fast soweit dass ich hier auf Funk gehen würde je nach Position einfach weil ich die wenn ich sie nicht benötige Rückstandlos von der Wand/Gegenstand wieder entfernen kann, aber auch weil man dann die Freiheit hat die Taster mal mitzunehmen oder um nen halben Meter zu versetzen nachträglich.
Die "lokale" Bedienstelle im Haus da macht es natürlich wirklich Sinn hier eine Leerverrohrung vorzusehen und alles einzelnt sternförmig bis in die nächste UV zu ziehen.
Cat7 als "Reserve" würde ich eher nicht machen, das Leerrohr ist wichtiger. Vermutlich wird man nämlich viele dieser Cat7 Leitungen dann später niemals nutzen.Zuletzt geändert von ewfwd; 22.01.2021, 00:44.
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Manche CAT7 Doppel-Leitungen bekomme ich definitiv nicht mehr raus noch rein bei mir: insgesamt 4 90° Bögen über 20m und dann noch durch Trockenbauwände, wo das 32mm Rohr von Metall-Ständer zu Metall-Ständer gespannt auch nicht unbedingt vollkommen gerade liegt.Zitat von mmutz Beitrag anzeigenJa, ooooh ja: man darf's nicht schön machen wollen mit Autobahnen und Abzweigen im Beton oder auf dem Rohfußboden. Die Aufgänge in die Wände sind schon Bogen genug. Den Rest in schönen, weiten Bögen mit Radien deutlich größer als 20cm und am besten ≤ 45° legen.
Die Kabel hatte ich zum Glück eingezogen, wo noch nicht mal das Fermacell dran war. So konnte ich die sich zusammenziehenden Rohre wenigstens noch händisch gerade richten, bis das Kabel durch war. Das war ein ewiges Gemache. Und 32 mm Rohre durch die Metallständer bedeutet auch, jede ausgestanzte Lasche des Ständers erweitern, da ohne weiteres nur 25mm Rohre durchgehen. Ob man nun ein CAT7 Doppel-Kabel unbedingt in jedem Raum haben muss, sei natürlich auch mal dahingestellt ... dazu habe ich hier im Forum auch schon recherchiert und mich dann dafür entschieden. Im nachhinein würde ich mir das nochmals überlegen.
Keine Ahnung, wie man das nun hätte professioneller hinbekommen sollen. Aber leider hat unser Elektriker, als die Bodenplatte gegossen wurde, zu wenig Rohre eingezogen (kam 2 Stunden vorm Gießen mit 3 Lehrlingen), sodass ich alles übrige in die abgehängte Decke verfrachten musste.Zuletzt geändert von KNXLump; 21.01.2021, 23:56.
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Du meinst, weil man dann zu viel Last auf einer Phase hat, oder was meinst Du mit "Gründen der Häufung" ?Zitat von gbglace Beitrag anzeigenNaja aus anderen Gründen der Häufung hätte ich aber wenn für alle Rollos eine eigene Zuleitung und Absicherung gewählt und nicht mit dem Steckdosenkreis gemischt.
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Ja, ooooh ja: man darf's nicht schön machen wollen mit Autobahnen und Abzweigen im Beton oder auf dem Rohfußboden. Die Aufgänge in die Wände sind schon Bogen genug. Den Rest in schönen, weiten Bögen mit Radien deutlich größer als 20cm und am besten ≤ 45° legen.Zitat von gbglace Beitrag anzeigenmehrfach um 90° Ecken ohne Zugdosen zwischen drinnen sind natürlich schädlich.
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