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Also heißt dann, dass es nie eine richtige Doku des Schrankes und der gesamten Installation gibt? Das ist doch bei späteren Anpassungen dann ziemlich unangenehm?
Ja leider ist ziemlich weit verbreitet das viele gerade Mal nen Blatt Papier mit der Übersicht der Sicherungen in die Schranktür geklebt bekommen.
Meine (gefärbte) Meinung: Du fährst besser und günstiger mit einem professionell geplanten und gebauten Schrank. Das setzt aber einiges an Vorplanung voraus. Wie immer: Mit einem guten Raumbuch und Möblierungsplan fängt alles an.
Bei mir ist das jetzt noch nicht spruchreif und vielleicht auch in dem Thread hier der falsche Ort .. aber sehe ich es richtig, dass der Schaltschrank bei euch im Shop etwa 50% Lohnkosten enthält? Ist der Aufwand echt so groß oder der Stundenlohn so hoch? Meistens geht ja doch etwas mehr als im Shop angegeben, denn für mich wären da einige Modifikationen zwingend nötig. Bei mir stehen zum Beispiel ein EFH und eine Wohnung an (noch nicht so spruchreif, die Genehmigungen sind noch nicht absehbar, somit mach ich mich da jetzt noch nicht an Elektroangebote, aber etwas gröbere Elektroplanung ist wohl schon mal sinnvoll) und da wäre mir der Schrank für die Wohnung zu groß, für das EFH zu klein.
Zumindest für mich kann ich festhalten, dass ich beim Betreten einer Baustelle den Kabelplan fast automatisch im Kopf erstelle. Den aber jemals auf Papier zubringen fällt mir sehr schwer.
Also heißt dann, dass es nie eine richtige Doku des Schrankes und der gesamten Installation gibt? Das ist doch bei späteren Anpassungen dann ziemlich unangenehm?
Zuletzt geändert von livingpure; 12.02.2021, 16:48.
Der Hersteller der Raffstore gibt in seinem Datenblatt an, bis zu welcher Windstärke die Lamellen überleben.
Das kommt vor allem auf die Breite der Lammellen und die Bauart der Lamellen an. Die Dinger halten einiges aus, aber bei Sturm sollten sie halt automatisch einfahren.
Soweit schon klar. Wenn ich da meine oder auch die gängigen Systeme von Roma und Co anschaue, dann gibt es ganz vereinzelt mal einen Tag, der knapp über der Spezifikation liegt. Etwas Sicherheitspuffer wird es wohl geben und somit nicht überraschen, wenn nichts passiert. Also zumindest hier denke ich, dass man auf den Windschutz verzichten könnte - würde ich natürlich nie jemandem empfehlen, wenn ich dafür haften müsste und gerade bei KNX kostet die Wetterstation auch viel weniger als mal ein Satz neuer Raffstore..
Wenn man einen Kabelplan in eine Werkplanung einträgt, dann wird ein Installationsplan draus oder? Ne gute Kabelliste würde dafür auch reichen. Geschenkt!
Falscher Weg..., ich sitze mit meinen Kunden mit einem Grundrisplan zusammen. Daraus wird ein Installationsplan, dann Kabel bzw. Verrohrungsplan dann irgendwann folgt der Verteilerplan... Kabelplan interessiert eigentlich keinen..., das generiert mein Programm automatisch aufgrund des Installationsplan bzw. Verteilerplan
Wenn du mit Kabelplan ein Installationsplan meinst da ja...
Wenn man einen Kabelplan in eine Werkplanung einträgt, dann wird ein Installationsplan draus oder? Ne gute Kabelliste würde dafür auch reichen. Geschenkt!
Und ich kann festhalten, dass ein Kabelplan schon vor dem Rohbau vorliegen muss, damit man diesen in der Werkplanung berücksichtigen kann.
Alles andere ist nun mal schlicht und ergreifend schlecht. KNX muss ebenso wie eine zentrale KWL oder auch die Abwasserleitungen geplant werden, da diese Gewerke nun mal alle Platz brauchen.
Macht frühzeitig ein Raumbuch und lasst das Ergebnis in die Werkplanung einarbeiten. Wer das am Ende in die Baustellenpläne zeichnet, ist dann eigentlich fast egal.
Wenn du mit Kabelplan ein Installationsplan meinst da ja...
Der Hersteller der Raffstore gibt in seinem Datenblatt an, bis zu welcher Windstärke die Lamellen überleben.
Das kommt vor allem auf die Breite der Lammellen und die Bauart der Lamellen an. Die Dinger halten einiges aus, aber bei Sturm sollten sie halt automatisch einfahren.
Wetterstation mit Windmeser ist bei Raffstoren ein absolutes Muss.
Blöde Frage ... warum eigentlich?
Ich weiß das wird so in jeder KNX Einführung geschrieben, ich werde sie auch einplanen (vielleicht sogar mehr wegen die Licht- als den Windwerten), aber ist der Wind wirklich so ein Problem? Ich habe zwei Objekte, einmal 20 Jahre alt, einmal 31 Jahre alt, bei denen ringsherum Raffstore angebracht sind, also auf allen Gebäudeseiten. Die sind die meiste Zeit unten, auf Wind wurde nie groß geachtet, es gab bisher noch nie einen Ausfall oder ein Problem. (Gleichzeitig kenne ich Neubauten, bei denen jetzt schon kaputte Raffstore hängen. Keine Ahnung, wo der Unterschied liegt. Vielleicht anderes System, vielleicht andere Qualität?) Das soll nicht allgemeingültig sein, aber zumindest in der Münchner Gegend kann ich mir vorstellen, dass es schlicht nicht so dramatische Winde gibt?
Übrigens sind im EG des 20 Jahre Baus Rollladen - da mussten mittlerweile 3 Motoren getauscht werden und fast alle Panzer sind oben ausgerissen.
Zumindest für mich kann ich festhalten, dass ich beim Betreten einer Baustelle den Kabelplan fast automatisch im Kopf erstelle. Den aber jemals auf Papier zubringen fällt mir sehr schwer.
Und ich kann festhalten, dass ein Kabelplan schon vor dem Rohbau vorliegen muss, damit man diesen in der Werkplanung berücksichtigen kann.
Alles andere ist nun mal schlicht und ergreifend schlecht. KNX muss ebenso wie eine zentrale KWL oder auch die Abwasserleitungen geplant werden, da diese Gewerke nun mal alle Platz brauchen.
Macht frühzeitig ein Raumbuch und lasst das Ergebnis in die Werkplanung einarbeiten. Wer das am Ende in die Baustellenpläne zeichnet, ist dann eigentlich fast egal.
Ich würde sagen es kommt drauf an, wer den Schrank plant und mit welchem Ziel. Ich habe vor einem Jahr einen Schrank für einen Freund geplant, dort habe ich durch geschickte Komponentenauswahl einiges an Geld und Platz im Schaltschrank gespart. Ein Elektriker der von Anfang an dabei ist, kann ggf. Randbedingungen vor Ort deutlich besser abschätzen und in die Planung mit einfließen lassen. z.B. welche Kabel werden von unten, welche von oben, welche eher link/rechts kommen. Wie groß ist die Wandfläche, welche Abstandsflächen muss ich einhalten, etc.
Zumindest für mich kann ich festhalten, dass ich beim Betreten einer Baustelle den Kabelplan fast automatisch im Kopf erstelle. Den aber jemals auf Papier zubringen fällt mir sehr schwer. Wenn ich jetzt also selber den Schaltschrank plane, kann ich das alles berücksichtigen, gebe ich das ab müsste ich das sehr mühsam in eine Meta-Ebene übersetzen.
Gut, ich für meinen Teil baue auch die Schaltschränke komplett aus dem Kopf und zeichne NACHHER den Plan.
Wie ist das denn generell? Die Youtube KNX Kanäle bieten doch auch Schaltschrankbau an. Fährt man damit besser / teurer / günstiger als wenn es der Elektriker vor Ort macht?
Meine (gefärbte) Meinung: Du fährst besser und günstiger mit einem professionell geplanten und gebauten Schrank. Das setzt aber einiges an Vorplanung voraus. Wie immer: Mit einem guten Raumbuch und Möblierungsplan fängt alles an.
Elektrische Verdunklung und ERR, beide werden durch das GEG initiiert, das ist für mich immer der Einstieg ins Smarthome und in KNX, denn das kann ich zu den gleichen Kosten anbieten wie die Rollladenbauer und Heizis.
Gruß Florian
gbglace Göran, Gurtbänder sind wegen der GEG (oder so ähnlich, EnEV gibt es wohl nicht mehr) praktisch nicht möglich, da wird die Luftdichtigkeit des Hauses nicht erreicht.
Gruß Florian
Zuletzt geändert von Beleuchtfix; 11.02.2021, 09:11.
Grund: GIG heißt GEG
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