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Logik - aber wie?

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  • KNXLetsGo
    antwortet
    Euch vielen Dank für die Erklärungen.
    Vielen lieben Dank Waldemar für die detaillierte Erläuterung.
    AN und auf der anderen AUS?

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  • mumpf
    antwortet
    Hi Ralf,

    wie schon von den Vorrednern angedeutet, solltest Du Dein Bedienkonzept überdenken, aber trotzdem möchte ich Dir noch Deinen Denkfehler erklären:

    Zitat von KNXLetsGo Beitrag anzeigen
    Ich habe deshalb in der GA 2/2/2 dem "Kanal D Status" das Flag "Ü" weggenommen, dass die Logik nur noch vom Schalter getriggert wird.
    Du verwendest die Logik eines Glastasters, die ist nur recht elementar. Jeder Telegrammeingang triggert, das ist korrekt. Was Du außer Acht lässt: Dieses Telegramm enthält auch die Information, die vom Logikeingang ausgewertet wird. Deine folgende Feststellung ist die Folge des Entfernens vom "Ü":

    Zitat von KNXLetsGo Beitrag anzeigen
    - Der Eingang 1 B erhält nach meinem Verständnis über die GA 2/2/2 den Status des Kanal D vom Aktor
    Ohne Ü kein automatisch gesendeter Status auf dem Bus.

    Zitat von KNXLetsGo Beitrag anzeigen
    dass der Eingang 1 B nicht den richtigen Status des Kanal D einliest wenn der Schalter gedrückt wird
    Auch das ist ein Denkfehler: In der Regel wird bei KNX nicht gelesen, sondern gesendet (mit Events in Programmiersprachen vergleichbar). Lesen sind immer irgendwelche Sonderfälle, beim Startup von Geräten oder bei schlecht konzipierten Telegrammaustausch.

    Anders gesagt: Du brauchst das Ü und Du brauchst eine Logik, bei der es einstellbar ist, ob ein Telegrammeingang auch die Logikauswertung triggert. Das bieten die internen Logiken der Glastaster nicht. Das MDT Logikmodul kann das. Andere kenne ich nicht, ich habe für solche Fälle ein eigenes KNX-Logikmodul entwickelt.

    Somit kann man sagen: Deine Grundidee (negiertes OR, bei dem nur ein Eingang triggert und der andere für die Signalumkehr sorgt) ist korrekt. Du hast nur ein solches Logikgatter nicht.

    Gruß, Waldemar

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  • knxlog
    antwortet
    Mehrfachtippfunktionen kann funktionieren aber nur wenn es einheitlich ist. So ist 1x Drücken alles an, 2X Drücken nur die Indirekte und 3X Drücken nur die Decke. Das ist so in allen Räumen (Kizi, Büro und Schlafzimmer umgesetzt. Meine Frau hat das schon verinnerlicht. Aber oft wird das nicht benutzt, es werden eher Szenen mit Alexa geschaltet wie Nachtlicht oder Lesen.
    Steuere doch lieber direkt szenen an und nutze die Uhrzeitabhängige Helligkeitssteuerung in MDT Aktoren.

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  • vento66
    antwortet
    Gerade wenn man etwas selten benutzt, kommt man bei dem Bedienkonzept selber ins straucheln. Jede Wette, das du selbst in einem halben Jahr keinen Plan hast, wie das jetzt zu schalten wäre.

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  • KNXLetsGo
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Eine GA ist eine Information die in einem Telegramm versendet wird. Telegramme senden und empfangen tun die KO an den Geräten. Man kann da also nichts in einer GA haben, schon gar keine KO an denen man Flags ändern kann die dann den Umgang der per Telegramm empfangenen Daten im Gerät steuern. Oder eine etwas mechanischere Analogie, eine GA ist ein Virtueller Draht zwischen den Geräten, wie bitte steckt man nun eine Klemme (KO) in einen Draht (GA)?
    Das Flag "Ü" habe ich dem 59: "Kanal D- Status" weggenommen - die GA hatte ich nur dazu geschrieben, dass es in dem Screenshot schneller zu finden ist.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Was meinst damit?
    Was ich meine Ist folgendes:
    - Der Eingang 1 A erhält vom Taster immer eine 0
    - Der Eingang 1 B erhält nach meinem Verständnis über die GA 2/2/2 den Status des Kanal D vom Aktor - die Realität zeigt, aber, dass dem nicht so ist und ich verstehe nicht warum

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Was soll das Bedienkonzept dahinter sein?
    Klick Nr 3 ist immer Lampe B aber die Lampe soll dann als UM-Schaltfunktion reagieren?
    Wer will sowas bedienen und sich merken 1 Klick ist Lampe A, zweimal Klick ist Lampe C und dreimal Klick ist Lampe B und lang ist Lampe D?
    Der Hinweis ist sehr gut Ich werde die Funktionsplanung nochmal im Gesamtbild prüfen und sicherstellen, dass das Gesamtbild passt - Danke für den guten Rat! An einer oder zwei Stellen im Haus, wo ich selten benutzte Lampen habe, würde ich gerne so schalten. Und auch gerne verstehen wo ich einen Fehler in der Logik habe

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  • gbglace
    antwortet

    Zitat von KNXLetsGo Beitrag anzeigen
    ch habe deshalb in der GA 2/2/2 dem Kanal D Status das Flag "Ü" weggenommen,
    Eine GA ist eine Information die in einem Telegramm versendet wird. Telegramme senden und empfangen tun die KO an den Geräten. Man kann da also nichts in einer GA haben, schon gar keine KO an denen man Flags ändern kann die dann den Umgang der per Telegramm empfangenen Daten im Gerät steuern. Oder eine etwas mechanischere Analogie, eine GA ist ein Virtueller Draht zwischen den Geräten, wie bitte steckt man nun eine Klemme (KO) in einen Draht (GA)?

    Zitat von KNXLetsGo Beitrag anzeigen
    Warum triggert das Logikmodul nicht das Ablesen der GA 2/2/2 ?
    Was meinst damit?
    Du meinst das Logikmodul soll bei Busreset / Reboot des Logikmoduls einen Readrequest zu der GA auf den Bus senden? Meinst Du da jetzt das MDT-Logikmodul oder die Logikfunktion im Taster/Aktor? Bei ersterem lässt sich sowas wohl einstellen, bei den anderen ist es nicht erforderlich weil diese Logiken eher einen anderen Skope haben und bei Reboot keine Initialisierung erfordern, da stellt man das Verhalten vor / nach Busreset usw. einfach am Status des Schaltkanals selbst ein.

    Zitat von KNXLetsGo Beitrag anzeigen
    Hat jemand einen Alternativen Lösungsvorschlag um ein Licht im Wechsel An und Aus zu schalten - unter Verwendung der Mehrfach Tippfunktion des Tasters?
    Was soll das Bedienkonzept dahinter sein?
    Klick Nr 3 ist immer Lampe B aber die Lampe soll dann als UM-Schaltfunktion reagieren?
    Wer will sowas bedienen und sich merken 1 Klick ist Lampe A, zweimal Klick ist Lampe C und dreimal Klick ist Lampe B und lang ist Lampe D?

    Wenn dann bräuchtest eine UND-Logik, die den Status des Lichtkanals mit der Tastenfunktion kombiniert aber nur das Telegramm der Taste als Trigger zum rechnen der Logik interpretiert und das Telegramm mit dem Status des Schaltkanals nur als zu berücksichtigende Information betrachtet also kein Trigger ist. Und dann den Ausgang der Logik noch invertierst. Das geht aber weit über den Zweck der Logikfunktionen der Taster / Aktoren hinaus, dazu musst Dir schon das Logikmodul in HW von MDT holen oder das ganze in eine echte Logikengine packen.


    Ich würde da aber ehrlich an Deiner Funktionsplanung nochmal ran gehen. Einen Raum mit eher umfangreicher Ausstattung an Lichtgruppen bedient man entweder über Szenen im Rahmen diverser Automatiken oder in der Visu/Stimme oder über einen Taster mit ausreichend beschrifteten Schaltpunkten. Es muss ja nicht alles je eine Wippe sein. Aber unbeschriftete Mehrfachtipp-Tasten in jedem Raum anders belegt, kann doch kein ernsthaft erwogenes Bedienkonzept sein.


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  • KNXLetsGo
    antwortet
    Hallo zusammen,
    ich habe eine ähnliche Frage bei der ich gerne die Arbeitsweise der Logiken besser verstehen würde. Ich finde es passt gut zur Grundfrage dieses Threads, kann aber auch gerne einen eigenen Beitrag aufmachen falls das präferiert wird.

    Fragestellung:
    - Ich würde gerne mit einem MDT Taster Light 55 und einem MDT AMI Schaltaktor eine normale Licht An/ Aus Taste realisieren. Da die Tastenfunktionen ausgelastet sind, würde ich gerne die MehrfachTippFunktion des Tasters verwenden (so hätte ich auf 1 Taste nochmal 4 extra Schaltmöglichkeiten (1x, 2x, 3x & lang) und jedes von Ihnen soll ein Licht im Wechsel an und aus schalten. Leider gibt es die Unterfunktion umschalten in diesem Modus nicht mehr.

    Ich hatte versucht es über ein Logikmodul des Tasters zu realisieren und quasi nur das Eingangstelegram des Tasters als Trigger zu nutzen, sprich der Taster sendet immer nur 0.
    Das Logikmodul nimmt zwei Eingänge (Taster mit 0 und Status des Lichtes vom Aktor), verbindet diese mit Oder und negiert das Ergebnis.
    Anbei die entsprechenden GA:
    Screenshot 2021-12-20 130832.png
    Das klappte leider nicht, da bei initialer Betätigung des Tasters, ein Teufelskreis aus AN AUS AN AUS... losgegangen ist, da dieser für jeden Statuswechsel die Logik getriggert hat.

    Ich habe deshalb in der GA 2/2/2 dem "Kanal D Status" das Flag "Ü" weggenommen, dass die Logik nur noch vom Schalter getriggert wird.
    Leider führt die Betätigung des Schalters nur dazu, dass der Aktor ausschaltet. Wenn ich hingegen über den Gruppenmonitor die GA 2/2/2 lese Schaltet der Aktor wie gewünscht.

    Deshalb meine Frage zu den Logiken:
    - Ich würde aus dem oben beschriebenen Sachverhalt vermuten, dass der Eingang 1 B nicht den richtigen Status des Kanal D einliest wenn der Schalter gedrückt wird, anders kann ich mir nicht erklären, warum die GA2/0/4 immer den Status Aus senden sollte. Weiß jemand warum?
    - Hat jemand einen Alternativen Lösungsvorschlag um ein Licht im Wechsel An und Aus zu schalten - unter Verwendung der Mehrfach Tippfunktion des Tasters?

    Vielen Dank.

    VG Ralf
    Zuletzt geändert von KNXLetsGo; 20.12.2021, 13:33.

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  • scw2wi
    antwortet
    Gegen immer wieder dieselben Fragen gibt es hier leider noch keine umfassende Lösung. Andere Foren sind da teilweise schon etwas weiter. Der Verweis auf die Sufu muss halt reichen.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Es gibt doch hier im Forum mehr als genug geduldige Experten, die auch kompletten Anfängern helfen wollen.
    Ob manche das aber können, bei hier und da wirrer Ausdrucksweise?

    Dann bleibe ich eher dabei das ich das manchmal deutlicher schreibe. Weil meist wiederhole ich mich und eigentlich wäre da jede frage in die Sufu statt neuen Thread getippt für viele dann ggf leichter zu ertragen.

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  • scw2wi
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Das ist aber falsch
    Eigentlich meinte ich das mit "wie ein Taster funktionieren" - war wohl verwirrend ausgedrückt.

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  • vento66
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Deshalb gibt es wohl bei KNX auch nur Taster und keine Schalter
    Das ist aber falsch, man kann bei Schaltern sehrwohl auf steigende und fallende Flanken regieren. Nur macht es halt keinen Sinn, wenn ein Schalter in der Ein Position steht, und die Leuchte dann über Zentral Aus geschaltet wird. Der Schalter bleibt ja in der Position, und dann wirds wirr.

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  • scw2wi
    antwortet
    Deshalb gibt es wohl bei KNX auch nur Taster und keine Schalter, weil ein Schalter auch nur wie ein Taster funktionieren würde.
    Man muss halt einfach umlernen, das sollte aber jeder schaffen, auch wenn er hier im Forum leider gleich einmal als zu dumm hingestellt wird.

    Eigentlich wäre es ganz gut, wenn jeder der so "dumme" Fragen nicht beantworten möchte, es auch einfach nicht tut. (Das richtet sich jetzt nicht nur an dich, Göran)
    Es gibt doch hier im Forum mehr als genug geduldige Experten, die auch kompletten Anfängern helfen wollen.

    Und gleich noch ne Bitte an der Stelle. Wer kritisches Feedback nicht verträgt, darf meinen Post gerne ignorieren.

    Walter

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen SPS und KNX ist die Eventbasiertheit bei KNX, bei der immer das letzte Signal gilt. Es wird ein Impuls gesendet und du hast keinen „stabilen Status“. Verbindest du z.B. 3 Taster parallel (wär in der SPS oder), alle 3 haben einen Ein Impuls gesendet, würde trotzdem nach dem ersten Aus Impuls das Licht ausgehen.
    Viel Spaß mit KNX
    Florian

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von SteuerKai Beitrag anzeigen
    Mein Problem ist nun einzig und allein wie die Logiken im KNX funktionieren und ih das ganze mit den GA verbinden muss. Was ich bislang versucht habe ist - Logik im dementsprechenden Aktor (z.B.) aktiviert und der LED aktiviert und dann diese Objekte in eine Gruppenadresse gepackt. Das hat dann nicht funktioniert. Da mache ich halt einen Denkfehler.
    Eine Logik ist im Prinzip nichts anderes als ein Schalter mit mehreren Eingängen, und der Ausgang des "Schalters" entspricht halt dem Ergebnis der konfigurierten booleanschen Funktion (z.B. A ^ B = C) . Ich kenne widerum SPS nicht, vielleicht ist das der Grund, warum ich dein Verständnisproblem hier nicht nachvollziehen kann. Vielleicht ist die "Denke" in SPS irgendwie ganz anders als bei KNX.

    Also, mal ganz von Anfang, ohne auf Spezialfälle einzugehen und auch in Bezug auf deine Frage bzgl. der Lichtbänder im Nachbarthread:

    1. KNX-Telegramme sind wie Broadcasts. Wenn du auf einen Taster drückst, der mit einer 1-Bit-Gruppenadresse zum Schalten verknüpft ist, ruft der diese Gruppenadresse gefolgt von einer 0 oder einer 1 in den Raum (auf den Bus). Wer anschließend was mit diesem Befehl tut, erfährt der Taster erst einmal nicht. Wenn Taster A das Licht einschaltet, und Taster B oder eine Treppenlichtfunktion schaltet es wieder aus, wird Taster A das nie erfahren. Hast du Taster A auf "Umschalten" konfiguriert, wird er also beim nächsten Aufruf eine 1 oder eine 0 senden, denn mehr Informationen als das, was er selbst zuletzt gesendet hat, hat die Komponente erst einmal nicht.

    2. Damit der Taster weiß, in welchem Zustand ein Schaltrelais gerade ist und beim nächsten Umschalten das richtige Kommando senden kann, gibt es Statusobjekte. Technisch sind die jedoch genau das selbe, nur die Rollen sind hier vertauscht. Das Schaltrelais sendet einen Status, und der (oder die) Taster reagieren drauf, in dem sie ihren internen Zustand entsprechend anpassen. In sehr einfachen Installationen ist es sogar möglich, zum Schalten und für den Status das selbe Objekt zu verwenden.

    3. Eine Logikfunktion hat mehrere Eingänge, in der Regel einen Ausgang und interne Zustände. Ob die internen Zustände der Eingänge mit 0 oder 1 vorbelegt werden, kann man in der Regel in der ETS einstellen. Falls nicht, kann man von 0 als Standardzustand ausgehen. Die internen Zustände der Eingänge bestimmen in Kombination mit der eingestellten Logikfunktion (z.B. A ^ B) den Zustand des Ausgangs (C). Wenn für eine der für Eingänge definierten Gruppenadressen ein neuer Wert empfangen wird, wird der interne Zustand des Eingangs angepasst und der Zustand des Ausgangs neu berechnet (z.B: 0 ^ 1 = 0, oder 1 ^ 1 = 1). Der neue Zustand des Ausgangs wird dann als Wert für die dort hinterlegte Gruppenadresse auf den Bus gesendet.

    Wer genau die Eingangstelegramme versendet, und wer was mit dem Ausgangstelegram anstellt, ist der Logik dabei völlig egal, das interessiert sie nicht.

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  • TheOlli
    antwortet
    SteuerKai
    So eine einfache Logik kannst du auch mit deinem BE55 umsetzen. Aber 3x Status eines Aktors = LED an Taster ist jetzt nicht wirklich kompex.
    Soblad es aufwändiger wird, kommst du an weiteren Komponenten nicht vorbei. Das kann ein Homeserver seinm ein RasPi oder ein Logik-Modul.

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, das würde ich so machen:

    Beim BE aktivierst du zwei Logikgatter UND, auf das erste kommen die Status-GA von Aktor 1&2, auf das zweite kommt das Ergbnis des ersten und der Status von Aktorkanal 3. Ergebnis ist deine LED.
    Angehängte Dateien

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