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Sanierung mit KNX: Wieviele Einzeladern darf ich in ein Leerrohr legen (Österreich)?

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Vollstopfen ist nicht! Woher die Idee, das da nur Leitungen von einem LS in ein Rohr dürfen?
    Zumindest in Deutschland ist DIN VDE 0100-520 dagegen.
    Bei Aderleitungen in Elektroinstallationsrohren oder -kanälen dürfen in einem einzigen Rohr oder einem einzügigen Kanal oder einem Zug eines mehrzügigen Kanals nur die Leiter eines Hauptstromkreises einschließlich der zu diesem Hauptstromkreis gehörigen Hilfsstromkreise verlegt werden.

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  • Punker Deluxe
    antwortet
    Ich würde es Dali lösen mit Gateway. Lunatone hat schöne Dali Schalt- und Dimmaktoren die in ne UP Dose passen. wären nur 2 Leitungen Dali, N, PE und evtl 3 Stromkreise um die Räume aufzuteilen.

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  • vento66
    antwortet
    Vollstopfen ist nicht! Woher die Idee, das da nur Leitungen von einem LS in ein Rohr dürfen?

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  • gbglace
    antwortet
    Ich würde mich eher fragen welche Lichtoptionen eine solche Verdrahtung bringen wird. 1,5mm² führt schnell zur Fixierung auf 230V Leuchten, sowas mit Retrofits führt bei mehreren Leuchtgruppen schnell zu komischen Glimm / Blitzeffekten der gerade eigentlich AUS geschalteteten Leuchten.

    Bei passender Absicherung kann man da sicher reichlich Reinstopfen, wenn da jede Ader quasi eine Lampe ist und alles an einem LS, dann ist das ja eigentlich schon eine ordentliche Querschnittserhöhung auf den L Adern. Dann muss nur noch bei einphasig der N das aushalten.

    Für das genaue lass Dir vom Eli die Berechnung der Auslegung geben. Gibt da ja Tabellen für sowas.

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  • Sanierung mit KNX: Wieviele Einzeladern darf ich in ein Leerrohr legen (Österreich)?

    Wir sind gerade dabei, ein kleines Einfamilienhaus zu sanieren und dabei auch auf KNX umzurüsten (im Moment nur ein paar Sensoren + Schaltaktoren für Licht + ein paar Steckdosen). Das Haus steht in Österreich und ist nach den üblichen Gepflogenheiten mit Leerrohren in Wand und Decke ausgerüstet.

    Die Leitungen für Steckdosen und Buskabel planen wir unter den neuen Estrich zu legen, da sind wir von der Leitungsführung her flexibel. Für die Lichtauslässe in der Decke wollen wir die existierende Leerverrohrung verwenden (20mm Kunstoff-Wellrohr), da wir uns die Fräsarbeit in der Stahlbetondecke sparen wollen (mit den Positionen können wir durchaus leben). Allerdings gibt es natürlich das Problem, dass wir jetzt alle Außenleiter der Lichter größten Raumes (Wohnküche) zum Schaltschrank führen müssen, was am Ende bedeutet, dass wir ca. 10-12 1,5mm² Einzeladern in das Teilstück von der letzten Dose bis zum Schaltschrank quetschen müssten. Mein Elektriker hat mir das gleichmal demonstriert, es ist also definitv möglich, die Strecke ist vielleicht 4-5m lang und hat offenbar keine engen Radien. Seiner Meinung nach kann es auch keine Probleme mit Hitzeentwicklung, irgendwelchen Gleichzeitigkeitsfaktoren usw. geben, da es sich sowieso um einen einzelnen, separat abgesicherten Stromkreis handelt, so nach dem Motto "alles, was man in ein Rohr reinkriegt, ist ok".

    Ich würde ihm sehr gerne glauben und das so bauen lassen, habe aber dunkel in Erinnerung, dass es irgendeine "Maximalbelegung" von Leerrohren gibt.
    1) Kennt jemand irgendeine (in Österreich gültige) Norm, wo explizit irgendwelche Zahlen erwähnt werden?
    2) Wenn nicht, gibt es sonst etwas, was dagegen sprechen könnte?

    Danke für Eure Hilfe!
    mfG Mischa
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