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  • Springrbua
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    "KNX-extern" ist für mich ein Gerät, dass über IP, IP-Interface oder ähnliches mit dem KNX-Bus kommuniziert, aber keine eigene Busklemme hat.
    Diese Abgrenzung finde ich durchaus Sinnvoll, denn über Netzwerk hat man (meist) wieder zusätzliche potentielle SPOF (Router, Switch). Bei Geräten mit Busklemme kommt, bis auf das Gerät selbst, kein zusätzlicher SPOF dazu.

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  • meti
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    "KNX-extern" war daher so gemeint, dass man die Logik nicht auf dem Bus sondern auf einer am Bus hängenden, aber nicht zum Bus gehörenden Logikmaschine abbildet - X1, HS, Edomi, Openhab, whatever. Oder grenzen wir es anders ab: "KNX-extern" ist für mich ein Gerät, dass über IP, IP-Interface oder ähnliches mit dem KNX-Bus kommuniziert, aber keine eigene Busklemme hat.
    Demnach wäre der X1, im Gegensatz zum HS, aber KNX-nativ. Der X1 hängt ja am TP.

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Den Satz bzw. deine Definition von "KNX-extern" verstehe ich nicht.
    Die Diskussion war, alle Logiken auf dem KNX-Bus abzubilden. "KNX-extern" war daher so gemeint, dass man die Logik nicht auf dem Bus sondern auf einer am Bus hängenden, aber nicht zum Bus gehörenden Logikmaschine abbildet - X1, HS, Edomi, Openhab, whatever. Oder grenzen wir es anders ab: "KNX-extern" ist für mich ein Gerät, dass über IP, IP-Interface oder ähnliches mit dem KNX-Bus kommuniziert, aber keine eigene Busklemme hat.

    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    übersichtlichen Anwendungsfälle ganz sicher keinen HS braucht ebenfalls nicht.
    Finde Deine Aussage/Bewertung ziemlich daneben: Das mit den Rollläden war ein Beispiel! Ein einziger Anwendungsfall. Und daraus maßt Du Dir an, die Komplexität meines gesamten Projektes beurteilen zu können? Dann bist Du wohl einer von denen, die sich die Helligkeit des Blinklichts am Auto anschauen und dann ein komplettes Wertgutachten für das ganze Auto erstellen? ;-) Bist herzlich eingeladen, Dir mein HS-Projekt anzuschauen - live oder per Teamviewer. Mehrere Mitarbeiter der Gira-Hotline haben das bereits gesehen und einstimmige Aussage war, dass sie für ein EFH noch kein so umfangreiches Projekt gesehen haben. Vielleicht nur ein Eckwert: Aktuell sind in meinem Projekt im Logikeditor >10.000 Logikbausteine enthalten - zugegebenermaßen wäre die Zahl um ca. 2.000 niedriger, wenn ich nicht hsfusion verwenden würde (für hsfusion muss man jeden Zahlenwert für die Visu in Text umrechnen und jeden erfassten Wert (Rollladenpositionen, Zeiten etc.) von Text in Zahl zurückrechnen, da kommt schon ein bisschen was zusammen).

    Das mit den Rollläden war nur ein Beispiel - in meinen Augen ohne eine Logikmaschine aber so nicht auf dem Bus abzubilden - aber wenn Du meinst, das geht mit einem MDT-Jalousie-Aktor, dann benenne doch bitte mal nur für die beiden folgenden Punkte die Nummern (ich führe mal nicht alle auf, für die ich direkt auf dem Aktor kein KO finde) der KO's auf dem Aktor - ich habe da nichts gefunden:
    • Fahrzeit für Automatik morgens/abends einstellen
    • Grenzhelligkeit in Lux einstellen, ab der die Beschattungsposition angefahren werden soll
    Insbesondere, wenn IP-Komponenten ins Spiel kommen, die innerhalb von Szenen auf Basis von andere KNX-Objekten getriggert werden, geht es nicht mehr nur auf dem KNX-Bus.

    Grüße

    Olaf

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Aber der X1 ist dann ja auch eine "KNX-externe" Logikmaschine....
    Den Satz bzw. deine Definition von "KNX-extern" verstehe ich nicht.

    Den Zusammenhang mit meinem Kommentar zu deinem Beitrag, dass man für deine - sorry - übersichtlichen Anwendungsfälle ganz sicher keinen HS braucht ebenfalls nicht.

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    morgens nach Uhrzeit und überschrittener Grenzhelligkeit rauf, abends runter - Zeiten, Grenzhelligkeit und Teilnahme am morgens/abends in der Visu einstellbar
    sollte doch nativ in KNX gehen, so ganz spontan würde ich sagen die anderen Punkte auch

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Diese Kombination und das Weiterrechnen im Hintergrund möchte ich auf einem KNX-Aktor mal sehen.
    meines Wissens zum Beispiel mit dem MdT Aktor gar kein Problem

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Ja, für jede Außenlampe und jede schaltbare Steckdose 2 Zeitschaltuhren in der Visu, gesteuert natürlich über HS-Logik.
    Mein Plan war ZSU über das Siemens TC5 einzustellen, leider unterstützt das aber nur de/aktivieren am Display, Einstellung der Zeit über die ETS. Je nach Anwendung würde ich deswegen die Timer im Enertex Powersupply erstellen und dann über eine Visu (nicht mehr KNX) ggf anpassen

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Ja, aber wenn Du Komponenten einbindest, die einfach kein KNX haben wie die meisten Mediageräte (TV, Beamer, Verstärker, Sat-Receiver), dann kommst um eine Logikengine, die IP-Telegramme kann, nicht drum herum.

    Klar!

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen möchte: wenn Gira irgendwann den Homeserver aus wirtschaftlichen Gründen in die ewigen Jagdgründe schickt, werden auch die Funktionsentwickler langsam aber sicher nicht mehr weiter entwickeln.
    Sehe ich etwas anders: auf dem aktuellen Firmwarestand wird der HS weiterlaufen, Updates der Bausteine sind dann nicht nötig, weil es ja keine neue Firmware mehr gibt. Updates, weil die Hersteller der angesteuerten Geräte ein Update machen und damit der Baustein nicht mehr läuft - ich denke, aufgrund der großen Verbreitung des HS werden die Ersteller der Bausteine da auch weiter Updates bringen (hoffe ich zumindest mal). Der HS wird also auch dann noch mit eingefrorenem Umfang weiterlaufen, wenn Gira den Support einstellt.

    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Wenn die Hardware nicht mehr verfügbar ist, wird man sich nach anderen Systemen umschauen müssen und den Wechsel anstreben.
    Hey, ich will die Forenregeln nicht verletzen ;-) Aber gebrauchte HS wirst (meine Meinung) noch sehr lange bekommen...

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  • tsb2001
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Was jetzt aber beides über die Logikengine geht und nicht KNX ist, oder?
    Klar - habe ich ja so geschrieben: der Lastabwurf mittels KNX ist unabdingbar, die Benachrichtigungen können kein KNX, sind aber auch nicht notwendig.
    Dabei mache ich den Unterschied - was ist wichtig und was kann weg. Letzteres kann weg, hat aber auch kein Geld gekostet...

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Naja, ich will die Forenregeln hier nicht verletzen, aber der HS muss auch nicht Unmengen kosten ;-)
    😁

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    und jetzt lebt Edomi nur noch über die Community. Ist aber was am Kern krumm, wird da nicht weiterentwickelt.
    Das war exakt und genau der Grund, warum ich Edomi mal zum Testen installiert und es wieder entfernt habe.
    Der Kern hängt an einer Person. Und das ist mir einfach zu wackelig; denn die Erstellung der Visu und die Einarbeitungszeit ist einfach zu Umfangreich, um auf ein Projekt zu setzen, was in den nächsten Jahren unbekannt weiter vor sich hindümpeln wird,
    Das ist auch der gleich Grund, warum ich so viel von KNX halte. Es sind hunderte Hersteller, die sich in ihrer Produktvielfalt ergänzen.

    Und das schätze ich auch an dem kompletten System OpenSource und dem Homeassistant. Du klaust keinem etwas, für viele ist es Hobby und entwickeln mit - ich komme leider eher aus der "Rolladengurt-Zeit", da bin ich mit Commodore 116 aufgewachsen und mittlerweile in einem Alter, wo sich Programmiersprachen nur schwer erlernen lassen. Daher versuche ich mich, kapituliere allerdings schnell wieder.

    Und genau der einzige Grund nur auf ein System zu setzen, bringt ich ein wenig von dem Homeserver nach dem Prinzip von Gira weg:
    Seinerzeit habe ich mal auf ein System von Merten gesetzt - es hieß damals Connect. Das gibts zwar auch heute noch, aber nur in deutlich reduzierter Form. Es gab dazu eine Funkzentrale mit großem Display, Zeitschaltuhren, Webserver und allem drum und dran und funkte über Z-Wave. Das war 2007.
    Dann kam Scheider Electric und stampfte das System in großen Teilen ein. 2013 ging die Funkzentrale das erste mal kaputt. Mit Glück und Vitamin B fand sich jemand bei o.g. Firma, der noch eine solche Zentrale "herumliegen" hatte und hat das System in Gänze gerettet. 2022 gab auch die Ihren Geist auf...
    Alle Schalter und Zubehör (was tadellos funktionierte) wurden daraufhin entsorgt.

    Was ich damit sagen möchte: wenn Gira irgendwann den Homeserver aus wirtschaftlichen Gründen in die ewigen Jagdgründe schickt, werden auch die Funktionsentwickler langsam aber sicher nicht mehr weiter entwickeln.
    Denn Gira lebt nicht von dem Homeserver, sondern eher von den anderen zehntausenden Produkten in ihrem Portfolio.
    Wenn die Hardware nicht mehr verfügbar ist, wird man sich nach anderen Systemen umschauen müssen und den Wechsel anstreben. Daher hängt die ganze Community nebst Funktionsbausteinen am Ende des Tages an nicht zu beeinflussenden Unternehmensentscheidungen.

    Im Vergleich zu dem Funksystem von Merten: wenn 2013 nicht durch Zufall eine Funkzentrale aufgetrieben werden konnte, hätten wir die restliche 6 Jahre alte Hardware im Wert von über 2000 Euro in die Tonne werfen können. Nur wegen einer Unternehmensentscheidung...
    Daher der Vergleich.

    Daher hätte ich da lieber etwas langlebiges ohne Entscheidung eines einzelnen, wie es mit der Entwicklung weitergeht.
    Denn der Homeassistant:
    • läuft auf fast jeder Hardware
    • und auf allen gängigen Betriebssystemen
    • neue Versionen kommen an jedem ersten Mittwoch im Monat
    • allein im Dezember 2023 kamen zum Release-Upgrade noch drei Updates zur Fehlerkorrektur
    und ist somit direkt von keiner Einzelperson und auch von keinem Unternehmen abhängig.

    Ich hab mal bei Wikipedia geklaut:
    Das Home Assistant-Projekt begann im September 2013. Im November 2013 wurde die Kernfunktionalität erstmals auf GitHub veröffentlicht. Im Mai 2020 gab es mehr als 1.930 Entwickler, die zum Kern des Projekts beigetragen haben. Das Projekt verfügt über kostenlose und Open-Source-Begleitanwendungen für Android und iOS (IPhone und IPad).
    Beim GitHub „State of the Octoverse“ im Jahr 2019 wurde Home Assistant, basierend auf der Anzahl der aktiven Mitwirkenden in diesem Jahr, als zehntgrößtes Open-Source-Projekt auf GitHub gelistet. Das Projekt hatte im Jahr 2019 Beiträge von mehr als 63.000 Mitwirkenden.
    Bevor das Projekt mit der Menge an Entwicklern stirbt, gibt es Gira nicht mehr...

    Homeassistant ist hier nur ein Beispiel. Ähnliches gilt auch für SmarhomeNG, OpenHab, IObroker, usw.

    Daher lieber OpenSource auf austauschbarer Hardware mit einer großen Communtiy, als ein gewerblicher Hersteller (vor allem mit vielen anderen Produkten als Kerngeschäft) oder eine Einzelperson.
    Zuletzt geändert von tsb2001; 04.01.2024, 11:05.

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Was du da beschreibst mache ich praktisch alles mit dem X1, insb. die (annährend) beliebig vielen über die Visu einstellbaren Zeitschaltuhren (mit und ohne Berücksichtigung von Helligkeit/Sonnenauf-/-untergang usw.). Ohne zusätzliche Logikbausteine (also alles mit Bordmitteln).
    Sorry für Fullquote...

    Aber der X1 ist dann ja auch eine "KNX-externe" Logikmaschine.... für die Zeitschaltuhren habe ich den Baustein von hardcopy.de, für die Rollläden den von Marc Naroska. Beide Bausteine sind aber noch HSL1, insofern sind sie auch für mich lesbar und im schlimmsten Fall anpassbar. Wobei es bei den HSL1 Bausteinen bisher keine gab (zumindest keine mir bekannten), die nach einem Firmware-Update des HS nicht mehr liefen.

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  • DiMa
    antwortet
    Was du da beschreibst mache ich praktisch alles mit dem X1, insb. die (annährend) beliebig vielen über die Visu einstellbaren Zeitschaltuhren (mit und ohne Berücksichtigung von Helligkeit/Sonnenauf-/-untergang usw.). Ohne zusätzliche Logikbausteine (also alles mit Bordmitteln).

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  • Hightech
    antwortet
    c
    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    So wichtig, dass dein Haus nicht ohne läuft?
    So wichtig natürlich nicht. Aber ich steuere schon einige Sachen in Abhängigkeit des PV-Ertrages.

    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    werfe ich bei Netzausfall Last ab
    Zum Einen ist meine PV nicht autark, hab mir damals die Erweiterung, es als Insellösung ohne Strom von außen zu betreiben, gespart. Und obwohl das hier ein komplettes Neubaugebiet war, hatte ich in 4 Jahren einmal einen Stromausfall für ca. 10 min. - da puffert meine USV alles lebenswichtige.

    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Dann sende ich via Pushover eine Nachricht mit der Kennzeichnung „dringlich“ und dem Akkufüllstand ans Handy und gebe das noch über Sonos als Nachricht aus.
    Was jetzt aber beides über die Logikengine geht und nicht KNX ist, oder?

    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen

    Im Gegensatz zum Homeserver kann der nämlich ähnlich viel, kostet aber nichts. Und kann sogar bei Hardwaredefekt mittels Backup innerhalb einer Stunde auf einen popeligen Raspberry als Notfunktion umgezogen werden (um bei dem Thread Opensource vs Kaufgerät zu bleiben).
    Naja, ich will die Forenregeln hier nicht verletzen, aber der HS muss auch nicht Unmengen kosten ;-)


    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    ​​
    Du hast folgendes gekauft:
    Hardware von einem Hersteller mit einer Software als Grundsystem, die (mittels Bausteinen) von jedem erweitert werden kann. ... dass ein grosser Teil deiner Funktionen hier aus dem Forum stammt.
    Ist das nicht auch alles OpenSource?
    Jein.... in gewisser Weise hast natürlich Recht, aber auch ohne die Erweiterungen ist der Funktionsumfang schon recht groß. Und zumindest - wenn auch in unterirdischen Intervallen - wird der HS vom Hersteller weiterentwickelt.


    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    ​​​
    Eigentlich funktioniert der teure Homeserver nicht dadurch, das Gira als Hersteller die Funktionen mitliefert, sondern nur der breiten Masse eine Logikmaschine bereitstellt und sagt: „Hey, hier, mach doch selbst!“
    Ja, das stimmt wohl. Aber immerhin ist das Grundsystem vom Hersteller supported. Ist in meinen Augen was anderes als bspw. bei Edomi - Christian hat den Support und die Weiterentwicklung eingestellt und jetzt lebt Edomi nur noch über die Community. Ist aber was am Kern krumm, wird da nicht weiterentwickelt.

    Zitat von livingpure Beitrag anzeigen
    Hast du da ein paar Beispiele?
    Puh, wo soll ich anfangen? Nehmen wir einfach mal die Rollläden:
    • morgens nach Uhrzeit und überschrittener Grenzhelligkeit rauf, abends runter - Zeiten, Grenzhelligkeit und Teilnahme am morgens/abends in der Visu einstellbar
    • Beschattung - Position für jeden Rollladen, Grenzwerte für Beschattung und Teilnahme an Beschattung in Visu einstellbar
    • Lüftungspositionen - in Abhängigkeit von Fenstergriff
    • Sperrposition (oben), wenn Fenstergriff offen
    • weitere Sonderlogiken (z.B. Rollladen an Tür zu Wintergarten (=Raucherpavillon) nicht runterfahren, solange mind. 1 Bewohner noch wach ist) und Szenen (Rollläden auf in Visu konfigurierbare Position mit Duschszene, bei Beenden Prüfung, ob es draußen bereits dunkel ist, dann nicht wieder auf ursprüngliche Position zurück sondern direkt auf Nacht-Position
    Klar, einen Teil davon kann man auch direkt auf dem Aktor in KNX lösen, aber über die Logik mit Baustein von Marc Naroska wird im Hintergrund immer weiter mitgerechnet und dann die jeweils richtige Position angefahren - schalte ich also bei nicht-aktiver Beschattung die Duschszene ein, kommt dann die Sonne raus, wird bei Beenden der Duschszene nicht auf die vorherige Position gefahren sondern auf die Beschattungsposition. Diese Kombination und das Weiterrechnen im Hintergrund möchte ich auf einem KNX-Aktor mal sehen.


    Zitat von livingpure Beitrag anzeigen

    Sinnvoll fände ich dann noch Logiken / Zeitschaltuhren, die auch ein Benutzer ohne ETS einstellen kann


    Ja, für jede Außenlampe und jede schaltbare Steckdose 2 Zeitschaltuhren in der Visu, gesteuert natürlich über HS-Logik.

    Zitat von livingpure Beitrag anzeigen

    Mir ist eigentlich auch ganz recht vieles NICHT auf der IP Seite zu haben


    Ja, aber wenn Du Komponenten einbindest, die einfach kein KNX haben wie die meisten Mediageräte (TV, Beamer, Verstärker, Sat-Receiver), dann kommst um eine Logikengine, die IP-Telegramme kann, nicht drum herum.

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  • tsb2001
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Und die Werte de PV-Anlage sind für mein Gesamtsystem schon sehr wichtig.
    So wichtig, dass dein Haus nicht ohne läuft?
    Ich teile das in zwei Dinge: Der Fronius Wechselrichter macht ein Full-Backup vom Haus als Notstrom.
    Um mit dem Akku bei Netzausfall weit zu kommen, werfe ich bei Netzausfall Last ab (Herd, Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine - also alles was elektrisch etwas erwärmt) und somit hohe Anschlussleistung hat.
    Das mache ich rein im KNX (ist ja auch keine wirkliche Herausforderung); da es die Laufzeit des ganzen Hauses merklich verlängert und absolut immer funktionieren soll. Daher ist die KNX-Seite von der Spannungsversorgung her gepuffert.
    Dann sende ich via Pushover eine Nachricht mit der Kennzeichnung „dringlich“ und dem Akkufüllstand ans Handy und gebe das noch über Sonos als Nachricht aus. Das läuft über den Homeassistant und darf auch ausfallen. Denn wenn ich nicht zu Hause bin, ist mir der Ausfall zunächst egal; ich kann eh nichts dran ändern. Auch dazu gibt’s eine USV, aber auch die interne Netzwerkseite kann ja mal ausfallen und das System zum Erliegen bringen. Egal - ist am Ende nicht systemrelevant.

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Alle Logiken auf dem KNX-Bus abbilden? Sorry, wenn ich meine Logiken angucke, die auf dem HS laufen, hätte ich die nicht wirklich auf dem Bus realisieren können oder aber weit mehr für Logikmodule, REG-Zeitschaltuhren etc. ausgegeben, als der Homeserver gekostet hat.
    Nee, das geht gar nicht und ergibt auch gar keinen Sinn. Das war auch nicht meine Aussage. Dinge, die für die Funktion des Gebäudes notwendig sind, bleiben im KNX. Also alles das, was ich zum Wohnen benötige. Der Rest geht Richtung Homeassistant. Im Gegensatz zum Homeserver kann der nämlich ähnlich viel, kostet aber nichts. Und kann sogar bei Hardwaredefekt mittels Backup innerhalb einer Stunde auf einen popeligen Raspberry als Notfunktion umgezogen werden (um bei dem Thread Opensource vs Kaufgerät zu bleiben).

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    also gekauftes Gerät + Community-Support deckt alles ab!
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Von den Herstellern nicht, aber die allermeisten Bausteine hier aus dem Forum wurden bisher immer recht schnell angepasst.
    Du hast folgendes gekauft:
    Hardware von einem Hersteller mit einer Software als Grundsystem, die (mittels Bausteinen) von jedem erweitert werden kann. Du nutzt z.B für deine Gebäude die Abfrage für die PV-Anlage von Christian Brauwers und verweist darauf, dass ein grosser Teil deiner Funktionen
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    größtenteils mit Logikbausteinen hier aus dem Forum - PV, Wallboxen, HUE, Denon, Russound, Dreambox, AppleTV, FireTV, Sprachsteuerung, Fritzbox, Shelly-Steckdosen und -Luftfeuchtesensoren, Gardena Mäher und Bewässerung, Beamer, .... also gekauftes Gerät + Community-Support deckt alles ab!
    hier aus dem Forum stammt.
    Ist das nicht auch alles OpenSource?
    Eigentlich funktioniert der teure Homeserver nicht dadurch, das Gira als Hersteller die Funktionen mitliefert, sondern nur der breiten Masse eine Logikmaschine bereitstellt und sagt: „Hey, hier, mach doch selbst!“
    Praktisch! Denn als Hersteller muss der gar nichts tun, sondern lässt andere auf seiner Plattform entwickeln. Und das ist ebenfalls OpenSource.

    Oder anders gefragt: was wäre Dir der Homeserver wert, wenn Gira einzig und allein das Ding nur mit Grundfunktionen ausliefern würde, und du für jeden Baustein Geld bezahlen müsstest?
    Da dich die Bausteine nichts kosten, du aber jedoch genau so von denen Abhängig bist wie ich von den Entwicklern des Homeassistant, bist du grundsätzlich ohne diese „offene Quelle“ an Bausteinen ebenso aufgeschmissen wie ich (es sei denn, du entwickelst selbst - aber das zielt nicht auf die Fragestellung des Threads ab und zählt daher nicht).

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Von den Herstellern nicht, aber die allermeisten Bausteine hier aus dem Forum wurden bisher immer recht schnell angepasst.
    Auch hier das beste Beispiel: Gira passt gar nichts an, das macht die Community für umsonst…
    Also lebst du ebenfalls wieder von OpenSource, nicht von Gira.

    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Backup-HS, wenn der Prod-HS ausfällt, ist das eine Sache von 2 Knöpfen drücken und einem Kabel umstecken und es geht weiter!
    Das ist ein monetäres KO-Kriterium für mich. Denn meine Lebenszeit ist begrenzt und das verdiente Geld durch meine Arbeit für solche Strategien auszugeben, ist mir das nicht Wert. Ich habe über 30 Jahre meines Lebens mit Wechselschaltung und Rolladengurten gelebt und auch das hat mich in meiner Lebensqualität nicht wirklich eingeschränkt. Ich kann also durchaus noch an den Rolloschalter gehen und händisch eine Taste drücken, wenn’s die Technik mal zerreißt. Denn das funktioniert ganz gut über KNX - ganz ohne Homeassistant, Homeserver, eine Community und OpenSource.

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  • Springrbua
    antwortet
    Zitat von xethon11 Beitrag anzeigen
    jedoch werde ich mir statt dem Raspberry einen gebr. Intel Nuc besorgen
    Falls du einen alten Rechner hast den du nicht brauchst kannst du auch damit starten. Ansonsten gibt es z.B. auf Amazon haufenweise refurbished Mini-PCs für knapp 100€ die locker ausreichen.
    Ich habe bei mir einen alten Desktop-Rechner im Einsatz, darauf läuft Proxmox und darin dann Home Assistant. Dadurch kann ich die Ressourcen des Rechners auch für andere Dinge (z.B. als Medien Server) nutzen.

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  • DerStandart
    antwortet
    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle, dass es diese Vielseitigkeit „kaufbar“ gibt und das eventuellen Protokollanpassungen (Viessmann schraubt z.B. permanent an der API) um es dauerhaft am laufen zu halten, von den Herstellern überhaupt realisiert werden kann
    Ich nutze seit 2009 IP-Symcon. Eines der vielseitigsten Systeme, die ich kenne. In der Vergangenheit wurde auch immer schnell auf Anpassungen seitens der Hersteller reagiert. Viele Dinge sind durch den Hersteller abgedeckt, einige auch durch Module der Community.

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von Hightech Beitrag anzeigen
    Sorry, wenn ich meine Logiken angucke, die auf dem HS laufen, hätte ich die nicht wirklich auf dem Bus realisieren können oder aber weit mehr für Logikmodule, REG-Zeitschaltuhren etc. ausgegeben, als der Homeserver gekostet hat.
    Hast du da ein paar Beispiele?
    je umfangreicher die Aktoren und Sensoren Apps werden, desto mehr frage ich mich, wofür überhaupt der Server nötig ist. Für Visu, KNX externes und zum Beispiel Urlaubssimulation ist klar.

    Sinnvoll fände ich dann noch Logiken / Zeitschaltuhren, die auch ein Benutzer ohne ETS einstellen kann

    Mir ist eigentlich auch ganz recht vieles NICHT auf der IP Seite zu haben, da das Missbrauchspotential (und wenn es nur ein Anwenderfehler ist) geringer ist.
    Zuletzt geändert von livingpure; 03.01.2024, 22:55.

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  • DiMa
    antwortet
    Meine OH und HA Instanzen laufen im Container auf dem ohnehin vorhandenen NAS... nur mal als Idee, du brauchst dafür nicht notwendigerweise einen eigenen Rechner.

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