Hallo zusammen,
mein erstes Mal eine Heizung zu programmieren und würde gerne mal euer Feedback haben, ob ich es richtig verstanden habe, irgendwas vergesse und/ oder was von den "fortgeschritteneren" Sachen hilfreich ist.
Erstmal das Setup: EFH, Fußbodenheizung, LWWP, Solar + Batterie, JUNG 36006 1SR Heizaktor und verschiedene Taster/ PMs zur Temperaturmessung (und ggf. Regelung).- Jung LS Touch, Taster Universal, PM Mini Universal und Raumcontroller Modul sowie von Gira der G1 (first Gen).
Da es eine FBH ist, bin ich der Meinung, dass da nicht viel in der Temperatur rumgespielt werden sollte und man das Ding einfach komplett durchlaufen lässt. Ob eine Nachtabsenkung sinnvoll ist und wie die dann zu planen wäre, bin ich auf eure Meinungen gespannt!
Ausnahme wäre Keller, da hier Gästezimmer ist, sodass ich hier eben zwischen "Standby" und Aktiv händisch gerne umschalten würde.
Ich würde dabei nun wie folgt vorgehen:
Erst einmal Grundeinstellung: für die Ventilausgänge würde ich einen stetigen Stellgrößeneingang und die Ansteuerung mit Stellgrößen-Grenzwert gehen, wie in der Anleitung bei Fußbodenheizung empfohlen. Welche Parameter würde man hier für die Grenzwerte wählen? (aktuelle Werte = Standard)
image.png
Oberirdische Räume = "Dauerbetrieb"
Hier würde ich den Raumtemperaturregler im Aktor verwenden.
Erst einmal also stetige Regelung und dann eben Fußbodenheizung entsprechend auwählen.
Dann würde je nach Raum ein Sollwert im Aktor definiert (und bspw. im GIra oder LSTouch auch eine Möglichkeit diese anzupassen) und dann die entsprechenden Werte für Nacht, Standby und Frostschutz definiert.
Stellgrößenausgabe sowie Raumtemperaturmessung würde ich lassen wie gehabt - ggf. bei letzterer auch mal 2 Eingänge aktivieren, wenn entsprechend genug Temperaturtaster verteilt sind
image.pngimage.png
Soweit glaube ich so klar. Jetzt geht es ans Verknüpfen der KOs...
Dazu brauche ich eine GA TemperaturIST - Hier würde ich das entsprechende KO meines Temperaturmessers (Taster oder PM) mit dem KO "Raumtemperatur Messwert" verknüpfen.
Dann brauche ich eine GA Stellwert - Dort verknüpfe ich das KO "Stellgröße Heizen" des Temperatureglers im Aktor mit dem KO "Stellgröße" des Ventilausgangs im Aktor.
Dann haben wir das KO "Solltemperatur - Aktiver Betriebsmodus - Status" - das würde mir am Taster anzeigen, was - je nach gewähltem Status (= Standard, Standby, Nacht, Frostschutz) die Solltemperatur ist - wäre also je nach Taster mit eben diesem zu verknüpfen?
Dann gibt es das KO "Solltemperatur - Verschiebung - Status" - verstehe ich das richtig, dass dies mir sagt, wenn ich entweder per Betriebsmodus oder durch eine direkte Sollwertänderung die im Aktor gewählte Temperatur verstellt habe? Ist dann hauptsächlich nach einem Reset oder so relevant?
KO "Solltemperatur - Verschiebung" hier haben wir ja einen Eingang - da würde also ein Taster sagen "mach mal wärmer", oder? -> wäre dann ein reiner Wertgeber, es sei denn ich stelle den Regler von Aktor auf Taster um?
KO "Solltemperatur - Basiswert - Status" - hier verstehe ich den Unterschied zu "Aktiver Betriebsmodus - Status" nicht.
Außerdem würde ich gerne die Fußbodentemperaturüberwachung einschalten - zumindest in Räumen mit Parkett und diese dann entsprechend nutzen um nicht über 26 Grad zu kommen. Auch hier wieder 2 KOs
Fußbodentemperatur Messwert - leider habe ich ja keine Messgeräte im Fußboden. Macht es hier Sinn statt einem Präsenzmelder (Raumtemperatur ist) einen Taster (also deutlich näher am Boden) zu wählen und dann entsprechend darüber eine Temperatur zu liefern? Oder wie würdet ihr hier vorgehen?
Das KO Grenzwert überschreiten wäre dann wieder als Stellgröße zu sehen und entsprechend mit dem Ventilausgang zu verknüpfen.
Solang ich also keine Temperaturanpassung im Zimmer zulassen will, bräuchte ich eigentlich nur den Temperaturmesser mit der KO Raumtemperatur Messwert am Aktor verknüpfen und dann im Aktor den Stellwert Ausgang mit dem Eingang und gut ist?
Jetzt noch paar Sonderlocken:
Am Schalter die Temperatur/ Betriebsmodus ändern: Bei paar Schaltern gibts die Option Raumtemperatur Nebenstelle. Da ist das recht klar für Betriebsmodus. Beim Gira und LSTouch habe ich das Gefühl, dass ich gleich die gesamte Raumtemperaturregelung vom Aktor auf den Taster übertragen würde?
Nachtmodus: a) macht das bei FBH überhaupt Sinn? b) wie würde ich das machen? Schaltuhr die einen Betriebsmodus schickt und das Ganze mit ca. 4h Vorlauf? Im Aktor selbst habe ich keine "Zeiteinstellung" oder so gefunden.
Winter-/Sommermodus: Kann ich per Wertgeber durch eine Schaltuhr ein- und ausschalten. Regelt die maximale Stellgröße der Ventile und lässt damit eben nur ein "leichtes" Heizen im Sommer zu.
Ventilspülung - wofür ist hier das Statusobjekt?
Dann gibt es noch sowas wie:
Wärmebedarf
Pumpensteuerung
Größte Stellgröße
Servicebetrieb
Brauche ich hiervon irgendwas? Servicebetrieb ist denke ich als Zentralfunktion ganz praktisch, um alle Ventile einmal zu schließen. Aber glaube der Rest ist soweit ich das lese in erster Linie für "KNX-fähige" Heizungen?
Danke euch und sorry für das lange Post!
mein erstes Mal eine Heizung zu programmieren und würde gerne mal euer Feedback haben, ob ich es richtig verstanden habe, irgendwas vergesse und/ oder was von den "fortgeschritteneren" Sachen hilfreich ist.
Erstmal das Setup: EFH, Fußbodenheizung, LWWP, Solar + Batterie, JUNG 36006 1SR Heizaktor und verschiedene Taster/ PMs zur Temperaturmessung (und ggf. Regelung).- Jung LS Touch, Taster Universal, PM Mini Universal und Raumcontroller Modul sowie von Gira der G1 (first Gen).
Da es eine FBH ist, bin ich der Meinung, dass da nicht viel in der Temperatur rumgespielt werden sollte und man das Ding einfach komplett durchlaufen lässt. Ob eine Nachtabsenkung sinnvoll ist und wie die dann zu planen wäre, bin ich auf eure Meinungen gespannt!
Ausnahme wäre Keller, da hier Gästezimmer ist, sodass ich hier eben zwischen "Standby" und Aktiv händisch gerne umschalten würde.
Ich würde dabei nun wie folgt vorgehen:
Erst einmal Grundeinstellung: für die Ventilausgänge würde ich einen stetigen Stellgrößeneingang und die Ansteuerung mit Stellgrößen-Grenzwert gehen, wie in der Anleitung bei Fußbodenheizung empfohlen. Welche Parameter würde man hier für die Grenzwerte wählen? (aktuelle Werte = Standard)
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Oberirdische Räume = "Dauerbetrieb"
Hier würde ich den Raumtemperaturregler im Aktor verwenden.
Erst einmal also stetige Regelung und dann eben Fußbodenheizung entsprechend auwählen.
Dann würde je nach Raum ein Sollwert im Aktor definiert (und bspw. im GIra oder LSTouch auch eine Möglichkeit diese anzupassen) und dann die entsprechenden Werte für Nacht, Standby und Frostschutz definiert.
Stellgrößenausgabe sowie Raumtemperaturmessung würde ich lassen wie gehabt - ggf. bei letzterer auch mal 2 Eingänge aktivieren, wenn entsprechend genug Temperaturtaster verteilt sind
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Soweit glaube ich so klar. Jetzt geht es ans Verknüpfen der KOs...
Dazu brauche ich eine GA TemperaturIST - Hier würde ich das entsprechende KO meines Temperaturmessers (Taster oder PM) mit dem KO "Raumtemperatur Messwert" verknüpfen.
Dann brauche ich eine GA Stellwert - Dort verknüpfe ich das KO "Stellgröße Heizen" des Temperatureglers im Aktor mit dem KO "Stellgröße" des Ventilausgangs im Aktor.
Dann haben wir das KO "Solltemperatur - Aktiver Betriebsmodus - Status" - das würde mir am Taster anzeigen, was - je nach gewähltem Status (= Standard, Standby, Nacht, Frostschutz) die Solltemperatur ist - wäre also je nach Taster mit eben diesem zu verknüpfen?
Dann gibt es das KO "Solltemperatur - Verschiebung - Status" - verstehe ich das richtig, dass dies mir sagt, wenn ich entweder per Betriebsmodus oder durch eine direkte Sollwertänderung die im Aktor gewählte Temperatur verstellt habe? Ist dann hauptsächlich nach einem Reset oder so relevant?
KO "Solltemperatur - Verschiebung" hier haben wir ja einen Eingang - da würde also ein Taster sagen "mach mal wärmer", oder? -> wäre dann ein reiner Wertgeber, es sei denn ich stelle den Regler von Aktor auf Taster um?
KO "Solltemperatur - Basiswert - Status" - hier verstehe ich den Unterschied zu "Aktiver Betriebsmodus - Status" nicht.
Außerdem würde ich gerne die Fußbodentemperaturüberwachung einschalten - zumindest in Räumen mit Parkett und diese dann entsprechend nutzen um nicht über 26 Grad zu kommen. Auch hier wieder 2 KOs
Fußbodentemperatur Messwert - leider habe ich ja keine Messgeräte im Fußboden. Macht es hier Sinn statt einem Präsenzmelder (Raumtemperatur ist) einen Taster (also deutlich näher am Boden) zu wählen und dann entsprechend darüber eine Temperatur zu liefern? Oder wie würdet ihr hier vorgehen?
Das KO Grenzwert überschreiten wäre dann wieder als Stellgröße zu sehen und entsprechend mit dem Ventilausgang zu verknüpfen.
Solang ich also keine Temperaturanpassung im Zimmer zulassen will, bräuchte ich eigentlich nur den Temperaturmesser mit der KO Raumtemperatur Messwert am Aktor verknüpfen und dann im Aktor den Stellwert Ausgang mit dem Eingang und gut ist?
Jetzt noch paar Sonderlocken:
Am Schalter die Temperatur/ Betriebsmodus ändern: Bei paar Schaltern gibts die Option Raumtemperatur Nebenstelle. Da ist das recht klar für Betriebsmodus. Beim Gira und LSTouch habe ich das Gefühl, dass ich gleich die gesamte Raumtemperaturregelung vom Aktor auf den Taster übertragen würde?
Nachtmodus: a) macht das bei FBH überhaupt Sinn? b) wie würde ich das machen? Schaltuhr die einen Betriebsmodus schickt und das Ganze mit ca. 4h Vorlauf? Im Aktor selbst habe ich keine "Zeiteinstellung" oder so gefunden.
Winter-/Sommermodus: Kann ich per Wertgeber durch eine Schaltuhr ein- und ausschalten. Regelt die maximale Stellgröße der Ventile und lässt damit eben nur ein "leichtes" Heizen im Sommer zu.
Ventilspülung - wofür ist hier das Statusobjekt?
Dann gibt es noch sowas wie:
Wärmebedarf
Pumpensteuerung
Größte Stellgröße
Servicebetrieb
Brauche ich hiervon irgendwas? Servicebetrieb ist denke ich als Zentralfunktion ganz praktisch, um alle Ventile einmal zu schließen. Aber glaube der Rest ist soweit ich das lese in erster Linie für "KNX-fähige" Heizungen?
Danke euch und sorry für das lange Post!



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