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Themoelekriusche Antriebe - Hoher Verschleiß an Aktor/Heizkörperventile?

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    Themoelekriusche Antriebe - Hoher Verschleiß an Aktor/Heizkörperventile?

    Ich regle Meine Heizung (Heizkörper) durch MDT Heizungsaktoren und thermoelektrischen Antriebe auf den Ventilen.
    Der Einfachheit halber habe ich mich zu Beginn für eine 2-Punkt Regelung mit einer Hysterese von +/- 0.3 Grade entschieden.
    Also das Ventil öffnet bei - 0,3 Grad unter Sollwert und schließt bei + 0,3 Grad über diesem Wert.
    Ich habe die letzten Jahre die Anlage immer wieder optimiert, sodass ich eigentlich alle Heizkörper voll auf hatte und nur bei Starker Sonne die Regelung an der Südseite aktiv war. Sonst lief alles über den hydraulischen Abgleich und die Heizkurve.
    Jetzt hat sich die Nutzung in einigen Räumen geändert und ich möchte sie unter der Woche auf einer niedrigeren Temperatur halten. Dies führt jetzt dazu, dass ich in diesen Räumen etwa 4-7 Phasen (Aufheizen/Abkühlen habe). Also auch hier muss das Ventil mehr arbeiten ....

    Ich habe mich mit dem Handbuch des MDT Aktors und dem PI-Regler beschäftigt.
    Wenn ich nicht alles falsch verstanden habe, dann müsste ich für meine Heizkörper in jedem Fall eine Zykluszeit (PWM-Zyklus) kleiner als die Verstellzeit meines thermoelektrischen Antriebs wählen.
    Wenn ich jetzt einen PWM-Zyklus nahe an der Verstellzeit des Antriebs nehme, dann habe ich wahrscheinlich ständige große Bewegungen am Ventil, allerdings "wenige" Schaltzyklen am Aktor über den Tag.
    Bei einem PWM Zyklus von z.B. 10 Sekunden habe ich eigentlich keine Bewegung mehr am Ventil, weil der Antrieb dafür zu träge ist. Allerdings eine riesige Anzahl von Schaltzyklen über den Tag.
    Hier im Forum habe ich oft gelesen, dass für die Regelqualität die im Handbuch angegeben 4K / 120 min zu viel sind und man einer 1K/100min.

    Aber die Fragen die mich wirklich quälen sind:
    1. Macht eine PWM-Zykluszeit von 10s aufgrund der vielen Schaltzyklen mir nach kürzester Zeit den Heizungsaktor kaputt?
    2. Macht eine PWM-Zykluszeit nahe der Ventilverstellzeit aufgrund der großen und ständigen Bewegung am Ventil mir nach kürzester Zeit das Heizkörperventil kaputt?
    3. Wie sind euer Erfahrungswerte (Haltbarkeit etc.) mit Heizörpern und wie regelt ihr sie mit dem MDT Aktor?
    Zuletzt geändert von steiniKNX; Heute, 08:38.

    #2
    1. nein, das kann der Aktor über Jahrzehnte aushalten
    2. auch nein. Der "Sinn" von den extrem kurzen Zeiten ist einen "schwebenden" Zustand zu erreichen, also ein Ventil, das "halb offen" ist. MAcht für Heizkörper grundsätzlich Sinn, weil Du sonst halt nur zwischen 0 und "volle Bulle" hin und her wechsest, was zu stärkeren Schwankungen führt. Bei Fußbodenheizung ist das egal, weil die dafür viel zu träge reagiert.
    3. sollte aucg das Ventil aushalten, vorallem weil es sich im Idealfall nahzu gar nicht bewegt, sondern eben "halb offen" bleibt. Dem Heizkörper ist das eh egal
    ....und versuchen Sie nicht erst anhand der Farbe der Stichflamme zu erkennen, was Sie falsch gemacht haben!

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      #3
      Schwebende Ventile sind mMn nur möglich, wenn das Abkühlverhalten exakt dem Aufheizverhalten entspricht, ansonsten würde (theoretisch) immer an ihnen Anschlag kommen. Es gibt hier einen Verfechter der schwebenden Ventile, die meisten verwenden andere Zeiten.
      Aber berichte mal, ob die längerfristig eine mittlere Einstellung halten kannst, ich habe es noch nicht gezielt ausprobiert.
      Viel Erfolg, Florian
      Gruß Florian

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        #4
        Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
        MAcht für Heizkörper grundsätzlich Sinn, weil Du sonst halt nur zwischen 0 und "volle Bulle" hin und her wechsest, was zu stärkeren Schwankungen führt. Bei Fußbodenheizung ist das egal, weil die dafür viel zu träge reagiert.
        Das heißt bei Fußbodenheizung gehen de Ventile dann auch immer auf und zu und halten den Zustand nicht?
        Sind die Ventile die selben als in gängigen Heizkörpern oder ist das dort anders gelöst?

        Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
        Schwebende Ventile sind mMn nur möglich, wenn das Abkühlverhalten exakt dem Aufheizverhalten entspricht, ansonsten würde (theoretisch) immer an ihnen Anschlag kommen. Es gibt hier einen Verfechter der schwebenden Ventile, die meisten verwenden andere Zeiten.
        Heißt ansonsten wird das Ventil ständig in gewissen Bereichen Geöffnet und Geschlossen, auch bei der FBH?

        Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
        Aber berichte mal, ob die längerfristig eine mittlere Einstellung halten kannst, ich habe es noch nicht gezielt ausprobiert.
        Hat ggf. schon jemand erfolgreich schwebende Ventile am Laufen und kann ggf. gute Werte zum Starten und Rantasten bereitstellen?

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          #5
          Du findest hier widersprüchliche Aussagen, ich wende deswegen gerade Trial & Error an: Standard MdT Vorgaben, Temperatur aufzeichnen, sollte es zum Beispiel Schwankungen geben, anpassen und wieder beobachten

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            #6
            Suche mal nach Beiträgen von rosebud - der ist ein absoluter Verfechter von schwebenden Ventilen.
            Gruß
            Florian

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              #7
              rosebud
              Falls es dir die Zeit erlaubt, hast du ggf. schon Erfahrungen zu MDT und "schwebenden" Ventilen?
              Ich denke das lässt sich nur mit der niedrigsten Zykluszeit (10s) bestmöglich erreichen.
              Ansonsten denke ich wird die Regelung nicht schön oder das Ventil wird viel stärker beansprucht. Technisch macht für mich eigentlich nur ein schwebendes Ventil Sinn, also ähnlich einem konventionellen Thermostatkopf.
              Hast du ggf. zu MDT schon Erfahrungswerte, welche Parameter für Heizkörper gut passen können?

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