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    #16
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    Unser Stromnetz lebt aktuell recht gut vom Gleichzeitigkeitsfaktor, wenn jetzt Abends 30 Haushalte in der Straße ihr E Auto Laden hast auf einmal zusätzliche 330kW Last, das macht das Netz nicht mit (und für 40kW/h musst mit 11kW über 4Stunden laden),
    Letztlich wird dann der als erstes Leistung bekommen, der am meisten bezahlt
    Für meine 40km am Tag brauche ich ca. 5-6 kWh. Angenommen ich lade jeden Tag mit 11kW wäre das 30 Minuten laden. Meine Frau bräuchte ca. 15 kWh...bis ich zu Hause bin, wäre das Auto meiner Frau schon wieder voll.
    Dann gibts nebendran die Hausfrau, den Rentner, den Krankenschwester die Schicht arbeitet, den Handwerksmeister der 1 km zu seinem Betrieb fährt und dort 40 kWp installiert hat. Der Gleichzeitigkeitsfaktor bleibt erhalten.

    In Wirklichkeit versuche ich nur am Wochenende über PV zu laden mit 3,7kW.

    Wer 40 kWh am Tag nachladen muss, fährt täglich 200km...gibt es...ist aber sicher nicht durchschnitt..

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      #17
      Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
      norbertbaum Was ist daran schrecklich, kostenlosen Strom zu tanken? Nur weil er nicht rund um die Uhr zur Verfügung steht? Der Netzanschluß ist ja trotzdem da, für alle, denen das nicht ausreicht. Oder hast Du bisher bei Shell für umsonst getankt?
      Schrecklich bezog sich nicht auf das kostenlos oder bezahlen.
      Sondern schrecklich das eine normale PV größe, nur ein Bruchteil eines eAutos laden kann - ich hätte schon gedacht, das an einem Sommertag, eine "normale" PV Anlage es schafft den PV Speicher so zuladen, damit über Nacht das eAuto komplett voll ist.

      Noch was anderes..
      Das Thema Einspeisevergütung, ist das nur eine Rechnerei?
      Angenommen, ich habe im Sommer einen überschuss von 2000kW/h eingespeist und das restliches Jahr 5000kW/h bezogen - bezahle ich dann nur noch 3000kW/h oder bekomme ich für 2000kW/h eine Gutschrift und für 5000kW/h eine Rechnung?

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        #18
        Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
        Das E-Auto *hat* Infrastrukturprobleme, ja. Es ist ein Henne-Ei-Problem: Keine E-Autos, keine Infrastruktur. Beides kommt aber langsam in Fahrt. Aber zurückrudern geht nicht, das dürfte inzwischen jeder Klar-denkende mitbekommen haben dass unser Planet überlastet wird.
        Ich gebe dir Recht, unser Planet ist überlastet, daran werden aber E-Autos auch nichts ändern, denn der Strom muss auch erst erzeugt werden...
        Und das wird so schnell nicht mit erneuerbaren Energie klappen.

        Denn 1l Benzin entspricht ca 8,4kWh Strom (https://rechneronline.de/elektroauto/)

        Statista.com geht 2020 von einem Verbrauch von 15,6 Millionen Tonnen Ottokraftstoff aus.
        Was in etwa 20 Milliarden Liter entspricht (1t = 1333l Benzin), das sind 179 Mrd kWh, oder auch 179 TW/h.

        Aktuell haben wir eine Nettostromerzeugung von rund 548 TW/h in ganz Deutschland, wovon 38,5% (210 TW/h) erneuerbare sind.

        Durch den Atom- und Kohleausstieg fallen aber in naher Zukunft allerdings rund 290 TW/h weg, was nichts anderes heißt dass wir in den nächsten Jahre runde 470TW/h an Energie benötigen, nur woher kann keiner sagen...

        Und bei dieser Rechnung jetzt sind die 28,6 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff noch nicht berücksichtigt (sind übrigens 9,8kWh pro l).

        Letztlich möchte ich noch ganz klar sagen:
        Ja wir müssen etwas ändern, aber ich bin der festen Überzeugung dass das Elektroauto nicht die Lösung ist!

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          #19
          uncelsam Sorry deine Rechnung ist grundlegend falsch.
          Nehmen wir einen Benzinverbrauch von 7l/100km an -> 7* 8,4kWh = 59 kWh.
          Jetzt nehme ich ein Model S her, nicht meinen Ioniq - den fahre ich mit 9-14 kWh, also Model S mit 20 kWh/100km...dann sieht die Rechnung anders aus. Nicht berücksichtigt der Energiebedarf der Raffinerien etc.

          Oder anders gerechent: durchschnittlich 15.000km/a pro Auto, mal 40.000.000 Autos sind wir bei 120 TWh/a.

          Von den 548 TWh haben wr letztes Jahr auch noch 48TWh exportiert.
          norbertbaum
          Nein...das wird nicht verrechnet...Einspeisung 11 Cent, Bezug ~27Cent...

          Meine PV bringt bei gutem Wetter um die 60kWh am Tag -abzüglich Hausverbrauch, sagen wir 40 kWh am Tag. Macht am Wochenende 80 kWh oder 400km-600km.
          Zuletzt geändert von Roland81; 17.05.2019, 18:36.

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            #20
            Können wir Vll weg von der E-Auto-Grundsatzdiskussion und zurück zur PV?

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              #21
              2 Leerrohre zum HV führen...der WR mag die Wärme im Speicher nicht besonders...Kabelverluste DC sind auch geringer als bei AC.
              LAN Versorgung für den WR.

              Gute Beratung gibt es im photovoltaikforum

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                #22
                Zitat von Dipol Beitrag anzeigen
                Mit Alu-Knetlegierung im Kunststoffmantel ist die Verlegung wesentlich billiger und schwächt die Isolierung weniger. An Regenfallrohren angeschmiegte Verlegung außerhalb von WDVS ziehe ich vor.
                Eine von außen zugängige Leitung (Wartung/Reparatur), optisch clever angebracht, würde ich auf jeden Fall auch vorziehen
                Unser Blitzplaner hat sie uns nur nicht vorgeschlagen. Daher hab ich 2 Fragen:
                1. Könntest Du ein Produktbeispiel posten? Habe das Web nach "Alu-Knetlegierung im Kunststoffmantel" durchsucht und wenig brauchbares gefunden.
                2. Wenn ich das richtig verstanden habe: Die HVI Leitung hat ja die Eigenschaft, dass die eigentlich notwendigen Trennabstände (aufgrund der hohen Leitungsisolation) bei der Verlegung deutlich kleiner werden oder sogar vernachlässigt werden können. Hat die Knetlegierung im Kunststoffmantel dieselbe Eigenschaften oder müssen hier wieder die berechneten Trennabstände eingehalten werden?

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                  #23
                  Das einzige, was ich damals vorbereitet habe, sind zwei 50er Leerrohre vom Dachboden bis in den Keller.
                  Da kommen dann in den nächsten paar Wochen die DC Leitungen rein, (wenn denn die Module endlich mal Lieferbar sind).

                  Abgesehen davon gibt es bei mir keine weitere Vorbereitung. Lediglich ein Zählerplatz mehr wäre schön gewesen, dann hätte ich die WP über Kaskadenmessung gesondert erfassen können. Das geht bei mir dann leider erst, wenn die depperte EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch - und damit der Erzeugungszähler - endlich entfällt.
                  Zuletzt geändert von DerSeppel; 22.05.2019, 08:39.

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                    #24
                    Danke DerSeppel ! Wie viel kW hat Deine Anlage?

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                      #25
                      Zitat von maeckes Beitrag anzeigen
                      Danke DerSeppel ! Wie viel kW hat Deine Anlage?
                      16,3 kWp.
                      Auch wenn das eher eine Diskussion für das PV Forum ist, ich habe mich dazu entschieden das Dach voll zu machen. Aus wirtschaftlicher Sicht einfach sinnvoll.
                      Und da man nicht sagen kann ob nach erreichen der 52GW überhaupt noch gescheit gebaut und erweitert werden kann, haben wir entsprechen jetzt doch mehr Geld als geplant in die Hand genommen.

                      Wobei nicht "voll Voll". Wir installieren eine Ost-West Anlage. Wobei West eher Süd-West ist. Daher wird das SW Dach Randvoll und das (N)O-Dach nur voll.
                      Da würde vermutlich noch mind. 10 Module mehr drauf gehen, aber es ist eben doch Nord-Ost und auch das Budget ist ja am Ende vom Tag doch endlich.
                      Zuletzt geändert von DerSeppel; 22.05.2019, 08:59.

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                        #26
                        Zitat von DerSeppel Beitrag anzeigen
                        16,3 kWp.
                        Auch wenn das eher eine Diskussion für das PV Forum ist, ich habe mich dazu entschieden das Dach voll zu machen. Aus wirtschaftlicher Sicht einfach sinnvoll.
                        Dazu wäre nur kurz anzumerken, dass aufgrund einer EU-Richtlinie von Ende 2018, die bis Mitte 2020 zwingend ins deutsche Recht umgesetzt werden muss, die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch für Anlagen über 10kWp (und kleiner 30kWp) unter Umständen wegfallen wird. Was die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen weiter steigern wird. Bin gespannt, ob unsere Politiker die möglichen Schlupflöcher der EU-Richtlinie nutzen werden.

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                          #27
                          Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
                          Dazu wäre nur kurz anzumerken, dass aufgrund einer EU-Richtlinie von Ende 2018, die bis Mitte 2020 zwingend ins deutsche Recht umgesetzt werden muss, die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch für Anlagen über 10kWp (und kleiner 30kWp) unter Umständen wegfallen wird. Was die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen weiter steigern wird. Bin gespannt, ob unsere Politiker die möglichen Schlupflöcher der EU-Richtlinie nutzen werden.
                          Genau, daher ja meine Hoffnung, dass ich dann auch den Erzeugungszähler wieder loswerden kann.

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                            #28
                            Könnt ihr mir das erläutern?

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                              #29
                              Ist recht einfach erklärt:

                              Bei Anlagen größer 10kWp musst für jede kWh welche du mit deiner PV erzeugst und dann selbst verbrauchst 6,405ct an den "Übertragungsnetzbetreiber" zahlen.
                              Obwohl Du eigentlich nur deine eigenen Leitung nutzt.
                              Um diese Wert zu bestimmen, brauchst du eine Zähler welcher misst wieviel kWh deine PV-Erzeugt hat.
                              Die Differenz zwischen Eingespeisten und Erzeugtem Strom, ergibt den Eigenverbrauch.

                              Durch den Wegfall würdest Du eben einen Zählerplatz sparen, und die Anlage ist schneller im rentablen Bereich.

                              Grüße

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                                #30
                                Hi,

                                erstmal eine Referenz auf den Inhalt der Richtlinie..

                                https://eur-lex.europa.eu/legal-cont...L:2018:328:TOC

                                Aus diesen Gründen sollten die Mitgliedstaaten auf von Eigenversorgern am selben Ort produzierte und verbrauchte erneuerbare Elektrizität grundsätzlich keine Umlagen und Abgaben erheben. Damit die finanzielle Tragfähigkeit von Förderregelungen für erneuerbare Energie durch diesen Anreiz nicht beeinträchtigt wird, kann seine Anwendung auf kleine Anlagen mit einer Stromerzeugungskapazität bis 30 kW beschränkt werden. Wenn sie ihre Förderregelungen effizient zum Einsatz bringen und zu ihren Förderregelungen diskriminierungsfrei und effektiv Zugang besteht, sollten die Mitgliedstaaten Eigenversorgern im Bereich erneuerbare Elektrizität für die von dieser verbrauchten Elektrizität in bestimmten Fällen Umlagen und Abgaben auferlegen können. Die Mitgliedstaaten sollten bis zu der Höhe, die notwendig ist, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit entsprechender Projekte sicherzustellen, teilweise Befreiungen von Umlagen, Abgaben, oder eine Kombination aus beidem und Förderung gewähren dürfen.
                                1. Der markierte Text ist eine Öffnungsklausel der Richtlinie, die Dtl. theoretisch ermöglich an der EEG-Umlage für den Eigenverbrauch festzuhalten, da die Anlagen durch die Einspeisvergütung effizient gefördert werden. Das heißt, wenn es blöd läuft, ändert sich nix an der EEG-Umlage auf EV und den dafür notwendigen Zähler.

                                2. Nach aktueller Gesetzeslage sind auch Anlagen unter 10kWp EEG-Umlagepflichtig, wenn diese aus der Förderung herausfallen. Klingt komisch, ist aber so. Das sollte jetzt aber durch die EU-Richtlinie behoben sein. Sogar für Anlagen unter 30kWp. Das heißt, nach Ablauf der Förderung nach 20 Jahren brauchen Anlagen unter 30kWp definitiv keinen Erzeugungszähler.

                                3. Deutschland muss diese Richtlinie innerhalb von 18 Monaten nach der Veröffentlichung im AMtsblatt (21.12.2018) ins nationale Recht umsetzen. Das heißt, die EEG-Umlage sollte für Anlagen bis 30kWp bis spätestens 21.6.2020 fallen, falls überhaupt. 30kWp ist die zwingende Untergrenze. Theoretisch darf diese auch höher sein. Bei dem aktuellen Rechtslage in Deutschland würden sich 40kWp geradezu anbieten. Leider ist unseren Politikern zuzutrauen, dass sich da nix ändert

                                Grüße Nika
                                Zuletzt geändert von gnika7; 23.05.2019, 09:01.

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