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    #31
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    Ist recht einfach erklärt:

    Bei Anlagen größer 10kWp musst für jede kWh welche du mit deiner PV erzeugst und dann selbst verbrauchst 6,405ct an den "Übertragungsnetzbetreiber" zahlen.
    Obwohl Du eigentlich nur deine eigenen Leitung nutzt.
    Um diese Wert zu bestimmen, brauchst du eine Zähler welcher misst wieviel kWh deine PV-Erzeugt hat.
    Die Differenz zwischen Eingespeisten und Erzeugtem Strom, ergibt den Eigenverbrauch.

    Durch den Wegfall würdest Du eben einen Zählerplatz sparen, und die Anlage ist schneller im rentablen Bereich.

    Grüße
    Stimmt nicht ganz. Es ist eine reduzierte EEG-Umlage zu zahlen.
    Die EEG-Umlage beträgt derzeit tatsächlich 6,405ct. Die reduzierte Umlage beträgt 40% also 0,4*6,405 = 2,5ct.
    Zur Erhebung der 2,5ct, kann man natürlich nicht deinem Wechselrichter und deinen warheitsgemäßen Angaben vertrauen, sonder man fordert den Einbau eines geeichten Zählers, wie oben beschrieben.
    Den Zähler zahlst du natürlich selbst, wenn irgendwann als "intelligente Messeinrichtung" ausgeführt sogar bis zu 130€/a.

    Mit der Nutzung irgendwelcher Leitungen hat das übrigens auch nichts zu tun. Die EEG-Umlage ist kein echtes "Netzentgelt". Der Versorgungsnetzbetreiber (nicht der Übertragungsnetzbetreiber) ist lediglich mit der Erhebung der Umlage beauftragt.

    In der Praxis ist es so, dass der VNB dir die EEG-Vergütung bezahlt, und je nach Anlagengröße die EEG-Umlage einbehält/verrechnet/einzieht.

    Der finanzielle Nachteil dessen ist aber recht schnell ausgeglichen. Man sollte nur eben keine 10,x kWh Anlage bauen. Aber ab > 12kWp ist man wieder besser gestellt.

    Mehr Infos gibt es in der Photovoltaikstudie der HTW Berlin

    Jetzt aber Back-To-Topic.
    Zuletzt geändert von DerSeppel; 24.05.2019, 07:29.

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      #32
      Weil das Thema gerade so schon passiert möchte ich auch noch eine Frage stellen

      ​​​​​Ich hab bei mir am Grundstück einen Schuppen stehen auf dem ich irgendwann nächstes Jahr eine PV Anlage setzen will (hab schon nach gemessen 10kwp bekomme ich noch drauf Kabellänge bis zum Wechselrichter ca 25-30m)

      Da ich die nötigen Kabel schon heuer legen will frage ich mich was ich alles benötige so grob habe ich gedacht
      - cat7 für Netzwerk am Wechselrichter
      - knx (schadet nie)
      - 5x?mm² (hier bin ich ein wenig ratlos, habe auch im netz wenig zur Auslegung gefunden)
      ​​​​​

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        #33
        Wechselrichter kommt in den Schuppen? Dann schau doch mal in die Bedienungsanleitung wie der Wechselrichter Abgesichert wird.

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          #34
          Meinst du die Brandgefahr? hab schon ein paar mal gesehen wie so etwas ähnlich installiert wurde z.B. bei einem Sägewerk im Dorf (zwar alles ein wenig größer aber das Prinzip solltw doch gleich sein)

          Könnte natürlich auch den WR bei mir im Keller unterbringen, aber dann habe ich natürlich mehr Verluste

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            #35
            Die Brandgefahr sehe ich hier jetzt nicht sonderlich hoch an. Da ist es relativ egal wo der WR sitzt.

            Einen kleinen Vorteil hat er WR im Haus, die Abwärme wird in der thermischen Hülle erzeugt, und spart damit minimal Heizkosten.

            Ausserdem dürfe der thermische Stess etwas geringer sein, da die Temperatur im Keller relativ konstant ist, im Gegensatz zum Schuppen.

            Verluste sollten egal ob die Gleichspannung vom SG oder die AC vom WR nahezu gleich sein


            In Zeiten der hohen Einspeißevergütungen wurde in so einem Fall der Einspeisezähler im Schuppen montiert, damit waren die Verluste “egal“ weil ja Netzseitig

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              #36
              Klartext90
              Meintest du mich?
              Ich meinte die Absicherung im WE und aus der kannst du den Leitungsquerschnitt ableiten. Unter Berücksichtigung von Leitungslänge und Verlegeart.

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                #37
                Zitat von ph115 Beitrag anzeigen
                1. Könntest Du ein Produktbeispiel posten? Habe das Web nach "Alu-Knetlegierung im Kunststoffmantel" durchsucht und wenig brauchbares gefunden.
                2. Wenn ich das richtig verstanden habe: Die HVI Leitung hat ja die Eigenschaft, dass die eigentlich notwendigen Trennabstände (aufgrund der hohen Leitungsisolation) bei der Verlegung deutlich kleiner werden oder sogar vernachlässigt werden können. Hat die Knetlegierung im Kunststoffmantel dieselbe Eigenschaften oder müssen hier wieder die berechneten Trennabstände eingehalten werden?
                Zu 1: So schwer sind isolierte Leiter aus Alu, Alu-Knetlegierung und St/tZn doch nicht zu finden:

                a) DEHN: Art.-Nr. 840118 RD 8 ALMGSI WE KM R100M
                b) OBO-Bettermann: Art.Nr. 5021332
                c) Pröpster: Art.-Nr. 100 123

                Zu 2: HVI- und CUI-Leitungen bestehen aus hochvernetzem PE, das 3-fach besser isoliert als PVC. Damit sind galvanische Überschläge weitgehend ausgeschlossen, nicht jedoch induktive Blitzstromeinkopplungen insbesondere bei Parallelverlegung zu Elektroleitungen. Außerdem ist zu beachten, dass zur Vermeidung von Gleitüberschlägen sog. Endverschlüsse installiert werden müssen.

                Die Verlegung von Blitzableiterdraht bekommen auch gelernte Dachdecker und Klempner als Eisenbieger hin, in deren Ausbildung nicht mal das ohmsche Gesetz vorkam, die sich aber trotzdem im Blitzschutzbau tummeln. Wenn es um die Berechnung von Trennungsabständen oder die Installation getrennter Fangstangen geht, sollte man sich an vom VDE oder VdB geprüfte Blitzschutzfachkräfte wenden. Selbst zertifizierte Solarteure (mit r!) sind - auch mit einem Konzessionseintrag bei einem VNB - ohne Zusatzausbildung keine Blitzschutzfachkräfte und denen sollte man nicht die Installation getrennter Fangeinrichtungen überlassen.

                Für die Vermeidung induktiver Einkopplungen gilt die gleiche Trennungsabstandsformel wie gegen galvanische Einkopplungen.

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