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  • starwarsfan
    antwortet
    Hi

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Bei sehr großen Anlagen kann man drüber reden
    Was ist denn für Dich "sehr gross"?

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  • saegefisch
    antwortet
    Das bezweifle ich. Gerade im Sommer ist das Auto schnell voll und die WP macht nur das bisschen warmwasser.

    Der Grenznutzen jeder weiteren kWh Akku sinkt tatsächlich rapide, aber die ersten 1-2kWh sind schon sehr relevant für eine spürbare höhere Reduzierung des netzbezugs. So kommt man rasch von ~30% in Richtung 60%. weil sonst bei jeder Wolke sofort das Netz zuspringt.

    pur betriebswirtschaftlich ist es aber leider tatsächlich fraglich. Leider selbst die 1kWh

    angesichts bidirektionalem laden bei E-Autos (ja, mir ist die Alterung bewusst) würde ich heute vielleicht einen kleineren Speicher kaufen, aber ohne mindestens einen kleinen Speicher würde ich mir persönlich keine PV kaufen. Für mich persönlich geht es dabei auch um mehr als Geld - zugegeben.

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  • Inselino
    antwortet
    Gerade mit WP und später mit E-Auto lohnt sich ein Speicher noch viel weniger, denn es bleibt oft gar kein Strom mehr für den Speicher übrig. Bei sehr großen Anlagen kann man drüber reden aber nicht bei solch kleinen wie bei dir.

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  • bluegaspode
    antwortet
    Danke für die Hinweise, habe ja noch nicht gekauft, die WP ist eher dran und ja auch ein Speicher

    Aber wichtig für alle die mitlesen und ähnliche Rechnungen aufmachen.

    Eigentlich warte ich auf Förderung und hoffe, dass in den nächsten 10 Jahren schon nochmal jemand auf die Idee kommt, dass dezentrale Speicherung dem Stromnetz hilft und gefördert wird.

    Oder halt die Batterien nochmal einen guten Schwung nach unten machen.

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  • Michael85
    antwortet
    Zudem ist der gesamt Wirkungsgrad nicht zu vergessen. Bei meinem System (SMA SBS 6.0 + LG Resu Prime 9,6) liegt dieser von Oktober bis heute bei 80% in Summe. Bei 20% Verlust müsste dann auch mit 2000kWh weniger Einspeisung gerechnet werden.

    Die Entscheidung muss wohl jeder für selbst treffen.

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von bluegaspode Beitrag anzeigen
    Ja - rechnerisch wäre bei mir der 7.7 kWh Speicher der sinnvollste Invest.
    Aus meiner Sicht ist keiner der Speicher ein sinnvolles Invest, wie immer noch in den meisten Fällen. Ich betone an dieser Stelle erneut, dass ich unter einem sinnvollen Invest rein auf die finanzielle Komponente schaue. Wer sich dadurch wohler, sicherer und autarker fühlt darf diesem Gefühl natürlich auch einen Preis geben, wie eben bei jeder Komfortentscheidung. Mir geht es nur ums finanzielle.

    1. Die Amortisationszeit liegt über den Herstellergarantien zur Laufzeit. Die sind in der Regel bei 10 Jahren.
    2. Die Einsparung ist falsch kalkuliert. Durch das Speichern in die Batterie verliert man 7,5ct Einspeisevergütung und zahlst noch Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch Da gehen also nochmal grob 6,5ct Steuern weg. Am Ende ist deine tatsächliche Ersparnis pro kWh nicht 0,4€ sondern nur 0,26€ pro kWh.
    Bei den angegebenen 1600 kWh gespartem Netzbezug bist du also lediglich bei 416€ Ersparnis pro Jahr und damit bei einer Amortisationszeit von 14,7 Jahren. Das ist wirklich nicht mehr schön.

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  • Michael85
    antwortet
    Also mir ging es im Grunde auch etwas darum, ein Gefühl dafür zu bekommen wie der Speicher sich im Täglichen verhält.
    Kostet ja nix, die Daten sind eh da. Und in der Visu hatte ich so für den echten Speicher auch schon alles vorbereitet

    Bei SMA kann man die Statistiken auch runterladen (SHM nötig) und im Auslegungstool von SMA nutzen. Dann wird dort auch berechnet wie viele Speicherzyklen im Jahr erreichbar sind.

    Im neuen Jahr kann ich sagen ob die Daten nahe dran gekommen sind, oder halt nicht.

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  • bluegaspode
    antwortet
    Ja - rechnerisch wäre bei mir der 7.7 kWh Speicher der sinnvollste Invest. Es ist auch nur eine 6,75kWp Anlage. Mit 5kWh Speicher wäre es im Grunde genauso gut.
    PVSol rechnet ja auch minutengenau - die sind relativ gut einerseits in der Berechnung des Ertrags als auch haben sie ja realistische Lastprofile (die sich auch ändern, je nachdem, ob man mit Wärmepumpe und/oder eAuto rechnet).

    So krass kann man statistisch vermutlich gar nicht abweichen, dass bei einer individuellen Berechnung komplett was anderes rauskommen würde.

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  • ur63
    antwortet
    Zitat von bluegaspode Beitrag anzeigen
    Und dann in Excel eine Tagesgenaue und dann Minutengenaue Tabelle erstellt.

    Bildschirm­foto 2023-04-24 um 22.43.09.png
    Wenn ich das richtig deute, dann hast du eine BYD und dein "Sweet Spot" liegt bei der 7,7 kWh Version, basierend auf den Daten für 2022?
    Nahe an dem, was PVSol mir für meinen artifiziellen Fall ausgespuckt hat...!

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  • bluegaspode
    antwortet
    Mal alternativer Weg:
    Ich habe im Datenarchiv die Zählerstände von Erzeugung, Netzbezug, Einspeisung.

    Exportiert.

    Und dann in Excel eine Tagesgenaue und dann Minutengenaue Tabelle erstellt.

    Bildschirm­foto 2023-04-24 um 22.43.09.png

    Quasi immer immer bei Netzeinspeisung die Batterieexceltabellenspalte "aufgeladen" und bei Netzbezug geschaut, ob ich die Batterie auch wieder entladen kann.
    Max Batteriekapazität in einem Feld einstellbar.

    Die Tabelle ist natürlich überschlägig. Aber im LBS Baustein kann die ganze Zeit ein doofer Fehler sein.
    Speichern von Daten im Archiv ist deutlich robuster und man kann in Ruhe nach Abschluss des Jahres seine Simulation mit Echtdaten machen und beliebig an den Formeln schrauben.

    Spoiler: die Umstellung auf Minutengenaue Berechnung hat nicht wirklich eine große Änderung gebracht. Die überschlägige Taggenaue Berechnung war voll ausreichend.

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  • Michael85
    antwortet
    Durchaus, es ist gerade in den Wintermonaten schön gewesen zu sehen wie man über Tag kommt, bzw. halt nicht

    Meine Tendenz ging zu einem 15kWh Speicher. Da ich aber „günstig“ an einen 9,6kWh Speicher von LG kommen konnte, habe ich diesen genommen. Eventuell wird der noch einmal erweitert. Gerade im Februar „fehlten“ die kWh um die zugekauften kWh vorher einspeichern zu können.

    Man bekommt aber schon ein Gefühl dafür.

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  • Inventor
    antwortet
    Hat dir der LBS für die Auswahl der Speichergröße geholfen?

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  • Michael85
    antwortet
    Ich gebe zu, die Hilfe hätte ich natürlich auch mal ausfüllen können...

    [e#10 =Zählerstand eingespeiste kWh] = Hier den Ausgang E3 über iKo verbinden
    [e#11 =Zählerstand entnommene kWh] = Hier den Ausgang E4 über iKo verbinden
    [e#12 =Ladestand kWh] = Hier den Ausgang E2 über iKo verbinden

    [e#15 =Ladestand kWh setzen] = Hier kann ein Ladestand manuell z.B. 70% angezogen werden
    [e#16 =Wert E15 übernehmen] = Ein Trigger an diesem Eingang übernimmt dann die 70% als Ladezustand
    [e#17 =kWh eingespeist setzen] = Hier kann ein Wert vorgegeben werden
    [e#18 =Wert E17 übernehmen] = Ein Trigger an diesem Eingang übernimmt den Wert
    [e#19 =kWh entnommen setzen] = Hier kann ein Wert vorgegeben werden
    [e#20 =Wert E19 übernehmen] = Ein Trigger an diesem Eingang übernimmt den Wert

    Ich habe den Baustein selbst nicht mehr in Betrieb, da ein echter Speicher im Betrieb ist

    Falls was nicht passt ( so aus dem Gedächtnis geschrieben), einfach noch einmal melden. ​

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  • Inventor
    antwortet
    Hallo,

    vielen Dank für den zur Verfügung gestellten LBS, aber wäre es möglich die Eingänge E10 bis E20 zu erläutern?
    Ist für mich grade nicht selbst erklären.​


    Gruß
    Timo

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  • DaPumuckl
    antwortet
    vielen Dank.
    Da hätte ich selber auch darauf kommen können.
    Ich werde den Baustein jetzt probieren und geben nochmal Rückmeldung, falls mir was auffällt.

    Gruß
    Johann

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