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Constaled Spots in alte Decke einbauen

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    Constaled Spots in alte Decke einbauen

    Hallo zusammen,

    ich möchte im Zuge unserer Renovierung des Dachgeschosses die bisherige Deckenbeleuchtung (230 V Kabelauslass in der Mitte des Raumes) durch Spots (24 V LED Spots) ersetzten.

    Ich habe mir einen Constaled Spot zum testen und ausprobieren bestellt und diesen wie auf dem Bild gezeigt in die Decke testweise eingebaut.
    Der Abstand zu den Holzbrettern, welche die Grenze zum Dachboden bilden (darüber liegt noch eine Dämmschicht) beträgt 14 cm. An manchen Stellen ist dies niedriger aufgrund von tragenden Balken (wie die obere Kante im Bild).

    - Wie sieht es bezüglich der Position des Spots aus? Gibt es Probleme durch die direkt neben dem Loch befindliche Lattung der Rigipsdecke?
    - Muss ich mir um Staub (oder Reste von Wespennestern) Gedanken machen, welche sich ggf. noch im Hohlraum befinden (auch wenn die Zündtemperatur von solchen Materialien wohl über 200° C liegt)?
    - Auf den Spots wird eine kritische Gehäusetemperatur von 69° C angegeben. Wird diese beim Betrieb überschritten oder ist dies eine Art Maximalwert? Der Chip selbst kann ja bis zu 120° C (oder sogar 150° C?) warm werden. Ist das eine Betriebstemperatur oder geht er damit schon in die Knie?
    - Würdet ihr zum Verklemmen der Spots eine schmale Abzweigdose verwenden oder einfach so mit Wago Klemmen im Hohlraum verbinden?

    Ich weiß, viele Fragen. Trotzdem schon mal Danke für eure Antworten.


    IMG_1549.jpg



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    #2
    Hallo Burnie,

    ich habe mir kürzlich ähnliche Fragen gestellt. Ich habe auch alte Gipsdecken (die aber durch neue ersetzt werden) unter Holzbackendecke mit Blindboden aus Lehmschüttung. Zum Schutz der geplanten ConstaLED-Spots werde ich Kaiser ThermoX-LED-Einbaugehäuse nehmen. Die sind zwar nicht billig, aber genau für den Anwendungszweck und schützen vor Dreck von oben. Eine Anfrage bei Kaiser ergab, dass ich mit diesem Gehäuse etwa 50 mm von den Deckenbalken wegbleiben soll. Vielleicht hilft dir die Information weiter.

    Grüße

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      #3
      Der Spot wird nicht wärmer als 69°

      So wie gezeigt ist das völlig unkritisch. Die thermisch bessere Lösung ist es, auf Dosen zu verzichten. Der Wärmestau in der Dose ist vermutlich nicht kritisch, aber wenn man die Spots so wie hier frei belüftet montieren kann würde ich das immer bevorzugen. Niedrigere LED-Temperatur bedeutet längere Lebensdauer.

      Kleine Dosen für die Klemmen wäre nicht schlecht, aber zwingend ist das wegen der SELV-Versorgungsspannung nicht.
      Zuletzt geändert von 6ast; 13.07.2020, 09:10.
      Viele Grüße, Volker

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        #4
        Wenn Du noch ein wenig in der Decke forschen und messen kannst, dann würde ich versuchen das Spotraster so auszurichten, das Du a) nicht so dicht oder direkt dran an die Traglatten kommst und b) nicht unter einen der Deckenbalken. So halbwegs gerade mit gleichen Abständen sollte das doch mal gebaut worden sein. So alt schaut das alles noch nicht aus.

        Bei mir ist das alles in Metallunterkonstruktion aber das Prinzip ist das gleiche, Verklemmung der NYM und Anschlusslitzen habe ich da auch nur mit Wagos gemacht (221 bzw 224). An einigen Stellen sind es mehr als zwei NYM, das alles in eine Klemmendose und dann durch das Loch bringen kann auch anstrengend sein.
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        "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
        Albert Einstein

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          #5
          Ich denke, für die Abführung der Temperatur ist es besser, die Spots offen in der Decke zu lassen. Nur da bei mir dieser alte Blindboden drin ist, kann es sein, dass immer mal irgendein Dreck auf die Spots fällt. Zudem sind die Einbaugehäuse dicht, was die Zugluft in der Decke verhindert.

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            #6
            Vielen Dank für eure Antworten!

            Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
            Wenn Du noch ein wenig in der Decke forschen und messen kannst, dann würde ich versuchen das Spotraster so auszurichten, das Du a) nicht so dicht oder direkt dran an die Traglatten kommst und b) nicht unter einen der Deckenbalken. So halbwegs gerade mit gleichen Abständen sollte das doch mal gebaut worden sein. So alt schaut das alles noch nicht aus.

            Bei mir ist das alles in Metallunterkonstruktion aber das Prinzip ist das gleiche, Verklemmung der NYM und Anschlusslitzen habe ich da auch nur mit Wagos gemacht (221 bzw 224). An einigen Stellen sind es mehr als zwei NYM, das alles in eine Klemmendose und dann durch das Loch bringen kann auch anstrengend sein.
            Ja, da hätte ich in diesem Fall etwas besser arbeiten können. An einer anderen Stelle hab ich sogar ein paar mm von der Holzlatte ausgesägt.
            Worin besteht hier genau das Problem? Ist das einfach noch mal eine zusätzlicher Sicherheitsabstand wegen eventueller Brandgefahr oder damit kein Wärmestau entsteht? Zumindest von 3 Seiten kann die Luft ja den Kühlkörper umströmen. Kontakt mit der Latte entsteht eigentlich keiner. Dazwischen ist ja noch die Spothalterung, welche natürlich auch was von der Wärme aufnimmt, aber lange nicht so heiß wird, wie die Leuchte selbst.

            Apropos Brandgefahr: Wegen einer möglichen Brandgefahr braucht man sich hier keine Gedanken machen, oder? Die LED gibt wahrscheinlich den Geist auf, bevor irgendein Material in der näheren Umgebung zünden kann. Die Maßnahmen richten sich daher vor allem um die Gewährleistung einer möglichst langen Lebensdauer der LED, korrekt?

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              #7
              Na das mit dem, was stirbt am schnellsten muss nicht immer unkritisch sein. In einem Kurzschlussfehlerfall kann auch einfach im Chip was kaputt sein und damit Lampe dunkel, aber dadurch dann ein Kurzschluss entstehen und dieser wiederum kann zu glühenden Anschlusslitzen führen, was dann zu tropfender Isolierung führen kann und das dann auch schnell zu brennendem Holzlatten. Daher wenn Lattung in der Nähe die Leitungen auch so unter die Decke stopfen, dass das alles schön übern Gips bleibt.

              Glühende Litzen wurden im Forum schon mal getestet.
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                #8
                Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                Na das mit dem, was stirbt am schnellsten muss nicht immer unkritisch sein. In einem Kurzschlussfehlerfall kann auch einfach im Chip was kaputt sein und damit Lampe dunkel, aber dadurch dann ein Kurzschluss entstehen und dieser wiederum kann zu glühenden Anschlusslitzen führen, was dann zu tropfender Isolierung führen kann und das dann auch schnell zu brennendem Holzlatten. Daher wenn Lattung in der Nähe die Leitungen auch so unter die Decke stopfen, dass das alles schön übern Gips bleibt.

                Glühende Litzen wurden im Forum schon mal getestet.
                Ausgehend vom beschriebenen "worst case": Die tropfende Isolierung würde ja in meinem Fall (vorausgesetzt alles wird in Abzweigdosen verklemmt) nur die dünnen Adern vom Spot selbst betreffen, oder? Innerhalb der Abzweigdosen besteht ja ein Schutz und die weiterführenden Kabel sind alle deutlich dicker (1,5 Ölflex) und besser isoliert.
                Wenn ich es so richtig verstanden habe: Könnte man die Adern des Spots noch zusätzlich isolieren (so wie es ja bei einigen anderen Spots standardmäßig vorhanden ist) oder ist dies nicht zielführend?

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                  #9
                  Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
                  Der Spot wird nicht wärmer als 69°

                  So wie gezeigt ist das völlig unkritisch. Die thermisch bessere Lösung ist es, auf Dosen zu verzichten. Der Wärmestau in der Dose ist vermutlich nicht kritisch, aber wenn man die Spots so wie hier frei belüftet montieren kann würde ich das immer bevorzugen. Niedrigere LED-Temperatur bedeutet längere Lebensdauer.

                  Kleine Dosen für die Klemmen wäre nicht schlecht, aber zwingend ist das wegen der SELV-Versorgungsspannung nicht.
                  Wie sieht es bezüglich der Lebensdauer und Dimmen aus. Wenn ich es richtig verstehe wird ja per PWM gedimmt, so dass die Spots permanent an- und ausgeschaltet werden. Gehe ich richtig in der Annahme, dass der über die Zeit integrierte Strom bei 50% Dimmung deutlich über den 50% liegt, da beim Ein- und Ausschalten Spitzen entstehen. Im Beispiel des Constaled Spots TW mit 8W wären es ja bei voller Last ca. 330 mA, bei 50% gedimmt aber dann mehr als die Hälfte also mehr als 170 mA, oder?

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                    #10
                    Worst case ist halt mal extrem von mir notiert. Würde das aber auch nicht überbewerten.

                    Ich frage mich aber immer warum man da mit spezialisiertem Ölflex hantieren will, sind das alle bewegliche Konstruktionen? Haust die alle raus wenn da mal andere Leuchten ran sollen?

                    Lebensdauer ist wahrscheinlich primär von der thermischen Gesamtsituation als von der Anzahl Schaltzyklen durch PWM-Dimmung abhängig. Mit der Bauweise der abgehangenen Decke bist wahrscheinlich schon deutlich besser unterwegs als andere die mit kleinen Halox-Dosen in der Betondecke sich ein Spotraster ins Haus bauen. Da lass ich aber den hier im Forum vertretenen E-Ingenieuren den Raum für eine qualifizierte Aussage.

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                      #11
                      Zitat von Burnie80 Beitrag anzeigen
                      Gehe ich richtig in der Annahme, dass der über die Zeit integrierte Strom bei 50% Dimmung deutlich über den 50% liegt, da beim Ein- und Ausschalten Spitzen entstehen.
                      Die Version 31346 mit 8W hat nur sehr kurzzeitige Einschaltspitzen, das ist für den Effektivwert vernachlässigbar.
                      Und außerdem ist die 8W-Version thermisch so dimensioniert, daß du auch beide Kanäle dauerhaft mit 100% betreiben kannst.

                      Meßwerte der Stromaufnahme bei 50%, 100mV entspricht 100mA

                      lunatone_1kHz_50pro.PNG
                      Zuletzt geändert von 6ast; 14.07.2020, 10:30.
                      Viele Grüße, Volker

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