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Tester gesucht: Zennio CX33 (3,3"-Touchpanel) – Gerät behalten, Erfahrungsbericht hier im Forum

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    #16
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Könntet Ihr die nächste Aktion bitte nach Mitternacht herum starten, so dass Nachmenschen auch eine Chance haben?
    Das sollte machbar sein 😆

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      #17
      und vielleicht 3 Wochen früher, hab grad eins bei Euch gekauft...

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        #18
        .

        Kommentar


          #19
          Das CX33 ist inzwischen angekommen und für meine Bedürfnisse erstprogrammiert. Der erste Eindruck: Das Display reagiert zügig und stellt Inhalte scharf dar. Die kleinen Schaltflächen und einige Grenzen bei der Gestaltung fallen aber schon beim Einrichten auf.

          Das Gerät wurde mir im Rahmen der Testaktion von Voltus und Zennio kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich darf es nach dem Test behalten.
          Link Voltus: https://www.voltus.de/zennio-zvicx33...-3-3-zoll.html


          Auspacken
          Zum Lieferumfang gehören neben dem Display, die Metall-Montageplatte und die Secure Keys. Für den CX33 ist ein passender Schalterrahmen im 70 mm Maß notwendig. Die großen Brüder (CX40 und CX50) benötigen diese logischer weise nicht. Auch der über die USB-Schnittstelle anschließbare optionale CO₂-Sensor ist nicht enthalten. Das Panel macht beim Auspacken einen hochwertigen Eindruck. Die Front gefällt mir und das Gerät wirkt angenehm kompakt. Eine mechanische Diebstahlsicherung habe ich am Gerät nicht gefunden​.
          PXL_20261017_095251844.jpg

          Vom Taster zum Display
          ​Ich teste das CX33 im Wohn-Ess-Koch-Bereich. Bisher war dort ein GVS-Waltz-Taster im Einsatz (ohne Display). Das liegt daran, dass wir erst in diesem Jahr eingezogen sind. Eingebaut habe ich das Display in einen Gira-Flächenschalter-Rahmen, die wir im ganzen Haus verwenden.
          ​ PXL_20261022_182615392.jpg
          Hinweis: Der weiße Lichtpunkt unten im Rahmen stammt vom Näherungssensor und ist nur auf dem Foto sichtbar.

          Für die Spannungsversorgung reicht die rot-schwarze Busklemme. Beim ersten Einschalten lief bereits ein Demoprogramm, indem alle Funktionen gezeigt werden.

          Was das Panel noch so mitbringt

          Das CX33 bringt einiges mit. Für mich zählt aber vor allem, ob sich die häufig genutzten Funktionen gut bedienen lassen. Die wichtigsten technischen Daten vorweg:
          ​
          Merkmal Technische Daten laut Unterlagen
          Display und Bedienung 3,3 Zoll, kapazitiv, 480 × 480 Pixel; bis zu 54 Steuerungen auf 9 Seiten mit jeweils bis zu 6 Bedienfeldern
          Versorgung KNX TP, 21–31 V DC; maximal 37,1 mA bei 29 V, rund 1,08 W
          Sensorik und Regelung Temperatur, Näherung ; 2 Thermostate; kein eingebauter Feuchtesensor
          Anschlüsse und Erweiterung 4 Analog-/Digitaleingänge; CO₂ optional am rückseitigen USB-Anschluss
          Einbau 70,8 × 70,4 × 33,7 mm; IP20; ZACHOLD3 enthalten, Rahmen separat
          ​
          An den Eingängen lassen sich laut Bedienungsanleitung potenzialfreie Taster oder Kontakte, geeignete Temperaturfühler (Zennio oder NTC) und unterstützte Zennio-Bewegungsmelder anschließen. Ob hier auch ein anderer Bewegungsmelder funktioniert, kann ich nicht beurteilen. Einen internen Feuchtesensor besitzen erst die größeren CX40 und CX50.

          Einrichten direkt in der ETS

          Die Parametrierung erfolgt direkt in ETS und die Programmierung geht sehr schnell. Eine zusätzliche DCA-App ist dafür nicht nötig. Die optionale Zennio-Parameter-Copier-App dient zum Übertragen vorhandener Einstellungen und Gruppenadresszuordnungen zwischen Geräten, nicht zum Gestalten der Oberfläche.

          Die verschiedenen Steuerungen für Licht, Jalousie, etc. werden zunächst als Funktionen eingerichtet und anschließend den Grid-Feldern einer Seite zugeordnet. Dadurch lässt sich die Seitenaufteilung ändern, ohne die jeweilige Funktion neu anzulegen. Eine Steuerung kann auch auf mehreren Seiten verwendet werden. Dabei bleibt es dieselbe Funktion mit denselben Kommunikationsobjekten.
          Screenshot 2026-10-22 203916.png

          Für den Seitenaufbau stehen neun Bedienseiten mit jeweils bis zu sechs Feldern zur Verfügung, insgesamt also bis zu 54 Steuerungen. Das normale Raster besteht aus drei Zeilen und zwei Spalten. Das Seitenmenü hat dagegen ein 3×3-Raster.

          Mit der automatischen Seitenanordnung wird der Platz abhängig von der Belegung aufgeteilt. Bei drei Steuerungen stehen beispielsweise zwei nebeneinander, während die dritte darunter die gesamte Breite einnimmt. Das sieht man weiter unten auf dem Bild der Jalousiesteuerung.

          Die Wochenzeitschaltuhr kann man mit Ein-/Auszeit und ausgewählten Wochentagen einrichten. Der Timer sendet einen 1-Bit-Wert oder eine parametrierte Szene.

          Funktionen wie Nachrichten-Pop-ups, „Bitte nicht stören“ und „Zimmer reinigen“ deuten auf den starken Fokus im Hoteleinsatz hin.​

          Viele Symbole mit begrenzter Farbe
          Zur Auswahl stehen 214 allgemeine Symbole und 21 Tastensymbole, jeweils zusätzlich die Option „kein Symbol“.

          Bei den Farben ist die Auswahl deutlich kleiner: acht feste Farben plus die Standardfarbe des hellen oder dunklen Designs. Eine eigene Farbe lässt sich in der Applikation nicht festlegen.

          ​ Screenshot 2026-10-22 201726.png

          Scharfes Bild
          Das Display reagiert bei meiner bisherigen Nutzung zügig und stellt die Inhalte scharf dar. Auch im hellen Design wirkt die Ausleuchtung gleichmäßig.​
          PXL_20261022_182740496.jpg

          Bedienung mit kleinen Buttons
          ​Im vorgesehenen Jalousie-Bedienelement vermisse ich einen zweiten Schieberegler für den Lamellenwinkel. Der Slider verstellt lediglich die Behanghöhe. Die Lamellen lassen sich nur über die Pfeiltasten mit Stopp-/Schritttelegrammen fein verstellen. Diese Buttons finde ich auf den 3,3 Zoll allerdings klein.
          PXL_20261022_182632607.jpg PXL_20261022_182624207.jpg

          Der RGB(W)-Farbwähler zeigt eine kleine Leiste mit den zuletzt ausgewählten Farben. Das ist eine Historie mit vier Einträgen, keine frei belegbare Favoritenliste. Wer bestimmte Lichtfarben dauerhaft abrufen möchte, sollte sich deshalb zusätzlich Szenen erstellen.
          ​ ​ PXL_20261017_100527698.jpg

          Standby und Aufwecken
          ​Beim Bildschirmschoner hätte ich gern mehr Möglickeiten. Angezeigt wird die Uhrzeit, dazu lassen sich Datum und Temperatur einblenden. Für die Temperatur kann auch ein externer KNX-Wert verwendet werden. Andere Messwerte oder frei zusammengestellte Anzeigen sind dort nicht vorgesehen.
          Der Näherungssensor erkennt meine Hand ab ungefähr zehn Zentimetern Abstand. Eine Einstellung für Reichweite oder Empfindlichkeit habe ich nicht gefunden. Er lässt sich ein- und ausschalten. Zusätzlich gibt es ein Kommunikationsobjekt, über das eine externe Erkennung auslösen kann.

          Mehrsprachigkeit und Einstellungsseite

          ​Es lassen sich insgesamt fünf Sprachen hinterlegen. Die eigenen Beschriftungen muss man für die jeweilige Sprache selbst übersetzen. Im Einstellungsmenü konnte ich durch die Sprachen wechseln. Eine eindeutige Anzeige, welche Sprache gerade gewählt ist, gibt es nicht und müsste man sich mit einer Textanzeige selber bauen​.
          PXL_20261017_095939997.jpg
          ​Einzelne Einstellungen lassen sich nach Bedarf ausblenden. Die Einstellungsseite bleibt allerdings auf die vorgesehenen Systemfunktionen beschränkt. Zusätzliche eigene Steuerungen kann man dort nicht unterbringen​

          Fazit
          Insgesamt gefällt mir das CX33 und ich würde es auch empfehlen. Es reagiert schnell, das Bild ist scharf und die Einrichtung direkt in ETS hat bei mir gut funktioniert. Besonders praktisch finde ich, dass es in mein vorhandenes Schalterprogramm passt und nur die KNX-Busversorgung braucht.
          ​
          Bei der Bedienung gibt es aber noch Luft nach oben. Die kleinen Pfeiltasten sind teilweise fummelig. Gerade bei den Jalousien hätte ich mir einen zweiten Schieberegler für die Lamellen gewünscht. Auch beim Bildschirmschoner und den Iconfarben ist die Auswahl ziemlich eingeschränkt.

          Die vielen möglichen Funktionen würde ich deshalb nicht zum Hauptargument machen. Auf dem kleinen Display muss man schon überlegen, was man wirklich unterbringt und noch bequem bedienen kann. Für unseren Wohn-Ess-Koch-Bereich finde ich das CX33 trotzdem eine gute Ergänzung. ​​​​​
          Angehängte Dateien
          Zuletzt geändert von r4id; Heute, 07:00.

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