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GIRA 207400 Wetterstation Plus KNX - Probleme mit dem Windalarm

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    GIRA 207400 Wetterstation Plus KNX - Probleme mit dem Windalarm

    Ich bin KNX-Anfänger (privater Anwender). Licht / Rollo bzw. Jalousie Auf- Ab, d.h. Standard klappt schon ganz gut. Ein für mich unlösbares Problem ist der Windalarm in Verbindung mit der Gira 207400 Plus Wetterstation. Wenn ich den Windalarm aktiviere und das Kommunikationsobjekt mit dem MDT-Jalousieaktor in der Gruppe verknüpfe, dann löst der Windalarm nach einiger Zeit immer aus (auch bei Windstille und hoher Ansprechschwelle in der Wetterstation) -> Jalousien fahren nach oben und sind dann gesperrt.
    Was mache ich falsch ?
    Vielen Dank für Eure Rückmeldung
    Gruß Rainer

    #2
    Windwert zyklisch senden fehlt.
    Viel Erfolg Florian

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      #3
      Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
      Windwert Windalarm zyklisch senden fehlt.
      Mfg Micha
      Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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        #4
        Oder im Aktor die Überwachung des Windalarms abschalten.

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          #5
          Ich erlaube mir mal diese Überwachung für den TE näher zu erklären.

          Bei einer zyklischen Überwachung wird überprüft, ob der KNX Teilnehmer der die sicherheitsrelevante Information (z.B. Windalarm) liefert, noch einsatzfähig ist, also funktioniert. Im Fall eines Windalarmes ist das die Wetterstation. Die könnte ja z.B. durch Hagel oder Überspannung unbemerkt kaputt gehen und könnte dann, im Falle eines Alarmes (Windalarm), nichts mehr senden. Schaden wäre möglich.

          Um so einen unbemerkten Ausfall vorzubeugen, kann man bei Aktoren (z.B. Jalousieaktoren) eine zyklische Überwachung aktivieren und in der Regel auch diverse Parameter einstellen (die Überwachungszeit, was soll passieren wenn das Überwachungstelegramm ausbleibt?).

          Auf dem KNX herrscht nur eine begrenzte Übertragungsrate von 9600 Baud = ca. 36 Telegramme/Sekunde. Da Telegramme unterschiedlich lang sind, ist das nur ein geschätzter Mittelwert als Anhaltspunkt, um sich die effektive Geschwindigkeit einigermaßen vorstellen zu können.

          Bei einer so geringen Übertragungsrate kann bei hoher Buslast schon auch mal ein Telegramm "untergehen" und nicht ankommen. Um so ein wichtiges Telegramm wie Windalarm möglichst sicher ankommen zu lassen, sagt man als Faustregel das der Sender (die Wetterstation) das Telegramm 2,5 bis 3 mal öfter senden soll, als der Empfänger (der Aktor) darauf wartet. So ist gewährleistet, dass wenn mal wirklich ein Telegramm nicht ankommt, dann dann 2. Telegramm durchkommt.

          In der Praxis bedeutet das:

          Wenn der Aktor eine Überwachungszeit von z.B. 12h eingestellt hat, dann sollte die Wetterstation den Windalarm alle 4h senden.

          Überwachungszeit bedeutet:

          Der Aktor "wartet" 12h ob den ein Telegramm Windalarm kommt. Ist kein Windalarm aktiv kommt eine "0".
          Da die Wetterstation alle 4h den Status des Windalarmes sendet, ist alles OK, der Aktor wartet erneut.

          Sollte aber innerhalb von der eingestellten Überwachungszeit kein Telegramm Windalarm kommen (egal ob "0" oder "1"), DANN schaut der Aktor in seine Parameter rein und führt das aus, was dort eingestellt ist (in der Regel Jalousien hochfahren = sturmsicher). Der Ausfall der Wetterstation wird nicht lange unbemerkt bleiben.

          Wie lang die gewünschte Überwachungszeit eingestellt wird, ist persönliches Sicherheitsempfinden. Je kürzer, desto mehr Buslast und umgekehrt.

          Ich hoffe das hilft dem TE weiter







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            #6
            Es hat funktioniert und ich habe es durch Eure Erklärungen auch verstanden.
            Millionenfachen Dank !
            Gruß
            Rainer

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