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Was die Entsorgung/Aufbereitung von Fahrzeugakkus betrifft, glaub ich derzeit absolut keinem, der mir was "von gelöst/kein Problem" erzählen möchte - so einem Schnösel würd ich gerne die Nase in die brennenden Schutthaufen in Afrika stecken, wo unsere "qualifizierte Entsorgung" für E-Schrott hauptsächlich stattfindet, denn es steht zu Vermuten, dass man dieses "Problem" sich für später aufhebt.
Das Zeug ist viel zu wertvoll für die von Dir angedeutete "Reise nach Afrika". Google mal wie viele Konzerne das Recycling und die Aufbereitung als neues Milliarden Geschäftsmodell sehen.
Das Recycling von Fahrzeugen wird insgesamt deutlich einfacher, da bei einem e-Auto praktisch nichts mit Verbrennungsrückständen und Ölen verseucht ist und weniger verschiedene Teile eingesetzt werden.
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du, der ÖPNV ist nicht ganz so schlecht ..
ABER: Ein Verbrenner-Auto braucht keiner, insbesondere nicht auf dem Land wo mehr als genug Platz für eine eigene PV-Anlage ist und die zum Pendeln ..:
Gehst du davon aus, dass jeder auf dem Lande ein eigenes Haus hat und eine eigene PV Anlage hat bzw. erstellen könnte ?. Auch auf dem Lande gibt es Mieter ohne eigene Infrastruktur.
Ich kann sehr gut auf eine Kreuzfahrt verzichten und auch auf Flugreisen, aber nicht auf mein (Verbrenner-)Auto, um vernünftig meinen Arbeitsplatz zu erreichen, zumindest noch nicht.
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du, der ÖPNV ist nicht ganz so schlecht mit 1.25h Zeit statt 20m mit dem Auto.
ABER: Ein Verbrenner-Auto braucht keiner, insbesondere nicht auf dem Land wo mehr als genug Platz für eine eigene PV-Anlage ist und die zum Pendeln tatsächlich benötigte Reichweite von den E-Autos am Markt längst abgebildet werden kann. Woran es jedoch fehlt, sind vernünftige Preise und ein Gebrauchtwagenmarkt.
Es ist allerdings der Umwelt bzw. dem Klima in keiner Weise geholfen, wenn man einen "noch guten" Diesel durch ein neues E-Auto ersetzt.
Wer vor der Frage steht, "welches Auto wird's als nächstes", für den muss eigentlich klipp und klar sein es wird kein Verbrenner sein. Leider halten sich die Gerüchte und Vorurteile zu E-Autos insbesondere in Deutschland jedoch sehr hartnäckig. Was das Auto angeht, so setzt bei uns Deutschen einfach das Gehirn aus
Außerdem ist der Komfort eines mit selbst produziertem Strom in der Garage betankten Fahrzeuges einfach genial.
Derzeit vielleicht - wie lange es dauern wird, bis der Staat notwendige Maßnahmen zur Kompensation seiner Mrd-schweren Steuerausfälle ergreift, kann man mutmaßen.
Der urbane Mensch sieht dahingehend aktual noch in die Röhre - seine Mietskaserne hat oft nichtmal einen festen Stellplatz, geschweige denn eine Lademöglichkeit u. das "kostenlos" an den öffentlichen Ladensäulen ist auch nur Anfixwerbung ohne Dauer.
Was die Entsorgung/Aufbereitung von Fahrzeugakkus betrifft, glaub ich derzeit absolut keinem, der mir was "von gelöst/kein Problem" erzählen möchte - so einem Schnösel würd ich gerne die Nase in die brennenden Schutthaufen in Afrika stecken, wo unsere "qualifizierte Entsorgung" für E-Schrott hauptsächlich stattfindet, denn es steht zu Vermuten, dass man dieses "Problem" sich für später aufhebt.
Wenn ich hier und heute zum Ikea fahre, zum Bäcker, zum Kaufland, zum innerstädtischen Parkplatz, dann sind dort Ladesäulen. Wer Diesel/Benziner fährt, der nimmt gar nicht wahr, was bereits alles realisiert wurde. Vor 5 Jahren musste man noch Pioniergeist haben, um elektrisch zu fahren. Heute ist es in städtischen Regionen ziemlich unkompliziert geworden, elektrisch zu fahren. Das ist kein experimentelles Zukunftsprojekt mehr.
Sehr wahre Worte.
Auch die deutsche Autoindustrie sieht das so. Ich war persönlich von Porsche zur Taycan Vorstellung am Abend des ersten Messetages eingeladen und habe den Termin gerne wahrgenommen.
Der gesamte Volkswagen Konzern wird keine Verbrennungsmotoren weiterentwickeln. Mercedes ebenfalls nicht.
Warum hat Volkswagen nicht früher Elektromobilität investiert? Werdet ihr jetzt gezwungen? (Verschwörungstheoretiker lieben diese Themen). Klare Antwort: Wir haben erst ab 2030 einen industriellen Batteriezellpreis von 200,-€/KwH prognostiziert. Dieser wurde aber bereits jetzt erreicht. Akkus waren einfach nicht wirtschaftlich in Fahrzeugen einsetzbar.
Die Industrialisierung der neuen Technologien hat gerade eingesetzt. In 5 Jahren werden wir die 4-fache Energiedichte in Akkus haben. Dann wird kurzstrecken fliegen mit Akkus wirtschaftlich.
Und das ist erst der Anfang. Spätestens dann wird kein Mensch mehr auf eine andere Form der Energiespeicherung setzen.
Keine andere Technologie bietet dieses Entwicklungspotential. Die Menge an Energie, die in Benzin oder Wasserstoff gespeichert werden kann, ist begrenzt.
Ladeinfrastruktur ist nun wirklich überhaupt kein Problem. Man kommt überall hin und längere Wartezeiten gibt es auch nicht. Außerdem ist der Komfort eines mit selbst produziertem Strom in der Garage betankten Fahrzeuges einfach genial.
Und um auf das eigentliche Thema kurz wieder aufzugreifen. Ich finde toll was bluegaspode da macht und alle anderen die sich an so etwas beteildigen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass so viele Menschen auf der Welt und das was wir tun, keine Auswirkung auf unsere Umwelt, auf unsere Lebensgrundlage, hat. Deswegen brauchen wir ein Wandel, wie der allerdings stattzufinden hat, kann ich nicht beurteilen. Was ich denke ist, dass der Wandel etwas Zeit braucht und jeder einen kleinen Beitrag leisten kann, wobei ich aber auch Politik, Industrie und Wirtschaft in der Hauptverantwortung sehe. Es wir immer "ein dafür" und "ein dagegen" geben...
nur als imaginäres Beispiel - keinen Sinn machen, statt einem Windrad zum Testen gleich tausende zu bauen um hinterher festzustellen
Falls sich das auf die Elektroauto-Diskussion bezieht:
Als Fahrer eines Diesel oder Benziners hat man oft gar nicht mitbekommen (mich eingeschlossen), was bereits an Elektrofahrzeugen auf den Straßen unterwegs ist. Inzwischen werden monatlich 5.000 reine Elektrofahrzeuge zugelassen, das sind 1.6% aller Neuzulassungen. Dazu kommen Plugin-Hybride in ähnliche Größenordnung.
Alle Beteiligten - Hersteller wie Infrastrukturbetreiber und Nutzer - haben ihre Erfahrungen gesammelt. Was nun auf den Markt kommt ist ja schon die zweite Generation Elektrofahrzeuge. Vorher gab's - weitgehend unter dem Radar des Normalfahrers - bereits für etliche Jahre eine Fahrzeuggeneration mit Elektroantrieb in "normalen" Fahrzeugen (e-Golf, Hyundai IONIQ Elektro, Kia e-Soul, Smart electric drive) neben BMW i3, Nissan Leaf usw.
Wenn ich hier und heute zum Ikea fahre, zum Bäcker, zum Kaufland, zum innerstädtischen Parkplatz, dann sind dort Ladesäulen. Wer Diesel/Benziner fährt, der nimmt gar nicht wahr, was bereits alles realisiert wurde. Vor 5 Jahren musste man noch Pioniergeist haben, um elektrisch zu fahren. Heute ist es in städtischen Regionen ziemlich unkompliziert geworden, elektrisch zu fahren. Das ist kein experimentelles Zukunftsprojekt mehr.
Moin zusammen, also die Japaner setzen anscheinend volles Rohr auf Brennstoffzelle, kann so gefährlich also nicht sein. Meine auch mal ein Bericht gelesen zu haben wo steht, dass Brennstoffzelle sicherer ist, grade weil das "Knallgas" so flüchtig ist und deshalb nicht so schnell ein Explosionsgefährdendes Gemisch bilden kann. Gruß
Kleiner Nachtrag, Vergleich zu Benzin und Wasserstoff:
Das sehe ich nicht. Woher nimmst Du die Aussage "Volles Rohr"?
Es gibt Initiativen in Beide Richtungen. Wasserstoff hat sicher seine Berechtigung für die Speicherung von Überproduktionen, ist jedoch von den Systemkosten, der Convenience und der Effizienz dem Akku unterlegen.
Der Vergleich von Benzin und Wasserstoff ist von der Linde AG. Bitte nimm mal selbst eine Beurteilung der Quelle vor.
Wasserstoff ist trügerisch... die Benzinlache unter dem Auto siehst du sofort, und die Dämpfe riecht man. Das Knallgas bemerkt man erst, wenn es zu spät ist.
Moin zusammen, also die Japaner setzen anscheinend volles Rohr auf Brennstoffzelle, kann so gefährlich also nicht sein. Meine auch mal ein Bericht gelesen zu haben wo steht, dass Brennstoffzelle sicherer ist, grade weil das "Knallgas" so flüchtig ist und deshalb nicht so schnell ein Explosionsgefährdendes Gemisch bilden kann. Gruß
Kleiner Nachtrag, Vergleich zu Benzin und Wasserstoff:
Die Betonung oben lag auf "Größenordnung". Was passiert, wenn man ohne Plan, ohne überlegtem Konzept und mit unzureichendem Projektmanagment einfach losläuft, sieht man am BER.
Ja, Visionen sind absolut notwendig, ohne das macht mein Beruf keinen Sinn und auch keinen Spaß. Ich teste permanent Neues aus und gehe auch viele unübliche Wege dabei, und es darf dabei auch mal was schiefgehen. Aber die Rückschläge müssen auch kalkulierbar sein und dürfen nicht überproportionale Auswirkungen haben, sonst ist das schnell das Ende eines "Projektes" oder gar einer Firma. Wir wollen doch alle eine nachhaltige Lösung für ein komplexes Thema - es würde - nur als imaginäres Beispiel - keinen Sinn machen, statt einem Windrad zum Testen gleich tausende zu bauen um hinterher festzustellen, dass deren Wirkungsgrad und damit die Gesamtbilanz so schlecht ist, dass man alle wieder rückbauen muss.
Ich sehe im Moment leider mehr Aktionismus als ein Konzept, und das geht in der Regel schief und kostet viel Geld des Steuerzahlers, der heute schon gut belastet ist. Und damit meine ich nicht den Einzelnen, der aktiv etwas für den Umweltschutz tun möchte (was ich als "Landei" ausdrücklich unterstütze), sondern das ganzheitliche Planungskonzept unserer Volksvertreter.
concept : Ich habe kein Problem damit, meine Meinung zu vertreten und dafür als out-of-the-mainstream "Schläge" einzustecken. Deswegen ändere ich meine Meinung zu gewissen Dingen nicht, wenn man mich argumentativ nicht vom Gegenteil überzeugen kann (und das passiert durchaus). Trotzdem Danke für den "Support".
Top! Das ist auch meine Priorität, unnötige Fahrten einfach zu vermeiden. Kundenbesuche per Webkonferenz beispielsweise, funktioniert für meine Ingenieurdienstleistungen verblüffend gut.
Dann ist das ja zum Glück weniger ein Punkt um den ich mich sorgen muss. Mein beisheriger KfZ-Konsum mit maximal 3.500 EUR alle 6 Jahre schafft da sicher noch einige Zeit die Situation weiter zu beobachten. Bis dahin halt primär zu Fuss / Fahrrad / BC100.
Der Stefan denkt auch, dass wenn jeder Deutsche eine Stunde länger am Tag kocht oder eine weitere Herdplatte einschaltet, würde das Netz ausfallen.....
Jungs, wie wär's, wenn ihr nicht so unqualifiziert auf dreamy1 rumhacken würdet? Er ist fast der einzige, der meiner Meinung nach hier intelligente Argumente liefert... aber klar passt Euch Klima-Jünger und eFuzzi's nicht ins eigene Weltbild, dann haut man drauf...
Alle Befürworter der „Wir sollten weiterhin Öl verbrennen, weil wir es genau so sauber hinbekommen“ Thesen, sei gesagt, dass dies nicht funktionieren wird, denn man verbrennt immer noch prähistorische Rohstoffe
Doch doch, wir sollten das schon verbrennen, weil sonst machen es die Chinesen!
(kleiner Scherz mit etwas Wahrheitsgehalt zwischendurch)
Man glaubt es fast nicht, aber die Spitzenpolitiker sind hochintelligent und können den Spitzen der Wirtschaft auch in inhaltlichen Diskussionen locker Paroli bieten.
Ohhh ja, ganz bestimmt! Sind ganz grosse Leuchten alles wie wir das tagtäglich sehen können...
Es ist bei solchen Größenordnungen wie einer Energiewende ratsam, möglichst ohne Try & Error auszukommen. Nicht Klavier spielen zu können, kostet nunmal nix
Die Welt ist schon eine komische geworden.
Unternehmer haben dem Staat bis 1914 Fregatten und Kreuzer für den Aufbau der Kaiserlichen Marien geschenkt. Kommunisten wollten mit dem Staat nicht zu tun haben.Heute wollen die Unternehmer nichts mit dem Staat zu tun haben.
Was hat die Eisenbahn den Steuerzahler gekostet?
Was hat das Telefonnetz den Steuerzahler gekostet?
Alles Infrastruktur, die noch heute genutzt wird und damals nicht rentabel/ wirtschaftlich war. Aber es war eine Vision.
und zum Klavier... der der Spielen kann, hat entweder ein überdurchschnittliches Einkommen oder Erfolg beim anderen Geschlecht... Beides Vorteile, die mach auch in € ausdrücken kann.
Göran, es gibt ja inzwischen seit 2013 die Praxiserfahrung mit Renault Zoe, BMW i3 usw. Mit dem Nissan Leaf sogar seit 2010. Die Akku-Alterung ist im Alltagsbetrieb geringer als auf Basis der Herstellergarantien befürchtet (BMW Akkugarantie: 8 Jahre / 100tkm). Wobei Renault ja lange ein reines Mietakku-Modell hatte, um dem Kunden diese Sorge zu nehmen.
Wo man am ehesten Beeinträchigung der Lebensdauer befürchtet sind nach meinem Verständnis DC-Schnellladungen mit sehr hohem Strom, da sind ja je nach Fahrzeug inzwischen Ladeleistungen von 50kW bis deutlich über 100kW möglich. In diesem Sinne will man bei ohnehin langer Standzeit also gerne langsamer an AC laden, wobei extrem niedriger Ladestrom dann wiederum vom Wirkungsgrad ineffizient wäre. Die 11kW AC (3 x 16A) scheinen ein guter Kompromiss zu sein.
Akku misshandeln: Mein Plugin-Hybrid (A3 e-tron) ist ein ehemaliger Vorführwagen, der ein Jahr lang mit leerem Akku rumstand. Diese Misshandlung des Akkus merkt man schon, der hat gegenüber Neuzustand ca. 10% Batteriekapazität verloren.
Die Herstellergarantie auf den Akku variiert. VW gibt auf den neuen ID3 eine Akkugarantie von 8 Jahren bzw. 160tkm, bei meinem alten Audi (Markteinführung 2014) galt schon dasselbe.
Gibt bestimmt noch andere oder bessere Quellen. Die Elektroauto-Fans würden jetzt vermutlich auf Extremfälle wie die skandinavischen Tesla-Taxis mit 1 Mio Kilometer verweisen, aber das erfasst die zeitliche Alterung (Jahre der Nutzung) nicht.
wenn die Auto-Akkus im Smartgrid als Pufferspeicher benutzt werden sollen
Momentan ist das Thema eher Theorie. Das bidirektionale Laden ist im europäischen Ladestandard (Typ 2) noch nicht vorgesehen. Die Japaner mit CHAdeMo-Standard können das wohl theoretisch.
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