iGude,
die Vorgabe 2 LS pro Phase kommt aus der aktuellen DIN18015.
Diese Norm ist eine (Kann) Norm und muss zwischen den Partnern ausgemacht sein.
Die verbindliche DIN-VDE0100-530 (531.3.2) gibt es die Forderung nach dem maximal 0,3 Fachen des Bemessungsfehlerstroms.
Demnach bei 30mA wären es 9mA.
Die von Roman erwähnten 3,5 sind faktisch nicht ganz korrekt da sie das minimal maximale sind gemäß 0702 ohne Heizelement für Elektrogeräte gelten. Diese sind für die Betrachtung nicht heranzuziehen, da man noch etliche Sachen mit berücksichtigen kann.
Zudem ist die keine „sicherheits Norm“ sondern eher eine „perfomance Norm“.
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Keine Ankündigung bisher.
RCD Typ F - Stand der Dinge
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Die Norm fordert die 3,5mA, mehr nicht. Daraus hat Hager dann gestrickt das bei mehr als 6 B16A und 3,5mA zulässigen Ableitstrom eine Anlage Fehlerhaft sein könnte, obwohl alles zulässig ist nach Norm. Diese Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich eintritt (Was man ja messen könnte).. ist soooo unwahrscheinlich, dass ich dies für Geldmacherei von Hager halte. Klar es kann vorkommen, aber wie schlimm ist es? Dann macht man halt bei dem EINEN Kunden mit dem Waschsalong lauter RCBO rein und ist immer noch fein raus und muss damit nicht den Umsatz von Hager ankurbeln.
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Diese 6 LS pro FI finden sich erstaunlich oft in allen möglichen Quellen, begründet mit maximal 3,5 mA zulässigem Ableitstrom pro Kreis.
Was fordert die Norm denn nun wirklich? Oder ist das nur eine Empfehlung (von dem auch immer, mit welchem Interesse auch immer) und keine Vorschrift? Ich habe leider keinen Zugriff auf die Normen.
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Nix da,
du bist ITler, du bekommst 5 Tage Handy und Computer verbot.
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Ich geh ja schon in die Ecke. Bin ja kein Eli ich darf sowieso nix sagen. Sorry
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Mensch Marco,
jetzt gibt es Leute die extra zu den Großen Hersteller auf Schulung gehen um die aktuellsten Argumente zu erhalten „mehr“ zu verkaufen und du nimmst die Illusion.
Wenigstens wurde extra dafür ein 5 Monate alter Thread ausgekramt.
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Das ist Quatsch. Bitte belegenZitat von Seppl1507 Beitrag anzeigenNach neuster Bauart darfst du nur noch 6 LSS hinter einem 4-poligen FI machen.
Da ist wieder jemand auf das Hager Geschwätz reingefallen
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Hey. Nach neuster Bauart darfst du nur noch 6 LSS hinter einem 4-poligen FI machen. Deswegen macht es Sinn 12x 1TE breite FI/LS zu nehmen.Zitat von Hubertus81 Beitrag anzeigenIch dachte mir halt im Keller ist die UV eh größer da brauchste dann nicht die teureren 1TE RCBOs nehmen. In den Wohnung UV ist Platz eher ein Thema da machen die 1TE RCBO vorallem Sinn... Nur bei der Standardgröße B16 Typ A spare ich da nur nen paar Euro ggü den 1TE Version, und bei Typ F zahle ich mehr als das doppelte... Da kann ich dann auch direkt alles 1TE machen...
Vermutlich werden 1TE RCBOs langfristig Standard werden sprich öfter verkauft und werden entsprechend günstiger sein.
Wenn ich klassisch von ein RCD mit 8 LSS ausgehe kann ich pro 12TE 8 Stromkreise absichern. Wenn ich nun auf RCBOs gehe in 2TE habe ich nicht nur einen Aufpreis ich kann auch nur noch 6 Stromkreise absichern, also weniger als vorher. Daher dürften für viele die 1TE RCBOs dann interessanter sein..
Für die einfachere Verdrahtung kannst neuerdings zu DSX301C von ABB greifen. Typ A ist schon da. Typ F folgt.
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Da kann ich Dir nicht wirklich was zu sagen. Die Denkweise eines Selbstständigen, der dieses grundsätzlich anderen verkauft, ist eine andere; als wenn man es selbst für sich baut.Zitat von ;n2023534reine Platz und Geldfrage ist oder würdest das anders sehen?
Es bringt mir nichts, wenn die Großhändler hierum überwiegend Hager oder ABB vermarkten und somit das ganze Produktspektrum vorhalten; Siemens hingegen mit grundlegenden Geräten dort vertreten und sämtliches Zubehör Bestellware ist.
Mir bezahlt es kein Kunde, wenn ich dann im Internet recherchiere, wo ich die restlichen Dinge beziehen kann; dort vermutlich erst ein Kundenkonto für mich anlegen muss, um dann bei der Erstbestellung via Vorkasse fünf Tage auf die Dinge warten muss, bis da das Geld erst mal eingetrudelt ist und das dann versandt wird.
Hier werden die Dinge aus dem Angebot in einen Auftrag überführt, das System ermittelt den günstigsten Großhändler, die Bestellmengen werden definiert und via Schnittstelle direkt beim Großhändler ins System eingespielt.
Dauert rund 10 Mausklicks - oder in Summe zwei Minuten, in denen ich die komplette Verteilung mit sämtlichen Komponenten mitunter über tausende Euros bestellt habe. Grundsätzlich liegt das dann innerhalb der nächsten 24 Stunden bei mir. Das liefert dann auch nicht DPD oder ein anderer Paketzusteller, sondern kommt per Lieferfahrzeug des Großhändlers.
Wenn der Kunde das natürlich haben möchte, dann dauert das bei mir natürlich was länger. Da Zeit auch grundsätzlich „Geld“ bedeutet, wird das dann entsprechend teurer.
Gleichwertig sind Hager, ABB und Siemens technisch sowieso; bleibt nur die Diskussion offen, ob die Verteilung nicht günstiger wird, wenn ich 1TE-Geräte verwende und der ganze Kasten dafür kleiner ausfällt. Wenn ich dafür alleine in der Beschaffung und in dem Warenfluss extrem Zeit einbüße, relativiert sich auch das schnell.
Wenn du das Ganze für Dich als Eigenprojekt siehst und du deine Zeit nicht rechnen musst, führt das zu ganz anderen Ergebnissen, als das was ich oben schreibe.
Daher bin ich dafür der falsche Ansprechpartner.
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Würdest du denn auf die 1TE oder 2TE Variante setzen/bevorzugen?Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigenAlso ich habe hier ausschließlich nur RCBOs oder RCDs vom Typ A im Sinne des Auslöseverhaltens des RCDs verbaut
Also ich setze in der Regel Siemens ein. Der 1TE RCBO B16 ist ca 37eus. Der B16 mit 2TE 30eus.
Bei anderen Ausführungen wie B10 betragen die Unterschiede auch mitunter nur ein paar Euro.
Ausnahme ist nur der Typ F.
Die 10kA Fähigkeit ist in der Regel ja eh nicht erforderlich im EFH sodass es bei 1TE vs 2TE im Grunde eine reine Platz und Geldfrage ist oder würdest das anders sehen?
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Also ich habe hier ausschließlich nur RCBOs oder RCDs vom Typ A im Sinne des Auslöseverhaltens des RCDs verbaut.
Insgesamt sind das irgendwo so 15 Stück. Trotz Freileitungsanschluss und hin und wieder einem Durchzünden des Überspannungsschutzes bei Gewitter (es trifft uns häufiger) hat trotzdem nie irgendwas ungewollt ausgelöst.
Die letzte Auslösung war, dass sich Wasser den Weg in die Ladebuchse vom Auto (Hybrid) gebahnt hat und das Fahrzeug lediglich über den Steckdosenadapter geladen wird. Da hat sich dann der RCD der Garage entschlossen, rechtzeitig abzuschalten.
Sonst löst da nichts aus. Ohne Grund zumindest - nie. Sonst war da etwas. Und wenn da was war, war das Ereignis ohnehin länger als 10ms anstehend.
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Man könnte vielleicht noch argumentieren dass diese Typ F Fis ja eine Kurzzeitverzögerung haben. Also Fehlauslösungen weniger Warscheinlich sind, zumindest in der Theorie..
Ergo man könnte sagen "ist halt nice to have für den Kühlschrank"
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Besser hätte man es nicht ausdrücken können.Zitat von Hubertus81 Beitrag anzeigenDanach wäre es reinster Dummenfang wenn Siemens und Co sagen "willste nicht besser unseren teureren Typ F Fi kaufen? Der ist viel besser geeignet für deine Spülmaschine" (bzw "willst du deinen Kunden nicht besser den Typ F installieren")
Hager gibt dazu extra für Installateure den „Hager Tipp“ heraus. Teilweise ist der hilfreich, andererseits legen die dort schon mal gerne das Vorschriftenwerk dahingehend aus, dass manch einer drauf reinfällt und damit argumentiert wird: „Hager hat das ja schließlich so geschrieben!“. Das kurbelt den Absatz an, denn wenn nur 10% der erreichten Installateure mit dieser Überzeugung loslaufen, wird mehr davon verkauft. Sowas einzusetzen, ist ja auch nicht schädlich. Daher wird ja durch solche Ratschläge keine Anlage schlechter, sondern einfach nur teurer; wegen einer Zusatzfunktion, die niemand benötigt.
Siemens hat es seinerzeit ja sogar geschafft, ihren Brandschutzschalter in das Normenwerk zu bringen. Am Ende hat das Kartellamt dazu wortwörtlich „den Stecker“ gezogen (https://bi-medien.de/fachzeitschrift...chalter-b11771).
Elektroanlagen plant man grundsätzlich nach dem Normenwerk, sämtlicher anderer Bauvorschriften und zusätzlich getroffenen Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.
Fest angeschlossene Geräte werden immer nach den Herstellervorgaben angeschlossen werden müssen.
Dort muss der Kunde vor der Errichtung die Daten dazu beistellen, damit die Auslegung des Stromkreises schon im Vorfeld getroffen werden kann.
Als Vergleich:
Du kauft ja auch keine Hochgeschwindigkeitsreifen für ein Auto mit dem Geschwindigkeitsindex „Y“ bis 300 Stundenkilometern; nur weil Michelin sagt, das ist besser - wenn dein Auto mit 120 PS eh nur maximal eine Höchstgeschwindigkeit von 200 fahren kann. Egal, wie lange und wie weit du den „Pin“ nach unten trittst…
Auch die Verwendung dieser Reifen ist absolut nicht schädlich und auch nicht verboten, sofern die restlichen Daten der Reifengröße passen.
Es bringt aber am Ende absolut keinen Mehrwert und keine zusätzliche Sicherheit, kostet lediglich unsinnig Geld…
Sei also sorgsam im Umgang mit solchen „Herstellerempfehlungen“. Deren Ziel ist in erster Linie den Umsatz zu steigern; und zwar auf deine Kosten.
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Ich habe mal nach günstigen Typ B RCDs geschaut. Der Chint 782001 NL210 scheint preislich ganz ok zu sein, kostet ungefähr das Doppelte wie der 5SV1316-3KK16. Kennt den RCD jemand, meines Wissens wird der auch bei der openWB verwendet.Zitat von Hubertus81 Beitrag anzeigen5SV1316-3KK16
Preis um die 70eus
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