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Ich werde jetzt mal die ganzen Messdaten eintippen und dann im Benory Thread einstellen. Da ist dann vom Opple auch ein CRI „Mess“wert dabei. Mal schauen ob das mit dem subjektivem Eindruck zusammenpasst. Am besten schaut man erst hinterher auf den Wert...
Wenn man das aber per Foto und (visuellem) Abgleich in der Software macht, muss man vor allem bei niedrigen Helligkeiten an der Tönung "justieren", bis die Farbtemperatur passt (wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe).
Vielleicht nochmal eine Ergänzung. Der Weißabgleich in der Software Lightroom ist nicht subjektiv. Wenn das Feld, das man als Referenz nimmt wirklich neutralgrau ist, wird auch das Ergebnis des Weißabgleichs immer reproduzierbar sein. Das Feld E4 der Farbreferenztafel erfüllt dieses sehr definiert und stellt mit 18% Grauwert noch eine gute Referenz für die Belichtung dar. Da wird also nichts subjektiv gemacht. Das Ergebnis ist objektiv Farbtemperatur und Tönung.
Ich habe im Workflow lediglich nochmal abschließend einen Quervergleich gemacht, um kleinste Abeeichungen zu vergleichmäßigen oder Fehler zu bemerken.
Die Farbtemperatur der Leuchtmittel kann schwanken und unabhängig davon kann das Leuchtmittel bei jeder Farbtemperatur einen Farbstich haben. Daher wäre eine 0 nur zu erwarten, wenn der Punkt genau auf der BBC liegt.
Das stimmt natürlich...jetzt erkenne ich auch meinen Denkfehler, danke für die Erläuterung!
Da ist ein Denkfehler drin. Die geringere Beleuchtungsstärke wird bei der Aufnahme ausgeglichen durch längere Belichtungszeit, deshalb bekommt der Sensor etwa die gleiche Menge an Photonen zur Auswertung.
Das habe ich ja nicht bezweifelt. In einem völlig abgedunkeltem Raum kann ein Fotografieren eine Farbkarte kein Ergebnis haben, egal wie lange belichtet wird. Die Frage ist, ab wieviel Lux spielt das keine Rolle mehr (Rauschen des CCD, interne Bildverarbeitung, Belichtungszeitunterschiede usw.). Die 7-10 lx wären ja schonmal ein Anhaltspunkt, dann können wir diese Effekte abhaken solange ausreichende Helligkeit vorhanden ist (und da wären wir bei 10% Dimmstufe sicher mehr als deutlich drüber).
Das würde ja meine Vermutung bestätigen, dass der CCD des Fotoapparates bei niedriger Beleuchtungsstärke irgendwann nicht mehr genau genug Farben auflösen kann - es muss ja irgendwann eine physikalische Grenze geben, wo das mit dem Rohformat und nachträglicher Bildkorrektur nicht mehr funktioniert (im Idealfall wäre diese Grenze eine bei 0 lx fotografierte Farbtafel - alles schwarz.
Da ist ein Denkfehler drin. Die geringere Beleuchtungsstärke wird bei der Aufnahme ausgeglichen durch längere Belichtungszeit, deshalb bekommt der Sensor etwa die gleiche Menge an Photonen zur Auswertung.
Wenn man das aber per Foto und (visuellem) Abgleich in der Software macht, muss man vor allem bei niedrigen Helligkeiten an der Tönung "justieren", bis die Farbtemperatur passt (wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe). Das passt irgendwie nicht. Das würde ja meine Vermutung bestätigen, dass der CCD des Fotoapparates bei niedriger Beleuchtungsstärke irgendwann nicht mehr genau genug Farben auflösen kann - es muss ja irgendwann eine physikalische Grenze geben, wo das mit dem Rohformat und nachträglicher Bildkorrektur nicht mehr funktioniert
Das stimmt so m.E. nicht. Der Grad wie man an der Tönung (entspricht dem Weg auf den Judd Linien) justiert hängt in den Bereichen wo wir uns hier bewegen nicht von der Beleuchtungsstärke ab. Bei den TW mit 100% sowieso nicht und bei den Festfarben Spots sind die unteren Luxwerte ohne Foto. Allerdings weniger wegen des CCD sondern wegen Restfremdlichteinfluß bei den dann sehr langen Belichtungszeiten. Die Kamera ist da meiner Meinung nach bei 7-10 lux noch nicht an der Grenze. Die D700 hat als Vollformatkamera mit nur 12MP recht große Pixel.
Dazu kommt: auch bei 100% Helligkeit steht da bei der 30398 und LR als Software eine Tönung von 8 bei 2900K. Das Leuchtmittel hat offiziell aber 2850K und ich verstehe es noch nicht - ich hätte jetzt vermutet, dass man bei dem visuellen Abgleich entweder auf 2850K referenziert und bekommt dann eine von 0 abweichende Tönung wenn das Leuchtmittel eben keine 2850K hat, oder man nimmt das Opple als Referenz (zeigt 2905K an), dann müsste bei LR und 2905K eine Tönung von 0 rauskommen.
Den Nominalwert des Leuchtmittels würde ich nicht nehmen, das kann undefiniert streuen. Die Diskussion ob man den Farbabgleich auf Graukarte oder Opple Messwert macht kann man führen. Wenn diese abweichen hat man aber zwischen den Bildern eine Farbveränderung.
Ich bin mir unsicher, ob wir die Größe "Tönung" als lichttechnische Größe zur qualitativen Bewertung überhaupt verwenden können/sollten. Da sollte dann jede Software das Gleiche darunter verstehen, auch das einzuordnen fällt mir schwer. Bei duv ist das halt knallhart festgelegt.
Das müssen wir sicher noch weiter verifizieren, aber das untere Diagramm zeigt ja m.E die gute Korrelation.
ich hätte jetzt vermutet, dass man bei dem visuellen Abgleich entweder auf 2850K referenziert und bekommt dann eine von 0 abweichende Tönung wenn das Leuchtmittel eben keine 2850K hat, oder man nimmt das Opple als Referenz (zeigt 2905K an), dann müsste bei LR und 2905K eine Tönung von 0 rauskommen.
Farbtemperatur und Tönung sind imCIE Farbraum nahezu orthogonal, d.h. entkoppelt. Die Farbtemperatur der Leuchtmittel kann schwanken und unabhängig davon kann das Leuchtmittel bei jeder Farbtemperatur einen Farbstich haben. Daher wäre eine 0 nur zu erwarten, wenn der Punkt genau auf der BBC liegt.
Zuletzt geändert von willisurf; 03.12.2020, 17:37.
ich versuche gerade, dass alles richtig einzuordnen:
Der Opple zeigt bei einem einfarbigen Leuchtmittel keine Veränderung bei der Farbtemperatur, wenn man die Helligkeit verändert. Das scheint also zu passen.
Wenn man das aber per Foto und (visuellem) Abgleich in der Software macht, muss man vor allem bei niedrigen Helligkeiten an der Tönung "justieren", bis die Farbtemperatur passt (wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe). Das passt irgendwie nicht. Das würde ja meine Vermutung bestätigen, dass der CCD des Fotoapparates bei niedriger Beleuchtungsstärke irgendwann nicht mehr genau genug Farben auflösen kann - es muss ja irgendwann eine physikalische Grenze geben, wo das mit dem Rohformat und nachträglicher Bildkorrektur nicht mehr funktioniert (im Idealfall wäre diese Grenze eine bei 0 lx fotografierte Farbtafel - alles schwarz. Aber ab wieviel lx kann der CCD dann alles korrekt darstellen, damit man später per Software die "echten" Farben sieht?).
Dazu kommt: auch bei 100% Helligkeit steht da bei der 30398 und LR als Software eine Tönung von 8 bei 2900K. Das Leuchtmittel hat offiziell aber 2850K und ich verstehe es noch nicht - ich hätte jetzt vermutet, dass man bei dem visuellen Abgleich entweder auf 2850K referenziert und bekommt dann eine von 0 abweichende Tönung wenn das Leuchtmittel eben keine 2850K hat, oder man nimmt das Opple als Referenz (zeigt 2905K an), dann müsste bei LR und 2905K eine Tönung von 0 rauskommen.
Verstehst Du meine Gedanken?
Ich bin mir unsicher, ob wir die Größe "Tönung" als lichttechnische Größe zur qualitativen Bewertung überhaupt verwenden können/sollten. Da sollte dann jede Software das Gleiche darunter verstehen, auch das einzuordnen fällt mir schwer. Bei duv ist das halt knallhart festgelegt.
Mal aktuell zwei weitere Auswertungen der Farbtemperaturmessung des Opple im Vergleich zu Lightroom Graukarte
(ganz rechts im Bild ist jeweils die Spalte mit den Opple Messergebnissen)
Sieht alles gar nicht so schlecht aus, Ihr könnt weiterbestellen
Auswertung eines Konstantfarbe Spot ConstaLED 30938 über dem Dimmwert 100% - 10%
Deutlich anderer Maßstab (!) und bei 10% kann schon der Restfremdlichteinfluß hinzugekommen sein Bildschirmfoto 2020-12-03 um 13.49.07.png
wir können eine Sammelbestellung organisieren, genügend Interessenten scheint es ja zu geben. Da ich das dann aber gewerblich bestellen muss stellt sich mir die Frage wie wir es mit der Gewährleistung machen? Der Aufwand für die Organisation der Bestellung hält sich ja in Grenzen und Kosten für Verpackung und Versand sind ja allen klar.
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