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  • concept
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    Da ich das dann aber gewerblich bestellen muss stellt sich mir die Frage wie wir es mit der Gewährleistung machen?

    ist mir egal bei einem teil für 30 piepen. wenns nicht (mehr) geht kommts in den müll. fertig.

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  • willisurf
    antwortet
    Danke für die Lorbeeren!

    Ich werde jetzt mal die ganzen Messdaten eintippen und dann im Benory Thread einstellen. Da ist dann vom Opple auch ein CRI „Mess“wert dabei. Mal schauen ob das mit dem subjektivem Eindruck zusammenpasst. Am besten schaut man erst hinterher auf den Wert...

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Wenn man das aber per Foto und (visuellem) Abgleich in der Software macht, muss man vor allem bei niedrigen Helligkeiten an der Tönung "justieren", bis die Farbtemperatur passt (wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe).
    Vielleicht nochmal eine Ergänzung. Der Weißabgleich in der Software Lightroom ist nicht subjektiv. Wenn das Feld, das man als Referenz nimmt wirklich neutralgrau ist, wird auch das Ergebnis des Weißabgleichs immer reproduzierbar sein. Das Feld E4 der Farbreferenztafel erfüllt dieses sehr definiert und stellt mit 18% Grauwert noch eine gute Referenz für die Belichtung dar. Da wird also nichts subjektiv gemacht. Das Ergebnis ist objektiv Farbtemperatur und Tönung.

    Ich habe im Workflow lediglich nochmal abschließend einen Quervergleich gemacht, um kleinste Abeeichungen zu vergleichmäßigen oder Fehler zu bemerken.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Klasse Arbeit, Bernhard! Gefällt mir sehr gut, wie du das aufgearbeitet hast!
    Da kann ich mich nur anschließen!

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Der Grad wie man an der Tönung (entspricht dem Weg auf den Judd Linien) justiert
    Danke Bernhard, das hat mir gefehlt was der Schieberegler "Tönung" letztendlich in der Software macht. Dann passt das.

    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Die Farbtemperatur der Leuchtmittel kann schwanken und unabhängig davon kann das Leuchtmittel bei jeder Farbtemperatur einen Farbstich haben. Daher wäre eine 0 nur zu erwarten, wenn der Punkt genau auf der BBC liegt.
    Das stimmt natürlich...jetzt erkenne ich auch meinen Denkfehler, danke für die Erläuterung!

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Da ist ein Denkfehler drin. Die geringere Beleuchtungsstärke wird bei der Aufnahme ausgeglichen durch längere Belichtungszeit, deshalb bekommt der Sensor etwa die gleiche Menge an Photonen zur Auswertung.
    Das habe ich ja nicht bezweifelt. In einem völlig abgedunkeltem Raum kann ein Fotografieren eine Farbkarte kein Ergebnis haben, egal wie lange belichtet wird. Die Frage ist, ab wieviel Lux spielt das keine Rolle mehr (Rauschen des CCD, interne Bildverarbeitung, Belichtungszeitunterschiede usw.). Die 7-10 lx wären ja schonmal ein Anhaltspunkt, dann können wir diese Effekte abhaken solange ausreichende Helligkeit vorhanden ist (und da wären wir bei 10% Dimmstufe sicher mehr als deutlich drüber).

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  • Gast1961
    antwortet
    Klasse Arbeit, Bernhard! Gefällt mir sehr gut, wie du das aufgearbeitet hast!

    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Das würde ja meine Vermutung bestätigen, dass der CCD des Fotoapparates bei niedriger Beleuchtungsstärke irgendwann nicht mehr genau genug Farben auflösen kann - es muss ja irgendwann eine physikalische Grenze geben, wo das mit dem Rohformat und nachträglicher Bildkorrektur nicht mehr funktioniert (im Idealfall wäre diese Grenze eine bei 0 lx fotografierte Farbtafel - alles schwarz.
    Da ist ein Denkfehler drin. Die geringere Beleuchtungsstärke wird bei der Aufnahme ausgeglichen durch längere Belichtungszeit, deshalb bekommt der Sensor etwa die gleiche Menge an Photonen zur Auswertung.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 03.12.2020, 18:26.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Wenn man das aber per Foto und (visuellem) Abgleich in der Software macht, muss man vor allem bei niedrigen Helligkeiten an der Tönung "justieren", bis die Farbtemperatur passt (wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe). Das passt irgendwie nicht. Das würde ja meine Vermutung bestätigen, dass der CCD des Fotoapparates bei niedriger Beleuchtungsstärke irgendwann nicht mehr genau genug Farben auflösen kann - es muss ja irgendwann eine physikalische Grenze geben, wo das mit dem Rohformat und nachträglicher Bildkorrektur nicht mehr funktioniert
    Das stimmt so m.E. nicht. Der Grad wie man an der Tönung (entspricht dem Weg auf den Judd Linien) justiert hängt in den Bereichen wo wir uns hier bewegen nicht von der Beleuchtungsstärke ab. Bei den TW mit 100% sowieso nicht und bei den Festfarben Spots sind die unteren Luxwerte ohne Foto. Allerdings weniger wegen des CCD sondern wegen Restfremdlichteinfluß bei den dann sehr langen Belichtungszeiten. Die Kamera ist da meiner Meinung nach bei 7-10 lux noch nicht an der Grenze. Die D700 hat als Vollformatkamera mit nur 12MP recht große Pixel.

    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Dazu kommt: auch bei 100% Helligkeit steht da bei der 30398 und LR als Software eine Tönung von 8 bei 2900K. Das Leuchtmittel hat offiziell aber 2850K und ich verstehe es noch nicht - ich hätte jetzt vermutet, dass man bei dem visuellen Abgleich entweder auf 2850K referenziert und bekommt dann eine von 0 abweichende Tönung wenn das Leuchtmittel eben keine 2850K hat, oder man nimmt das Opple als Referenz (zeigt 2905K an), dann müsste bei LR und 2905K eine Tönung von 0 rauskommen.
    Den Nominalwert des Leuchtmittels würde ich nicht nehmen, das kann undefiniert streuen. Die Diskussion ob man den Farbabgleich auf Graukarte oder Opple Messwert macht kann man führen. Wenn diese abweichen hat man aber zwischen den Bildern eine Farbveränderung.

    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Ich bin mir unsicher, ob wir die Größe "Tönung" als lichttechnische Größe zur qualitativen Bewertung überhaupt verwenden können/sollten. Da sollte dann jede Software das Gleiche darunter verstehen, auch das einzuordnen fällt mir schwer. Bei duv ist das halt knallhart festgelegt.
    Das müssen wir sicher noch weiter verifizieren, aber das untere Diagramm zeigt ja m.E die gute Korrelation.


    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    ich hätte jetzt vermutet, dass man bei dem visuellen Abgleich entweder auf 2850K referenziert und bekommt dann eine von 0 abweichende Tönung wenn das Leuchtmittel eben keine 2850K hat, oder man nimmt das Opple als Referenz (zeigt 2905K an), dann müsste bei LR und 2905K eine Tönung von 0 rauskommen.
    Farbtemperatur und Tönung sind imCIE Farbraum nahezu orthogonal, d.h. entkoppelt. Die Farbtemperatur der Leuchtmittel kann schwanken und unabhängig davon kann das Leuchtmittel bei jeder Farbtemperatur einen Farbstich haben. Daher wäre eine 0 nur zu erwarten, wenn der Punkt genau auf der BBC liegt.
    Zuletzt geändert von willisurf; 03.12.2020, 17:37.

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  • dreamy1
    antwortet
    Hallo Bernhard,

    ich versuche gerade, dass alles richtig einzuordnen:

    Der Opple zeigt bei einem einfarbigen Leuchtmittel keine Veränderung bei der Farbtemperatur, wenn man die Helligkeit verändert. Das scheint also zu passen.

    Wenn man das aber per Foto und (visuellem) Abgleich in der Software macht, muss man vor allem bei niedrigen Helligkeiten an der Tönung "justieren", bis die Farbtemperatur passt (wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe). Das passt irgendwie nicht. Das würde ja meine Vermutung bestätigen, dass der CCD des Fotoapparates bei niedriger Beleuchtungsstärke irgendwann nicht mehr genau genug Farben auflösen kann - es muss ja irgendwann eine physikalische Grenze geben, wo das mit dem Rohformat und nachträglicher Bildkorrektur nicht mehr funktioniert (im Idealfall wäre diese Grenze eine bei 0 lx fotografierte Farbtafel - alles schwarz. Aber ab wieviel lx kann der CCD dann alles korrekt darstellen, damit man später per Software die "echten" Farben sieht?).

    Dazu kommt: auch bei 100% Helligkeit steht da bei der 30398 und LR als Software eine Tönung von 8 bei 2900K. Das Leuchtmittel hat offiziell aber 2850K und ich verstehe es noch nicht - ich hätte jetzt vermutet, dass man bei dem visuellen Abgleich entweder auf 2850K referenziert und bekommt dann eine von 0 abweichende Tönung wenn das Leuchtmittel eben keine 2850K hat, oder man nimmt das Opple als Referenz (zeigt 2905K an), dann müsste bei LR und 2905K eine Tönung von 0 rauskommen.

    Verstehst Du meine Gedanken?

    Ich bin mir unsicher, ob wir die Größe "Tönung" als lichttechnische Größe zur qualitativen Bewertung überhaupt verwenden können/sollten. Da sollte dann jede Software das Gleiche darunter verstehen, auch das einzuordnen fällt mir schwer. Bei duv ist das halt knallhart festgelegt.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 03.12.2020, 17:14.

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  • willisurf
    antwortet
    dreamy1 Stefan, Deine Frage in Zusammenhang mit der Wahrnehmbarkeit eines Farbstichs lässt sich wahrscheinlich inzwischen auch beantworten.

    Wenn wir für erhöhte Ansprüche von einem Grenzwert duv=0.003 ausgehen
    und die Steigung der Regressionsgraden mit 0.0004 (s. Formel im Bild) ansetzen:

    Kommt als Wahrnehmbahrkeitsgrenze für Lightroom Tönung ein Wert von 7.5 raus

    Das kann man sicherlich noch verfeinern, indem man mehr Punkte für die Regression benutzt, aber als Daumenwert erstmal brauchbar.

    Schade, das Opple nur die Farbkoordinaaten anzeigt (misst traue ich mich noch nicht zu schreiben) und nicht auch gleich duv in der App ausrechnet.

    Bildschirmfoto 2020-12-03 um 14.03.37.png
    Zuletzt geändert von willisurf; 03.12.2020, 14:31.

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  • willisurf
    antwortet
    Mal aktuell zwei weitere Auswertungen der Farbtemperaturmessung des Opple im Vergleich zu Lightroom Graukarte
    (ganz rechts im Bild ist jeweils die Spalte mit den Opple Messergebnissen)

    Sieht alles gar nicht so schlecht aus, Ihr könnt weiterbestellen

    Das erste Bild ist bekannt aus dem Benory Thread
    Bildschirmfoto 2020-12-03 um 13.42.31.png

    Neue Auswertung mit dem ConstaLED 31362
    Bildschirmfoto 2020-12-03 um 13.42.53.png

    Auswertung eines Konstantfarbe Spot ConstaLED 30938 über dem Dimmwert 100% - 10%
    Deutlich anderer Maßstab (!) und bei 10% kann schon der Restfremdlichteinfluß hinzugekommen sein
    Bildschirmfoto 2020-12-03 um 13.49.07.png
    Angehängte Dateien

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  • knxodernix
    antwortet
    Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn es nicht von Anfang an defekt ist, ist es mir egal ob das Dingens nach 12 Monaten seinen Geist aufgibt.

    Für die Summe fang ich nicht an mit anschreiben (Fehlerbeschreibung), retour, usw.

    Nur wenn ich es halt wie gesagt bekomme und nicht geht würde ich es gerne noch ersetzt haben.

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  • BlackDevil
    antwortet
    Ahoi

    wir können eine Sammelbestellung organisieren, genügend Interessenten scheint es ja zu geben. Da ich das dann aber gewerblich bestellen muss stellt sich mir die Frage wie wir es mit der Gewährleistung machen? Der Aufwand für die Organisation der Bestellung hält sich ja in Grenzen und Kosten für Verpackung und Versand sind ja allen klar.

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  • oefchen
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Nein, ich habe damit öfter Leuchten getestet und auch eigene Leuchten entwickelt.
    MistVerständniss ) Das Du den im Geschäft benutzt hast war mir klar....ich hatte das mit meinem Bedarf verglichen Spielereien eben

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  • knxodernix
    antwortet
    Ich würde auch einen nehmen

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  • concept
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    Also ich könnte den OPPLE Light-master-III (EAN 6941497719355) zu 35,70€ beschaffen
    Ich würde einen nehmen. Höhere Versandkosten in die Schweiz sind mir auch klar!


    Zitat von oefchen Beitrag anzeigen
    das macht schon wesentlich mehr her. Gefällt mir sehr...aber nur zum Spielen ?
    Nein, ich habe damit öfter Leuchten getestet und auch eigene Leuchten entwickelt.

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