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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)

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  • gbglace
    antwortet
    Ja bei der Sanierung des Hauses vor gut 10 Jahren hätte ich auch gern die heutigen bzw. kommenden (2023) Regelungen gehabt, dann hätte ich da auch intensiver drüber nachgedacht das Dach gleich maximal mit voll zu packen. Trotz der nicht optimalen Ausrichtung. Wobei der Mehraufwand dann das Finanzierungspaket auch erheblich erhöht hätte.

    Mit den damaligen Regeln bzgl. Eigenverbrauch war das für mich uninteressant. Und die Gastherme war auch deutlichst günstiger und auch gefördert VS einer WP für die alte Bausubstanz.

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  • trollvottel
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    bei derzeit schmalen 3500 kWh Jahresverbrauch bekomme ich das nicht in sinnvollen Zeiten amortisiert
    Ja. Und die Booster hierfür sind bekannt: Wärmepumpe und BEV. Beides super wichtige Sektoren der Energiewende.

    Und ja, leider ist PV momentan stark überteuert, weil stark nachgefragt, was allerdings wiederum positiv ist . In dieser Hinsicht findet momentan die Kompensation für die Early-Adopter statt - Es zahlt sich für sie noch besser/früher aus. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" passt hier weniger, denn PV war nie ein Wagnis, es war schon immer eine gute Investition. Die breite Masse wollte aber nicht - Wohl auch wegen der vielen Hinkelsteine bisher. Bedanken für den Schlamassel muss man sich dafür allerdings bei der Regierung Merkel, die hat unsere PV-Industrie zerstört.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 29.11.2022, 15:16.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    wenn du danach dann mehr Gewinn einfährst
    Bitte nicht so viel Theorie, praktisch wirst aber eben relativ zeitnah nach erstem + dann auch neue HW für Speicher / WR oder so brauchen und somit wird auch der nachfolgende Gewinn immer etwas gebremst sein. Es sei denn nach dem erste HW-Zyklus ist die Verfügbarkeit des Materials anders als heute. aber das ist alle Glaskugel.

    Hier kam gerade wer vorbei und meinte eine PV auf zwei Dachseiten (SO und NW) 27 Module zu insgesamt 10,8 kWp ohne Speicher mir für 22TEUR anbieten zu können. Das sind für mich absurde Preise. Sein positiv gerechneter Überschlag käme da bei 8000 kWh Jahresbruttoertrag raus, bei derzeit schmalen 3500 kWh Jahresverbrauch bekomme ich das nicht in sinnvollen Zeiten amortisiert.

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  • scw2wi
    antwortet
    Ein späterer ROI ist nicht zwingend unwirtschaftlicher, wenn du danach dann mehr Gewinn einfährst.

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  • trollvottel
    antwortet
    BadSmiley Deswegen schrieb ich das noch mit der Fassaden-PV. Es mag unwirtschaftlicher sein, aber mehr PV-Fläche, ganz egal wie gen himmel ausgerichtet oder geneigt, bringt auch im Winter mehr Autarkie. In Kombination mit einem Speicher kann hier mit schwacher Leistung immer wieder nachgeladen werden anstatt einzuspeisen und so die Heiztakte aus dem Speicher bedienen. Ja, es ist unwirtschaftlicher, der ROI verlängert sich halt entsprechend aber man wird dennoch unter 10 Jahren bleiben.

    "In unseren Breiten" klingt so negativ. Denn wir haben auch hierzulande insbesondere im Winter ordentliche Windernte, um die fehlenden 30% zu adressieren. Das Ziel ist ja nicht 100% Autarkie eines jeden Haushalts, sondern 100% Unabhängigkeit von Fossilen.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 29.11.2022, 15:10.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von Steeli Beitrag anzeigen
    dann geht es runter auf 300 bis 700 w/h
    Seltsame Einheit....

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von trollvottel Beitrag anzeigen
    Hier ist ein Denkfehler: Inzwischen ist man dazu übergegangen, im Privatbereich sogar Ost/West und eher flacher geneigte Dächer zu favorisieren, weil man so mehr Eigenstrom über den Tagesverlauf zur Verfügung hat
    Hier ist ein Denkfehler im Denkfehler. Gerade geht es um PV Anlagen und Wärmepumpen. Grundlegend hast du recht. Dank 40kWh Speicher und vorhandenem Dach, nimmt der Kunde die Spitze einfach mit und hat mehr Energie als er verbrauchen kann im Sommer.
    Im Winter ist eine flache Neigung und Ost/West noch unwirtschaftlicher, der Tag ist kürzer, die Sonne ist flacher, das bringt dir in DE noch weniger. Im Winter müsste die Anlage Richtung süden und sogar noch steiler stehen, damit man möglichst jede Sonnenspitze mit nehmen kann und trotzdem wird es in unseren Breiten niemals reichen.

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  • Steeli
    antwortet
    Also ich bin jetzt seit 10 Tage daran die Wärmepumpe nur Tagsüber zu betreiben, prinzipiell funktioniert es und ich schaffe es aktuell pro Tag unter 10Kw/h Stunden zu bleiben. Es ist jedovh extrem schwierig eine genau Aussage zu treffen ob man etwas spart. Jeder Tag ist leicht anderes von der Außen Temperatur oder der Sonneneinstrahlung. Dann gibts Tage mit viel Frühnebel wo mehr abgetaut wird oder wieder Tage wo mehr geduscht wird. Ich logge es für mich noch so ein paar Tage dann geh ich nochmals zum Vergleich auf 24 Stunden Betrieb. Aber mir ist es ähnlich wenn ich morgen um 8 Uhr die Heizung anmache läuft sie eine Stunde auf ca. 1,5 KW/h, dann geht es runter auf 300 bis 700 w/h

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das auch nicht. PV im Winter zum Betreiben einer WP + Hausstrom? Plus E-Auto womöglich? Schwer vorstellbar in D. Und da, wo es funktionieren würde, braucht man keine Heizung ;-)
    Das sagt ja auch keiner, hier gehts ja darum den Verbrauch der Wärmepumpe zu optimieren und eventuell an sonnigen Tage die ein oder andere Kwh mit zu nehmen und nicht ins Netz einzuspeisen.

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  • trollvottel
    antwortet
    Ich verstehe das auch nicht. Allerdings aus der anderen Perspektive, also PV (14.49kWp), Speicher (6.9kWh), WP und BEV (55kWh) vorhanden: Unser Netzbezug entspricht weniger als rein der Komfortstrom, wenns anders wäre. So gesehen könnte man sagen, wir fahren und heizen bilanziell autark und grün . Und ja klar, der Netzbezug entsteht über den Winter. Aber dennoch bedeutet es ca. 70% autark zu sein, entsprechend geringere Auswirkung durch die Energiekrise und Absicherung vor Preisschwankungen. Und das halt für die 3 Sektoren Komfortstrom, Wärme, Mobilität. Sehe das als einzigen, bereits heute gangbaren Ausweg aus der Abhängigkeit von den Fossilen. Denn die fehlenden 30% kriegen wir auch mit speicherbaren Erneuerbaren hin, Stichwort Power2Gas und Bi-direktionales Laden von BEV im Schwarm.

    Erstmal PV machen, wo es geht. Am besten das komplette Dach, Himmelsrichtung egal. Womöglich sogar noch süd-west Fassade als Unterstützung im Winter. Dann weiterschauen.

    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    perfekt in Richtung Süden ausgerichtet
    Hier ist ein Denkfehler: Inzwischen ist man dazu übergegangen, im Privatbereich sogar Ost/West und eher flacher geneigte Dächer zu favorisieren, weil man so mehr Eigenstrom über den Tagesverlauf zur Verfügung hat. Das Leistungspeak in der Mittagssonne bekommt man zuhause eh nicht wirklich ausgenutzt. Und auch wenn der Output einer Südanlage in Summe höher ist, kann man weniger davon selber nutzen, muss also billig verkaufen anstatt kräftig einzusparen.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 29.11.2022, 13:58.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Ich verstehe das auch nicht. PV im Winter zum Betreiben einer WP + Hausstrom? Plus E-Auto womöglich? Schwer vorstellbar in D. Und da, wo es funktionieren würde, braucht man keine Heizung ;-)

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  • luki89
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Das reicht noch nicht mal für den Eigenverbrauch im Haus.
    seh ich auch so, mit einer Wärmepumpe kann man einfach nicht Autark werden...das ist unmöglich! Man kann es nur ein wenig optmirieren das man mehr Tagesverbrauch hat mehr auch schon nicht.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Wie groß wird deine Pv Anlage? Über 40kwp? perfekt Richtung Süden?
    Ich habe gerade mal geschaut. Kunde mit 22kwp PV Anlage, perfekt in Richtung Süden ausgerichtet. Ca 30 Grad Dach Neigung. Hat gestern über den kompletten Tag 10kwh erzeugt. Das reicht noch nicht mal für den Eigenverbrauch im Haus.

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  • Crashman
    antwortet
    EFH, 2 Etagen 190qm. Ich experimentiere noch etwas und bin jetzt bei 09:30 - 18:30 Uhr. Das passt bei den in Deutschland übliche grauen Tagen zunächst mal ganz gut, denn zwischen 18:00 und 19:00 hätte sich die Heizung durch Überschreiten der oberen Hysteresegrenze eh abgeschaltet.

    Ist aber noch ohne PV. Mit PV muss man die Zeiten eher an die Verfügbarkeit von Sonne anpassen und dafür die Rücklauftemperatur erhöhen (Heizkurve oder Korrektur).

    Grüße,
    Sebastian

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  • luki89
    antwortet
    Zitat von Crashman Beitrag anzeigen
    Also meine AI LWDV Wärmepumpe
    naja das kann man so eigentlich nicht pauschal sagen wann eine Wärempumpe 100% läuft. Das unterscheidet sich ja von der Außentemperatur, umso kälter umso mehr verbraucht diese. Was bei mir aufgefallen ist, dass meine 1,5h mehr verbraucht und dann den rest der Zeit weniger.

    Wieviel m2 Fläche hast du zum heizen? Du hast jetzt 10:30-17:00 Uhr eingestellt?

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  • Crashman
    antwortet
    Also meine AI LWDV Wärmepumpe läuft ca. Eine Stunde mit 1200 Watt und regelt dann meist auf 400-450 runter. Unterbrochen nur von Enteisen und Brauchwasser.

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