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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Aus ökologischer Sicht wäre es besser, wenn man statt Speicher einfach einen Vertrag mit 100% Ökostrom abschließt, da der Speicher leider nicht vom Himmel fällt.
    In Sachen Speicher gebe ich dir Recht, bei dezentraler PV würde ich schon einen deutlichen ökologischen Vorteil sehen.
    Hier ein paar Beispiele:
    - zentrale PV beansprucht Fläche die anderweitig genutzt werden könnte bzw. als Wald o.ä. zum ökologischen Nutzen beiträgt, Haus PV nutzt ohnehin versiegelte Flächen
    - Der Rohstoffeinsatz für Module ist deutlich einfacher zu realisieren da Silicium einfacher verfügbar ist
    - Durch die Einspeisung bezieht nicht nur der Errichter Ökostrom sondern auch die Nachbarn, die eben vielleicht keinen Ökostromtarif haben

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  • dreamy1
    antwortet
    Aus ökologischer Sicht wäre es besser, wenn man statt Speicher einfach einen Vertrag mit 100% Ökostrom abschließt, da der Speicher leider nicht vom Himmel fällt. Es ist ein schönes Gefühl, den Autarkiegrad zu erhöhen und mit selbst erzeugtem Strom das E-Auto herumzufahren, mehr aber leider nicht. Im industriellen Maßstab hergestellter Strom aus regenerativen Energien dürfte auch deutlich effizienter erzeugt werden, als wenn jeder sein eigenes Eigenheim-Kraftwerk mit Speicher aufbaut (mit entsprechender CO2-Bilanz).

    Also wenn, dann sind das rein ökonomische Vorteile, die auch durchaus realistisch sein können. Das wäre auch meine einzige Motivation, für die Umwelt wäre der einfache Bezug von 100% Ökostrom aus dem Netz viel hilfreicher. Erst wenn hier kein Marktangebot mehr vorliegt, ist es für die Umwelt ggf. von Vorteil*, wenn man sich einen eigenen Speicher hinstellt. Kann man ja einfach umstellen und das Angebot ist noch groß, dann ist das mit dem grünen Gewissen für mich auch gerechtfertigt.

    *: Da müsste man fairerweise die CO2-Bilanz der lokalen PV+Speicherinstallation mit der CO2-Bilanz des dann verfügbaren Strommixes zur Deckung des Energiebedarfs gegenüberstellen und entscheiden, welche Variante besser für die Umwelt ist. Diese Versachlichung findet aber leider nicht statt.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 21.09.2022, 08:58.

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  • Messknecht
    antwortet
    Zitat von knxodernix Beitrag anzeigen
    Eine PV Anlage ist also realistisch gesehen eine Wette auf die Zukunft, das die Strompreise weiterhin so hoch bleiben oder eine Anschaffung für das ökologische Gewissen.
    Dem kann ich zustimmen. Man kann viel Zeit darauf verwenden sich das ganze so hinzurechnen dass sich der Spaß finanziell "rechnet". Sogar mit Akku. Bei steigenden Strompreisen klappt das immer öfter. Um Geld zu verdienen gibt es aber wesentlich lukrativere Möglichkeiten. In meinen Augen ist es eher eine ökologische Entscheidung. Die muss man sich aber leider leisten können....



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  • trollvottel
    antwortet
    Also hier wurde definitiv zu viel zensiert

    Wegen einzelner Sätze ganze Postings en-bloc zu entsorgen ist nicht okay. Da verliert man die Freude an der Sache, überhaupt noch was zu posten.
    Zuletzt geändert von trollvottel; 21.09.2022, 07:23.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    gehe ich zu Pornhub

    du hast ja eine solaranlage! wieviel prozent des ertrags der anlage investierst du in pornhub und wie würdest du die nachhaltigkeit dessen insgesamt beurteilen?

    (wie ihr seht bin ich gemäss dem kommando der löschenden obrigkeit „on track“ und halte mich strikt ans thema)

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  • knxodernix
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    über Politik diskutieren will, gehe ich zu Pornhub
    Nicht das ich es kennen würde - musste ja erst mal danach googeln - aber die Politiker dort tun irgendwie ganz andere Dinge als ich erwartet hätte.


    Und zurück zum Thema:

    Schon in der Vor-Corona Zeit wurde meist weitaus mehr Strom produziert als benötigt. Wir haben den Österreichern sogar Geld gegeben das sie uns unseren überschüssigen Strom abnehmen. Später haben sie uns dann den bezuschussten Strom wieder teuer verkauft. Sind halt nicht alle so blöd wie wir Deutschen.

    Würde das Merit-Order Prinzip aufgehoben und die Speichermöglichkeiten verbessert dann wäre ein Strompreis von etwa 8 Cent pro kw/h durchaus im Bereich des möglichen.
    Große Verbraucher wie z.b.: Elektronikmärkte hatten selbst noch letztes Jahr etwa 7 Cent pro kw/h bezahlt. (Nettopreis)

    Bei einem Preis für eine PV-Anlage von etwa 25.000 EUR (jetzt wahrscheinlich eher 30k) und einem geschätzten Verbrauch von ca. 12000 kw/h p.a. (mit WP+E-Auto) wäre mit Verzinsung vielleicht knapp um das Jahr 2050 der Break-Point erreicht.
    Da der Speicher die Ladezyklen in der Zeit schon weit überschritten hat, wird da nochmal mindestens 1 oder 2 Speicher während der Laufzeit fällig und das ganze verschiebt sich dann Richtung unendlich.


    Eine PV Anlage ist also realistisch gesehen eine Wette auf die Zukunft, das die Strompreise weiterhin so hoch bleiben oder eine Anschaffung für das ökologische Gewissen.
    Alles andere ist Nonsens.

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  • MatthiasS
    antwortet
    So, jetzt schaut ihr mal alle auf den Titel des Threads und dann könnt ihr weiter posten. Ich putze dann später durch. Forenregeln zu les kann auch ratsam sein.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Seid ihr bald mal fertig? Wenn ich ernsthaft über Politik diskutieren will, gehe ich zu Pornhub und nicht ins KNXUF.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    So langsam können wir die Poliik hier wieder rauslassen!
    Jawoll

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  • vento66
    antwortet
    So langsam können wir die Poliik hier wieder rauslassen! Forenregeln gelesen?

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  • Hochpass
    antwortet
    Den ist Stand hat nicht die Ampel verschuldet. Das waren Regierungen vorher. Aber egal.

    Hier im Kreis steht eine Gasturbiene die 78MW Strom produzieren kann und die mit bis zu 75% Wasserstoff betrieben werden kann. Wenn man genug Zappelstrom über hat kann man auch genug Zappel speichern. Da wird man halt jetzt erst wach.

    Ist halt keine kurzfristige Lösung.

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  • dreamy1
    antwortet
    Das wird noch lustig, aber zum Glück haben wir ja absolute Energieprofis in der Ampel sitzen

    Aktuell haben wir Zappelstromzubau ohne Speichermöglichkeiten und das Gas wird im Winter eigentlich zum Heizen benötigt und nicht für Strom. Vielleicht muss es einfach mal ein paar Tage "dunkel" und kalt werden, damit man aufwacht. Die Chancen stehen gut.

    Ich finde PV ja grundsätzlich super - aber der kontinuierliche Zubau löst leider nicht das Problem der Gesamtstromversorgung, da alternative 24/7-Stromquellen trotzdem in voller Leistung vorgehalten werden müssen (aber zeitanteilig immer weniger laufen und damit immer unwirtschaftlicher werden).

    Die Frage der Wirtschaftlichkeit einer PV gerät da in den Hintergrund, da Deutschland ohne billige Energie kein funktionierendes Geschäftsmodell mehr hat und eine massive Deindustrialisierung die Folge ist. Da werden viele auch kein E-Auto mehr brauchen, weil schlichtweg der Arbeitsplatz weg ist.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
    Um den Wirkungsgrad zu erhöhen heizt man dann mit dem Abgas der Gasturbine einen normalen Dampfkessel. Der Teil der Anlage ist natürlich träger.
    Das ist der Unterschied zwischen offenen Gasturbinen (sehr schnell regelbar) und Gas- und Dampfkraftwerken (GuD - bessere Effizienz), oder?

    Zitat von knxodernix Beitrag anzeigen
    Hatten mal eine Führung im modernsten Gaskraftwerk in Europa hier in Irsching. Der neueste Block benötigt etwa 8 min zum Kaltstart und etwa 30 min bis Volllast.
    Block 4 und 5 sind GuD-Blöcke, ist Block 6 eine Gasturbine?
    Zuletzt geändert von Andreas1; 20.09.2022, 14:40.

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  • Andreas1
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    ... selbst bei vollem Sonnenschein im Sommer werden wir (wenn auch sehr gering) immer Gaskraft im Netz haben und nach Merit Order damit dann entsprechend teuren Strom.
    Nee, das hatten wir in der Vergangenheit ja auch nicht. Die Gaskraftwerke können meines Wissens sehr schnell auch von 0 hochfahren, das ist ja genau ihr Vorteil ggü. Kernkraftwerken.

    Die Frage ist natürlich, wie sieht es künftig aus wenn Gaskraftwerke jeden Tag zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang unterstützen müssen.

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  • hthoma
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Die 30 Minuten aber auch nur wenn genügend Dampf vorgehalten wird. Wenn Du den auch erst noch erzeugen musst, und die Leitungen aufwärmen, damit er nicht kondensiert, dauert es sicher länger.
    Eine Gasturbine funktioniert wie ein Flugzeugtriebwerk. Die hängt schon ganz gut schnell am Gas.

    Um den Wirkungsgrad zu erhöhen heizt man dann mit dem Abgas der Gasturbine einen normalen Dampfkessel. Der Teil der Anlage ist natürlich träger.

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