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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)

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  • gbglace
    antwortet
    Die wenigsten haben ja auch ne WP und ne Gastherme und nen paar qm Solarthermie und noch ein paar qm PV aufn Dach und noch nen Tauchsieder im großen Pufferspeicher. Wer in seinem EFH quasi alles verbaut hat wie im Heizungsmusterhaus, hat natürlich ganz andere Regel-strategien und Notwendigkeiten. Der normale EFH Kernsanierer oder Neubau-Bauherr wird wohl mittlerweile nur noch einen Wärmeerzeuger haben. Und in den aktuellen Diskussionen und Förder- und Forderungsrahmenbedingungen halt zunehmend ne WP.
    So ein Tauchsieder irgendwo in der Anlage statt der laufenden WP kann ich mir so noch vorstellen, das wenn eh nur wenig zu geheizt werden kann, dann ist es ggf. besser mal den Tauchsieder ständig im wechselnden AN/AUS Betreib zu nutzen als ständig die WP AN/AUS zu schalten (Wolkenspiel am Himmel).

    Insofern Deine recht hochkomplexe Anlage mit den darin verbauten Regelungsnotwendigkeiten auf eine deutlich reduzierte Anlage zu übertragen kann muss aber nicht sinnvoll sein. Und niemand wird sich wohl als Investition den gesamten Fuhrpark hinbauen, weil so optimal wird das keiner Regeln können als das sich dass statt eines einzigen Wärmererzeugers jemals rechen würde.


    Ansonsten Smarty Was ist da nun mit Open-WB? Die bunten Bilder kann ich mir mit Grafana auch so malen. Messwerte in der Datenbank sind aber noch kein Energiemanagement. Und das Open WB es hinbekommt ein paar klassifizierte Verbraucher in priorisierter Reihenfolge zu/abzuschalten ist ja nun noch kein Hexenwerk.

    Interessant wird es ja erst ob man in den Regeln vorab festlegt mit welchem Verbrauch der jeweilige Verbraucher (die nicht direkt regelbar sind Autoladen in gewissen Stufen, Mehrphasige Heizstäbe) dann zugeschalten wird, oder ob das System das aus den bisherigen Datenpunkten selbst errechnet. Oder wird es erstmal zugeschalten und wenn der Gesamtzähler dann doch auf Bezug springt wieder abgeschalten? Das wäre dann weniger Smart.

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  • Heizi
    antwortet
    Nö führe keine andere Diskussion.

    Musst dir mal die Regelstrategie nochmals durchlesen, vielleicht verstehst dann den Sinn. Der Bivalenzpunkt macht dort sehr wohl Sinn.

    Klar wenn man nur WP hat und damit zurecht kommt, macht der Bivalenzpunkt keinen Sinn 😉

    Oder vielleicht will der Eine oder Andere nicht verstehen, genau das meine ich mit dem irgendwie angegriffen.

    Grüsse

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  • Hochpass
    antwortet
    Zitat von Heizi Beitrag anzeigen
    der Estrich und Haus puffert da uswusw, die Aussagen kenne ich zur Genüge.
    Was hat Bivalenzpunkt mit PV Überschuss und Eigenverbrauchsoptimierung zu?
    Ich nehme es vorweg -> Gar nichts.

    Führst du eine andere Diskussion?

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  • Heizi
    antwortet
    Ja und die Wärmepumpen ,

    haben hohe Papierform und COP immer grösser 1.

    Und Du hast das Problem mit den tieferen Aussentemperaturen ja angeschnitten 😉, ja ist ja nur kurze Zeit, der Estrich und Haus puffert da uswusw, die Aussagen kenne ich zur Genüge.
    Ich halte keinen ab, jeder wie er will und meint.
    Ich deshalb WP mit Bivalenzpunkt und BWG.

    Und wie kommt der 1000l Puffer mit 60°C ins Spiel.

    Mein Puffer wird mit höchster berechneter Vorlauftemperatur plus Überhöhung geladen. BWG und WP bekommen die von der SPS vorgegeben.
    Mit PV Überschuss darf der Heizstab bei Heizbetrieb gerne mehr....wird der aber nie.

    Grüsse
    WP_Modbus.jpg

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  • Heizi
    antwortet
    Zitat von Lennox Beitrag anzeigen
    Dann bist ja ein Heizungsopa…😬
    Pufferspeicher für FBH auf 90 Grad heizen ist halt auch semioptimal.
    Mooooment 😁😁
    Diese Aussage stammt nicht von mir, sie wurde mir ein wenig unterstellt.

    Grüsse

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  • Hochpass
    antwortet
    Würde jetzt auch teilweise wiedersprechen. Eine Wärmepumpe hat immer einen COP größer 1. Ein Tauchsieder kommt über die 1 nicht hinaus. Wenn man eine Wärmepumpe hat und totzdem ein Tauchsieder nutzt, ... naja. Ausnahme ist wenn die Leistung der WP bei niedrigen Temperaturen nicht ausreicht, Warmwasser nicht warm genug wird oder die WP schon maximal kachelt und immer noch Strom über ist.

    Neue Wärmepumpen mit R290 schaffen auf dem Papier Temperaturen bis zu 75°C. Ja sicher nicht bei -20°C Außentemperatur. -20°C sind sicher die Ausnahme bei der dann auch vermutlich eh kein Strom vom Dach kommt. Älteren WP schaffen das nicht mal auf dem Papier.

    Und ob man als Wärmepuffer 1000L im Wasser im Keller nimmt oder den Estricht im Haus, hängt sicher auch davon ab was eh da ist. Aber mit einer WP ist es effizienter den Estrich um weitere 2°C aufzuladen statt einen Schichtspeicher auf 60°C. Nur um PV Strom besser selbst zu nutzen würde ich mir keinen Pufferspeicher kaufen.

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  • Lennox
    antwortet
    Dann bist ja ein Heizungsopa…😬
    Pufferspeicher für FBH auf 90 Grad heizen ist halt auch semioptimal.

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  • Heizi
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Speicher speichern Energie und keine Leistung. Energie wird in elektrischer Arbeit gespeichert. Arbeit ist Leistung * Zeit.
    D. H. Der Herr mit Geringverdienerefh hat Max einen 5kWh Speicher. Wie viel KW da raus kommen, steht auf einem anderem Blatt.

    Und ja, jetzt darfst du dich persönlich angegriffen fühlen.
    Oh,
    irgendwer schmeisst hier was durcheinander, ich meinte den Pufferspeicher der Heizungsanlage?
    Und dazu war eine Aussage mit PV auf 90° hochheizen .
    Vielleicht bin ich auch dem falschen Dampfer.

    Und glaube mir habe dickes Fell nach fast 50 Jahren Berufsleben 😁

    Grüsse
    Zuletzt geändert von Heizi; 14.11.2022, 19:18.

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  • Smarty
    antwortet
    Wenn es um das intelligente und priorisierbare Schalten von Verbrauchern geht, besonders auch in Abhängigkeit von verfügbarem überschüssigem Strom, dann empfehle ich einen Blick auf https://github.com/snaptec/openWB/wiki . openWB baut natürlich hauptsächlich Wallboxen für E-Autos, aber die Software kann jeder nutzen, auch ohne Hardware.

    Ein wichtiger Bestandteil der Software ist das "Smart Home 2.0", darin werden alle Geräte behandelt, die in irgendeiner Form schaltbar sind, per KNX, MQTT, Shellies usw. Dort regelt man, wann und unter welchen Umständen die Geräte loslaufen oder auch nicht, Zeitfenster sind möglich und auch Mindestlaufzeiten. Neben den Schaltmöglichkeiten bekommt man auch einen Überblick darüber, wo die grössten Verbraucher sind, was zur Verbrauchsoptimierung sehr wichtig ist.

    openWB ist kein Tool, in dem man sich alles einfach zusammenklickt, sondern es ist eine gehörige Menge Hirnschmalz notwendig, aber die Möglichkeiten sind immens. Nicht zuletzt wird das Projekt aktiv weiterentwickelt und es gibt es eine sehr hilfreiche und aktive community.

    openWB.png
    Angehängte Dateien

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  • BadSmiley
    antwortet
    Speicher speichern Energie und keine Leistung. Energie wird in elektrischer Arbeit gespeichert. Arbeit ist Leistung * Zeit.
    D. H. Der Herr mit Geringverdienerefh hat Max einen 5kWh Speicher. Wie viel KW da raus kommen, steht auf einem anderem Blatt.

    Und ja, jetzt darfst du dich persönlich angegriffen fühlen.

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  • Heizi
    antwortet
    Hallo,

    vorab, irgendwie fühle ich mich bei manchen Antworten hier immer angegriffen 🤣, was solls.

    Nun mal zum Thema:

    Es soll Eigenheime geben, die werden mit Wärmepumpe, Brennwertgerät ( Flüssiggas...Preise fallen ordentlich) beheizt und gekühlt.
    Im Garten ist noch ein Pool.
    Und da ist sogar ein Pufferspeicher verbaut, mit Schichtenplatte und thermischer Rücklaufeinspeisung.
    Momentan ist noch eine therm. Solaranlage drann angeschlossen, die bei Überschuss im Heizbetrieb nachheizt.

    Geregelt mit SPS.

    Die Beheizung des Gebäudes ist ja nun mal der grösste Kostenfaktor, müssen wir dann möglichst optimal erledigen.

    Es gibt 3 Freigaben, Heizbetrieb, Nullenergieband sowie Kühlbetrieb, die werden nach Aussentemperatgrenzwerte aktuell, effektiv und gedämpft ausgewählt.

    Und danach werden dann auch die Heizquellen ausgewählt und angefordert.

    Diese Anforderungen spielen auch eine grosse Rolle beim Energiemanagement und Überschussreglung.

    Die Luft Wasser Wärmepumpe hat einen Bivalenzpunkt, drunter Brennwertgerät zum Beheizen.
    Beim Beheizen mit Brennwertgerät macht dann wohl die Nachheizung mit Heizstab PV Überschuss Sinn.
    Und Aussagen wie Pufferspeicher auf 90°C mit Heizstab hochheizen , na ich weiss nicht...Q=m x c x Delta T.
    Hier reden wir vom PV Überschuss , und warum soll der nicht in den Pufferspeicher, der schön geschichtet ist, als Rücklauftemperaturanhebung eingespeist werden?
    Und wenns Brennwertgerät nur um 2-3 Grad entlastet ist. Was ist da wohl günstiger, Eigenverbrauch oder Einspeisung.
    Und man schaue sich die COP Werte Wärmepumpe bei Minustemperaturen an, wer da wohl eher Strom verbraten tut ?

    Auch stellt sich mir hier immer die Frage wie manche hier die Warmwasserbereitung erledigen, Wärmepumpe naja, und bei PV macht ein Zusatzheizstab immer Sinn.

    Man könnte zum Beispiel Freigabe-und Zeitabhängige Sockeltemperaturen einstellen und mit PV Überschuss Nachheizen.
    Wäre bei Freigabe Heiz- und Kühlbetrieb immer die erste Priorität.

    Die zweite Priorität wäre bei Freigabe Heizbetrieb die Nachheizung des Pufferspeichers.

    Die dritte wäre Poolbeheizung.

    Luxus Kühlbetrieb mit Wärmepumpe könnte man bei Freigabe Kühlbetrieb z.B nur bei PV Überschuss freigeben, oder man muss für den Luxus bluten.

    Pool- und Kühlbetrieb Freigabe nach Prioritäten des Besutzers.

    Jetzt ist der Besitzer sich am Überlegen, ob ein Speicher überhaupt Sinn macht, Sommer vielleicht, darf der Sohnemann gerne seinen Tesla laden.
    Wird wohl kein Speicher werden, und wenn max. 5KW.

    Wie das aussieht wird das Haus wohl einen hohen Eigenverbrauch haben. Man kann auch mit der SPS wunderschön und einfach Funktionen,Steckdosen usw. freischalten

    Er informiert sich auch gerade über Produktion und Speicherung von Wasserstoff, Brennstoffzelle usw.

    Vielleicht sollte manche die Sache ganzheitlicher sehen...😉 und doch vielleicht einen Pufferspeicher mal ins Auge fassen.

    und wie immer

    Grüsse vom Heizi 😁

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  • Hochpass
    antwortet
    Ich mache das mit SmarthomeNG. Auto geht vor Heizen und Heizen nur wenn was über ist. Haushaltsgeräte lassen sich noch nicht smart in Energiemanagement einbinden. Whirlpool ist bei mir auch noch ziemlich ungemanaged mangels offener Schnittstellen. Whirlpool und Haushaltsgeräte sind zeitgesteuert und laufen bevorzugt mittags. Direkter Verbrauch vom Dach ist immer effizienter als erst den Akku laden und dann aus dem Akku Geräte zu betreiben. Aber auf einen Akku habe ich eh verzichtet. Heizen ist im Sommer gespert und in der Heizperiode ist überheizen nicht möglich. So viel kommt bei mir vom Dach im Winter eh nicht (16,5kWp).

    Informationen vom Wechselrichter sind nicht relevant, das einzige was relevant ist ist die Leistung am HAK ob und wieviel Überschuss oder Bezug vorhanden ist. Dies messe ich mit einem Enertex Smartmeter.

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  • crewo
    antwortet
    Deshalb meine Frage nach "wie macht ihr Energiemangement (EM)"! EM ist für mich nicht Strom verbraten mit Heizstäben um damit Pufferspeicher auf 90°C zu heizen, sondern wirtschaftlicher Umgang mit der vorhandenen Ressource Sonne sobald die Batterie voll ist (bei mir heute seid 12:30 Uhr!).

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  • Hochpass
    antwortet
    Naja, wenn man einspeist nutzt der direkte Nachbar den Dachstrom und nicht den Strommix. In Summe spart man mehr CO2. Nur Geld halt leider nicht.

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigen
    Aber ich verheize keinen Strom vom Strommix. Sondern von 100% PV. Daher: 0g CO2.
    Recht so.., du kannst sogar die eingesparte CO2 noch entgegenrechnen!!

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