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Wärmepumpe aber wie (Puffer, Einzelraum, Tibber, Inverter, Kühlen)

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  • Gugu
    antwortet
    Zitat von tiz Beitrag anzeigen
    ch hab dann bei AIT noch bisschen umgeguckt was es sonst so gibt. Mit Kühlung ist nach meinem Amateurrechnen die Jersey 7 wohl am effizientesten. Wenn ich auf‘s Kühlen verzichte, die LWDV 91 1/3.
    Von der Jersy würde ich die finger lasssen. Die wird mit R410A betrieben was in Zukunft Verboten bzw. mit immer höheren Auflagen verknüpft sein wird. R410A darf nur noch bis 2025 ohne Einschränkungen in neu Anlagen (nicht nur Heizungen) verwendet werden.

    Das was mir mehr Bauchschmerzen bereitet ist deine Heizlast von 6,3kW bei NAT -11°C. Lass dir mal Bitte die einzelnen Werte von deinem GU / Berechner geben um da was nachvollziehen zu können. Generell sei angemerkt das bei der Heizlast nach DIN interne (zB abwärme Geräte) und externe (zB Sonne) Gewinne nicht / teilweise berücksichtigt werden.
    Wenn du die werte Hast kannst du ja mal mit folgendem Tool rumspielen.
    https://grabenkollektor.waermepumpen...-heizlast.html

    Als Anhaltspunkt mal meinem Haus kfw55 (27kWh/m2 pa Wärmebedarf)
    ​grafik.png​
    Den HT Wert habe ich meinem Energieausweis entnommen. Den rest grob Berechnet.
    Für 2022 haben wir laut interenen WMZ 8457 kWh Wärme inkl. Warmwasser benötigt was geteilt durch 2100 Volllaststunden (optimum ohne Sperrzeiten) einer Wahrscheinlichen Heizlast inkl. WW von ~4kW entsprechen würde.
    8457 kWh geteilt durch 1.451h reale Laufzeit ergeben dann für das Jahr im durchschnitt 5,8kW Leistung die meine LWD50 geliefert hat.

    Meine Vermutung ist dein GU / Berechner hat mit großzügigen Sperrzeiten UND / ODER ohne KWL mit WRG gerechnet!!!

    Zu den Leistungsdiagrammen sei angemerkt das bei richtiger Auslegung dein Vorlauf nicht über 32°C (Fixd Speed WP) und 30°C (Inverter WP) kommt was auch noch mal mehr Heizleistung bedeutet und weniger Stromkosten.

    Mit einem Pufferspeicher kann man viel kaschieren aber er geht normal immer zu lasten von deinem Geld! 1. der Puffer kostet Geld und 2. er nimmt minimum ~1m² an Platz weg und wie viel der m² kostet kann man sich anhand vom Baupreis ausrechnen.
    Der beste Puffer ist dein Estrich weil den hast du so wie so! Und gerechnet auf die vorhandenen Masse verliert jeder Wasserspeicher pro 1K gespeicherter Energie.

    Hier sei dir noch mal das ans Herz gelegt als Auslegungshilfe. Lass dir auf jeden Fall vor ab die Auslegung der FBH + Hydraulischenabgleich geben um das mit dem geforderten Volumenstrom der WP vergleichen zu können.
    https://www.flow30.de/

    Das A und O bei einer WP ist die Energie in den Estrich zu bekommen nur dann kann die WP gut funktionieren. Und ERR sind da nur schädlich da die WP nix von weiß und so buchstäblich gegen die Wand (Takten) rennt. Takten tun übrigens alle WP die Frage ist immer nur wie oft pro Tag eine Inverter WP natürlich weniger wie ein fixes speed WP. Meine LWD50 macht z.B. maximal 8 Takte am Tag. Faustformel die ich gefunden habe sind über die Lebenszeit eines Verdichters ~50000 Takte ab da steigt die Wahrscheinlichkeit für schäden rapiede an.

    Zitat von tiz Beitrag anzeigen
    Nach meinem Internet Knowledge-How wäre die 70er ziemlich viel am Takten, da sie nicht modelliert, dafür kaum Heizstabeinsatz. (Lässt sich das Takten durch nen größeren Puffer kompensieren ohne all zu große Verluste zu haben?)
    Schau dir bitte hier mal die Statistische verteilung der Temperaturen pro Jahr an. Ein paar Stunden Heizstab (günstiger als kaputter Verdichter) sind nicht schädlich wenn dafür die WP für "98% der Zeit" passender ist. Bei mir wird der Heizstab erst ab -14°C Freigegeben (Steuerung kann ab da selbstständig entscheiden ob tatsächlich nötig).
    https://www.waermepumpe.de/normen-technik/klimakarte/


    Wenn du technische Daten zur Hybrox bekommst kannst du die Bitte zur verfügung stellen?


    PS: Mit deinen Problemen wärst du im https://www.haustechnikdialog.de/Forum/30/Waermepumpen eigentlich besser aufgehoben.

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  • jcd
    antwortet
    Die Luftleitungen müssen für ComfoCool isoliert werden, das ist bei der Installation mehr Aufwand wo die Baufirma gut zulangen könnte.

    Das Problem mit Luftkühlungen ist die geringe spezifische Energie von Luft. Hiermit kannst du die „Kühlleistung“ ausrechnen: https://www.hilfreiche-tools.de/waer...waermetraeger/

    Ich nehm’s Ergebnis vorweg: Das Gerät verhindert im Sommer nur den zusätzlichen Wärmeeintrag durch die Lüftung (und im Fall der ComfoCool auch Feuchte), der Kühleffekt ist wesentlich geringer als über die Heizung. Letzte dürfte -geraten - Faktor 5 darüber liegen.

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  • tiz
    antwortet
    Zitat von Gugu Beitrag anzeigen
    Ich hab ein KFW55 Haus mit einer LWD50 ohne RX und HTD und die ist noch zu groß bei uns real haben wir ~4kW Heizlast bei NAT. Die LWDV von AIT dürfte für dein Haus auch immer noch viel zu groß sein. Auf der ISH hat AIT die Hybrox vorgestellt. Leider ist da nur noch nicht viel bekannt soll aber eine 5kW variante als Inverter LWWP geben. https://www.youtube.com/watch?v=FjCv-WLOHEU
    Die LWD70 müsste um den Faktor 3-4 zu groß sein für dein Haus.
    Genau die Hybrox hat mir die Baufirma jetzt auch vorgeschlagen, angeblich wollen die bis zur Bemusterung in 4 Wochen nen Preis und Infos dazu haben.
    Sollte das nichts werden hab ich inzwischen „neue Ideen“ und bin auf eure Meinung gespannt

    Heizlast ist mit 6,3kW berechnet worden. Normaußentemperatur -11°C. Jahresmitteltemp. 10°C.

    Nach meinem Internet Knowledge-How wäre die 70er ziemlich viel am Takten, da sie nicht modelliert, dafür kaum Heizstabeinsatz. (Lässt sich das Takten durch nen größeren Puffer kompensieren ohne all zu große Verluste zu haben?)
    3FEFD3CA-FB21-4D5E-A329-4E028EFEBA5D.jpg

    Ich hab dann bei AIT noch bisschen umgeguckt was es sonst so gibt. Mit Kühlung ist nach meinem Amateurrechnen die Jersey 7 wohl am effizientesten. Wenn ich auf‘s Kühlen verzichte, die LWDV 91 1/3.

    Und jetzt wird’s wild mit den Überlegungen. Da wir ebenfalls eine Lüftungsanlage von Zehnder bekommen (Comfoair 350) und es für diese optional das Comfoclimate Cool 24 gibt, könnte das Kühlen damit realisiert werden? Hat dazu jemand Erfahrungswerte?

    Grüße
    Angehängte Dateien

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  • Gugu
    antwortet
    Zitat von tiz Beitrag anzeigen
    Ich bin nun deutlich besser informiert und werde mal sehen, was mir so angeboten wird. Der Überdimensionierung der WP werd ich ebenfalls nachgehen.
    Ich hab ein KFW55 Haus mit einer LWD50 ohne RX und HTD und die ist noch zu groß bei uns real haben wir ~4kW Heizlast bei NAT. Die LWDV von AIT dürfte für dein Haus auch immer noch viel zu groß sein. Auf der ISH hat AIT die Hybrox vorgestellt. Leider ist da nur noch nicht viel bekannt soll aber eine 5kW variante als Inverter LWWP geben. https://www.youtube.com/watch?v=FjCv-WLOHEU
    Die LWD70 müsste um den Faktor 3-4 zu groß sein für dein Haus.

    meine Tipps:
    - https://www.haustechnikdialog.de/Forum/30/Waermepumpen
    -
    https://www.flow30.de/
    - die WP will IMMER genügend Durchfluss (Datenblatt) der sollte optimaler weise in 100% der zeit über die Heizkreise bereit gestellt werden
    - auf gar keinen Fall einen Schichtenspeicher ohne zweiten externen Wärmeerzeuger (Solarthermie, Wasserführender Ofen)
    - halte das System so simpel wie möglich alles andere kostet in der regel effizienz und mehr Strom für das gleiche Ergebnis
    - auf ERR würde ich im modernen Bau tatsächlich verzichten bzw. nur für Räume verwenden die bei Kühlung anders bedient werden sollen wie Heizen

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  • JasonV
    antwortet
    Ich werde die Luftfeuchte in unseren Räumen erstmal beobachten und ggf. im Wohnbereich irgendwo hinter dem Sofa ein Gerät aufstellen das ich über eine schaltbare Steckdose steuern kann.
    Unpraktisch, weil man wieder einen Behälter leeren muss, aber was solls.

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  • jcd
    antwortet
    Dampfschank… was es nicht alles gibt!

    Ich hab ich dann doch noch etwas gefunden, dass sich mit Fummelei in eine KWL einbinden ließe: https://www.luftentfeuchter-airsain....cuoghi-wmd-50/

    Aber Preis des Geräts und Haftung / Gewährleistung des KWL-Bauers sprechen erst mal für eine mobile Lösung.

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  • JasonV
    antwortet
    Ich habe KFW40+ mit LWWP und dem Setup zu dem du hier Fragen stellst.

    - lohnt sich ein Pufferspeicher? Besser groß oder klein?
    Ich habe einen 800l Pufferspeicher für Warmwasser und Heizung. Wenn genügend PV-Überschuss vorhanden ist, lade ich ihn auf und kann damit auch mal mehrere Tage überbrücken.
    Einen kleinen Zusatzpuffer haben wir fürs Kühlen.
    - lieber Frischwasserstation?
    ist bei uns im Puffer integriert.
    - Iverter WP oder getaktet?
    unsere Pumpe moduliert die Leistung entsprechend dem Bedarf. Finde ich im Betrieb angenehmer wenn sie stetig laufen kann.
    - verändert ein variabler Strompreis (wie durch z.B. Tibber) eure Aussagen zu den oben genannten Punkten?
    Strompreis? Ordentliche PV aufs Dach, dann ist der Strompreis erstmal egal.
    - wie sind eure Erfahrungen zum Thema Kühlen? Macht das überhaupt Sinn mit der Wärmepumpe, verändert das eure Aussage zu den oben genannten Punkten?
    trotz KFW40-Dämmung wirds irgendwann mal warm in der Hütte. Ich kühle hier über die Betondecken und es ist einfach genial. Strom ist sowieso ausreichend vorhanden und es hat stabile 22Grad, auch wenns draußen Tagsüber 30 Grad sind.

    EDIT: entfeuchtet wird nach Bedarf oder Wohlbefinden über einen "Dampfschrank" für die Klamotten. Wenn ich dort die Tür auf lasse, hat er ein Programm zur Entfeuchtung der Umgebung.
    ​

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von jcd Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht abschätzen wie sehr der EnthalphieWT dazu beiträgt die „Trockenheit“ drinnen zu halten.
    er bringt was, ist aber weit von Wundern entfernt. Genauso wie der Wärmetauscher selbst, weswegen manche Haushalte die KWL tagsüber auch abschalten (und nachts auch zum Teil und dann über Fenster lüften)

    Die entfeuchter sind nicht allzu schön und ein weiteres Teil, das rumsteht, ist aber auch meine Lösung. Vor allem für den Keller.

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  • jcd
    antwortet
    frier halt ein, für später

    Bzgl. Entfeuchtung über die KWL: es scheint Geräte wie ich sie mir vorstelle (kompakte elektr. Kondensationsentfeuchter für die Decken/Rohrmontage) nur im Ausland (zB. Italien, USA,…) zu geben.

    Ich versuch jetzt was anderes und stelle einen großen mobilen Entfeuchter in den Flur. Die Leistung von (25 l/d bei 30°C, 80%) müsste ausreichen um bei schwülen Wetter auf 22° und 60% zu kommen - auch wenn die KWL permanent feuchte Luft reinholt. Ich kann nicht abschätzen wie sehr der EnthalphieWT dazu beiträgt die „Trockenheit“ drinnen zu halten.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von tiz Beitrag anzeigen
    aber bei der Technik leider nicht, BaWü eben
    Wahnsinn, immer noch die gleiche ideologische Verbortheit wie vor 12 Jahren, als wir gebaut haben. Bei uns war damals sinnfreie Solarthermie Pflicht - jetzt haben wir über die Sommermonate 300 Liter kochendes Wasser im Keller, was niemand braucht.
    Ich wasche ja schon jeden Tag den Diesel mit heißem Wasser und kärchere die Terrasse mit kochendem Wasser - auch die Nachbarn habe ich schon gefragt ob sie mal ein paar Eimer kochendes Wasser brauchen...aber keiner will es

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  • tiz
    antwortet
    Vielen Dank euch allen nochmals für die Unterstützung!

    Ich bin nun deutlich besser informiert und werde mal sehen, was mir so angeboten wird. Der Überdimensionierung der WP werd ich ebenfalls nachgehen.

    Wir haben zwar bei Form und Farbe der Gebäude bei uns Narrenfreiheit aber bei der Technik leider nicht, BaWü eben 🤐

    Da das Bauunternehmen ja Produkte von AIT verbaut hab ich mich dort im Sortiment mal umgesehen und werde wohl auf die neuere Variante mit Inverter wechseln. Hier scheint es aber ohnehin garnicht so viele Möglichkeiten zu geben, was größe Puffer etc. angeht.

    Grüße

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  • jcd
    antwortet
    Die erreichbare Temperatur der FriWa hängt vom Durchfluss hab. Ich empfehle einen Blick ins Datenblatt. Abhängig vom Bedarf (Regendusche oder ggf. zwei Zapfstellen (Duschen gleichzeitig) sind auch da höhere Temperaturen im Speicher nötig. Bei unserer Regendusche sind eher 5°C nötige TempDiff als 2-3.

    Einen normalen Speicher für WW würde ich nicht nehmen. Ein Hygienespeicher sollte es mindestens sein. Ist ja keine Rocket-science und hat - wie auch schon erwähnt - den Vorteil, dass im System dauerhaft dasselbe entmineralisierte Heizungswasser ist. ->Weniger Korrosionsgefahr.

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  • mom
    antwortet
    Zitat von tiz Beitrag anzeigen
    Variante E?
    Fussbodenheizung direkt ohne Puffer (bzw. nur dem vermutlich vom Hersteller verlangten 50l Reihenpuffer im Rücklauf) anfahren.
    Kühlfunktion gleich mit einbauen lassen.
    Einen relativ großen Speicher für Heizungswasser (>=500l) und daran eine Frischwasserstation.
    Keine Zirkulation oder maximal bedarfsgesteuert.

    Die angebotene Wärmepumpe ist Käse, viel zu groß dimensioniert! Kann ich dir bei KfW40 und der Größe ohne weitere Zahlen sagen.
    Anstatt an den 1-2 kältesten Tagen des Jahres den Heizstab zu benötigen oder mal 1 Grad weniger im Haus zu haben, wird sich die Anlage stattdessen in der Übergangszeit zu Tode takten. Bei super niedriger Vorlauftemperatur sowieso.


    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Wenn Ihr noch am Planen und neu Bauen seid und WP und PV haben wollt aber nicht unbedingt so einen Luftkompressor vorm haus, dann schau Dir mal jenes Prinzip hier an. Werde ich mir wahrscheinlich als Ergänzung zur Gastherme auf einem 1/3 der PV-Anlagenfläche aufs Haus installieren.
    Ganz schlechte Idee. Wenn du ein Hobby willst, versuch es stattdessen mit Solarthermie. PVT Systeme die erprobt sind gibt es derzeit nicht.


    Zitat von tiz Beitrag anzeigen
    Frischwasserstation und Hygienespeicher nehmen sich ja theoretisch nicht viel.
    Doch, mit der Frischwasserstation musst du das Wasser nur bis knapp über der maximalen Verbrauchstemperatur aufheizen.

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  • FrankMaier
    antwortet
    Zitat von Wilantis Beitrag anzeigen
    Wusste gar nicht, dass ich nicht funktionierendes Warmwasser im Haus habe.
    Also man braucht einen Warmwasserpufferspeicher 500l-600l für 2-4 Personen und eine FriWa. [...]ist aber etwas teurer als Brauchwasserspeicher oder Hygienespeicher.
    Ich verstehe den Unterschied zu einem Hygienespeicher nicht.
    Bei einer klassischen Hochtemperaturheizung verstehe ich die FriWa. Da spar ich mir den Warmwasserpufferspeicher, da die Heizung einfach so eine hohe Vorlauftemperatur hat und wie bei Bedarf wie ein Durchlauferhitzer arbeiten kann. Das funktioniert bei einer WP nicht.

    Was ist bei dir der Unterschied zu einem Hygienespeicher? Beides mal wird Wasser in einem Speicher in einem geschlossenen Kreislauf 2-3 Grad höher bereit gestellt. Beides mal findet ein Wärmetausch zwischen diesem warmen Speicher und frischem Trinkwasser statt. In deinem Fall sind das zwei getrennte Einheiten, bei einem Hygienespeicher findet es im Speicher selbst statt, man spart sich also weitere Verschleißteile. In meinen Augen wird beide male das exakt selbe auf fast die gleiche Weise erreicht, bei dir nur teuerer, umständlicher und ineffzienter. In meinen Augen ist deine FriWa nichts anderes als ein unnötig umständlicher Hygienespeicher. Bin offen für Korrektur, da ich, wie ich schon sagte, keinen Unterschied sehe.

    edit:
    Ok, habe jetzt doch noch etwas aufschlussreicheres gefunden. Anscheinend findet bei der FriWa der Wärmetausch in einem speziellen Platten-Wärmetauscher statt, wodurch die Wärmeleistung bei niedriger Differenztemperatur höher ist, zumal das warme Wasser aktiv durch die Pumpe nachgeliefert wird. Dadurch kann das Wasser im Wasserspeicher kälter sein, als bei einem Hygienespeicher, bei welchem der Austausch rein durch Konvektion im Speicher und der Wärmeleitung der innenliegen Wellrohre stattfindet. Dadurch kann die FriWa effizienter sein. Erkauft wird es sich aber mit einem höheren Preis und eben noch mehr Komplexität.
    Zuletzt geändert von FrankMaier; 07.07.2023, 19:37.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von Wilantis Beitrag anzeigen
    dreamy1 habe ich geblockt, er hat aber von Sanitärsachen nullkommanull Ahnung. Falls er hier schreibt.
    Die Geister des Forums tauchen auf und starten mit persönlicher Diffamierung? Was soll das?

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