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Fire HD Tablet Laden über "KNX-Hilfsspannungsleitungen"

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    Fire HD Tablet Laden über "KNX-Hilfsspannungsleitungen"

    Hallo zusammen,

    ich plane gerade ein Fire HD10 Tablet als HomeAssistant Dashboard neben der Haustüre unterzubringen.
    Ich habe hier eine Doppeldose in welcher ein Lingg-Janke Taster sitzt und darunter in dem leeren Bereich sitzt die OpenKNX Fingerprint-Hardware. Also sind die beiden Dosen quasi voll (und es sind flache Dosen).
    Ich müsste aber jetzt eine Lademöglichkeit fürs Fire Tablet herstellen. In den Dosen liegt einmal ein 2x1,5qmm für 24V für den Türsummer und die beleuchtete Klingeltaste sowie KNX Leitung.

    Ich hatte jetzt verschiedene Ideen wie ich das Tablet laden könnte. Z.B. indem ich die 24V vom Türsummer abzwacke und dort ein Ladegerät 24V->USB-C verbaue. Aber es ist ja kein Platz in der Dose.
    Meine zweite Idee wäre, die nicht nicht genutzten Hilfsspannungsadern der KNX-Leitung zu verwenden und hier in der Dose, und oben auf dem Dachboden wo die Leitung ankommt, jeweils ein USB-C Kabel mit offenen Kabelenden anzuschließen.

    Denkt ihr das würde funktionieren? Oder fange ich mir da Störungen oder andere Effekte ein? Die Gesamtlänge des USB-C Kabels, mit dem KNX Zwischenstück, hätte dann ca. 3 Meter.
    Auf dem Dachboden würde ich dann ein USB-C Lader mittels Schaltaktor ansteuern damit das Ladegerät nur im Bedarfsfall oder per ZSU Lädt.


    Bin auch für andere Ideen offen!

    Gruß Thies

    #2
    "Dein" USB hat dann nur 5V als Dauerspannung, da erwarte ich keine Probleme in Richtung EMV oder dergleichen. Rein technisch kannst du das dann auch über die freien Adern der grünen Leitung jagen. Etwas nachvollziehbarer wäre für mich ein Tausch der Belegung, also 24V-Hilfsspannung auf der KNX-Leitung, worüber dann auch der Summer und die Klingeltaste versorgt werden, und die 2x1,5²-Leitung dann für die 5V-USB-Versorgung nehmen. Jedenfalls sofern die Leitungsverlegung das hergibt.

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      #3
      Hi, danke, ich hatte gestern auch mal ChatGPT dazu befragt und "es" meint das es evtl. problematisch ist da in diesem Fall zum laden eines Tablets sogenannte CC-Leitungen fehlen würden, welche erkennen, dass ein ladegerät angeschlossen ist und wie viel Strom erlaubt ist. Ob das jetzt stimmt kann ich da nicht so richtig beurteilen.

      Habe mich aber nun erstmal für einen sehr kompakten Step-Down-Konverter entschieden aus dem KFZ-Bereich, welcher einen 8-32V Eingang und USB-C als Ausgang hat. Den bekomme ich entweder hinter den Lingg-Janke noch in die Dose, oder evtl. auch direkt in Tablet-Wandhalterung gesetzt.

      Ich teste jetzt erstmal ob der Step-Down-Konverter vernünftig funktioniert, wie warm er wird, wie viel Zeit er laufen muss damit das Tablet nicht leer läuft.... usw.
      Eine weitere 2x0,75qmm Leitung bekomme ich noch durchs Leerrohr gezogen, habe ich gestern probiert.

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        #4
        Hmmm... der Hinweis auf zwei fehlenden Datenleitungen könnte berechtigt sein. Da kenne ich mich leider nicht so gut aus. Ich hätte gehofft, dass eine einfache Spannungsquelle mit 5V auf zwei Pins ausreicht. Aber es kann schon sein, dass das Tablet nicht lädt, wenn es nicht vorher mit dem Netzteil ausgehandelt hat, dass es jetzt Strom haben möchte.

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          #5
          Es geht da heutzutage nicht unbedingt darum auszuhandeln das Strom gewollt wird sondern wieviel und mit welcher Spannung.
          Die modernen USB-C laden ja nicht 120W mit 5V.
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          "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
          Albert Einstein

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            #6
            Ja, bei USB-C gibt es soetwas. Aber das Tablet lässt sich auch an uralten USB-A-Ports laden. Und diese können nichts aushandeln, deshalb wäre meine Hoffnung, dass keine Daten übertragen werden müssen.

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              #7
              Also der Step-Down-Konverter scheint gut zu funktionieren. Er lädt zwar nur 1%/2Minuten aber dafür wird er auch nur lauwarm. Also sehe ich da in der Dose erstmal keine Probleme.
              Bin gespannt wie viel das Tablet sich am Tag an Akku genehmigt aber viel sollte das eigentlich nicht sein.

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                #8
                Ich empfehle grundsätzlich, auf den gelb-weissen Adern 24V aufzulegen und wenn nötig, lokal pasende DC/DC-Wandler
                gemäss forenregeln soll man bitte und danke sagen! also: bitte und danke!

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                  #9
                  Ich könnte ja auch die sowieso vorhandene 24V-Leitung von der Klingelbeleuchtung und dem Türsummer nehmen und damit einen Shelly Plus Uni versorgen. Dieser könnte dann jede Nacht für ne Stunde den Step-Down-Konverter schalten. Da ich mich hier sowieso fernab vom KNX bewege wäre das wohl am einfachsten und günstigsten. Und ZSU´s in Shellys arbeiten ja auch ohne WLAN. Von daher wäre es mir sogar Wurst ob sich das Ding aus dem Wlan verabschiedet

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