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Abgehängte Decke Leerrohre Kabelauslass

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    Abgehängte Decke Leerrohre Kabelauslass

    Hallo Zusammen,

    mich beschäftig es schon länger wie man bei einer abgehängten Decke mit darunter liegenden Leerrohre sicherstellt das man später etwas nachziehen könnte?
    An Stellen wo Geräte montiert werden die gross genug sind ist dies ja kein Problem durch z.b. eine Dose.
    Aber wenn man z.B. eine sehr kleine Lampe oder was auch immer montieren möchte dass die Dose nicht überdeckt? Man kann zwar Revisionsöffnungen vorsehen, aber meistens ist dann genau da wo man diese benötigt keine vorhanden.
    Und wenn man das Rohr aus der Decke rausschauen lässt und später kürzt bei der Montage besteht ja das Risiko des reinrutschen aus meiner Sicht.
    Zusätzlich wenn es KNX Leitungen sind kann man auch nicht so einfach wieder zur nächsten Klemmstelle da ja durch die Dose alles versperrt ist und auch die Dose kann vermutlich durch das eingesteckte Rohr nicht mehr ausgebaut werden.

    Ideal wäre so eine Art Auslass für Leerrohre der eine feste Verankerung des Rohres sicherstellt.

    Stelle ich mir dies nur zu kompliziert vor und es gibt Produkte die dieses Problem lösen oder wie habt Ihr dies gelöst?


    Zur Veranschaulichung ich meine so etwas (ist aus diesem Thread (https://knx-user-forum.de/forum/öffe...36#post1790536) geklaut hoffe dies ist ok.)







    #2
    Die Frage ist vor allem wie die Decke abgehangen werden soll. Vermutlich Trockenbau, oder? Da kann man mit etwas Geduld auch Leitungen angeln, die zumindest in der Nähe von Auslässen auf den Gipskartonplatten liegen. Das klappt auch schon mit "normalen" Spotauslässen. Alternativ ist es auch keine so große Sache den Trockenbau nochmals anzupassen - neuen Schlitz bzw. Loch reinbringen, altes verschließen, spachteln, schleifen, streichen. Klar, ist Aufwand, aber das bekommt man auch selber noch hin, im Gegensatz zu Leitungen in der Betondecke nachziehen. Das gleiche gilt erstmal für Wände (sofern das nicht Stahlbeton ist).

    Was Rohre und Dosen angeht, so halten die Rohre schon ganz gut in den Dosen, sofern man mit dem Ausschnitt nicht völlig übertrieben hat. Verrutschen sollte da eigentlich nicht, weil später keine mechanische Belastung mehr auftritt. Ja, wenn man anfängt Leitungen nachzuziehen, bewegt sich das Rohr natürlich wieder etwas. Wenn du aber vorher eine flexible Zughilfe durchschiebst, stellt diese ja sicher, dass die folgende Leitung auch wirklich dort ankommt, wo sie enden soll.

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      #3
      Zitat von Fidelis Beitrag anzeigen
      Die Frage ist vor allem wie die Decke abgehangen werden soll. Vermutlich Trockenbau, oder? Da kann man mit etwas Geduld auch Leitungen angeln, die zumindest in der Nähe von Auslässen auf den Gipskartonplatten liegen. Das klappt auch schon mit "normalen" Spotauslässen. Alternativ ist es auch keine so große Sache den Trockenbau nochmals anzupassen - neuen Schlitz bzw. Loch reinbringen, altes verschließen, spachteln, schleifen, streichen. Klar, ist Aufwand, aber das bekommt man auch selber noch hin, im Gegensatz zu Leitungen in der Betondecke nachziehen. Das gleiche gilt erstmal für Wände (sofern das nicht Stahlbeton ist).

      Was Rohre und Dosen angeht, so halten die Rohre schon ganz gut in den Dosen, sofern man mit dem Ausschnitt nicht völlig übertrieben hat. Verrutschen sollte da eigentlich nicht, weil später keine mechanische Belastung mehr auftritt. Ja, wenn man anfängt Leitungen nachzuziehen, bewegt sich das Rohr natürlich wieder etwas. Wenn du aber vorher eine flexible Zughilfe durchschiebst, stellt diese ja sicher, dass die folgende Leitung auch wirklich dort ankommt, wo sie enden soll.
      könnte man nicht besser sagen oder Beschreiben....

      Sind auch meine Erfahrungen aus 20 Jahren Elektroinstallation und Systemintegration.
      Am Angenehmsten ist immer noch ein 68mm rundloch Sägen, Hohlwanddose rein und das Rohr damit fixieren! zum Schluss Deckel drauf und einfach mit übermalern.
      Ansonsten wie es Fidelis ja schon sagte ..... Trockenbau und glatt gespachteltes ist sehr einfach mit wenig Aufwand zu reparieren!
      Dem kann man nichts besseres hinzufügen!

      Grüße

      Markus

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        #4
        Zitat von MarcoLanghans Beitrag anzeigen
        Stelle ich mir dies nur zu kompliziert vor und es gibt Produkte die dieses Problem lösen oder wie habt Ihr dies gelöst?
        Es gibt so eine Art End-Klemmstück für Leerrohre das ich auf der Messe gesehen hatte, sieht aber scheiße aus und trägt auf.
        Häng einfach eine gutes Stück dünnen Wickeldrahts ans Ende des Leerrohrs und befestige den irgendwo in der Nähe an der Unterkonstruktion - den bekommst du dann sehr viel einfacher wieder geangelt als ein Leerrohr selbst.

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          #5
          Hat jemand schonmal hiermit Erfahrungen gesammelt? Wäre dies eine Option für einen Leerrohrauslass an der Decke?
          Erfahrungen Kaiser Wand-Decken-Übergang 90° Ø 25 mm 9261-25 https://www.kaisergroup.com/de-KAISE...-25-mm/9261-25

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            #6
            Ich finde es super, wenn schon auf der Hersteller Seite selbst so ein „gelungener“ Trittschallschutz dargestellt wird IMG_6701.jpg

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              #7
              Wird dieser Winkel denn verklebt mit dem Wellrohr? Also wenn das nur gesteckt wird und man zieht mal ne andere Leitung durch sehe ich sonst die Gefahr dass beim Ziehen man Wellrohr und Winkel auseinander ziehen kann. Sollte doch zumindest irgendwie ausreichend fixiert werden.

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                #8
                Gunner67 genau daher Frage ich ob dies schon mal jemand Benutzt hat, weil ich habe da ähnliche Bedenken

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                  #9
                  Moin,

                  wir hatten sowas ähnliches mal bei uns in der Holzrahmenbau-Produktion eingesetzt. War dann aber eher dieses hier: Rohrkupplung 90° für DIN EN Rohr Ø 25 mm | KAISER

                  Damit kann man bei einer luftdichten Außenwand das Leerrohr in diese Kupplung stecken, und die Kupplung bekommt man an die luftdichte Ebene besser angearbeitet als nur das Leerrohr.
                  Das Leerrohr greift in der Kupplung in so einen kleinen Vorsprung (kann man auf dem Foto so eben erkennen), das kriegt man wirklich nur mit ordentlich Gewalt auseinander.

                  War dann aber der Fall Leerrohrauslass aus Außenwand, also nicht im Deckenbereich.
                  Viele Grüße,
                  Hajo

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