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Zisternen - Filter

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    #16
    Ich habe einen Wirbel-Fein Filter von Wisy:
    Nachteile:
    - Vermutlich teurer als deine Lösung
    - Aufwendigere Installation
    Vorteile:
    - Funktioniert
    - Leicht zu reinigen
    - Verstopft nicht/läuft nicht über
    - Kann temporär verschlossen werden, damit nichts in die Zisterne läuft.

    Von Wisy habe ich auch einen beruhigten Einlauf und ein Überlauf mit Gitter gegen Tiere.


    Zum WC:
    Habe ich mir auch überlegt und mich dann dagegen entschieden: Die Verrohrung wird aufwendiger, man ist stark von der Zisterne und deren Pumpe (die auf jeden Fall defekt gehen wird) abhängig. Das WC dient auch bei längeren Versorgungsleitungen als Spülung, damit bei den Zapfstellen in der Leitung kein stehendes Wasser sich befindet. Ich hätte einen extra Wasserzähler benötigt, da ich das Abwasser ja sowieso zahlen muss (was teurer ist als das Trinkwasser). Somit hätte ich nichts gespart.

    Warum sind 100m^2 wenig Dachfläche. Wenn man 700 Liter pro Quadratmeter pro Jahr annimmt (https://dwd-geoportal.de/products/RGN_DEU_P1Y_RR/), dann sind das 70.000 Liter Niederschlag pro Jahr auf deinen 100 Quadratmeter. D.h., wenn du im Sommer viel damit gießen möchtest, solltest du sie so groß bauen wie nur möglich. Wenn du damit Rasenfläche jeden Sommer besprengen möchtest, dann reicht die Zisterne nie aus und du bist besser dran mit einem Gartenwasserzähler.

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      #17
      Meinst du diesen hier:
      https://wisy-water.com/wirbel-feinfilter-wff-100/
      Welche Maschenweite ist den hier empfehlenswerter? 0,28mm oder 0,44mm?

      Wie oft reinigst du diesen?

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        #18
        Filtereinsatz raus. Hochdruckstrahler zum Reinigen.
        Auf den WFF100 bezog sich meine Aussage. Ich würde behaupten, dass selbst 0,44 einiges an Reinigungsaufwand pro Jahr generiert.
        Die jetzige Zisterne hat nur einen Filterkorb und benötigt weniger Aufwand.
        Mit schwimmender Ansaugung ist bißchen mehr Sediment auch kein Thema - über viele Jahre.
        Hatte den WFF in der Zisterne eingebaut.

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          #19
          FrankMaier
          Kannst du bestätigen das man den so oft reinigen muss?

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            #20
            Müssen muss man nicht, solange es einem egal ist, dass kein Wasser mehr in der Zisterne gesammelt wird oder man noch weitere, vorgelagerte Filter hat.
            Ich gebe eigene Erfahrung mit dem WFF100 weiter, und sinniere nicht im Luftleeren. Hatte das Ding 20 Jahre im Einsatz!

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              #21
              Dann ist halt die Frage ob es überhaupt einen Filter benötigt?
              Blätter fallen so gut wie keine an und landen ja sowieso im Sandfang der Dachrinne.
              Angesaugt wird schwebend.
              Hmm...mal schauen

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                #22
                Also mein Senf dazu, wie so oft, es kommt auf die Umstände an....
                Ich habe genau diesen Wisy Filter aus #17
                https://wisy-water.com/wirbel-feinfilter-wff-100/,
                seit gefühlten zwanzig Jahren.

                Bei mir ist in der Zisterne eine Tauchpumpe, die von einem Wisy Schaltautomat eingeschaltet wird, wenn der Druck der Abnahmeletung unter x abfällt.
                Dann steigt der Druck bis y in die Leitungen, Außenwasser und Toiletten, und in einen Membranspeicher als Puffer um Ein/Aus Takten zu verhindern.
                Ab Druck y wird die Tauchpumpe wieder abgeschaltet, was beim Gartengießen eventuell lange dauern kann.

                Bei dem Filtereinsatz habe ich die kleinste mögliche Maschenweite gekauft, da ich keine Störungen wegen Dreck im Leitungsnetz wollte,
                zu dem Preis den ich gleich erkläre.

                Ich wohne mitten in der Natur, Bäume, Laub, Blütenpollen, volles Programm.
                Grobe Verschmutzung mit Laub kenne ich nicht, das spült sich raus. ABER der Filter setzt sich bei mir mit der Zeit zu, unsichtbar,
                ich nenne es mal als Laie Biofilm. Das zusetzen äußert sich daran, daß sich die Zisterne nicht mehr füllt bei Regen,
                weil "die Poren des Filters unsichtbar verstopft sind" und das Wasser stattdessen in den Überlauf geht.
                Man sieht es dem Filter nicht an. Ich mache dann nicht "Hochdrucksprühen" sondern ab in die Spülmaschine, einmal im Monat.

                Also mein Fazit, kleine Maschenweite = hohe Störungssicherheit in den Leitungen = aber auch hoher Wartungsaufwand
                und vice versa.

                Bevor ich vergesse, angesaugt natürlich schwebend oben, nachgefüllt natürlich strömungsberuhigt unten.
                In meinen Augen entscheidet alles nur die Maschenweite vom Einlauf Filter, der Rest ist egal.
                Den Ansaugfilter habe ich gefühlt nie säubern müssen, vielleicht mal in 10 Jahren, der schwimmt ja oben im sauberen Wasser.

                Bin nicht verheiratet mit der Firma, das Wisy Zeugs ist vielleicht ein paar Mark teurer, aber funktioniert einfach langfristig zuverlässig.

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                  #23
                  Danke für deinen ausführlichen Bericht.
                  Sehe ich das richtig, dass du bei leerer Zisterne hier direkt Leitungswasser in die Zisterne nachfüllst?
                  -> auch beruhigt (wie hast du das umgesetzt?)?

                  Einmal pro Monat reinigen ist natürlich dann doch ein Aufwand, vor allem wenn man sonst so alles versucht zu automatisieren im Gebäude.
                  Wobei ich zwar auch von viel Grün umgeben bin, aber das Haus doch recht hoch liegt.
                  Hoffe das da bei 0,44mm anstatt 0,28mm Maschenweite ich doch vielleicht einmal im Quartal nur reinigen muss.

                  Wie sieht das da eigentlich bei wenig Regen aus?
                  Läuft das einfach in den Kanal, oder entsteht hier bereits der nötige "Wirbeleffekt"?

                  Du hast hier nicht zufällig ein Bild, wie der Filterschacht in Realität verbaut aussieht? (gerne auch per PN)
                  Hat wer die Grundfos JP 5-48 PT-H im Einsatz?
                  Diese hat ja auch einen integrierten Membranspeicher, was Duckstöße minimieren soll.
                  Aber mit fast 1,5kW erscheint die mir halt dann doch etwas groß und damit vermutlich laut und stromhungrig.
                  Zuletzt geändert von LostWolf; Gestern, 18:45.

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                    #24
                    Ja, diesen Filter habe ich, in der 150er Variante.

                    [QUOTE=LostWolf;n2086231Wie oft reinigst du diesen?[/QUOTE]
                    So zweimal im Jahr, wenn ich Lust habe und gerade vorbei laufe. Der Filter ist außerhalb der Zisterne und somit leicht erreichbar. Manchmal, beim Vorbeilaufen, schaue ich kurz rein und drehe ihn einfach um 180 Grad, damit der andere Teil vom Filter dreckig wird. Wenn ich mehr Lust habe spritze ich ihn mit dem Wasserschlauch kurz ab.
                    Und ja, da drauf bildet sich ein Biofilm, welches den Filter verdreckt. Ich gehe aber davon aus, dass das bei den anderen Filtern, die du genannt hast, auch so der Fall sein wird.

                    Die meisten werden eine Zisterne vermutlich ohne Filter betreiben, oder mit einem so zugesetzten Filter, dass sowieso nichts mehr gefiltert wird und alles ungefiltert rein läuft und auch das funktioniert gut. Meine Eltern haben seit 30 Jahren eine Zisterne (stillgelegte gereinigte Klärgrube) ohne Filter, ohne Überlauf. Vermutlich steht da mittlerweile 1m hoch der Dreck, aber sie funktioniert.



                    Ich denke, wenn ein Filter, dann schon ein feinerer, damit Vogelkot, tote Insekten, etc. abgehalten wird. Pollen kommen dennoch durch, die werden jedoch über den Überlauf abgeschieden, wenn die Zisterne zu voll ist. Und wenn man einen Filter hat, dann muss man ihn eben mind. einmal im Jahr reinigen. Am besten vermutlich nach der Pollensaison und dann nochmals im Hochsommer, damit maximal viel Wasser in der Zisterne landet. Im Winter ist es egal.
                    Für mich war es wichtig, dass er im Fehlerfall nicht verstopft, leicht zu warten ist und bei Starkregen auch noch funktioniert. Ich weiß noch genau, als die Überschwemmung im Ahrtal war, war auch bei uns ein starker Platzregen. Die 10 Kubikmeter Zisterne war am Tag recht leer, am nächsten Tag ziemlich voll (ca. 200qm Dachfläche)

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                      #25
                      Ich hab einen Intewa Purain außerhalb der Zisterne. Hat nochmal ein wenig eine andere Funktionsweise.
                      Selbstreinigung ist relativ, aber er setzt sich immerhin nicht komplett zu. Ich mache den vor der Gießsaison 1x im Jahr sauber.

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                        #26
                        Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
                        Sehe ich das richtig, dass du bei leerer Zisterne hier direkt Leitungswasser in die Zisterne nachfüllst?
                        -> auch beruhigt (wie hast du das umgesetzt?)?
                        Ich weiß nicht, ob Du mich meinst. Meine Nachfüllung ist diese hier
                        https://wisy-water.com/freier-trinkwasserauslauf/

                        Die Nachfüllung habe ich nicht beruhigt, da ist der Hahn nur ein wenig offen daß es so vor sich hinplätschert.
                        Zusatznutzen wenn man zu viel aufdreht dann spritzt es seitlich aus dem Wassertrenner.
                        Dann eine Treppenhausfunktion am Ventil damit ich nicht vergesse abzustellen.

                        Man darf wohl nicht zusammenzählen wieviel Geld man da rein steckt. Dafür kann man lange Trinkwasser kaufen.
                        Und an jede Zapfstelle im Garten habe ich ein Schild gemacht KEIN TRINKWASSER

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                          #27
                          Zitat von walterweber Beitrag anzeigen
                          Man darf wohl nicht zusammenzählen wieviel Geld man da rein steckt.
                          Leider ist das so, idealismus.
                          Doch leider sind unsere Resourcen endlich.

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