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Zisternen - Filter

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    #31
    Danke für deinen Praxisbericht.

    Meine Vermutung war, dass ein Vorfilter mit unter 0,5mm da doch mehr filtern kann als nur Blätter (was ja der Korb im Sandfang meist schon übernimmt).

    Hast du hier selbst an der schwimmende Ansaugung keinen kleinen Filter?
    (meist sind bei denen hier ja nochmal Filter vorhanden)
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      #32
      Diese Durchlauffilter finde ich in unterschiedlichsten Formen auch. Ich bräuchte aber eher eine Lösung die genau andersrum funktioniert. also den Schmutz per Zyklon in einen separaten behälter bringt und das saubere Wasser fließt weiter, denn Zisternenüberläufe gehen hier in die Versickerung und niemals in die Kanalisation. das wird hier richtig teuer wenn die mit der Dampfprobe es aus der Dachrinne oder den Zisternendeckeln qualmen sehen.

      Insofern werde ich hier wohl nicht um eine Art Vortonne hinkommen, dort einen Filter vor den dortigen quasi Überlauf montieren der dann nur das saubere Wasser bis in die Leitung der eigentlichen Zisterne lässt.

      Direkt am haus haben wir mittlerweile keine Bäume mehr da sind in den letzten 20 Jahren dann doch 16 große ausgewachsene Waldkiefern gewichen. aber um reichlich Nadeln in den Dachrinnen zu haben und unmengen Blütenstaub sidn noch genügend Bäume in der Nachbarschaft. Insgesamt hole ich derzeit zweimal im Jahr ZWei volle Eimer Nadeln aus den Dachrinnen und aus der einen Vorfiltertonne auch noch zwei je Jahr. an der anderen Hausseite ist es noch ein Eimer je Jahr das ist die Wind abgewandte Seite und da ist nur so eine kleine Sinterbox unten am Fallrohr. Das kleine Körbchen da drinnen musst regelmäßig leer machen sonst quillt das beim nächsten Schlagregen da direkt alles raus, und am besten auch gleich am Anfang eines solchen einsetzenden Regens, weil der da erstmal einiges aus den Rinnen mit runter spült. So Drahtsperren um die Nadeln direkt in der Dachrinne vor dem Fallrohrabzufangen habe ich ausgebaut, weil das auch relativ schnell voll wird und immer die lange Leiter auf 5m ausfahrenum da ran zu kommen ist mir auch nix.

      Insofern wenn ich mal umbaue, dann wieder eine kleine 500l Vorfiltertonne. Die muss dann immer mal richtig ausgeschöpftwerden mit dem ganzen Schlick und Nadel / Laubdreck.

      Es kommt also sehr daruf an was hat man da derzeit für VEgetation im Garten und der Nachbarschaft und wieviel Wachstumspotential hat das alles noch. In so einem Neubaugebiet frisch vom Acker sicher nicht so leicht vorherzusagen, aber so eine paar Tattenbäumchen sind auch irgendwann mal 30m hoch. Aber ja bei so MiniGrundstücken mit so einem knappen Mindestbrandschutzstreifen ums Haus auch weniger ein Thema wo man sich sorgen muss.
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      "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
      Albert Einstein

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        #33
        Hallo,

        falls es noch nicht zu spät ist: Wir haben diesen Filter inks. Beruigten Einlauf verbaut:

        Regenwasserfilter Zisternenfilter 3P Retentions- und Versickerungsfilter mit Edelstahlsieb für den Einbau in die Zisterne, Anschluss DN100. Für die Regenwassernutzung im Haus und zur Gartenbewässerung : Amazon.de: Garten

        War bei uns bei der Zisterne schon dabei...

        Grüße

        Holger

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          #34
          Wir haben ca 150m² Fläche die in die Zisterne geleitet werden. Zisterne Beton 7,5m³, Tauchpumpe ca. 15cm über Grund.
          Da keine hohen Bäume ums Haus sind, haben wir gar keinen Filter. Die Zisterne wird alle 5-6 Jahre trockengelegt und gereinigt. Ist hauptsächlich Blütenstaub drin

          Ursprünglich hatten wir auch vor, WC und Waschmaschine mit Regenwasser zu betreiben.
          Resoucen und so. Dann kommen die Auflagen zur Grauwassernutzung (Extra Zähler, Zugelassense Nachspeißung).
          Bei uns Abnahme der Anlage durch den örtl. Wassermeister...

          Nebenbei noch die Möglichkeit, dass die Pumpe früher oder später defekt ist.
          Schmutzränder in den Toiletten....

          Und am Ende kamen wir darauf, dass wir das gesparte Trinkwasser dann im Garten baruchen, weil die Zisterne leer ist.

          Dann haben wir es gelassen....

          Somit haben wir jetzt insgesamt 9,5m³ Regenwasser für den Garten (Zisterne + 2x IBC am Carport).
          Mit Heimautomatisierung lassen sich alle Probleme lösen die wir sonst gar nicht hätten...
          KNX + HUE + SONOS + SIMATIC-S7 + Fritzbox + RasPi mit HomeAssistant

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            #35
            Zitat von herrder4ringe Beitrag anzeigen
            Füllstandsmessung über Drucksonde an einem KNX analog Eingang. Mittlerweile gibts die Drucksonden auch mit 3,3V Signalausgang, dann kann man sie per WIFI mit einem ESP32 einbinden,
            Kannst du bitte Genaueres nennen?

            Ich habe vor einer Weile mal aufwendig recherchiert, wie man gescheit eine Füllstandsmessung umsetzen könnte, vorzugsweise robust und langlebig. Gefunden habe ich hauptsächlich no-name Ware ohne vernünftige Spezifikation. Am Ende war das Ergebnis – bitte nicht lachen! – dass Schwimmschalter immer noch unter den besseren Lösungen sind. Verbaut habe ich damals letzten Endes nichts, aber wenn es gute Sonden gäbe … ?

            Noch eine Frage:

            Habt ihr kein Problem mit anaerobem Abbau, also kippendem Wasser mit stechendem Schwefelgeruch? Meine Zisterne wird nur wenig benutzt, und trotz einiges Aufwands und Umsetzung nach guter Lehre (biologische Funktion berücksichtigen) muss ich regelmäßig die Leitungen durchspülen, damit es darin nicht gärt. Zur Sicherheit: Ich habe in der Zisterne super Wasser, kristallklar und geruchsfrei. Das Problem scheint in den Leitungen zu entstehen, wenn nicht regelmäßig etwas entnommen wird.

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              #36
              Meine Füllstandsmessung funtioniert über einen Ultraschall-Sensor mit Anlaogsignal. Funktioniert seit 8 Jahren problemlos.

              Die Pumpe ist eine Tauchpumpe mit Trockenlaufschutz und hängt ca. 15cm über dem Grund.

              Kippendes Wasser hatte ich noch nie.Vielleicht ist es aber auch davon abhängig,
              was außer Regenwasser sonst noch in die Zisterne geschwemmt wird.

              Mit Heimautomatisierung lassen sich alle Probleme lösen die wir sonst gar nicht hätten...
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                #37
                Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
                Meine Füllstandsmessung funtioniert über einen Ultraschall-Sensor mit Anlaogsignal. Funktioniert seit 8 Jahren problemlos.
                Ist dieser Sensor immer in einem sicheren Abstand über Wasser? Anders gesagt: Könnte/dürfte er regelmäßig komplett überschwemmt werden?

                Bei meiner Zisterne ist es leider so, dass bei sehr starkem Regen der normale Überlauf überfordert ist und dann die gesamte Zisterne vollläuft bis an den Schachtrand, den Deckel hochdrückt, dort übersprudelt … D. h. alles, was drin ist, muss das auch aushalten können.

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                  #38
                  Ja der Sensor ist immer über dem Wasser. Meine Zisterne ist eine gewöhnliche Betonzisterne und der Überlauf hat ein 110mm KG-Rohr.
                  Unter Wasser ist der Sensor also nie, aber feucht ist es natürlich immer.

                  Der Sensor hat aber IP67 und könnte das somit ab. Der Stecker ist ein M12 der das auch können sollte.

                  https://www.dietz-sensortechnik.de/p...oaAsQSEALw_wcB

                  Evtl. bist du aber auf Dauer mit einem Drucksensor besser beraten, damit haben viele hier gut Erfahrungen gemacht.
                  Mit Heimautomatisierung lassen sich alle Probleme lösen die wir sonst gar nicht hätten...
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                    #39
                    Danke für die Infos und den Link! :-)

                    Dietz hat ja wirklich viel im Programm, dorthin werde ich sicherlich noch Kontakt aufnehmen.
                    Einen Ultraschall-Sensor würde ich wegen dem Überspülen lieber vermeiden, daher wäre es toll, wenn sich noch jemand melden würde, der mit einem Drucksensor in einer Zisterne oder ähnlichem Erfahrung hat.
                    Welches Modell setzt ihr ein, wie wird er per KNX angeschlossen, funktioniert es zuverlässig, …?

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                      #40
                      Ich hab wohl schon 10 Drucksonden verbaut.
                      Als zwanghafter Schnäppchenjäger habe ich diese immer für 20-40€ bei Ali-Express bestellt.

                      3 Stück sind ausgefallen.

                      Wenn die Klemmstelle/Klemmdose trocken ist, dann ist die Überlebenschance der Sonde signifikant höher. Bei der Montage im Schacht hier bestes Material und Membrane verwenden.

                      Der genaue Wasserstand ist in der Regel "nice to know" . Wenn es um eine automatische Nachspeisung geht würde ich einen Schwimmerschalter nutzen.
                      Das ist grundsätzlich stabiler...

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                        #41
                        Drucksensoren müssen übrigens nicht direkt im Wasser liegen. Ich habe hier eine Installation ähnlich einer Zisterne (💩), bei der ein Drucksensor für den Füllstand direkt in der Steuerung verbaut ist. Von dort liegt ein Schlauch bis in den Schacht, wo er unten befestigt ist, sodass ein höherer Füllstand zu höherem Luftdruck im Schlauch führt. Die Steuerung zeigt den Füllstand sogar recht akkurat in cm an...

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                          #42
                          Das ist auch irgendwo logisch, die zum untertauchen haben ja einen "Schlauch" in der Anschlussleitung um den Luftdruck zum Sensor zu führen.

                          Letztlich sind alles Differenzsensoren.

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                            #43
                            Zitat von herrder4ringe Beitrag anzeigen
                            für 20-40€ bei Ali-Express bestellt. 3 Stück sind ausgefallen.
                            Jo, deswegen möchte ich diese auch lieber nicht verbauen. Ist bei denen denn ein Zettel mit technischen Daten und Herstellerangaben dabei? Dazu habe ich nie etwas finden können.

                            Besonders gut gefallen mir auch diese:
                            https://www.arcus-eds.de/de/knx-fuel...messer-angebot

                            Hatte nur noch keine Zeit, mich da reinzuknien …

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