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Mehrere Potentialausgleichschienen und Anschlüsse an Fundamenterder?

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    Mehrere Potentialausgleichschienen und Anschlüsse an Fundamenterder?

    Hallo zusammen,

    genügt in einem Einfamilienhaus eine einzige Potentialausgleichschiene mit direktem Anschluss an den Fundamenterder im Technikraum oder macht es Sinn, mehrere Potentialausgleichsschienen mit jeweils eigenem Anschluss an den Fundamenterder zu setzen? Die relevanten Örtlichkeiten wären bei mir der Technikraum mit dem Hauptverteiler, ca. 13m davon entfernt soll das Serverrack stehen und ca. 13m in eine andere Richtung kommt der Wechselrichter mit PV-Speicher.

    Würdet Ihr da je einen eigenen Anschluss setzen oder einfach vom Technikraum aus mit ausreichendem Querschnitt anfahren?

    Vielen lieben Dank,

    Thomas
    Ich brauche Informationen, eine Meinung bilde ich mir selbst.

    #2
    In der Nähe der PV WR kann eine zusätzliche PA Schiene sinnvoll sein. Da kommen ja doch ein paar PE Leitungen zusammen.
    Z. B. vom WR + Speicher + Überspannungsschutz + Erdung der PV Unterkonstruktion ...

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      #3
      Also ich hab direkt an der Erdungsfahne 3 Potis. Davon geht eine in Dachboden für PV, Sat Schüssel usw.. Eine weitere geht zu den zwei Wechselrichter und Batteriespeicher.

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        #4
        Und aufpassen ob ihr eine isolierte Bodenplatte habt, also wo die Bodenplatte komplett isoliert in Styrodur liegt (hoch wärmegedämtes Haus), da gibt es mögliche Komplikationen. Ihr müsstet dann einen Erder in der Betonplatte rundherum (ohne Erdkontakt) und einen aus V4A im Erdreich rund um die Bodenplattendämmung (oder "Tiefenerder") haben. Da wo die BEIDEN Erder zusammenlaufen kommt die Schiene hin. Und dann hoch zur Photovoltaik ..... das war bei uns die Herausforderung.

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          #5
          Definitiv jeweils ein eigener Anschluss. Ich hab hier auch einige davon. Teilweise auch ohne Schiene.
          Wenn Betonbau, dann gerne hübsch als Erdungsfestpunkt. Kann man übrigens prima auch in die Decke montieren.

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            #6
            Moin,

            Potenzialverschleppungen sind zu vermeiden!

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              #7
              Wir haben den oben genannten Ringerder aus V2A / V4A ums Haus.
              Im Plan des Kellers habe ich damals eingezeichnet, wo HAK, WR und Verteiler hin kommen sollen.
              An den Stellen hat der Kellerbauer PAS installiert und durch die Wand nach draußen geführt.
              Mit Heimautomatisierung lassen sich alle Probleme lösen die wir sonst gar nicht hätten...
              KNX + HUE + SONOS + SIMATIC-S7 + Fritzbox + RasPi mit NodeRed + Telegramm

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                #8
                aber im Verteiler Thread schreibt jeder was ihm auffällt, mir fällt hier auch so einiges auf. Fundamenterder ist keine Wissenschaft, man muss ich nur an ein paar Reglen halten:

                https://www.dehn.de/sites/default/fi...er_ds162_d.pdf

                Z.b.:
                Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
                Und aufpassen ob ihr eine isolierte Bodenplatte habt, also wo die Bodenplatte komplett isoliert in Styrodur liegt (hoch wärmegedämtes Haus), da gibt es mögliche Komplikationen
                Der Erder in der Bodenplatte ist für die Vermeidung von Schrittspannungen bei Blitzereignissen und hat nicht mit der Erdung an sich zu tun. Darum auch die (genormte) Verbindung zur Bewehrung <2m und Verbindung zum Erdfühlige Erder midestens alle <20m.

                Anschlußfahnen aus Edelstahl für verschiedene Potischienen ist super. Warum soll man sich nochmal Kupfer in den Keller legen, wenn man das auch in der Bodenpaltte versenken kann.

                Zitat von GLTProfi Beitrag anzeigen
                Potenzialverschleppungen sind zu vermeiden!
                Was soll dieser Einwurf? Was meinst du damit?
                Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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                  #9
                  "Was soll dieser Einwurf? Was meinst du damit?"

                  Man sollte sich sicher sein, dass alle Erder gleich gut beschaffen sind und miteinander eine Niederohmige Verbindung haben.
                  Ist schon öfter passiert, dass es 2 Verschiedene Erdungssysteme im Haus gab und Potenzialunterschiede dann z. B.
                  zu Problemen führen ins Sachen Berührungsspannung und übers LAN!!
                  Alles schon mal gesehen, bei Fehlersuchen!

                  Grüße
                  Markus

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                    #10
                    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
                    Verbindung zur Bewehrung <2m und Verbindung zum Erdfühlige Erder midestens alle <20m.
                    Bei der vollgedämten Bodenplatte ist erdfühlig alle 20m ein Erder außerhalb der Dämmung, bei uns geht deshalb nochmal ein V4A-Erder rings rum. Und mit der Bewehrung ist so ne Sache, bei uns gab es keine konventionellen Bewehrung, sondern Beton mit Stahlnadeln drinnen (kenne den Fachbegriff nicht), da wurde in der Betonplatte am Außenrand (ca. 30cm Abstand) und zusätzlich ein "Kreuz durch die Mitte" ein Ringerder in den "Stahlnadelbeton" gelegt. Hatte vor 12 Jahren der Elektriker und Architekt vereinbart.
                    Zuletzt geändert von ralf9000; Heute, 10:11.

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                      #11
                      Zitat von ralf9000 Beitrag anzeigen
                      Beton mit Stahlnadeln drinnen (kenne den Fachbegriff nicht)
                      Stahlfaserbeton
                      ....und versuchen Sie nicht erst anhand der Farbe der Stichflamme zu erkennen, was Sie falsch gemacht haben!

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