Hallo zusammen,
ich plane eine umfassende Modernisierung der Elektrik in meinem (zukünftigen) Haus. Dafür soll KNX zum Einsatz kommen. Das 5-tägige Grundlagenseminar der KNX Association ist bereits absolviert, das heißt, Theorie und Praxis sind zumindest ein wenig bekannt.
Natürlich möchte ich für die Zukunft flexibel sein und Leitungen wo nötig in Leerrohre einziehen. Dass ich mit den Leerrohren bis in den Elektroverteiler gehe, sehe ich nicht. Zum einen, weil der Platz dafür recht knapp ist, zum anderen weil ich meine, eine Möglichkeit gefunden zu haben, reichlich Leerrohr zu sparen und trotzdem genauso flexibel zu bleiben. Außerdem würde ich sowieso auf NYM-Leitungen gehen und keine Einzeladern einziehen.
Ich habe mal eine Skizze angehängt, die den Schnitt des Hauses und die geplante Leitungsführung grob zeigen soll. Lasst euch nicht irritieren: Dass jeweils nur eine Leitung/ein Leerrohr eingezeichnet ist, soll nicht heißen, dass dort tatsächlich nur eins liegt. Es geht mir um das Prinzip, nicht die Anzahl der Leitungen. Bitte die Legende beachten.
Das Haus hat einen stillgelegten Kaminschacht, den ich als Leitungsschacht verwenden darf (ist mit dem Schornsteinfeger abgeklärt). Der Zähler sitzt im Keller, die Elektroverteilung soll in den Flur im EG direkt auf die Rückseite des Schachts. Aus der Verteilung wird das EG direkt bespielt, und zwar sowohl über Decke als auch über den Fußboden (je nach Gegebenheiten im jeweiligen Raum). Hierfür kommen Leerrohre zum Einsatz.
Durch den Schacht würden die OG-Leitungen nun ohne Leerrohr bis ins OG führen, wo sie dann hinter einer Revisionsklappe in Leerrohre geführt werden. Die Zuleitungen der einzelnen Zimmer würde ich über den Dachboden dann in die Decke bzw. Wände der Räume legen, im Leerrohr.
Ich hoffe, die Skizze ist einigermaßen selbsterklärend.
Meine Frage nun: Was haltet ihr von der Idee, die Leerrohre fürs OG erst hinter der Revisionsklappe beginnen zu lassen? Das würde mir Platz am Verteiler sparen, den Schacht nicht überladen (und außerdem Leerrohre im Schacht zwischen EG und OG einsparen).
Gibt es weitere Anmerkungen zu meinen Überlegungen? Ich habe auch schon mal in Richtung einer zweiten Verteilung im OG nachgedacht, aber das hätte meiner Meinung nach eigentlich kaum Vorteile.
Viele Grüße
datenwurm
ich plane eine umfassende Modernisierung der Elektrik in meinem (zukünftigen) Haus. Dafür soll KNX zum Einsatz kommen. Das 5-tägige Grundlagenseminar der KNX Association ist bereits absolviert, das heißt, Theorie und Praxis sind zumindest ein wenig bekannt.
Natürlich möchte ich für die Zukunft flexibel sein und Leitungen wo nötig in Leerrohre einziehen. Dass ich mit den Leerrohren bis in den Elektroverteiler gehe, sehe ich nicht. Zum einen, weil der Platz dafür recht knapp ist, zum anderen weil ich meine, eine Möglichkeit gefunden zu haben, reichlich Leerrohr zu sparen und trotzdem genauso flexibel zu bleiben. Außerdem würde ich sowieso auf NYM-Leitungen gehen und keine Einzeladern einziehen.
Ich habe mal eine Skizze angehängt, die den Schnitt des Hauses und die geplante Leitungsführung grob zeigen soll. Lasst euch nicht irritieren: Dass jeweils nur eine Leitung/ein Leerrohr eingezeichnet ist, soll nicht heißen, dass dort tatsächlich nur eins liegt. Es geht mir um das Prinzip, nicht die Anzahl der Leitungen. Bitte die Legende beachten.
Das Haus hat einen stillgelegten Kaminschacht, den ich als Leitungsschacht verwenden darf (ist mit dem Schornsteinfeger abgeklärt). Der Zähler sitzt im Keller, die Elektroverteilung soll in den Flur im EG direkt auf die Rückseite des Schachts. Aus der Verteilung wird das EG direkt bespielt, und zwar sowohl über Decke als auch über den Fußboden (je nach Gegebenheiten im jeweiligen Raum). Hierfür kommen Leerrohre zum Einsatz.
Durch den Schacht würden die OG-Leitungen nun ohne Leerrohr bis ins OG führen, wo sie dann hinter einer Revisionsklappe in Leerrohre geführt werden. Die Zuleitungen der einzelnen Zimmer würde ich über den Dachboden dann in die Decke bzw. Wände der Räume legen, im Leerrohr.
Ich hoffe, die Skizze ist einigermaßen selbsterklärend.
Meine Frage nun: Was haltet ihr von der Idee, die Leerrohre fürs OG erst hinter der Revisionsklappe beginnen zu lassen? Das würde mir Platz am Verteiler sparen, den Schacht nicht überladen (und außerdem Leerrohre im Schacht zwischen EG und OG einsparen).
Gibt es weitere Anmerkungen zu meinen Überlegungen? Ich habe auch schon mal in Richtung einer zweiten Verteilung im OG nachgedacht, aber das hätte meiner Meinung nach eigentlich kaum Vorteile.
Viele Grüße
datenwurm



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