Hallo zusammen,
ich bin gerade in der Detailplanung meines südlichen Außen (Garten/Hof)-Elektroprojekts und würde gerne ein paar Meinungen hören, bevor ich mich dem Elektriker Austausche und dann auch auf eine Lösung festlege. Ich habe auch schon in einem anderen Thread u.a. vom Hoftor und der Thematik der Kommunikation für zwei Parteien berichtet/informiert.
Das beigefügte Bild zeigt die grundsätzliche Situation:
image.png
Legende:
Ausgangssituation
Vom Hauptschrank (blau) bis zur ersten Verbrauchsstelle im südlichen Garten sind bereits grob 15 m Leitungslänge erforderlich.
Zum Hoftor bzw. zur Paketbox/Klingelanlage kommen vermutlich 30+ m zusammen.
Sicher elektrisch geplant sind unter anderem dort:
Zusätzlich grenzt an den Bereich eine Halle an, die auch zu unserem Grundstück gehört und einen eigenen Stromanschluss besitzt. Dieser Anschluss soll allerdings dem Mieter vorbehalten bleiben.
Bereits vorhanden / vorgesehen
Ich habe ohnehin vor, ein 5x16 mm² Erdkabel in Richtung Halle zu verlegen.
Die ursprüngliche Idee dahinter war:
Aktuelle Überlegung
Statt sämtliche Stromkreise direkt vom Hauptverteiler aus sternförmig in den Außenbereich zu ziehen, überlege ich mittlerweile, in der Halle einen weiteren Unterverteiler zu setzen.
Das würde bedeuten das im Unterverteiler der Halle folgendes untergebracht ist:
Mein Gedanke ist dabei weniger die heutige Nutzung, sondern eher zukunftssicher.
Argumente für die UV
Argumente dagegen
Ich habe gehört, dass bei längeren Strecken FI bzw. Sicherungen unter Umständen schlechter oder später auslösen könnten und deshalb ein lokaler Verteiler Vorteile hätte.
Meine bisherige Recherche hat allerdings ergeben das:
Meine Fragen an euch
PS: Der Nordaußenbereich (Nordgarten) ist vorgesehen aus dem Hauptverteiler versorgt zu werden. Er ist angrenzend zum Haupt-Elektroraum.
Ich bin auf eure Einschätzungen gespannt.
Besten Dank & Grüße
ich bin gerade in der Detailplanung meines südlichen Außen (Garten/Hof)-Elektroprojekts und würde gerne ein paar Meinungen hören, bevor ich mich dem Elektriker Austausche und dann auch auf eine Lösung festlege. Ich habe auch schon in einem anderen Thread u.a. vom Hoftor und der Thematik der Kommunikation für zwei Parteien berichtet/informiert.
Das beigefügte Bild zeigt die grundsätzliche Situation:
image.png
Legende:
- Blau = Haupt-Elektroschrank
- Braun = möglicher zusätzlicher Unterverteiler
- Rot = geplantes Hoftor
- Lila = Paketbox / Klingelanlage
- Gelb = Bereiche, in denen perspektivisch Strom verfügbar sein soll (Beleuchtung, Steckdosen usw.)
Ausgangssituation
Vom Hauptschrank (blau) bis zur ersten Verbrauchsstelle im südlichen Garten sind bereits grob 15 m Leitungslänge erforderlich.
Zum Hoftor bzw. zur Paketbox/Klingelanlage kommen vermutlich 30+ m zusammen.
Sicher elektrisch geplant sind unter anderem dort:
- Torantrieb
- Klingel-/Paketboxanlage
- Außenbeleuchtung
- Gartenbeleuchtung
- Außensteckdosen
- spätere Erweiterungen
Zusätzlich grenzt an den Bereich eine Halle an, die auch zu unserem Grundstück gehört und einen eigenen Stromanschluss besitzt. Dieser Anschluss soll allerdings dem Mieter vorbehalten bleiben.
Bereits vorhanden / vorgesehen
Ich habe ohnehin vor, ein 5x16 mm² Erdkabel in Richtung Halle zu verlegen.
Die ursprüngliche Idee dahinter war:
- spätere PV auf dem Hallendach
- Nutzung der PV-Energie im eigenen System
- eventuell später Batteriespeicher in der Halle
- eventuell später Carport-PV
- eventuell Stromversorgung für vermietete Stellplätze (E-Fahrzeuge)
Aktuelle Überlegung
Statt sämtliche Stromkreise direkt vom Hauptverteiler aus sternförmig in den Außenbereich zu ziehen, überlege ich mittlerweile, in der Halle einen weiteren Unterverteiler zu setzen.
Das würde bedeuten das im Unterverteiler der Halle folgendes untergebracht ist:
- Tor
- Paketbox
- Klingel
- Außenbeleuchtung
- Außensteckdosen
- Reserve
- spätere Erweiterungen
Mein Gedanke ist dabei weniger die heutige Nutzung, sondern eher zukunftssicher.
Argumente für die UV
- deutlich kürzere Abgänge im Außenbereich
- weniger Gesamtkabelmeter
- spätere Erweiterungen einfacher
- guter Einspeisepunkt für spätere PV-/Speicherthemen
- eventuell auch interessant für spätere Ladeinfrastruktur
Argumente dagegen
- zusätzlicher Verteiler
- zusätzliche FI/LS-Kombinationen
- höhere Kosten jetzt (vielleicht nie genutzt)
Ich habe gehört, dass bei längeren Strecken FI bzw. Sicherungen unter Umständen schlechter oder später auslösen könnten und deshalb ein lokaler Verteiler Vorteile hätte.
Meine bisherige Recherche hat allerdings ergeben das:
- Für einen FI die Entfernung grundsätzlich eher nebensächlich ist.
- Kritischer werden Spannungsfall, Schleifenimpedanz und Abschaltbedingungen der LS-Schalter (grob sollten 30–40 m aber normalerweise noch kein außergewöhnlicher Bereich sein)
Meine Fragen an euch
- Würdet ihr für diese Situation eine zusätzliche UV in der Halle vorsehen oder alles direkt vom Hauptverteiler versorgen? (Hauptverteiler hätte die nötige Reserve)
- Gibt es aus eurer Sicht technische Gründe, die klar für oder gegen die UV sprechen?
- Wie bewertet ihr das Thema FI-/LS-Auslösung bei solchen Leitungslängen?
- Was muss ich noch berücksichtigen/beachten?
PS: Der Nordaußenbereich (Nordgarten) ist vorgesehen aus dem Hauptverteiler versorgt zu werden. Er ist angrenzend zum Haupt-Elektroraum.
Ich bin auf eure Einschätzungen gespannt.
Besten Dank & Grüße


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