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Tiefe Dosen in Ytong/Porenbeton bohren

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    [-] Tiefe Dosen in Ytong/Porenbeton bohren

    Hallo zusammen,

    mir wurde empfohlen bei Ytong/Porenbeton keine Diamantbohrkrone zu nutzen sondern die mit Hartmetall. Allerdings finde ich keine bezahlbare mit über 50mm Bohrtiefe.
    Gibt es hier eine Empfehlung für tiefe Dosen? Lieber zwei mal mit der Hartmetall bohren und dazwischen ausbrechen oder doch mit der Diamantbohrkrone?

    #2
    Wer hat dir das empfohlen? Klar kannste auch Diamant nehmen oder dein Buttermesser. Aber wenn es schon an der Wahl der Bohrkrone scheitert...
    Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

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      #3
      Mein Bruder der eigentlich viel Ahnung bei sowas hat. Ich habe mir nämlich eine günstige Diamantbohrkrone bestellt (weil ja Ytong beim anschauen schon nachgibt) und er war der festen überzeugung dass Ytong schmiert und man Probleme bekommt weil die Diamantbohrkrone ja nur Zähne hat die so breit sind wie der Rest der Krone, so dass dort dann der Porenbeton nicht raus kann und man deswegen viel mehr Probleme hat als mit einer Hartmetallkrone, bei der die Zähne ja breiter sind, so dass Ytong immer raus rieseln kann.
      Mein Problem ist natürlich, wenn ich die Diamantbohrkrone einmal benutze und er recht hat kann ich sie nicht mehr zurück schicken. Und bei ~150 Löchern lohnt es sich schon sich vorher darüber Gedanken zu machen wie man das möglichst einfach schafft.

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        #4
        Mein bester Freund ist ein Hilti-Schnelläufer. Da gibts für jeden Mist von Weltkriegsbunker bis Pfefferkuchenhaus die passende Bohrkrone.

        Ytong würde ich einfach bohren was drauf ist wenn ich zu faul bin die Bohrkrone zu wechseln. Und ja, hab ne Absaugung dran die den Bohrstaub entfernt (ein Hilti Staubsauger, ich nenne ihn liebevoll Rüsselschwein).

        Und Fun Fact: ich würde mir eher Sorgen machen wie ich evtl. Bücherregale oder andere Dinge irgendwann an die Pfefferkuchenwände bekomme.

        Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

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          #5
          Zitat von Pflunz Beitrag anzeigen
          Mein Bruder der eigentlich viel Ahnung bei sowas hat.
          Na wenn du schon "eigentlich" schreiben musst.
          Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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            #6

            Zitat von Punker Deluxe Beitrag anzeigen

            Und Fun Fact: ich würde mir eher Sorgen machen wie ich evtl. Bücherregale oder andere Dinge irgendwann an die Pfefferkuchenwände bekomme.
            Da gibt es mittlerweile ganz tolle Sachen. Nach dem Schwarzwalddübel ging die Entwicklung weiter....

            Die habe ich schon öfters im Ytong verwendet in unterschiedlichen Größen und es hält bombenfest.

            https://tox.de/Apollo/049101051

            https://www.tox.de/Ytox/096100061​
            Ob Heimwerker oder Profi-Handwerker: mit dem TOX Porenbetondübel Ytox lassen sich besonders sichere Befestigungen mit den höchsten Haltewerten am Markt in Porenbeton vornehmen. Dieser Gasbetondübel ist vielseitig einsetzbar und eignet sich zur Vorsteckmo…
            Zuletzt geändert von LarsG; 01.08.2026, 19:30.

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              #7
              Pflunz Das funktioniert ohne Probleme, selbst, wenn der Porenbeton nass ist.
              Gruß
              Andreas

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                #8
                Zitat von LarsG Beitrag anzeigen


                Da gibt es mittlerweile ganz tolle Sachen. Nach dem Schwarzwalddübel ging die Entwicklung weiter....
                Klingt überaus interessant. Funktioniert das auch mit wandhängenden Toiletten?

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                  #9
                  Da würde ich ein Vorwandelement verwenden.

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                    #10
                    Zitat von ro1 Beitrag anzeigen
                    Klingt überaus interessant. Funktioniert das auch mit wandhängenden Toiletten?
                    Gewindestange durch die Wand, und auf der anderen Seite ebenfalls eine Toilette montieren, spart Arbeit
                    Spass beiseite, hatte das real an einer Baustelle. Waschbecken demontiert, auf der anderen Seite war auch eins, ohne zu wissen. Dort hatten sich die Muttern mit gelöst

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                      #11
                      Ein Vorwandelement scheidet leider aus. Aber die Idee mit den Gewindestangen hat was. Ich erinnere mich, daß bei einer Baustelle ein Auflagebalken für einen großen, aufgehängten Balkon mittels mehrerer Gewindestangen an der Wand befestigt war. Die Wand bestand aus einer Art Isolierbeton, der mit vielen kleinen Styroporkügelchen durchsetzt war. Da Angenehme daran ist, daß man ihn zur Not mit einem Fuchsschwanz zurechtsägen kann. Die Festigkeit ist etwa mit Ytong vergleichbar.

                      Diese Gewindestangen wurden in die Bohrlöcher geklebt, ca. 10 cm tief, und nach Aussage des Zimmermanns würde bei übermäßiger Belastung eher der Stein rausgerissen werden, bevor sich die Gewindestangen verabschieden. Leider weiß ich nicht mehr, wie dieser Kleber hieß. Kann mir da jemand helfen?

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                        #12
                        Zitat von ro1 Beitrag anzeigen
                        wie dieser Kleber hieß. Kann mir da jemand helfen?
                        Tox Verbundmörtel. Ist in ner Kartusche und Mischt sich selbst

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