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Temperaturschwankungen bei FBH

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  • Hochpass
    antwortet
    Meine FB Heizung wird nicht übertragbar sein da von 1981. Ich bin gerade auch am einregeln, da die Heizungsanlage im Keller kompett neu ist.
    Ich hab bei den aktuellen Temperaturen ca. 40°C im Vorlauf. :-(


    Naja der Regler ist jetzt ein einfacher PI Regler. ich würde da jetzt nicht mit Matlab anfangen sondern einfach ausprobieren:
    Faustformelverfahren (Automatisierungstechnik) ? Wikipedia

    Der I-Anteil ist je größer desto kleiner die Nachstellzeit ist.

    Defaultwerte:
    Der Gira TS3 Plus hat für eine FB Heizung 5K/240min
    der MDT AKH hat auch 4k/150 min

    Versuch macht kluch... der I-Anteil beim TS3 ist kleiner aber der P-Anteil höher.

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  • maitscha
    antwortet
    Ich verwende bei meinen MDT Glastemperaturreglern als Nachstellzeit (I-Anteil) 150 Minuten und als Proportionalbereich 4K. Hab heute auch nochmals die Vorlauftemp. runtergedreht. Die Temperaturregelung kommt mir jetzt aber schon extrem langsam vor. Fahr derzeit mit 28 Grad Vorlauf bei 1 Grad Außentemp.

    In der MDT Doku steht übrigens: "Bei der Einstellung ist zu beachten, dass eine zu klein eingestellte Nachstellzeit ein Überschwingen verursachen könnte. Grundsätzlich gilt je träger das System je größer die Nachstellzeit."

    Was verwendet ihr für Werte?

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  • Hochpass
    antwortet
    Ich behaupte mal ganz frech:
    1. Ist die Vorlauftemperatur minimal zu hoch
    2. Ist der I-Anteil vom Regler zu hoch so dass der Regler überschwingt.

    Den Punkt mit der Hysterese würde ich bei einem Stetigregler ausschließen ;-)

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  • dreamy1
    antwortet
    Also ich habe bei mir etwas "Reserve" an den Stellgrößen der FBH gelassen (d.h. die VL-Temperatur ist höher als notwendig), auch wenn es rein energetisch etwas ungünstiger ist.

    Der Grund ist einfach: wenn man mal doch etwas ausgiebiger gelüftet hat, ein Fenster vergessen und ein Raum etwas ausgekühlt hat oder z.B. das Gästezimmer etwas wärmer haben möchte, will ich das in annehmbarer Zeit abgeschlossen haben. Die FBH ist ja eh schon unglaublich träge, wenn man da keine Regelreserve hat dauert das ja Tage um ein Zimmer von 18 auf 22 Grad hochzuheizen.

    Wer jetzt kommt mit "Geldverschwendung!"...ja, das ist mir bewusst. Wir hatten in unserem neuen topgedämmten Haus im letzten Jahr mit ultrabösem fossilen Energieträger <45€/Monat Heizkosten und immer schön warm, was soll ich denn da noch sparen wollen?

    Zum Thema zurück: kann aber auch einfach die im Tastsensor abgelegte zulässige Regelabweichung sein, die für die Hysterese sorgt. Bei meinen Gira TS3 Plus sind da z.B. standardmäßig ab Werk 0,3K eingestellt. Das sorgt bei einer Raumtemperatur von 21°C dazu, dass erst bei einem Absinken auf <20,7°C überhaupt wieder höher zugeheizt wird.

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  • MarcusF
    antwortet
    Die Vorlauftemperatur kannst Du so lange absenken, bis die Stellantriebe alle offen sind (vorausgesetzt der hydraulische Abgleich wurde gemacht). Die niedrigere Oberflächentemperatur begünstigt dann auch noch den Selbstregeleffekt der FBH, so dass die Temperaturschwankungen noch niedriger werden. Gegen Fremdwärmeeintrag hast Du aber so oder so keine Chance - wenn die Sonneneinstrahlung oder der Kamin mehr Heizleistung in den Raum bringen als zum Erhalt der Temperatur notwendig ist dann wird es zwangsweise wärmer im Raum.

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  • maitscha
    antwortet
    Zitat von Xcoder Beitrag anzeigen
    Gegen oben ist keine Reserve notwendig. Daher kannst Du die Heizkurve deiner Heizung noch erheblich senken.
    Ok, ich hab eine zu hohe Vorlauftemperatur schon vermutet, konnte mir aber nicht vorstellen dass ich noch weiter absenken kann. Hab jetzt bei 0 Grad Außentemperatur eine Vorlauftemperatur von 29 Grad. Mal sehen wie es sich die nächsten Tage verhält.

    (Nachtabsenkung hatte ich Anfangs mal probiert, bin aber schnell draufgekommen dass es außer einem verminderten Wohlfühlfaktor keine Vorteile hat.)

    LG, Chris.

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  • Xcoder
    antwortet
    Nein, das ist nicht normal. Bei einer FBH und ohne grosse Störeinflüsse, variiert die Temperatur kaum mehr als 0.2 °C. Dass deine Stellantriebe immer auf und zu fahren ist noch nicht optimal. Eigentlich sollten diese bei optimaler Einstellung immer auf 100% gehen und nur bei Sonneneinstrahlung/Kaminfeuer die Heizleistung reduzieren. Gegen oben ist keine Reserve notwendig. Daher kannst Du die Heizkurve deiner Heizung noch erheblich senken.

    Gruss, Xcoder

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  • maitscha
    hat ein Thema erstellt [-] Temperaturschwankungen bei FBH.

    Temperaturschwankungen bei FBH

    Hallo!

    Ist es normal dass man bei einer Fußbodenheizung Ist-Temperaturschwankungen von +/- 0,5 Grad hat?

    Ich bemerke bei meinen Aufzeichnungen und Auswertungen, dass z.B. bei einer eingestellten Soll-Temperatur von 19 Grad die Temperatur zwischen 18,5 und 19,5 Grad schwankt. Mir ist klar dass es div. Einflüsse auf das Raumklima gibt, z.b. Sonneneinstrahlung, Personen die sich im Raum aufhalten, Kamin, ... Genau das sieht man auch im Esszimmer: Starker Temperaturanstieg unter Tags wenn es sonnig ist, und auch am Abend wenn der Kamin beheizt wird. Dort ist es natürlich für die Fußbodenheizung schwierig die Raumtemperatur konstant zu halten.

    Die Stellantriebe sind interessanterweise auch nicht ständig geöffnet, sondern werden schon fast sinuskurvig geöffnet und geschlossen (sieht man gut im Hauptbüro). Außerdem sind die Stellantriebe im Normalbetrieb nur max. 50% offen. Das spricht wohl für eine sehr vorsichtige Auslegung und vorhandenen Reserven. Vorlauftemperatur hab ich schon reduziert (Außentemp./Vorlauftemp.: -15/36, 0/32, +15/27).

    Die Diagramme sind anbei. Details zur Heizung und Steuerung kann ich noch liefern.

    LG, Christoph
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