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Steckdosenstromkreise verkabeln – eine umfassende Analyse unter Beachtung der Häufung
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Der Vollständigkeit halber möchte ich die Berechnung des Leitungsquerschnitts anhand eines festen Schemas, wie in Post #1 begonnen, nun zu Ende führen.
In Schritt 5 erfolgte die Bestimmung des Mindestquerschnitts nach der zulässigen Strombelastbarkeit. An dieser Stelle bin ich nicht weiter gekommen, da ich unter Annahme der denkbar ungünstigsten Kombination und Beachtung der Häufung festgestellt habe, dass ein Steckdosenstromkreis mit 1,5 mm2 Verkabelung und 16 A Sicherung nicht normgerecht wäre.
Es folgte eine kontroverse Diskussion mit nunmehr über 120 Beiträgen, herzlichen Dank an dieser Stelle! Wer keine Lust hat, sich das alles durchzulesen, hier eine kurze Zusammenfassung: Die Meinungen gehen stark auseinander mit folgenden Extremen:- "Häufung ist im EFH generell nicht zu beachten"
- "Ich betreibe alle Steckdosen mit 2,5 mm2 Leitungen"
Die Frage lautet nun, wie man in der Praxis damit sinnvoll umgehen muss.
Gehen wir zurück zu Schritt 1 unserer Querschrittsbestimmung: zur Festlegung des Bemessungsstroms. In Abschnitt 311 DIN VDE 0100-100 finden wir:- "Bei der Ermittlung des maximalen Leistungsbedarfs einer Anlage oder eines Anlagenteils darf der Gleichzeitigkeitsfaktor berücksichtigt werden".
- "...es muss der Gleichzeitigkeitsfaktor der abgehenden Stromkreise berücksichtigt werden, denn auch dann, wenn die bloße Summe der Bemessungsströme der LS-Schalter größer ist als der Bemessungsstrom der RCD, lässt das noch lange nicht darauf schließen, dass eine Überlastung der RCD vorkommen muss".
Desweiteren macht es wohl am meisten Sinn, anstatt den ungünstigsten Fall zu betrachten, sich von der anderen Seite zu nähern. Nämlich ausgehend von einer einzelnen Leitung zu prüfen, ab welcher Häufung man in den Bereich der Überlastung kommt. Dies soll dazu dienen, ein Gespür für die Größenordnung des "Problems" Häufung zu bekommen.
Exemplarisch für unseren Beispielfall habe ich folgende Übersicht bis zur Häufung von sieben Leitungen erstellt:
Referenzverlegeart C, 2 belastete Adern, B16A Sicherung, Gleichzeitigkeitsfaktor 1,0
Querschnitt 2,5 mm2 Querschnitt 1,5 mm2 Strombelastbarkeit bei 30° C 27,0 19,5 IR bei Häufung 1 15,1 15,1 IR bei Häufung 2 18,9 18,9 IR bei Häufung 3 21,6 21,6 IR bei Häufung 4 23,2 23,2 IR bei Häufung 5 25,2 25,2 IR bei Häufung 6 26,5 26,5 IR bei Häufung 7 28,0 28,0
Referenzverlegeart C, 2 belastete Adern, B16A Sicherung, Gleichzeitigkeitsfaktor 0,8
Querschnitt 2,5 mm2 Querschnitt 1,5 mm2 Strombelastbarkeit bei 30° C 27,0 19,5 IR bei Häufung 1 12,1 12,1 IR bei Häufung 2 15,1 15,1 IR bei Häufung 3 17,3 17,3 IR bei Häufung 4 18,6 18,6 IR bei Häufung 5 20,1 20,1 IR bei Häufung 6 21,2 21,2 IR bei Häufung 7 22,4 22,4
Es sei darauf hingewiesen, dass die farbliche Kennzeichnung der Werte nur für Verlegeart C gilt. Bei Verlegeart B2 (einzelne Leitung im Elektroinstallationsrohr) liegt die thermische Belastbarkeit bei 23 A (2,5 mm2) bzw. 16,5 A (1,5 mm2).
Zusammenfassend kann man also sagen, dass ohne Anwendung eines Gleichzeitigkeitsfaktors mit 2,5 mm2 bis 6 Leitungen parallel liegen dürfen, bei 1,5 mm2 bis zu 2 Leitungen. Setzt man einen Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,8 an, liegt man selbst mit 1,5 mm2 bereits bis 4 Leitungen im grünen Bereich.
Wie diese Ergebnisse nun in der Praxis zu bewerten sind, möge jeder am besten in Zusammenarbeit mit dem Elektriker seines Vertrauens erörtern. Mein Eindruck ist, dass solche Gespräche zwischen euch und eurem Eli bislang nicht stattgefunden haben. Falls doch, wäre ich auf einen Bericht sehr gespannt. Ich persönlich werde das Gespräch auf jeden Falls suchen und über die Ergebnisse hier gerne berichten.
Halten wir also fest: Unter Berücksichtigung eines Gleichzeitigkeistfaktors von 0,8 und einer normgerechten Häufung bis 4 Leitungen, könnte man (jeder für sich) eine Steckdosenleitung mit 1,5 mm2 als sicher genug einstufen und diesen Querschnitt in Schritt 5: Mindestquerschnitt nach der zulässigen Strombelastbarkeit festlegen.
Schritt 6: Auswahl des Querschnitts
Der aus den Schritten 2 bis 5 größte ermittelte Querschnitt wird festgehalten und in Schritt 7 weiterverwendet. in unserem Fall 1,5 mm2
Schritt 7: Prüfung des Überlastschutzes
Überstrom-Schutzeinrichtungen, die zum Schutz gegen Überlast von Kabeln und Leitungen eingesetzt werden, müssen folgende Bedingungen erfüllen:
IB ≤ In ≤ IZ und I2 ≤ 1,45 ≤ IZ
IB = Betriebs- oder Bemessungsstrom des Stromkreises
In = Nennstrom der Schutzeinrichtung gegen Überlast
IZ = Tatsächliche Strombelastbarkeit des Kabels im Dauerbetrieb
I2 = Strom, der die Abschaltung eines Schutzorgans in einer festgelegten Zeit sicherstellt
Werden Leitungsschutzschalter vom Typ B oder C eingesetzt, ist die zweite Bedingung I2 ≤ 1,45 ≤ IZ bei Nennströmen In ≤ 63 A immer erfüllt. Bei Anwendung von Korrekturfaktoren (Umgebungstemperatur, Häufung) müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
IB ≤ In ≤ IZ · fges
In unserem Beispiel (mit Häufung 2 und Gleichzeitigkeitsfaktor 1,0): 16 ≤ 16 ≤ 19,5 * 1,06 * 0,8 (16,5)
8. Prüfung des Kurzschlussschutzes
Die Abschaltung eines Kurzschlusses muss so schnell erfolgen, dass die Erwärmung des Leiters auf eine unzulässige Temperatur verhindert wird. In Abhängigkeit der eingesetzten Schutzeinrichtung und der Netzimpedanz, kann anhand der Tabellen 5 und 6 DIN VDE 0100 Beiblatt 5 die zulässige Leitungslänge zur Einhaltung der Abschaltzeit bestimmt werden. Nach Auskunft meines EVU (FairEnergie, hatte gerade ein sehr nettes Gespräch) liegt die typische Netzimpedanz in Fall eines Einfamilienhauses mit einer angenommenen Leitungslänge von 350m zur Umspannstation in Reutlingen im Bereich von 60 mΩ. Natürlich kann die Netzimpedanz auch gemessen werden. Tabelle 5 DIN VDE 0100 Beiblatt 5 liefert uns für 1,5 mm2 und 16A Sicherung in der Spalte mit der nächst größeren Impedanz von 100 mΩ eine maximale Leitungslänge von 88 Metern.
9. Festlegung des zu verlegenden Querschnitts
Konnten Überlast- und/oder Kurzschlussschutzes nach Auswahl des vorläufigen Querschnitts aus Schritt 5. nicht erfüllt werden, so wird der Querschnitt um eine Nenngröße erhöht und die Schritte 6. bis 8. erneut durchlaufen. Nach erfolgreicher Überprüfung des Überlast- und Kurzschlussschutzes erfolgt die endgültige Festlegung des zu verlegenden Querschnitts: 1,5 mm2
Ich bedanke mich an dieser Stelle für die angeregte Diskussion und die vielen wertvollen Beiträge.
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Siehst du und genauso zweckentfremdet ist eine Elektroinstallation die für ein normales Einfamilienhaus gebaut wird und dann komplett via Heizlüfter geheizt wird.Zitat von DerStandart Beitrag anzeigen
Ich denke, man kann von einem Bauherren erwarten, dass das Haus nicht zweckentfremdet wird
Aber mal ein anderes Beispiel.
Es gibt Meerwasseraquarien die 2m lang, 0,8m breit und 0,8m hoch sind. (hab ich bei google auf die schnelle gefunden)
Da passen dann vom Gewicht her 1,2t an Wasser rein, hinzu kommen dann noch Steine etc.
Eine Decke wird auch "nur" nach DIN gebaut und hat somit eine Tragfähigkeit von 150-200Kg/m².
Das Aquarium hat aber über 600kg/m².
Ist jetzt die Baufirma verantwortlich weil du dir ein Aquarium mit der 3-4fachen Flächenbelastung hinstellst und Risse bekommt
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Sepp so soll es sein. Der Eli frägt nach und bekommt Antwort. "Es Gibt in der Küche 5 Zusatzgeräte". Nach DIN ist für spezielle Verbraucher eigener Stromkreis vorzusehen. In Küche nehme ich grundsätzlich 2.5qmm. Bricht mir ehrlich keinen Zacken aus der Krone. Durch die 8_Leitungen die dann in die Küche führen erhöht sich die Häufung aber der Gleichzeitigkeit Faktor sinkt, da die angenommen 15kw dann durch 8 Leitungen geteilt werden. Natürlich zufällig belastet, was die Häufung dann wieder erträglich macht. Selten haben Geräte über 2kw und das dann auch nicht als Dauerlast. Also ist man dann bei 10a auf 2.5qmm. Das sollte dann definitiv passen und dafür soll der Eli und der Bauherr sich auch auf die "Großverbraucher" einigen. Und meiner Meinung muss der Eli auch darüber reden und informieren. Dumm ist halt das es wohl fast nie schriftlich fixiert wird.
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Aussagen wie
- wenn der Kunde schwierig ist, brauch ich den Kunden nicht
- 2,5² tue ich mir nicht an
etc..
sagen doch eigentlich nur aus, das es dem Handwerk aktuell sehr gut geht und sie nicht jeden Auftrag annehmen müssen. Das ist doch schön für die Elis.
Ich habe hier als Laie ca. 140 Steckdosen alle in 2,5² angeschlossen und bin dazu von meinem hohen Ross gestiegen. Tat gar nicht soo weh (ausser der Rücken als Schreibtischtäter, der Gaul war aber auch hoch...).
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Deshalb hat es ja auch mein Eli gemacht :-) Gegen einwerfen kleiner und grosser Scheine!
Aber wo das Problem ist EINMAL die paar Steckdosen mit 2,5mm2 anzuschliessen erschliesst sich mir nicht ... für das Stück extra Reserve halte ich das für eine leicht verschmerzbare Aufgabe.
Was meinst eigentlich mit "Leitung einfach Dicker" 2,5mm2, 4mm2, 6mm2?
cheers Sepp
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Das würde ich mir nicht antun wollen alles mit 2,5qmm anschliesen. Das zwei Leitungen gleichzeitig mit 16A belasten sind kommt im Einfamilien haus so gut wie nicht vor. Also ich habe nur in der Küche einen Drehstromanschluss und in der Garage und da sind die Leitung einfach Dicker.
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Hi Jürgen,Zitat von heckmannju Beitrag anzeigenJa aber diese Leitung (Herd) auf die es ankommt sind doch mit 2,5qmm angeschlossen....zumindest bei mir ist das so.
ja, wie ich oben ausführte ist das bei mir beim Herd (Tepan+Ceran) auch so mit 2.5mm2.
Aber bei einem Kochevent (will das jetzt aber nicht diskutieren was wann wie lange an ist weil ich das nicht aufzeichne) sind neben dem Tepan mit 5kW oft gleichzeitig noch der Dampfgarer und teils der Backofen in Betrieb und die ziehen auch kräftig (die Werte hab ich nicht da). Letztens war der Pizzastein noch mit an, für 300 Grad dürfte der einige Power für eine Weile benötigen. Oft wird dann schon dabei der Geschirrspüler laufen gelassen.
Mir geht es jetzt auch nicht drum das dies alles ein Problem ist, die Aussage war das gerade in der Küche schon eine Menge zusammenkommt und auch länger läuft.
Es verteilt sich auf 6 LS, manche Adern sind in 2,5mm2 ausgeführt, mindestens vier Leitungen (eher mehr) sind ca. 13m parallel verlegt.
Für mich wäre es einleuchtend das man über so ein Thema spricht Eli/Kunde. Wenn mir das Thema bewusst gewesen wäre, dann hätte ich bei einigen Kreisen ggf. eher die 10 oder 13A Variante statt der günstigsten 16A LS genommen - allerdings ...
... da mich das nun doch mehr beschäftigt hat, hab ich die Verteilung geprüft wo überall 2,5mm2 verlegt wurde und war angenehm überrascht:
- Herd (Kraft)
- Dampfgarer
- Backofen
- Geschirrspüler
- Zerkleinerer
sind alles eigene Leitungen (LS sowieso) und ALLE mit 2.5mm2 ausgeführt, nicht nur der Herd.
Der Vollständigkeitshalber, bei mir sind auch WaMa, Trockner, Kraft Garage und Gartenzuleitung (hat aber auch 25m) in 2,5mm2 ausgeführt.
Für mich heisst es das ich damit sehr auf der sicheren Seite bin und sich da nix auch im ungünstigsten Fall (meiner Fälle) über Zulässigkeit warm wird selbst wenn ich alle Leitungen aneinander habe. Meinem Eli sei Dank das er vorausschauend ausgeführt hat. Hätte aber halt auch anders sein können.
Aber nur weil ich "Glück" gehabt habe, heisst das doch nicht das dies alles kein Thema ist und der Eli das schon richtig macht. Wenn ich das hier alles richtig verstanden habe, hat mein Eli das besser ausgelegt als nach DIN nötig gewesen wäre und ich bin sehr zufrieden darüber. Aber macht das jeder so? Auch wenn der Bauherr gar nicht danach fragt weil es ihm null bewußt ist?
Cheers Sepp
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Ja aber diese Leitung (Herd) auf die es ankommt sind doch mit 2,5qmm angeschlossen....zumindest bei mir ist das so.Zitat von seppm Beitrag anzeigenNa ja, der Statiker gibt wohl an wie die Belastbarkeit der Decken ist. Mir hat niemand gesagt das ich wenn ich in der Küche über Stunden alles auf Vollgas laufen habe evtl. ein Problem wegen Häufung bekommen könnte. Und wir haben durchaus Kochevents wo die Grossverbraucher auch mal über 4-5 h an sind (ja, klar, die sind gepulst und heizen irgendwann nur noch nach).
Es geht doch nicht drum wie es wer wann gemacht hat, sondern um das Bewusstsein das es hier durchaus ein Thema gibt über das sich Hausherr und Eli bei der Planung austauschen sollten.
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Irgendwie traurig als Kunde zu sehen wie „emotionslos“ man von den Professionisten bedient wird (jetzt nicht nur Elektriker) :-(
Wem fällt die Krone von Kopf, wenn er den Kunden berät anstatt nur auf die DIN verweist ?
Aus Angst dass man noch weitere Produkte und Dienstleistung verkaufe könnte ?
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Ich denke, man kann von einem Bauherren erwarten, dass das Haus nicht zweckentfremdet wird. Ich glaube nicht, dass jemand auf die Idee kommen würde, einen Panzer oder ähnlich schwere Dinge, in ein EFH zu transportieren. Ich glaube, dass eine Steckdose überstrapaziert wird, ist etwas realistischer.Zitat von AlexH Beitrag anzeigen
Und wenn der Bauherr auf die Idee kommt auf seinem Spitzboden einen echten Panzer aus Einzelteilen zusammmen zubauen. Nur weil er dort rein passt, bedeutet das noch lange nicht, dass der Statiker das berücksichtigt hat. Ist der Statiker dann schuld, wenn dann das Haus wegen falscher Belastung einstürzt?
Aber ich glaube, wir entfernen uns vom Topic
Grüße,
Christoph
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Na ja, der Statiker gibt wohl an wie die Belastbarkeit der Decken ist. Mir hat niemand gesagt das ich wenn ich in der Küche über Stunden alles auf Vollgas laufen habe evtl. ein Problem wegen Häufung bekommen könnte. Und wir haben durchaus Kochevents wo die Grossverbraucher auch mal über 4-5 h an sind (ja, klar, die sind gepulst und heizen irgendwann nur noch nach).
Es geht doch nicht drum wie es wer wann gemacht hat, sondern um das Bewusstsein das es hier durchaus ein Thema gibt über das sich Hausherr und Eli bei der Planung austauschen sollten.
cheers Seppm
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Und wenn der Bauherr auf die Idee kommt auf seinem Spitzboden einen echten Panzer aus Einzelteilen zusammmen zubauen. Nur weil er dort rein passt, bedeutet das noch lange nicht, dass der Statiker das berücksichtigt hat. Ist der Statiker dann schuld, wenn dann das Haus wegen falscher Belastung einstürzt?Zitat von DerStandart Beitrag anzeigenGerne auch nochmal: Der normale Bauherr / Häuslebauer ist sich teilweise überhaupt nicht im Klaren darüber, dass seine Wünsche in die Kategorie "Extrawünsche" fallen. Wenn da eine Steckdose ist, in die ein normaler Stecker passt, und wenn ein Gerät vorhanden ist, an welchem ein normaler Stecker dran ist, dann wird der Stecker in die Steckdose eingesteckt und fertig. Wenn das Wohnzimmer mit dem 2kW Heizlüfter geheizt werden soll, dann wird sich ein normaler Mensch ohne elektrische Grundkenntnisse über die Auslastung der Leitung Gedanken machen. Von halte ich es für schwierig zu sagen, dass ein Bauherr sagen muss, wenn er Extrawünsche hat, da er wahrscheinlich gar nicht weiß, dass er welche hat.
Gruß,
Christoph
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Gerne auch nochmal: Der normale Bauherr / Häuslebauer ist sich teilweise überhaupt nicht im Klaren darüber, dass seine Wünsche in die Kategorie "Extrawünsche" fallen. Wenn da eine Steckdose ist, in die ein normaler Stecker passt, und wenn ein Gerät vorhanden ist, an welchem ein normaler Stecker dran ist, dann wird der Stecker in die Steckdose eingesteckt und fertig. Wenn das Wohnzimmer mit dem 2kW Heizlüfter geheizt werden soll, dann wird sich ein normaler Mensch ohne elektrische Grundkenntnisse über die Auslastung der Leitung Gedanken machen. Von halte ich es für schwierig zu sagen, dass ein Bauherr sagen muss, wenn er Extrawünsche hat, da er wahrscheinlich gar nicht weiß, dass er welche hat.Zitat von Alexander79 Beitrag anzeigenNochmal, der Bauherr/Eigentümer muß sagen wenn er "extra" Wünsche hat.
Gruß,
Christoph
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Ein Gast antworteteJörg, bis zu diesem Satz hätte ich deine Argumentation unterstützt. Fachmann halt, der weiß was er tut. Nun merke ich, dass man doch besser genau hinschaut, ob der Fachmann richtig rechnet.Zitat von aujdi Beitrag anzeigenDiese Diskussion ist als solche schon absurd, scheinbar haben aber das nur die Elektroinstallateure bemerkt, liegen auf der Couch und lassen Euch mal machen. Der reine Spannungsfall beschränkt einen 16A Stromkreis auf 17m.
Punkt.
Wenn dazu noch die Häufung beachtet werden soll, reduzieren sich diese 17m noch einmal um den jeweils notwendigen Faktor.
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