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OT: Fußbodenheizung - welche Regelung macht sinn?

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von ThorstenGehrig Beitrag anzeigen
    Hi,
    auch aufpassen!
    Mein Estrichleger hat mir Anhydrit auch in den Bädern und Kellern reingeworfen.
    jetzt wird's zwar langsam OT, aber trotzdem:
    CAF im häuslichen BAd ist ein ewiger Glaubenskrieg, aber solange es keine bodengleiche Dusche (ohne Tasse) gibt ist Verzicht auf Anhydrit völliger Quatsch! Und bei einer bodengleichen Dusche ist es, wie Du schon richtig schreibst, auch nicht gegen die Norm. Man muss sich ja immer vor Augen halten: Wenn der Estrich nass wird, hast Du eh ein größeres Problem. Das dies überhaupt passiert, gilt es auszuschließen! Der einzige Nachteil von CAF ist, dass er, wenn er erst mal richtig nass ist, schwierig bis gar nicht zu trocknen geht und raus muss. Zementestrich ist grundsätzlich trockenbar.
    Dafür hat CAF viele andere Vorteile. Mann kann sehr viel größere Fläschen ohne Fugen herstellen und er schüsselt an den Ecken im Gegensatz zum Zementestrich nicht hoch!
    Wir haben auch im Bad (mit Bodengleicher Dusche) CAF und ich würd's immer wieder machen.

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    • Ob Anhydrit oder Zementestrich macht zwar einen Unterschied, aber keinen großen. Ich würde auch Anhydrit empfehlen, aber verkehrt macht man mit Zement auch nix.

    Hi,
    auch aufpassen!
    Mein Estrichleger hat mir Anhydrit auch in den Bädern und Kellern reingeworfen. Als ich verstanden habe was das bedeutet hab ich ..... (freiwillig zensiert)
    - Erlaubt ist das laut DIN zwar - aber auch nur in Privathaushalten (und z.B. nicht in Schwimmbädern und Großküchen).

    Für diejenigen die noch Entscheiden können: es gibt auch Zement-Fließestrich - und kostet nur ein paar Cent mehr.

    Gruß
    Thorsten

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  • anlo007
    antwortet
    Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    • Aufheizung so schnell wie mit Heizkörper ist Quatsch! Das geht definitv nicht (jedenfalls nicht unter vergleichbaren Voraussetzungen)
    Nur weil du einen dünnen Fließestrich mit der entsprechenden Aufheizgeschwindigkeit nicht kennst, ist nicht gleich alles "Quatsch" was andere schreiben.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von anlo007
    Wir haben (zum 2. mal bereits) mit einem Dünnen Andydrit-Fliessestrich die besten Ergebnisse erzielt, der heizt die Wohnung genau so schnell, wie Heizkörper. Wenn du allerdings einen Zement-Estrich hast, brauchst du mit Absenkungen gar nicht erst anzufangen.
    • Ob Anhydrit oder Zementestrich macht zwar einen Unterschied, aber keinen großen. Ich würde auch Anhydrit empfehlen, aber verkehrt macht man mit Zement auch nix.
    • Aufheizung so schnell wie mit Heizkörper ist Quatsch! Das geht definitv nicht (jedenfalls nicht unter vergleichbaren Voraussetzungen)
    • trotzdem wird von fast jedem FBH als angenhemer empfunden, da nciht nur die Luft aufgewärmt wird und die Wände dabei oft kalt bleiben, sonder bei der FBH durch den hohen Strahlungsanteil auch die Wände und Gegenstände direkt gewärmt werden. Also defintic PRO FBH!
    Zitat von EPIX Beitrag anzeigen
    d.h. nach 240 Minuten steigt die Raumtemperatur um 5°K
    so pauschal ist die Aussage m. E. nicht haltbar.
    • Wenn man mit 55° VL arbeitet mag das machbar sein, aber sicher nicht sinnvoll. Bei üblichen VL im Bereich 25-30° kann man keine Wunder erwarten

    Zur Urlaubsabsenkung: dafür macht ein RTR keinen Sinn, das sollte über die heizung direkt geregelt werden, damit die VL nach unten geht und auch kein Brauchwasser mehr gemacht wird

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  • JMA
    antwortet
    Also ich hab genau mit selbiger Thematik eine Weile herum experementiert und musst dabei feststellen, dass es konkret in unserem Wohnzimmer >2h braucht, bis die Fussbodenhzg. eine Auswirkung auf die Raumtemp. hat.

    Zu dem Thema hab ich dann auch eine Weile herum gesucht und gelesen und hab dabei in einem Artikel gelesen, dass es mitunter energetisch nachteilig ist eine FBH (zu weit) abzusenken, da es danach mehr Energie benötigt diese wieder aufzuheizen als es gebraucht hätte, die einfach auf Temp. zu halten.

    ==> Aktueller Stand: ich senke die Temp in der Nacht um MAX. 3°C ab und erhöh die MIND. 2h bevor der Erste aufsteht wieder.
    Funktioniert wundebar ohne jeglichen Eingriff.

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  • AScherff
    antwortet
    Wie hier im Forum schon oft beschrieben, hängt die "Trägheit" sehr stark vom Estrich ab. Auch besteht heute eine Fussbodenheizung nicht nur aus 2 Schlangen 30mm Rohr sondern aus sehr dünnen, recht eng verlegten "Rohren".

    Der Heizungsbauer intesessiert sich nicht für den Estrich und der Estrichleger haut halt 50, 60 mm Zementestrich überdeckung rein und ist amit auf der sicheren Seite.

    Die Diskussion ist dann sehr schwierig. Ein dünner (veredelter) Estrich ist nicht so träge und verhält sich fast wie ein normaler "Heizkörper". Man kommt durchaus mit ca. 20mm Überdeckung aus, wenn der Estrich "veredelt" ist und hält damit sogar die entsprechenden Normen ein. Ein "alter" Estrichleger ist davon allerdings schwer zu überzeugen; hat Angst das er bricht und vor der Gewährleistung.

    Und auch Einzelraumregelung macht durchaus Sinn. In einem "smarten" Haus kann ich ja intelligent steuern. Räume die länger nicht genutzt werden, schalte ich 2-3 Grad runter und rechtzeitig wieder rauf. Gästezimmer u.s.w. regle ich anders als das Wohnzimmer.

    Mit einem nicht so trägen Boden macht sich das bemerkbar.

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  • lio123
    antwortet
    ...und Beleuchtungsdauer- intensität, Kochfeld- / Ofennutzung, Staubsauger, PC (!!!), LCD, etc...

    ...kommt eben immer auf die Verhältnisse an....

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  • netsrac
    antwortet
    Zitat von lio123 Beitrag anzeigen
    je nachdem wie die Fenstergröße/ -anordnung und Hausdämmung ist, wirst Du wohl keine vergelichbaren Werte haben, wenn sich die Tage in Ihrere Wetterlage unterscheiden.
    Okay, dann also auch noch Außentemperatur und Sonnenintensität mit aufzeichnen :-)

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  • lio123
    antwortet
    je nachdem wie die Fenstergröße/ -anordnung und Hausdämmung ist, wirst Du wohl keine vergelichbaren Werte haben, wenn sich die Tage in Ihrere Wetterlage unterscheiden.


    Grüße,
    Lio

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  • netsrac
    antwortet
    Okay, da ich vermutlich "nur" schaltende RTRs habe - so sehen die zumindetens aus, habe ich eigentlich nie eine konstante Temperatur. Das wird ja noch spannender. Werde ich mal anfangen, die Temperatur aufzuzeichnen um zu sehen, wie sie sich bei gleicher Reglerstellung verändert. Man müsste das ja recht gut sehen. Dannach macht man dann mal den Test und regelt die Temperatur um 5 Grad höher und schaut, wie lange es dauert, bis sich die Temperatur eingepegelt und dann wieder zwischen den Zielwerten schwankt. Spannend...ach ja, es gibt so viel neues zu entdecken und zu verstehen...ich freu mich schon :-) Netsrac

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  • Bodo
    antwortet
    Hoi
    Tatsächlich, seit 1967 heisst es K und nicht mehr °K.
    Lustig, hab' ich gar nicht mitbekommen.
    Siehe hier: Kelvin

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  • cava
    antwortet
    Zitat von EPIX Beitrag anzeigen
    Der Temp.koeff eine Fussbodenheizung ist ungefähr 5K / 240 min

    d.h. nach 240 Minuten steigt die Raumtemperatur um 5°K
    Das ist falsch. KNX-Professionals Deutschland e.V. Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Heizungssteuerung: Stetig-Regler, Vorlauftemperatur und mein Verständnisproblem Und °K gibt es nicht. Entweder es sind °C(elsius) oder K(elvin).

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  • netsrac
    antwortet
    Zitat von daF Beitrag anzeigen
    Dieses Vorgehen passt aber m.E. nicht unbedingt zu einem Smart Home. Zumal man evtl. die Solltemperatur auch mal ändern möchte (z.B. Besuch ist da, also Gästezimmer auf eine höhere Temperatur).
    Okay..so "smart" muss das Haus dann doch nicht sein, denn so oft bekommen wir keinen Besuch und wenn er kommt, dann darf er gerne den RTR im Raum selber hochregeln. Dafür muss ich nicht hunderte von Euros für ein KNX-basierten RTR und Stellregler ausgeben...zumindestens noch nicht :-)

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  • netsrac
    antwortet
    Danke...das hat doch schon erstmal geholfen. Wir haben - vermutlich - einen standard Beton-Estrich, zumindetens wurde seitens des Bauträgers nicht erwähnt, dass dort etwas besonderes rein kommt. Ansonsten sind jetzt schon jeder Raum mit einem einzelnen RTR ausgestattet, so dass ich hier jeden Raum "per Hand" auf eine gewünschte Temperatur regeln kann.

    Ich werde also einfach mal anfangen zu messen um zu schauen, wie lange ich brauche um den Raum um 5 Grad aufzuheizen. Ich denke man muss ein bischen experimentieren.

    Aber zumindetens scheint es nicht eine meiner ersten Aktionen nach dem Umzug zu sein, die RTRs durch EIB oder zeitegesteuerte RTRs auszutauschen.

    Das einzige, was ich dann mal andenkten werde ist ein zentralen "Absenkungsschalter" gekoppelt mit der "ich bin im Urlaub Szene" - ich denke das ist recht sinnvoll...vorallem dann, wenn man das Haus dann von Unterwegs schonmal "vorheizen" kann :-)

    Danke nochmal allen....hat mir sehr geholfen.

    In zwei Wochen wird’s spannend, dann bekommen wir den Schlüssel und dann kann ich langsam Praxiserfahrung sammeln :-)


    Gruß, Netsrac

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  • daF
    antwortet
    Nachtabsenkung macht in einem gut gedämmten Haus sicher keinen Sinn. Dennoch halte ich eine EER für sinnvoll um unterschiedliche Temperaturen in unterschiedlichen Räumen zu fahren (1-2° Unterschied sind möglich).

    Nun könnte man natürlich auch monatelang die Temperatur in den Räumen messen und die Durchflussregler der FBH entsprechend nachjustieren bis die Temp. in den Räumen stimmt. Dieses Vorgehen passt aber m.E. nicht unbedingt zu einem Smart Home. Zumal man evtl. die Solltemperatur auch mal ändern möchte (z.B. Besuch ist da, also Gästezimmer auf eine höhere Temperatur).

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