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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    Zur Variante "Drucksensor" Hast du bedacht, dass zum Beispiel beim spülen des WC's eine Druckwelle vor und eine Sogwelle nach dem eigentlichen "Material" entsteht?
    Das sind dann ja auch erkennbare Verlaufsprofile, die per Logik ausgewertet werden können. Und ebenfalls kommt es drauf an wo man sich den Auslöseschwellwert ansetzt.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    ganz normalen mechanischen Rückstauklappe
    Achtung: Diese Rückstauklappen haben keine Zulassung für fäkalienhaltige Abwässer! Eine für Fäkalien zugelassene Klappe kostet ca. 1000€. Wenn man die eh verbaut hat, gut. Wenn nicht, dann ist's halt eine ordentliche Zusatzinvestition.

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  • lidl
    antwortet
    dreamy1 ich verstehe ja leider nur die Hälfte von dem was du schreibst (weil ich mich damit nicht auskenne).

    Zur Variante "Drucksensor" Hast du bedacht, dass zum Beispiel beim spülen des WC's eine Druckwelle vor und eine Sogwelle nach dem eigentlichen "Material" entsteht?


    So nebenbei bemerkt: Ich finde meine Lösung mit mechanischer Rückstauklappe und Reedkontakt immer noch cool ^^. Damit könnte man sogar näherungsweise schätzen wieviel Abwasser man raus gelassen hat

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  • dreamy1
    antwortet
    Die Frage ist halt auch, was Ziel der Aktion sein soll:

    1) nur alarmieren, da der Rückstau selbst behoben wird, bevor Schäden auftreten
    2) Automatisches System mit Verhinderung von Folgeschäden

    Bei 2) gibts nur die Möglichkeit, entweder das Gefälle so herstellen dass es sicher funktioniert oder eben eine automatische Rückschlagklappe

    Zu 1) fällt mir folgendes ein:
    - wie von smai vorgeschlagen einen Abzweig nach oben. Hier muss man jedoch aufpassen - um überhaupt einen Wasserpegel in den Abzweig zu bekommen, müsste man diesen oben mit einer Bohrung entlüften (suboptimal), ansonsten bildet sich dort nur ein Gaspolster. Man könnte jedoch einen Sensor verbauen, dessen Erfassung bis kurz unter die Oberkante der horizontalen Rohrleitung geht, dann ist ein sicheres Ansprechen bei fast vollständig gefüllter Leitung möglich. Als Sensor könnte ich mir z.B. eine sog. Schwinggabel vorstellen, diese setzen wir z.B. bei uns in der Firma ein und diese sind sehr zuverlässig. Ein Drucksensor an quasi beliebiger Stelle würde auch gehen, da der hydrostatische Druck der Flüssigkeitssäule durch das Gefälle bei einer sich füllenden Rohrleitung ansteigt (bei Wasser ~10mbar pro 10cm Flüssigkeitspegel). Diese Drucksensoren lassen sich auch quasi frontbündig einbauen und sind ebenfalls sehr zuverlässig. Gibts mit 4-20mA oder 0-10V. Ein Drucksensor wäre mein Favorit. Kann man einbauen und vergessen, wenn man Qualität nimmt. Je nach Lage im Außenbereich (Regen?) in dem Bereich etwas Schotter/Kies damit keine Staunässe auftreten kann.

    Beispiel-Suchworte für die Sensoren für Google: Endress+Hauser Liquiphant, Wika Druckmessumformer

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  • lidl
    antwortet
    Zitat von waldecker01 Beitrag anzeigen
    Klappe irgendwie abgefragt werden ob sie sich in Flussrichtung bewegt. Bislang ist mir jedoch kein Gerät bekannt, mit welchem man das machen kann. Also Hersteller ansprechen.
    Bei einer ganz normalen mechanischen Rückstauklappe ist die Klappe zu, wenn nichts fließt und wird geöffnet, wenn etwas fließt.
    Das heißt im normalen, funktionierenden Betrieb muss die Klappe immer wieder mal auf und zu gehen.

    Reed-Kontakt und Magnet drauf, etwas Logik - et voilà

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  • waldecker01
    antwortet
    Zitat von smai Beitrag anzeigen
    Scheint mir auch sonst Riskant (z.B. ein langes Bad in der Wanne, Planschbecken füllen, Hochdruckreinigen, .... Zudem: Bei der Toilette fliesst zuerst Abwasser, dann Frischwasser in den Spülkasten).
    Man müsste eine Mittlung z.B. über mehrere Stunden machen mit genügend Toleranz und selbst dann gäbe es noch Fehlalarme.
    Das wollt ich damit ansprechen, egal welche Lösung, einfach und Preiswert wird das wohl nicht.
    Ich würde eine Lösung mit Rückstauklappe bevorzugen. Die Geräte sind für Abwasserleitungen gebaut, und somit geeignet. Nur muss die Klappe irgendwie abgefragt werden ob sie sich in Flussrichtung bewegt. Bislang ist mir jedoch kein Gerät bekannt, mit welchem man das machen kann. Also Hersteller ansprechen.
    Die Standard Rückstauklappen selbst sind nicht unbedingt teuer, die vielleicht bessere und damit Teure Rückstauklappe hat eine Elektrische Steuerung, die bei Rückstau das Ventil schließt, und eine Meldung absetzt. Siehe "ACO Quatrix-K".
    Leider jedoch der Einbau, dieser Geräte mit einigem Aufwand verbunden, beispielweise muss ein Schacht hergestellt werden.
    Zuletzt geändert von waldecker01; 24.01.2019, 20:23.

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  • smai
    antwortet
    Noch eine wilde Idee, inspiriert von qwks Abzweiger:
    Könnte man allenfalls den Abzweiger statt zur Seite als Stummel nach oben machen und dort mit einem Sensor prüfen, ob das Abwasser da oben steht?
    Würde etwa so aussehen:
    Sensor.png
    Zu prüfen wäre noch, welcher Sensor geeignet ist, Wasserwarner funktioniert wegen der hohen Luftfeuchtigkeit wahrscheinlich nicht, also eher ein Füllstands- bzw. Abstandssensor.


    Aber vielleicht geht es auch viel einfacher:
    Irgendwo ist ja der tiefste Einlass zur Abwasserleitung in deinem Haus, da ist ja wahrscheinlich die Schei...e dann auch ausgetreten.
    Wie sieht dieser aus? Wenn es etwa ein Bodenabfluss in Keller oder Garage ist, könnte man da doch einen Wasserwarner knapp über dem Siphon-Spiegel einsetzen.
    Die Warnung erfolgt natürlich dann erst knapp vor dem Schaden, würde aber im Verhältnis auch fast nix kosten und wohl trotzdem das Schlimmste verhindern.

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  • qwk
    antwortet
    Zitat von sobeos Beitrag anzeigen
    Hat jemand Erfahrung oder eine Idee, wie man ein Abwasserrohr überwachen kann?
    Wir haben immer wieder Probleme mit unserer Abwasserleitung.
    Ich würde Verstopfungen gerne frühzeitig erkennen.
    -> nach dem Motto: hier kam seit 2 Tagen nix mehr vorbei...
    Keine Erfahrung, aber eine (vielleicht etwas blöde) Idee:
    Wenn du von deinem Abwasserrohr einen kleinen Abzweig machst, und den über eine Hebeanlage führst, sollte die Hebeanlage immer dann anspringen, wenn da "was vorbeikommt".
    Das kannst du mit Strommessung feststellen.
    Wenn dann 2 Tage kein Strom läuft, hast du dein "Motto" erfüllt.
    Billig ist das aber nicht, und ich habe meine Zweifel, ob das nicht mehr Probleme verursacht als es löst.

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  • smai
    antwortet
    Zitat von waldecker01 Beitrag anzeigen
    Wenn die Wasseruhr Verbrauch meldet und nach kurzer Zeit keine Strömung im Abwasserrohr ist stimmt etwas nicht.
    Aufpassen wenn Du den Garten bewässerst, das könnte Fehlalarme geben
    Scheint mir auch sonst Riskant (z.B. ein langes Bad in der Wanne, Planschbecken füllen, Hochdruckreinigen, .... Zudem: Bei der Toilette fliesst zuerst Abwasser, dann Frischwasser in den Spülkasten).
    Man müsste eine Mittlung z.B. über mehrere Stunden machen mit genügend Toleranz und selbst dann gäbe es noch Fehlalarme.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von sobeos Beitrag anzeigen
    Schaden war erheblich. (...) Das Gefälle wurde wie gesagt inzwischen korrigiert. Trotzdem hätte ich gern eine Überwachung. Allerdings will ich dafür keinen vierstelligen Betrag zahlen.

    nun der schaden ist das eine, übernimmt ja oft auch die versichrung oder der fehlbare handwerker. aber die umstände sind oft extrem unangenehm. muss man dann selber entscheiden, welchen wert eine präventive massnahme hat...

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  • waldecker01
    antwortet
    Bin als Quereinsteiger "GWS - Installateur" so eine Anfrage hatte ich bislang noch nie. Aber warum auch nicht, wenn man schaden hat ists zu spät.
    Hand aufs Herz, eine gute und Sichere Lösung für dein Problem dürfte etwas aufwendig und damit Teuer sein.
    Falls Du etwas baust, bau keine Querschnittverengungen, oder etwas was in das fließende Gewässer reicht ein. Du bekommst evtl. dadurch neue Probleme.
    Eine Rückstauklappe vom Fachhandel kannst du nehmen, die sind entsprechend aufgebaut. Wenn nur die Kosten nicht wären.
    Vielleicht frag bei denen mal nach, ob man eine der beiden Klappen abfragen kann ob Durchfluss ist
    Zuletzt geändert von waldecker01; 23.01.2019, 20:39.

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  • sobeos
    antwortet
    Vielen Dank für die vielen Tipps. Schaden war erheblich. Wir hatten immer wieder Probleme. Das Abflussrohr hat aber auch Monate lang tadellos funktioniert. Das Gefälle wurde wie gesagt inzwischen korrigiert. Trotzdem hätte ich gern eine Überwachung. Allerdings will ich dafür keinen vierstelligen Betrag zahlen. Durch das Rohr fließt übrigens nur Abwasser, kein Regenwasser.

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  • MoseP
    antwortet
    Strömung ist meines Erachtens aufwändig/teuer, zu genau, und gleichzeitig trügerisch. Denn eine Strömung heisst ja noch nicht, dass es auch "genug" Strömung im Vergleich zum Input ist - und der Wert der Strömung ist eigentlich irrelevant.
    Die Überwachung einer Rückstauklappe oder eine Füllstandsüberwachung scheinen mir eher geeignet, geht ja nur um eine "ja/nein"-Messung mit möglichst hoher Ausfallsicherheit.

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  • waldecker01
    antwortet
    Kessel wollt ich dir auch noch vorschlagen, mein Vorredner hats schon gemacht.
    Du musst für so eine Rückstauklappe gut 2 bis 3 cm Gefälle einkalkulieren. Ob die eine Strömungsüberwachung haben weis ich im Moment nicht.
    Wirst dann wohl aufgraben müssen wenn schon im Außenbereich Probleme auftreten.
    Ist das nur ein Abwasserkanal, Oder geht da auch Regenwasser mit durch?
    Sollte es nur Abwasser sein, würde ich eine Strömungsmessung machen, und gleichzeitig die Wasseruhr abfragen ob Durchfluss ist.
    Wenn die Wasseruhr Verbrauch meldet und nach kurzer Zeit keine Strömung im Abwasserrohr ist stimmt etwas nicht.
    Aufpassen wenn Du den Garten bewässerst, das könnte Fehlalarme geben

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  • MoseP
    antwortet
    Um das Rohr nicht öffnen/austauschen zu müssen: Wie wäre es mit einer einfachen kapazitiven Füllstandsmessung? Wenn die Flüssigkeit längere Zeit zu hoch im Rohr steht gibt es eine Meldung.

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