Wenn ich einfach nur warm haben will (Zitat: "reine Heizfunktion"), dann kann ich auch den Estrich auf einer bestimmten Temperatur halten, was sich ja früher oder später in einer Raumtemperatur wiederspiegelt, natürlich ist das nicht optimal und man wird Schwankungen haben.
Ich bin auch dafür, die Raumtemperatur zu regeln. Estrichfühler sind meiner Meinung nach höchstens sinnvoll, wenn man mit der FBH kühlen will, um den Taupunkt zu nicht zu unterschreiten.
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Hä? Nein! Wenn man die Raumtemperatur regeln will, muss man diese messen und in der Regelung berücksichtigen! Du kannst nicht mit einem Estrich-Fühler die Raumtemperatur regeln - Jedenfalls nicht vernünftig.Zitat von darkcheater Beitrag anzeigenFür die reine Heizfunktion ist es eigentlich egal, ob ich jetzt die Estrich oder die Raumtemperatur als Regelgröße heranziehe.
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Für die reine Heizfunktion ist es eigentlich egal, ob ich jetzt die Estrich oder die Raumtemperatur als Regelgröße heranziehe.
Der Sinn der ERR ist aber ja, dass die Heizung abschaltet, wenn z.B. die Sonne rein scheint und die Raumtemperatur erhöht. Wenn ich jetzt warte, bis die Estrichtemperatur durch die Sonneneinstrahlung erhöht wird, dauert das vermutlich länger und die Regelung ist daher in diesem Fall träger als wenn ich die Raumtemperatur als Regelgröße heranziehen würde.
Das stimmt zwar, aber was bringt es für einen Mehrwert? Warm anfühlen tut sich der Boden bei 22°C nämlich noch nicht.Zitat von givemeone Beitrag anzeigenGenau darum gehts. Den Fußboden schön auf 22° zu halten... ist bei mir gleich, funktioniert auch.
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jetzt wirds aber sehr theoretisch! Raumtermostate sind heute genau genug, um sogar relativ zuverlässig die Anzahl der Personen in Räumen abschätzen zu können...Zitat von jentz1986 Beitrag anzeigenWeil es
leider nicht gibt. [...] Aber sonst stimmt's...
Und bis Deine 60-80W (eher 80-100) den Bodenestrich auch nur um ein zehntel° erwärmen, vergeht tag und nacht! Der Deckentermostat jedoch registriert sie ziemlich schnell...
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Weil es
leider nicht gibt. Wenn der Boden 22° hat und 22° die Soll-Temp ist. Dann steht ein 60-80W Heizkörper darauf (Du/ich). Dann wird der Raum wärmer. Aber sonst stimmt's...Zitat von trollvottel Beitrag anzeigenallein dadurch
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Genau darum gehts. Den Fußboden schön auf 22° zu halten... ist bei mir gleich, funktioniert auch.Zitat von trollvottel Beitrag anzeigenWarum? Wie soll der Raum aufgrund einer VL-temp von z.B. 22°C allein dadurch auf über 22°C aufgeheizt werden?
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Warum? Wie soll der Raum aufgrund einer geregelten Estrichtemperatur von z.B. 22°C allein dadurch auf über 22°C aufgeheizt werden?Zitat von jentz1986 Beitrag anzeigenAber zurück zum Thema: Einen Heizkörper auf eine Mindesttemperatur fahren zu wollen (Der Fußboden ist nichts anderes als ein beheizter Körper), ohne dass der Raum das mit als Heizeffekt nimmt: Das halte ich für physikalisch ziemlich unmöglich.
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Ist zwar etwas OT, aber liegt das nicht einfach daran, dass die hochstehende Sonne nicht mehr so weit in den Raum hinein scheint?Zitat von jentz1986 Beitrag anzeigenDas neue Fenster hat dagegen ab einer gewissen höhe keinen Wärmeeintrag mehr, im Winter aber schon! Der Wärmeschutz scheint polarisiert zu sein, was ich echt krass fand!
Die Polarisation des Sonnenlichts ist meines Wissens nur schwach0 und wahrscheinlich unabhängig vom Sonnenstand. Wenn müsste es also eher von der Einfallrichtung abhängen (etwa wie die Privacyfolie bei Bankomaten). Aber sowas würde man dann doch sehen.
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Das mit den Wandaufbauten stimmt, aber das mit den solaren Gewinnen kann ich so nicht unkommentiert lassen. Wir haben in Süd-Ausrichtung eine 6m breite (2x3m) Fensterfront auf 60cm über dem Boden. Die Fenster sind aus den 90ern (keine Wärmeschutzverglasung). Daneben in Ost-Richtung haben wir ein 2017er Dreifach-Glas mit Wärmeschutz, daneben eine 2014er Doppelverglaste Terrassentür (auch Ostrichtung, ohne Schutz). Wenn im Sommer die Sonne morgens auf die Ostseite brät, habe ich an der Tür massiven Wärmeeintrag. Das neue Fenster hat dagegen ab einer gewissen höhe keinen Wärmeeintrag mehr, im Winter aber schon! Der Wärmeschutz scheint polarisiert zu sein, was ich echt krass fand! Und die Fensterfront auf der Südseite deaktiviert bei uns regelmäßig die Heizkörper. Während auf der Nordseite noch immer 20% geheizt wird, ist auf der Südseite schnell der Zeitpunkt erreicht, wo der Solareintrag reicht. Auf der Nordseite sind auch die 2017er Fenster drin, die im Rahmen einer 160er Fassadenisolierung rein kamen...Zitat von RBender Beitrag anzeigenDer solare Gewinn ist im Winter eher gering. Der Uw-Wert von Fenster ist im Vergleich zu modernen Wandaufbauten eher schlecht.
Aber zurück zum Thema: Einen Heizkörper auf eine Mindesttemperatur fahren zu wollen (Der Fußboden ist nichts anderes als ein beheizter Körper), ohne dass der Raum das mit als Heizeffekt nimmt: Das halte ich für physikalisch ziemlich unmöglich.
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Damit noch ein wenig klarer wird was ich mit großen Fensterflächen meine: Hier ein Bild aus dem Rohbau. Das Fenster ist ca. 6 m breit.
20190220_161913.jpg
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Wir wohnen aktuell in einem 70er Jahre Bau. Wir haben im Wohnzimmer auch ein großes Hebe/Schiebefenster, welches die komplette Wand nach Süden ausfüllt. Im Winter und bei Sonnenschein wird es merklich wärmer im Raum. Kann man nicht ganz vergleichen weil das nur 2 fach verglaste Fenster sind und im Neubau sind sie dreifachverglast, aber ich denke es wird sich dennoch merklich auswirken.Zitat von RBender Beitrag anzeigenDer solare Gewinn ist im Winter eher gering.
Ich habe eben mit dem Heizungsbauer telefoniert. Die 40 °C Vorlauf sind die Auslegung bei -18°C Außentemperatur. Bei 0°C Außentemperatur wären es eher um die 28 °C. Er empfiehlt mit die Estrichfühler im Wohnzimmer weil wir da einen Grundofen bekommen. Wenn der den Raum aufheizt schaltet sonst die FBH ab und dann würde es merklich kühler an den Füßen.
Ich werde die PT1000 Fühler trotzdem erstmal in jedem Raum im Leerrohr zwischen Vor- und Rücklauf einbauen, oder zumindest das Leerrohr hinlegen. Die Fühler selbst kosten ja nur 15 €. Nur dieses UP KNX Teil von MDT werde ich mir erstmal sparen und kann es später einbauen wenn ich doch der Meinung sein sollte, dass ich es brauche.
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Wieder mal ein witziger Thread hier:
Wer erzählt Bauherren denn so einen Käse?Zitat von webmagier Beitrag anzeigenHintegrund: Wir haben große Glasflächen und der Raum wird sich im Winter allein durch die Sonneneinstrahlung aufheizen. Ich will dann aber keinen kalten Boden haben.
Dazu möchte ich nur 2 Fakten in den Raum werfen: Der solare Gewinn ist im Winter eher gering. Der Uw-Wert von Fenster ist im Vergleich zu modernen Wandaufbauten eher schlecht. Gerade bei bodentiefen Fenster ist der Einfluss der Wärmebrücke im Bodenbereich nicht zu vernachlässigen.
Unterm Strich kann man also festhalten, die große Glasfassade wird im Winter eher dafür sorgen, dass man in diesem Bereich mehr heizen muss.
In der Übergangszeit und dann im Sommer sind solare Erträge wirklich ein Thema. Aber darum geht es hier ja nicht.
Aus meiner Sicht wurde im 4. Beitrag dann wirklich das wichtigste gesagt:
Aus meiner Sicht sind Estrichfühler unnütz und Verschwendung von Kapital. Also den Quatsch mit den warmen Füßen vergessen und Hausschuhe anziehen.Zitat von gurumeditation Beitrag anzeigenDas alles setzt voraus, dass deine VL-Temperatur hoch genug ist, um überhaupt mit nackten Füßen zu merken, dass die FBH an ist. Bei gut gedämmten Neubauten liegt die oft bei 24-26°C, die du selbst im Badezimmer kaum merkst. Du denkst, der Boden fühlt sich kalt an, also ist die Heizung aus, obwohl sie ordnungsgemäß läuft.
Ich würde im Einflussbereich von Glasfassaden die Leitungen immer als separaten Kreis mit engem Abstand verlegen lassen. Die Wärmeverluste sind hier im Winter nämlich deutlich größer als in den übrigen Bereichen.Zuletzt geändert von RBender; 25.03.2019, 09:05.
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Ich bin kein Haustechniker, von daher kenne uch deren Lehrmeinung nicht, sondern gerade auf der Physik basiert mein Zweifel.Zitat von givemeone Beitrag anzeigenWorauf basiert dein Zweifel? Eventuell verallgemeinterte Lehrmeinung im Zusammenhang mit FBH-Auslöegung? Ist zum 1. reine Physik, stimmt zwar nur für die "häufigsten" Unterkonstruktionen, aber mit nass und Trockenestrich sind die meisten davon abgedeckt,
Wie soll eine Zwischendecke, bei welcher oben und unten die gleiche Temperatur herrscht, plötzlich kälter sein?
Und selbst beim untersten beheizten Geschoss beträgt der Wärmeübergangswiderstand von der Oberfläche zur Raumluft zumindest theoretisch nur 0.17m²K/W, wodurch die Temperaturdifferenz bei einem halbwegs gedämmten Bodenaufbau maximal ca. 1K betragen dürfte.
Weil das alles nur theoretisch ist, habe ich geschrieben, dass ich es nicht nachvollziehen kann und nicht, dass es nicht wahr sein kann.
Oder geht es dir um den Zustand, wenn der Raum durch die Sonne kurzfristig überheizt wird? Dann steigt die Raumtmperatur natürlich in kurzer Zeit an und der Boden reagiert träger. Aber nur weil der Raum zu warm ist, macht es ja keinen Sinn, den Boden auch über die Soll-Raumtemperatur zu erwärmen.
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Worauf basiert dein Zweifel? Eventuell verallgemeinterte Lehrmeinung im Zusammenhang mit FBH-Auslöegung? Ist zum 1. reine Physik, stimmt zwar nur für die "häufigsten" Unterkonstruktionen, aber mit nass und Trockenestrich sind die meisten davon abgedeckt, zum 2. kann ich das bei mir gut messen!, auf allen geschossen!.Zitat von smai Beitrag anzeigenWorauf basiert diese Behauptung, ich kann das kaum nachvollziehen. Wenn überhaupt gilt es wohl höchstens für das unterste beheizte Geschoss.
Dort konnte der Fussboden maximal auf Raumtemperatur geheizt werden, um den Raum nicht zu erwärmen.
Natürlich gibt es Zeiten, wo der Effekt umgedreht ist (nach einer Aufheizung durch Sonne, etc.) aber darum schrieb ich ja "unbeheizt").
Es ist übrigens spannend zu sehen, wie stark sich auch nur kleine Schatten (von Fensterrahmen) auf die Estrichtemperatur (in diesem Bereich) auswirken....
Joe
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Genau so ist das. Dieser Kreislauf hat bei uns >60°. Ein Handtuchwärmer mit 28 Grad wäre ja irgendwie auch kein richtiger Handtuchwärmer ...Zitat von marpre Beitrag anzeigenDas bringt ja aber nur etwas, wenn du einen zweiten Kreislauf für die Handtuchwärmer hast?
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